Fußball-Bundesliga : Für Babbel wird es jetzt eng
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FC Augsburg – SC Freiburg

Die Spieler Aristide Bance und Pavel Krmas kämpfen um den Ball. © Johannes Simon/Bongarts/Getty Images


FC Augsburg – SC Freiburg 1:1 (1:1)

Schlusslicht FC Augsburg gewinnt einfach nichts. Das Team von Trainer Markus Weinzierl kam beim Heimauftritt gegen den SC Freiburg nicht über eine Punkteteilung hinaus und blieb damit auch im achten Spiel hintereinander ohne Sieg. Tobias Werner hatte Augsburg früh (9. Minute) in Führung gebracht. Jonathan Schmid sicherte Freiburg (29.) in der schwachen Partie einen verdienten Punkt. Durch das Heimremis konnte Augsburg immerhin das Tabellenende verlassen.

"Wundertrainer sitzen nicht auf Bäumen, die man runterpflücken kann", hatte Augsburgs Manager Jürgen Rollmann nach der jüngsten Niederlage in Stuttgart gesagt. Vertrauen in den eigenen Coach klingt anders, doch die Augsburger Mannschaft störte das zunächst nicht. Jeder Zweikampf wurde verbissen geführt.

Das aggressive Spiel der Gastgeber zeigte anfangs Wirkung. Freiburg, das vor drei Tagen daheim gegen den FC Bayern München verloren hatte, stand alles andere als sicher. Augsburgs Jan-Ingwer Callsen-Bracker spielte nach einem gewonnenen Zweikampf einen strammen Pass auf Werner. Der nach seiner Verletzungspause zurückgekehrte Offensivspieler stand allein vor Torwart Oliver Baumann. Er ließ sich die Chance nicht nehmen und schob zur Führung ein.

Trainer Weinzierl durfte an der Außenseite jubeln, doch wenig später gab es für den Coach eine Schrecksekunde. Nach einem Schuss von Jan Rosenthal ging der Ball ins Augsburger Tor. Doch der Treffer wurde nicht anerkannt (16.), Abseits.

Doch nun war Freiburg auf den Geschmack gekommen und hielt stärker dagegen. Nach einem für die Abwehr der Hausherren zu schnell vorgetragenen Angriff parierte Augsburgs Torwart Mohamed Amsif zunächst stark den Schuss von Rosenthal. Gegen den Nachschuss von Schmid war er dann aber machtlos.

Viel mehr geschah – abgesehen von einigen harten Aktionen auf beiden Seiten – in der ersten Halbzeit nicht. Kaum etwas lief in der zerfahrenen Partie zusammen, Torchancen blieben Mangelware.

Nach einer guten Stunde wurde Augsburg dann wieder stärker. Erst vergab Werner. Nach Vorarbeit des eingewechselten Aristide Bancé köpfte er knapp am Tor vorbei (64.). Zwei Minuten später scheiterte der freistehende Sascha Mölders. Auf der anderen Seite sorgte der eingewechselte Anton Putsila kurz für Gefahr. Doch am Ende blieb es in einer schwachen Partie beim Remis.

FC Augsburg: Amsif - Vogt, Sankoh, Klavan, Ostrzolek (52. de Jong) - Callsen-Bracker (78. Hain), Baier - Petrzela (62. Bancé), Koo, Werner - Mölders SC

Freiburg: Baumann - Mujdza, Flum, Krmas, Sorg - Guédé, Schuster - Schmid, Freis (24. Santini) - Rosenthal (49. Putsila), Kruse (90.+2 Hedenstad)

Schiedsrichter: Dingert (Lebecksmühle)

Zuschauer: 27.144

Tore: 1:0 Werner (9.), 1:1 Schmid (29.)

Gelbe Karten: Callsen-Bracker (1), Klavan (2), Koo (2) / Guédé (3), Mujdza (6), Santini (1), Schuster (5)

Beste Spieler : Callsen-Bracker, Werner / Schuster

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Kommentare

22 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Nicht alle Länder sind in der UN

Es gibt auch welche die sich weigern :)

Zitat:
"Keine Mitglieder sind unter anderem die Vatikanstadt (deren völkerrechtliche Vertretung, der Heilige Stuhl, jedoch Beobachterstatus hat) und die nicht von allen Ländern anerkannten Staaten Palästina (seit 29. November 2012 ebenfalls mit Beobachterstatus), (West-)Sahara (Demokratisch-arabische Republik Sahara), die Türkische Republik Nordzypern (TRNZ), die Republik Kosovo, die kaukasischen Republiken Abchasien und Südossetien, die Cookinseln und die Republik China (Taiwan)"

Quelle: http://de.wikipedia.org/w...

Problem

Bayern hat einfach das Problem, dass nicht immer alle 11 Spieler gegen den BVB auf der Höhe sind. Kroos hatte sein Tor und den Schuss kurz Schluss und hat sonst gar nichts gemacht.
Provokant herumgetrabt, null Einsatz. Und das Gegentor hat er mit seiner Passivität verschuldet. Bei der Ausführung des Eckballs standen er und Götze noch nebeneinander, dann bleibt er einfach stehen. Nichtmal mit der Szene konfrontiert hat er das gesehen.
Selbst mich als Hamburger ärgert sowas. Schweinsteiger hat ebenfalls äußerst schwach gespielt und fällt schon seit einigen Spielen immer mehr ab im Mittelfeld ab.
Wenn dann Weidenfeller diese Bälle herausfischt gewinnt man eben nicht.
Martinez hingegen wird immer besser und hat ein hervorragendes Spiel gezeigt. Schade, dass er nicht bei den "besten Spielern" auftaucht.
Naja, mit dem Punkt kann Bayern auch ganz gut leben.

Da hat jemand ein anderes Spiel gesehen...

Nicht nur die Überschrift... Wenn man diesen Bericht so liest, hat man den Eindruck, als hätte Dortmund viel besser als Bayern gespielt:
Der "Meister überzeugt durch taktische Disziplin", während Bayern, bei dem angeblich kein Spieler "Spitzenspielform" war, ja einfach nur so gespielt hat, klar. Die Überlegenheit der Bayern in den ersten 20 Minuten schmilzt auf die 12 Minuten Stimmungsstreik und die Steigerung der Dortmunder, mit der das Spiel die restliche erste Hälfte ausgeglichen gestaltet werden konnte, klingt, als hätte Dortmund das Spiel dominiert, usw.
Tatsächlich ist das Unentschieden für Dortmund schmeichelhafter als für Bayern, die aber aufgrund des großen Punktepolsters besser damit leben können. Ich hätte von Dortmund mehr offensive Aktion erwartet.