Champions LeagueDas Schwärmen über den BVB hat schon begonnen

Klopp sei ein "feiner Mensch" und Dortmund gehöre zum Favoritenkreis auf den Titel: Der BVB wird gelobt. Dabei braucht er noch einen Punkt fürs Achtelfinale. von Felix Meininghaus

Jürgen Klopp während des Trainings vor dem Spiel gegen Amsterdam

Jürgen Klopp während des Trainings vor dem Spiel gegen Amsterdam  |  © Dennis Grombkowski/Bongarts/Getty Images

Die Vorbereitung auf das nächste Spiel begann für die Profis von Borussia Dortmund bereits am Samstag um kurz nach halb fünf. Da war gegen Fürth zwar noch eine Halbzeit zu absolvieren, doch der BVB führte bereits mit 3:1 und nutzte die restlichen 45 Minuten zum Auslaufen unter Wettkampfbedingungen. Beschwert hat sich niemand, selbst die mehr als 80.000 Besucher im Stadion ließen keine Anzeichen von Unmut erkennen. Schließlich wissen alle Beteiligten, was der Deutsche Meister am Mittwochabend (20:45 Uhr, live auf Sky und im Ticker auf ZEIT ONLINE) beim holländischen Titelträger Ajax Amsterdam erreichen kann. Der nach dreiwöchiger Verletzungspause zurückgekehrte Jakub Błaszczykowski erklärte die Begegnung zu "unserem wichtigsten Spiel in der Gruppenphase", und da mochte dem polnischen Nationalspieler niemand widersprechen.

Die Bilanz ist beeindruckend, in der Gruppe D mischen in Real Madrid und Manchester City auch noch die Meister aus Spanien und England mit. Allerdings warnen in Dortmund alle Beteiligten davor, die Gruppenphase gedanklich zu früh ad acta zu legen. "Unsere Ausgangsposition ist solide, aber uns fehlt eben noch der eine Punkt", sagt der Sportdirektor Michael Zorc: "Uns ist klar, dass wir in Amsterdam erneut eine Top-Leistung benötigen, wie wir sie in dieser Champions-League-Runde schon gezeigt haben."

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Wer das Hinspiel in Dortmund vor Augen hat, wird dem 50-Jährigen bedenkenlos zustimmen. Da gewann der BVB durch den späten Treffer von Robert Lewandowski zwar mit 1:0, benötigte bis dahin jedoch eine gehörige Portion Glück und einen überragenden Torhüter Roman Weidenfeller . Jürgen Klopp sprach hernach von einem "unglaublich intensiven Spiel". An diese Tugenden wird der Trainer seine Spieler vor der Dienstfahrt in die Niederlande erinnert haben. Und daran, dass Ajax nach Jahren der Stagnation wieder über eine Mannschaft verfügt, die gehobenen internationalen Anforderungen genügt. Zudem hat der Klub mit dem Dänen Christian Eriksen einen Akteur in seinen Reihen, der den Unterschied ausmachen kann und schon bald die Begehrlichkeiten der europäischen Topklubs wecken dürfte. 

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