Fußball-BundesligaWolfsburg trennt sich von Felix Magath

Der Vfl-Wolfsburg hat seinen Trainer, Manager und Geschäftsführer Magath entlassen. Die Mannschaft des Tabellenletzten übernimmt vorerst Amateurcoach Köstner. von dpa

Felix Magath

Felix Magath  |  © Ronny Hartmann/dapd

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat Trainer, Manager und Geschäftsführer Felix Magath gefeuert. Der Verein bestätigte entsprechende Medienberichte. Nachfolger als Trainer beim Bundesliga-Letzten wird vorerst Amateurcoach Lorenz-Günther Köstner. 

"Der Aufsichtsrat des VfL Wolfsburg und Felix Magath sind heute übereingekommen, die Zusammenarbeit zu beenden", teilte der Verein mit.

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Magath war Medienberichten zufolge am Mittag zum Aufsichtsratsvorsitzenden des Vereins, Francisco Javier Garcia Sanz , bestellt worden. Zuvor hatte Volkswagenchef Martin Winterkorn mit dem Aufsichtsrat über die sportliche Situation beim VW-Club beraten. Der deutsche Meister von 2009 hatte zuletzt vier Spiele in Serie mit 0:10 Gegentoren verloren.

Auch die Spieler, die sich am Dienstagabend zu einer Aussprache ohne Magath getroffen hatten, sollen sich gegen ihren Trainer ausgesprochen haben.

Magath hatte den Club am 18. März 2011 zum zweiten Mal übernommen. Trotz großer finanzieller Investitionen in drei Transferperioden steht der VfL mit nur fünf Punkten auf dem letzten Tabellenplatz . Am Samstag spielen die Niedersachsen bei Fortuna Düsseldorf . Erwartet wird, dass die Mannschaft noch am Nachmittag ohne Magath nach Düsseldorf aufbricht.

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Leserkommentare
  1. von ganz oben nach ganz unten - das habe ich ihm nicht gewünscht - doch bei VW liegen die Anforderungen immer im oberen Bereich wie auch in der Bundesliga und ein Abstieg von Wolfsburg aus der ersten Liga fast unverständlich bei der Spielerqualität.

  2. teurer Spaß!

    5 Leserempfehlungen
  3. Nächstes Jahr sitzt er dann beim nächsten Verein...

    2 Leserempfehlungen
    • TDU
    • 25. Oktober 2012 14:20 Uhr

    Nicht mal in USA oder Kuwait hätte er soviel Geld und Zeit zum Experimentieren bekommen. Dazu noch grottenschlechte Kommunikation.

    Aber immerhin einer der letzten Paradiesvögel in immer mehr knittefreier Zeit. Mit sind allerdings glatt gebügelte Hemden lieber als glatt gebügelte Persönlichkeiten.

    2 Leserempfehlungen
  4. Das wurde aber auch Zeit. Magath's Führungsstil ist überholt.

    8 Leserempfehlungen
  5. Felix Magath sollte sich zur Ruhe setzen.

  6. habe aber noch nicht unter ihm trainiert und kann ihn daher nicht beurteilen. Aufgrund der Tabellensituation trotz massiver und hochkarätiger Einkäufe ..ist der RAufwurf allerdings nachvollziehbar.

  7. nachvollziehbar, warum Herr Magath es hat soweit kommen lassen. Es ist doch ausgewiesenermassen ein sehr guter Trainer und Motivator, sonst hätte er solche Erfolge nicht realisieren können. Es ist fast müssig, jetzt zu rätseln was ihn dazu veranlasst hat, den Verein so in die Krise rutschen zu lassen. Das wird wohl das Geheimnis des Felix Magath bleiben, denn ich glaube nicht, daß er so schnell wieder im Trainergeschäft auftaucht und wenn ja, nicht in der Bundesliga. Man wird sehen. Wieder eine schillernde Persönlichkeit weniger.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • lxththf
    • 25. Oktober 2012 17:28 Uhr

    war dieser bereits massiv in der Krise. Das darf man sicher nicht vergessen. Und mit Spielern wie Diego, die zweifelsfrei und unbestritten talentiert sind ohne Ende, aber nicht die Teamphilosophie verstehen, hat es ein Trainer schwer.
    Ich hätte ihm ein schöneres Ende gewünscht, denn Wolfsburg hat gut gespielt, diese Saison, wenn auch nicht erfolgreich. Er hätte vielleicht auch Mandzukic (auch ein Spieler, den Magath richtig entdeckt hat) nicht zu Bayern ziehen lassen sollen.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, sk, tok
  • Schlagworte Felix Magath | Wolfsburg | Bundesliga | Martin Winterkorn | VfL Wolfsburg | Geschäftsführer
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