Fußball-BundesligaAugsburg und Gladbach trennen sich unentschieden

Augsburg bleibt mit dem 1:1 gegen Gladbach auf dem letzten Tabellenplatz. Leverkusen gewinnt bei Hoffenheim mit 2:1. Freiburg besiegt Stuttgart 3:0. Die Spielberichte von dpa und dapd

FC Augsburg – Borussia Mönchengladbach 1:1 (1:0)

Durch einen Abwehrfehler haben der FC Augsburg und Trainer Markus Weinzierl den ersehnten Befreiungsschlag nach vier Niederlagen verpasst. Mit dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach bleibt die Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga. Patrick Herrmann glich fünf Minuten vor dem Abpfiff nach einem Fehler von Gibril Sankoh noch aus und verhinderte Augsburgs zweiten Saisonsieg. Sascha Mölders hatte in der fünften Minute für die frühe Führung gesorgt.

In einer schwachen ersten Halbzeit setzten die Augsburger die wenigen Akzente in der Offensive und verdienten sich auch dank ihrer Aggressivität die Führung. Nach einer Flanke von Kevin Vogt erwischte Mölders vor Martin Stranzl den Ball mit dem Kopf und hob ihn über den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Marc-André ter Stegen. Für Mölders war es nach überstandener Verletzung im dritten Saisoneinsatz das dritte Tor für die Augsburger.

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Die Gladbacher kamen nach rund 20 Minuten etwas besser in die Partie. Drei Tage nach dem Weiterkommen in der Europa League war die Mannschaft aber noch merklich erschöpft. Obwohl die Gäste zu zwei Dritteln in Ballbesitz waren, kamen sie in den ersten 45 Minuten zu keiner klaren Chance. Ein Schuss von Lukas Rupp, der das Tor verfehlte, war noch die beste Möglichkeit (24.), weil die Augsburger die Räume gut zustellten und die entscheidenden Zweikämpfe gewannen.

Mit dem zweiten gelungenen Angriff wäre die auf drei Positionen veränderte Mannschaft von Coach Weinzierl unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff sogar fast zum 2:0 gekommen. Mölders traf mit einer Direktabnahme nach Flanke von Matthias Ostrzolek nur das Lattenkreuz.

Nach der Pause verstärkte die Borussia ihre Bemühungen. Augsburgs Torhüter Mohamed Amsif klärte mit vor Igor de Camargo (50.), zehn Minuten später verfehlte der Angreifer mit einem Volleyschuss das Tor. An Ideen und Chancen mangelte es aber weiterhin. Borussia-Trainer Favre reagierte und brachte mit Peniel Mlapa, Mike Hanke und Granit Xhaka frische Kräfte für die Offensive.

Die Augsburger Defensive hielt aber auch weiterhin. Einen Kopfball von Alvaro Dominguez parierte Amsif problemlos (79.). Erst der Fehler von Sankoh leitete den aufgrund der Spielanteile gerechten Ausgleich ein: Herrmann nutzte die Chance und hob den Ball über Amsif.

FC Augsburg: Amsif - Callsen-Bracker, Sankoh, Klavan, de Jong (85. Musona) - Vogt, Baier - Koo, Oehrl (90. Bancé), Ostrzolek - Mölders (60. Hain)

Borussia Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez, Wendt - Nordtveit, Marx (69. Xhaka) - Rupp (57. Mlapa), Arango - Herrmann, de Camargo (69. Hanke)

Schiedsrichter: Stieler (Hamburg)

Zuschauer: 30.045

Tore: 1:0 Mölders (5.), 1:1 Herrmann (85.)

Gelbe Karten: Koo (1) / Jantschke (3), Stranzl (4)

Beste Spieler: Ostrzolek / Nordtveit

TSG 1899 Hoffenheim – Bayer Leverkusen 1:2 (0:2)

Für Trainer Markus Babbel wird die Lage bei der TSG 1899 Hoffenheim immer schwieriger. Seine Mannschaft unterlag Bayer 04 Leverkusen mit 1:2 und rutschten in der Fußball-Bundesliga auf den Relegationsplatz 16 ab. Lars Bender und Daniel Carvajal sicherten mit ihren jeweils ersten Saisontreffern den Sieg für die Leverkusener. Den Gastgebern gelang nur das Anschlusstor durch Fabian Johnson trotz großer Überlegenheit in der zweiten Halbzeit.

