Was machten die Frauen?

Im Spitzenspiel besiegte der VfL Wolfsburg den Spitzenreiter 1. FFC Frankfurt 4:2 und bleibt ohne Niederlage. Mit einem Sieg im Nachholspiel könnte er sogar auf Rang 1 klettern. Beste Spielerin war die ungarische Stürmerin Zsanett Jakabfi, die das 2:1 schoss.

Wie verlief das Topspiel?

ZEIT ONLINE twittert ein Spiel jedes Spieltags live. Diesmal waren wir im Wolfsburger Fan-Block in der Nordkurve. Hier eine Auswahl an Tweets. Alle Beiträge können Siehiernachlesen.

zeitonlinesport Wo geht's zum Stadion? Einfach den Massen nach! -- Das ist nicht in Wolfsburg, hier muss man den Weg kennen. pic.twitter.com/SwHZeHQJ
zeitonlinesport Die Wolfsburger müssen immer übertreiben. #fanatisch pic.twitter.com/LR5v8nfg
zeitonlinesport Vorsicht, bissig! pic.twitter.com/NG0UJPBt
zeitonlinesport Endstand Wolfsburg-Leverkusen 3:1. Ich gelte schon als Glücksbringer, ZEIT ONLINE bekommt ne Dauerkarte für die Nordkurve spendiert.

Worüber reden nach dem Spieltag alle?

Die Zwanziger Jahre. So heißt das Buch von Theo Zwanziger, dem ehemaligen DFB-Präsidenten. Darin nimmt er sich einige Weggefährten zur Brust. Seinem Nachfolger Wolfgang Niersbach hält er fehlendes politisches Engagement vor, der Besuch der DFB-Delegation in Auschwitz sei eine "Pflichtübung" gewesen. Uli Hoeneß bezeichnet er als "respektlosen Macho", der "seine Philosophie des Provozierens mit ins Präsidentenamt genommen" habe, prophezeit ihm ein Zerwürfnis mit Matthias Sammer. Die Bayern werfen Zwanziger nun Stillosigkeit vor. Hoeneß, jüngst erst von Louis van Gaal öffentlich angegriffen, schleuderte Zwanziger einen Speer entgegen: "Dazu gibt es zwei Dinge zu sagen. Erstens wusste ich schon lange, dass Zwanziger kein guter Präsident ist. Zweitens wird ihn dieses Buch nach seinem mehr als peinlichen Rücktritt endgültig in die Isolation treiben." Niersbach ergänzte vielsagend: "Ich würde Hoeneß nicht widersprechen." Was soll man von Zwanzigers Schrifttum halten? Hat Karl-Heinz Rummenigge Recht, der sagte, man solle seine Indiskretionen für sich behalten? Den Kapitän der Nationalelf Phillip Lahm hatte Zwanziger, damals noch im Amt, für seine Buchkritik übrigens gerügt. Eins lehrt die Debatte erneut: Um die Sache geht es im Fußball selten, denn inhaltlich widersprochen hat Zwanziger niemand. Dabei wäre es spannend zu erfahren, warum Zwanziger ausgerechnet Sepp Blatter, den Verantwortlichen für die Korruption in der Fifa, gegen seine Kritiker verteidigt.

Was war sonst noch wichtig?

Auch Olli Pocher erntete einen Shitstorm. Auf Facebook hielt er den Ultras, deren Selbsteinschätzung als Hüter der Fußballkultur er offenbar nicht teilt, ein Stöckchen hin: "Ultras = verstehen keinen Humor, fühlen sich nur in der Gruppe stark, können nicht mit Feuer umgehen, lassen keine andere Meinung zu und können gerne ihr einstudiertes Sprüchlein posten, um sich dann hier zu verabschieden." Und die Ultras sprangen drüber, drohten dem Sky -Experten und nannten ihn "Opfer" und "Eventie". Kindereien. Ernst hingegen wurde es für die Fans von Eintracht Frankfurt. Einige von ihnen wurden in München für Ganzkörperkontrollen in ein Zelt abgeführt. Zwar mussten sie angeblich nur die Jacken ausziehen, wie der FC Bayern mitteilte. Doch das war schon mal ein Vorgeschmack auf das, was kommen könnte, sollten sich die Hardliner in der Sicherheitsdebatte durchsetzen. Fan-Anwälte haben protestiert.

Was war das Zitat des Spieltags?

"Fakt ist, dass ich einen Vertrag bis 2015 habe. Mein Aufsichtsrat kann mir aber auch nicht sagen, dass ich bis 2015 bleibe."

Klaus Allofs, mit dem Gerücht eines Wechsels nach Wolfsburg konfrontiert, mag ein guter Manager sein, beherrscht aber nicht den Geheimcode des Leugnens .