Die Leverkusener zogen nach Punkten als Tabellenfünfter mit den vor ihnen liegenden Teams vom FC Schalke 04 und von Eintracht Frankfurt gleich. Die Hoffenheimer konnten auch im neunten Spiel ihrer viereinhalbjährigen Erstliga-Geschichte nicht gegen Leverkusen gewinnen und kassierten die achte Niederlage.

Manager Andreas Müller hatte zwar vor der Partie gesagt, es gebe "keine Schnellschüsse", was den Trainerposten angeht. Doch Babbel, der nur einen Sieg in den letzten acht Spielen aufweisen kann, muss in den nächsten Begegnungen am Mittwoch beim 1. FC Nürnberg und am nächsten Sonntag gegen Werder Bremen punkten, wenn er nicht seinen Job verlieren will.

Für Babbel begann das Wochenende gleich mit einer schlechten Nachricht: Kurzfristig musste er auf Torwart Tim Wiese verzichten, der sich im Abschlusstraining eine Innenbandverletzung im Knie zuzog. Für ihn rückte der 20 Jahre alte Koen Casteels ins Tor. Gleich auf neun Positionen änderte das Leverkusener Trainer-Gespann Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä die Startelf im Vergleich Europa-League-Spiel in Charkow.

Mit einer Bilanz von nur einer Niederlage in den vergangenen neun Bundesliga-Spielen traten die Leverkusener selbstbewusst auf. Hoffenheim wirkte hingegen verunsichert. Die Gastgeber mühten sich, hatten mehr Ballbesitz, konnten damit aber nichts anfangen.

Ganz anders zunächst Leverkusen: in der Defensive stark und kontersicher. So auch bei der Führung durch Bender. Nach einem Freistoß von Gonzalo Castro kam der Nationalspieler mit dem Kopf an den Ball und schob ihn ins Tor.

Die Hoffenheimer brauchten einige Minuten, um sich zu erholen, hatten dann aber ihre beste Phase vor der Pause mit dem Lattenschuss von Roberto Firmino (30.) als Höhepunkt. Doch der nächste Schock folgte fünf Minuten später, als Carvajal nach schöner Kombination die Führung der Leverkusener ausbaute.

Nach dem Wechsel setzte 1899-Trainer Babbel auf Offensive, brachte den Ex-Leverkusener Eren Derdiyok und Sven Schipplock. Die Maßnahme zeigte Wirkung. Hoffenheim wurde stärker, erspielte sich ein klares Übergewicht. Leverkusen war zu sehr auf Sicherung des Vorsprungs bedacht – und wurde bestraft, als Johnson (59.) mit einem verdeckten Schuss Bernd Leno im Bayer-Tor überwand.

Sechs Minuten später hatte Schipplock den Ausgleich auf den Fuß, verzog aber knapp. In der 73. Minute vergab Schipplock erneut eine Chance zum Remis. Von Leverkusen war nicht mehr viel zu sehen, außer ein Lattentreffer von Andre Schürrle nach einem Freistoß (66.). Am Ende hatte die Werk-Elf das Glück auf ihrer Seite und wurde für ihre Passivität in Halbzeit zwei nicht bestraft.

1899 Hoffenheim: Casteels - Beck, Delpierre, Compper, Johnson (83. Usami) - Salihovic, Rudy - Roberto Firmino, Volland, Grifo (46. Schipplock) - Joselu (46. Derdiyok)

Bayer Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Toprak, Hosogai - Bender, Reinartz, Rolfes - Castro (68. Hegeler), Kießling (90.+2 Friedrich), Schürrle (81. Kohr)

Schiedsrichter: Dingert (Lebecksmühle)

Zuschauer: 22.100

Tore: 0:1 Bender (15.), 0:2 Carvajal (38.), 1:2 Johnson (59.)

Gelbe Karten: Delpierre (2) / Reinartz (4), Toprak (4)

Beste Spieler: Johnson, Roberto Firmino / Bender, Castro 

SC Freiburg – VfB Stuttgart 3:0 (1:0)

Der SC Freiburg ist im Fußball derzeit die Nummer eins in Baden-Württemberg. Im Südwestderby gegen den VfB Stuttgart setzten sich die Gastgeber verdient mit 3:0 durch. Freiburg setzt sich damit um drei Zähler von dem bislang punktgleichen Stuttgartern ab. Die Tore für die Freiburger erzielten Jan Rosenthal, Pavel Krmas und Max Kruse. Das Team klettert mit nun 19 Punkten auf Tabellenplatz sechs.

Bei der Aufstellung handelten die Trainer von Freiburg und Stuttgart nach dem Motto, ein siegreiches Team nicht zu ändern. Schließlich waren sowohl die Freiburger in Hannover wie auch die Stuttgarter in Mönchengladbach siegreich. Zudem gewann der VfB am Donnerstag noch mit 5:1 gegen Steaua Bukarest.

Freiburg erwies sich als ein wesentlich schwerer Gegner als Bukarest. Es entwickelte sich von Beginn an das erwartete Duell auf Augenhöhe zwischen den beiden Mannschaften. Weil beide Teams schon tief in der gegnerischen Hälfte attackierten und sich gegenseitig neutralisierten, blieben Strafraumszenen zunächst Mangelware.

Das änderte sich, als die Spieler auf beiden Seiten die Möglichkeiten erkannten, die sich ergeben, wenn das Pressing mal nicht funktioniert. Mit schnellem Direktspiel schufen sich beide Teams immer wieder Konterchancen. Das Glück der Tüchtigen stand den Gastgebern in der 22. Minute zur Seite, als VfB-Mittelfeldspieler Zdravko Kuzmanović von der Strafraumgrenze den Ball an den linken Pfosten schoss.

Im Gegenzug fiel dann die nicht unverdiente Führung für die Freiburger. Freistehend an der 16-Meter-Linie kam der laufstarke Jan Rosenthal an den Ball. Bei seinem platzierten Schuss ins linke untere Eck zum 1:0 hatte der Stuttgarter Torwart Sven Ulreich keine Abwehrchance. "Die Nummer eins im Land sind wir", sangen die Freiburger Fans.

Zwei Minuten nach der Pause hatten die VfB-Anhänger den Torgesang schon auf den Lippen, als Christian Gentner in die Mitte passte, doch sowohl Shinji Okazaki als auch Martin Harnik ließen den Ball passieren. Als Cristian Molinaro in der 60. Minute aus 35 Metern einfach mal drauf hielt, konnte SC-Torwart Oliver Baumann den Ball gerade noch abwehren.

Doch damit war es vorbei mit der Stuttgarter Gegenwehr. Fortan spielte nur noch der stärkere SC. Als Ulreich in der 63. Minute einen Flankenball fallen ließ, erzielte Innenverteidiger Pavel Krmas das vorentscheidende 2:0 (67.). Fünf Minuten später leitete Daniel Caligiuri per Kopf eine weite Flanke auf den in der Mitte mitgelaufenen Max Kruse weiter, der den Konter mit seinem Treffer zum 3:0 (72.) abschloss.

SC Freiburg: Baumann - Mujdza, Krmas, Diagne (81. Flum), Sorg - Makiadi (84. Guédé), Schuster - Schmid, Caligiuri - Rosenthal (88. Santini), Kruse

VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Maza, Molinaro - Kvist - Gentner (83. Hajnal), Kuzmanovic (62. Traoré) - Harnik (78. Holzhauser), Okazaki - Ibisevic

Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)

Zuschauer: 24.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Rosenthal (22.), 2:0 Krmas (67.), 3:0 Kruse (73.)

Gelbe Karten: Guédé (2), Mujdza (5) / Maza (1), Molinaro (3), Okazaki (2)

Beste Spieler: Rosenthal, Kruse / -

Bayern München – Hannover 96 5:0 (3:0)

Von einer Krise bei den Bayern war beim 5:0-Sieg gegen Hannover 96 nichts zu merken. Die Bayern feierten mit diesem Erfolg den ersten Sieg nach zuvor zwei Remis in Folge und bleiben Tabellenführer. Die Tore von Javier Martinez und Dante, Mario Gomez sowie Toni Kroos und Franck Ribery waren für Jupp Heynckes ein schönes Geschenk zum 200. Spiel als Bayern-Trainer.

Ihren Gästen waren die Bayern in allen Belangen überlegen. Hannover steckte noch das Spiel in der Europa League gegen Twente Enschede in den Knochen. Gerade einmal 43 Stunden betrug die Zeitspanne zwischen den beiden Begegnungen.

Hannover bleibt nach dem defensiv schlechten und offensiv uninspirierten Auftritt auch im dritten Spiel in Folge sieglos. In der Bundesliga droht der Mannschaft von Trainer Mirko Slomka der Abstieg ins Tabellenmittelfeld, zudem steht den 24 Gastspielen in München weiterhin nur ein Sieg gegenüber.

Von Beginn an sah man den Münchnern an, dass sie ein anderes Spiel zeigen wollten als bei den Remis zuletzt in Nürnberg und Valencia. Nicht unkreativ und unentschlossen, sondern bissig, defensiv kompakt und offensiv variantenreich gab sich die Mannschaft. Nach zwei Schüssen von Mario Mandzukic (3.) und Thomas Müller (3.) vor das gegnerische Tor, erzielte Martinez die frühe Führung.

Nach einer Ecke verlängerte Bastian Schweinsteiger den Ball per Kopf auf Martinez, der vollkommen alleingelassen per Fallrückzieher ins Tor traf (3.). Es war der erste Treffer des 40-Millionen-Manns beim elften Liga-Einsatz für die Münchner.

Ribery verpasste eine schöne Flanke (6.), ehe Kroos es zweimal versuchte (10./12.). Auf die erste bessere Phase der über weite Strecken hinterherlaufenden Hannoveraner, die in einer guten Chance von Lars Stindl ihren Höhepunkt hatte, antworteten die Bayern mit dem zweiten Treffer. Eine Flanke von Kapitän Philipp Lahm verwandelte Nationalspieler Kroos, der ohnehin einen guten Tag erwischt hatte, per Seitfallzieher (24.) zum 2:0.

Keine Viertelstunde später machte Ribery mit seinem von Müller vorbereiteten Treffer alles klar (37.). Nach dem 3:0 und dem vierten Saisontreffer des Franzosen skandierten die Fans schon vor der Pause: "Deutscher Meister wird nur der FCB."

Manuel Neuer bekam auch in der zweiten Hälfte kaum etwas zu tun, denn das Spiel blieb einseitig. Robert Zieler verhinderte mit einer guten Parade gegen Ribery das zweite Tor (53.), ehe Dante über einen Treffer jubeln durfte. Einen Freistoß von Kroos verwandelte der Brasilianer zum 4:0 (63.). Als dann auch noch Mario Gomez exakt 27 Sekunden nach seiner Einwechslung zum 5:0-Endstand traf, war der bayrische Nachmittag perfekt. Hannover prüfte Neuer durch Mame Diouf genau einmal, Zieler war auch nach dem 5:0 auf der Gegenseite durch Gomez (72.), Müller (74.) und Co. unter Dauerbeschuss. Zum 6:0 kam es aber nicht.

Bayern München: Neuer - Lahm, Dante, Badstuber, Alaba - Javi Martínez, Schweinsteiger (70. Timoschtschuk) - Müller (75. Shaqiri), Kroos, Ribéry - Mandzukic (66. Gomez)

Hannover 96: Zieler - Cherundolo, Eggimann, Haggui, Rausch - da Silva Pinto, Schmiedebach (41. Schulz) - Stindl, Huszti - Diouf (79. Nikci), Sobiech (46. Abdellaoue)

Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 71.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Javi Martínez (3.), 2:0 Kroos (24.), 3:0 Ribéry (37.), 4:0 Dante (63.), 5:0 Gomez (67.)

Gelbe Karten: Mandzukic (2), Schweinsteiger (4) / Schulz (1), Sobiech (3), Stindl (4)

Beste Spieler: Kroos, Javi Martínez, Alaba / Zieler

FSV Mainz 05 – Borussia Dortmund 1:2 (1:2)

Borussia Dortmund bleibt auch in der Bundesliga auf dem Vormarsch. Drei Tage nach dem Champions-League-Sieg gegen Ajax Amsterdam gewann der deutsche Meister beim FSV Mainz 05 mit 2:1 und ist nun hinter Bayern München Tabellenzweiter. Für die Dortmunder erzielten Marco Reus und Robert Lewandowski die Treffer. Marco Caligiuri hatte die Mainzer bereits in der vierten Minute in Führung gebracht. Für Mainz war es die erste Heimniederlage nach zuvor vier Siegen.

Der BVB bezahlte den dritten Auswärtserfolg in Serie aber teuer. Nationalspieler Ilkay Gündogan musste bereits vor der Pause mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden. Der Mittelfeldspieler droht auch am Dienstag gegen Fortuna Düsseldorf auszufallen.

Bereits in der vierten Minute schoss Caligiuri den Ball unhaltbar für Roman Weidenfeller in den rechten oberen Winkel des Dortmunder Tors und sorgte damit für die frühe Führung der Gastgeber. Doch der BVB zeigte sich vom Rückstand nicht geschockt. Nur sieben Minuten später gelang Reus der Ausgleich.

Danach kontrollierten die Gäste zunächst die Partie. Klopp hatte sein Team im Vergleich zum beeindruckenden Sieg in Amsterdam auf einer Position verändert. Für Kevin Großkreutz stand der Pole Jakub Blaszczykowski in der Anfangsformation. Nationalspieler Sven Bender lief dagegen trotz seines in Amsterdam erlittenen Nasenbeinbruchs von Beginn an auf.

FSV-Trainer Thomas Tuchel hatte seine Mannschaft nach der unnötigen 0:1-Niederlage in Hamburg gleich auf vier Positionen umgestellt und auf ein 4-2-3-1-System mit dem Ungarn Adam Szalai als einziger Spitze gesetzt. Im Spiel nach vorne agierten die Hausherren aber oft zu ungenau.

Dennoch hatten sie vor dem Seitenwechsel die deutlich besseren Chancen. Nicolai Müller (24.), Andreas Ivanschitz (33.) und Szalai (41.) verpassten aber die erneute Führung der Mainzer. Stattdessen ging die Borussia kurz vor der Pause in Führung. Lewandowski hob den Ball nach Zuspiel von Mario Götze wunderschön über Christian Wetklo ins Tor.

Kurz nach dem Seitenwechsel hätte der polnische Nationalstürmer bereits alles klar machen können – doch der Mainzer Torhüter Wetklo parierte. So musste die Dortmunder weiter für ihre drei Punkte arbeiten. Die Mainzer versuchten bis zum Schlusspfiff alles, um zumindest noch ein Unentscheiden zu erreichen. Wie so oft in dieser Saison fehlte es ihnen aber an der nötigen Durchschlagskraft im Angriff.

FSV Mainz 05: Wetklo - Pospech, Svensson, Noveski, Zabavnik - Baumgartlinger - Caligiuri (46. Risse), Soto - Ivanschitz (63. Rukavytsya) - Nicolai Müller (85. Klasnic), Szalai

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan (34. Leitner), Bender - Blaszczykowski (73. Großkreutz), Götze (83. Perisic), Reus - Lewandowski

Schiedsrichter: Kircher (Rottenburg)

Zuschauer: 34.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Caligiuri (4.), 1:1 Reus (11.), 1:2 Lewandowski (43.)

Gelbe Karten: Nicolai Müller (2), Svensson (2), Szalai (3), Zabavnik (2) / -

Beste Spieler: Soto, Nicolai Müller / Lewandowski, Bender

FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt 1:1 (1:1)

Der FC Schalke 04 hat den Angriff des Aufsteigers Eintracht Frankfurt abgewehrt. Der Tabellenzweite kam gegen die punktgleichen Hessen zwar nicht über ein 1:1 hinaus, behauptete aber seine Position vor Frankfurt dank des etwas besseren Torverhältnisses. Klaas-Jan Huntelaar brachte sein Team in der 11. Spielminute in Führung. Doch Frankfurt schaffte durch Stefan Aigner den Ausgleich und war über 90 Minuten ein gleichwertiger Gegner.

Für den gelb-rot-gesperrten Kyriakos Papadopoulos kam Atsuto Uchida wieder in die Schalker Startelf, Kapitän Benedikt Höwedes rückte von rechts auf die Innenverteidigerposition. Auf der Gegenseite verzichtete Trainer Armin Veh, 2007 gemeinsam mit Schalkes Manager Horst Heldt deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart, auf jeglichen Wechsel seiner zuletzt erfolgreichen Mannschaft.

Der Tabellendritte begann schwungvoll und hatte durch Sebastian Jung (3.) und seinen Toptorschützen Alexander Meier (4.) gleich zwei gute Schusschancen. So munter wie die Spitzenpartie angefangen hatte, ging es weiter. Nach einem Pass von Lewis Holtby beendete Huntelaar seine 591 Bundesliga-Minuten lange Torflaute mit einem Flachschuss ins rechte Eck. Doch kaum waren die Schalker Fans mit Jubeln fertig, erzielten die Frankfurter bereits das Gegentor. Eine weite Flanke von Eintracht-Linksverteidiger Bastian Oczipka köpfte Stefan Aigner 1:1 ins Tor.

In den folgenden Minuten hatte der Gastgeber einige Male Glück, gegen die engagierten und mindestens ebenbürtigen Hessen nicht in Rückstand zu geraten. Doch auch Schalke blieb gefährlich. Einen Kopfball von Jermaine Jones (37.) nach einer Ecke von Christian Fuchs klärte Meier gerade noch vor der Linie.

Drei Tage nach dem Einzug ins Champions-League-Achtelfinale taten sich die Schalker lange schwer, das Spiel gegen die starken Frankfurter in den Griff zu bekommen. Jefferson Farfán verfehlte kurz nach dem Wechsel knapp das Ziel und leitete damit eine Drangperiode der Platzherren ein. Oft fehlte im Abschluss aber die letzte Konzentration. Auch wenn die Frankfurter im zweiten Durchgang nicht mehr so gefährlich konterte, verdiente es sich nach zuletzt drei Auswärtsniederlagen den Punkt durch unermüdlichen Einsatz redlich.

FC Schalke 04: Unnerstall - Uchida, Höwedes, Matip, Fuchs - Jones, Neustädter - Farfán, Holtby (72. Pukki), Draxler - Huntelaar

Eintracht Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Anderson (62. Celozzi), Oczipka - Rode, Schwegler - Aigner (64. Occean), Meier, Inui (84. Köhler) - Matmour

Schiedsrichter: Perl (Pullach)

Zuschauer: 61.673 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Huntelaar (11.), 1:1 Aigner (13.)

Gelbe Karten: Jones (3) / Rode (2)

Gelb-Rote Karten: - / Matmour (87.)

Beste Spieler: Huntelaar, Höwedes / Zambrano, Schwegler

VfL Wolfsburg – Werder Bremen 1:1 (0:1)

Für Klaus Allofs war es das unkomplizierteste Ergebnis: Das Duell zwischen seinem alten und neuen Klub endete unentschieden. Beim 1:1 des VfL Wolfsburg gegen Werder Bremen stand der vor zehn Tagen überraschend gewechselte Fußball-Manager fast mehr im Blickpunkt als die Bundesliga-Profis auf dem Rasen.

Fast alle Kameras waren schon auf Allofs gerichtet, bevor es richtig los ging. Der langjährige Werder-Klubchef war umlagert von mehr als einem Dutzend Fotografen und Kameraleuten, als er erstmals als Wolfsburger Geschäftsführer auf der VfL-Bank Platz nahm. Zuvor hatte der 55-Jährige alle Spieler und Betreuer seines alten Klubs per Handschlag begrüßt und seinen langjährigen Partner Thomas Schaaf in den Arm genommen.

"Die letzten Wochen war es schwieriger", sagte Allofs. Gefasst zeigte sich Schaaf. "Wir wussten schon, was auf uns zukommt", sagte der Werder-Coach zu der der ungewohnte Situation.

Während der 90 Minuten sah Allofs seine alte Mannschaft lange Zeit engagierter und druckvoller. Werder machte das Spiel, störte früh und spielte schnell nach vorne. Aaron Hunt und Kevin de Bruyne bereiteten die Angriffe vor. Allofs' neues Team agierte zurückhaltend, fand erst nachdem der Werder Lukas Schmitz nach einer Geld-Roten Karte vom Platz musste (62.) seinen Rhythmus. In den ersten dreißig Minuten kam der VfL überhaupt nicht gefährlich in den Werder-Strafraum, während die Bremer auf der Gegenseite deutlich aktiver waren und für Unruhe in der VfL-Abwehr sorgten.

Die Wolfsburger, zum sechsten Mal mit der gleichen Startaufstellung, wirkten zu passiv. Gelang ihnen die Balleroberung, wussten sie damit wenig anzufangen. Diego, ein anderer Ex-Bremer, konnte sich erst spät gegen seine ehemaligen Mitspieler durchsetzen.

Bezeichnend war, dass die erste Chance des VfL ein Beinahe-Eigentor von Sokratis (31.) war. Der griechische Nationalspieler schoss den Ball bei einer Rettungsaktion an den Pfosten. Nur drei Minuten später traf der Ball nach dem ersten guten Wolfsburger Angriff erneut den Pfosten, als der Kopfball von Dost knapp das Ziel verfehlte.

Direkt darauf Gegenzug erzielte Werder die Führung. Der bis dahin schwache Eljero Elia passte quer durch die VfL-Abwehr auf Arnautovic, der den Ball locker ins Tor schoss. Allofs sank in seinem Sitz zusammen, während Schaaf knapp 20 Meter weiter aufsprang, jubelte und Elia in den Arm nahm.

Nach 64 Spielminuten sah das Bild andersherum aus. Zwei Minuten nach dem Platzverweis von Linksverteidiger Schmitz erzielte Dost nach schöner Vorarbeit des erst in der zweiten Halbzeit aufdrehenden Diego und des eingewechselten Vierinha den Ausgleich – und Allofs jubelte.

Ein letztes Mal durchschnaufen musste dieser noch, als Aaron Hunt (82.) einen direkten Freistoß an den Wolfsburger Pfosten setzte – ehe dann der Interview-Marathon begann.

VfL Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Kjaer, Schäfer - Polak, Josué - Hasebe (59. Vieirinha), Diego, Olic - Dost

Werder Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Schmitz - Junuzovic - Hunt, de Bruyne, Elia (64. Ignjovski) - Arnautovic (83. Fritz), Petersen (90. Akpala)

Schiedsrichter: Schmidt (Stuttgart)

Zuschauer: 29.723 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Arnautovic (35.), 1:1 Dost (64.)

Gelbe Karten: Josué (5), Olic (3) / Arnautovic (4), de Bruyne (3)

Gelb-Rote Karten: - / Schmitz (62./wiederholtes Foulspiel)

Beste Spieler: Naldo, Diego / de Bruyne, Hunt

SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Nürnberg 0:0 (0:0)

In einem äußerst bissig geführten 255. fränkischen Derby hat Außenseiter Greuther Fürth dem Lokalkontrahenten Nürnberg einen Punkt abgetrotzt. Mit großem Einsatz erkämpfte sich der Tabellenvorletzte der Fußball-Bundesliga beim 0:0 seinen achten Saisonzähler, verpasste aber erneut den ersehnten Premierensieg vor eigener Kulisse im Oberhaus.

Rund 16.000 Fürther unter den 18.000 Zuschauern schrien und johlten den Aufsteiger zum Teilerfolg gegen Nürnberg. Jeder Ballgewinn der Fürther wurde auf den Rängen bejubelt, jeder Nürnberger gnadenlos ausgepfiffen. Und die aufgeheizte Atmosphäre übertrug sich aufs Spielfeld, auf dem die viel zu hektisch agierenden Gäste das Nachsehen hatten und zudem nach hartem Foul von Markus Feulner (35. Spielminute) früh nur noch zu zehnt waren. Fürths Sercan Sararer glich die zahlenmäßige Unterlegenheit (61./Gelb-Rot) später aus.

Im Blickpunkt des ersten Durchgangs stand vor allem Fürths Vorkämpfer Gerald Asamoah , der so gut wie keine Möglichkeit ausließ, wortreich gegen seine Nürnberger Gegenspieler zu sticheln. Richtig geladen war der frühere Nationalspieler dann nach seinen beiden vergebenen Großchancen: Zunächst lief er allein auf Torwart Raphael Schäfer zu und ließ sich den Ball leichtfertig wegnehmen (34.), vier Minuten später scheiterte er aus kürzester Distanz an Schäfer.

Mit großem Engagement hatten die Fürther die spielerischen FCN-Vorteile rasch wettgemacht. Im Duell zweier Abstiegskandidaten zeigten sie sich bissiger, präsenter und ballsicherer – nur vor dem Tor viel zu harmlos. Neben Asamoah waren auch Milorad Pekovic (7.), Zoltan Stieber (16./29.) und Edgar Prib (21.) nah dran an der frühen Führung, doch allesamt scheiterten sie an Schäfer oder den Nerven.

Nürnbergs Trainer Dieter Hecking ärgerte sich so sehr über den Auftritt seines Teams, dass er seine Spieler zwischenzeitlich von der Seitenlinie aus anfauchte. Feulner, der nach seinem Treffer gegen den FC Bayern vor einer Woche überraschend erneut den Vorzug vor Hanno Balitsch im defensiven Mittelfeld bekommen hatte, hielt etwas zu aggressiv dagegen – und musste zehn Minuten vor der Pause nach einem groben Foul gegen Stephan Fürstner frühzeitig vom Platz.

Mit einem Mann weniger begnügten sich die Nürnberger damit, einigermaßen kompakt hinten dicht zu machen. Das änderte sich auch nicht, als Fürths Sararer wegen wiederholten Foulspiels ebenfalls gehen musste. Erst in der 65. Minute verzeichnete der FCN seine bis dato größte Gelegenheit, einen Verzweiflungsversuch von Javier Pinola. Auf der Gegenseite vergab Stieber (76.) den Sieg.

SpVgg Greuther Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Fürstner, Pekovic (46. Edu) - Sararer, Prib, Stieber - Asamoah (66. Klaus)

1. FC Nürnberg: Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola - Simons (75. Cohen) - Kiyotake (46. Plattenhardt), Feulner, Frantz, Esswein (39. Balitsch) - Polter

Schiedsrichter: Brych (München)

Zuschauer: 18.000 (ausverkauft)

Gelbe Karten: Nehrig (3), Schmidtgal (4) / Frantz (1), Pinola (6)

Gelb-Rote Karten: Sararer (61.) / -

Rote Karten: - / Feulner (35./grobes Foulspiel)

Beste Spieler: Asamoah, Stieber / Schäfer, Nilsson

Fortunas Spieler Stefan Reisinger feiert das erste Tor gegen den HSV.

Fortunas Spieler Stefan Reisinger feiert das erste Tor gegen den HSV.  |  © Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Fortuna Düsseldorf – Hamburger SV 2:0 (1:0)

Der ersehnte historische Heimsieg von Fortuna Düsseldorf ist perfekt. Nach 15 Jahren und sieben Monaten erzielten Robbie Kruse (45.+2 Minute) und Stefan Reisinger (63.) die Tore zum 2:0 (1:0) gegen den Hamburger SV. Es war der erste Bundesliga-Erfolg vor heimischem Publikum für die Rheinländer seit dem 5. April 1997. Damit verließ die Fortuna zu Beginn des 13. Spieltags die Abstiegszone. Nach zuvor vier Auswärtsspielen ohne Niederlage verpassten die schwachen Hamburger den Anschluss an die Europapokalplätze.

Das Team von Thorsten Fink versuchte es mit Spielkultur, trieb seine Angriffe über die Flügel an, war aber zu ungenau in den Kombinationen. Düsseldorf setzte Kampf und Einsatz entgegen, ließ jedoch ebenfalls die Präzision vermissen. So entwickelte sich eine engagiert geführte Partie, die jedoch zunehmend verflachte und in der ersten halben Stunde ohne eine einzige nennenswerte Torchance blieb.

Nach 31 Minuten musste der HSV auch noch auf Rafael van der Vaart verzichten. Der Niederländer verletzte sich bei einem Zusammenprall mit Fortunas Torwart Fabian Giefer, griff sich wenig später im Lauf an den rechten Oberschenkel und ging mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss für Tomas Rincon vom Feld. Ein schlechtes Omen: Ohne van der Vaart hat der HSV in dieser Saison noch nicht getroffen und wartet nun seit neun Spielen auf einen Sieg bei den Rheinländern.

Da auch der Innenverteidiger Jens Langeneke nach einer starken Rettungsaktion verletzungsbedingt ausgewechselt wurde, verlor die Fortuna kurzzeitig die Ordnung. Maximilian Beister, der vergangene Saison elf Tore zum Aufstieg der Rheinländer beigetragen hatte, verpasste mit einem Schuss aus 16 Metern nur knapp die Führung (44.).

Die gelang unerwartet hingegen der Heimmannschaft. Nach einem Fehlpass von Heung-Min Son überbrückte Andreas Lambertz schnell das Mittelfeld und passte in den Lauf von Kruse. Den Schuss des Australiers lenkte Michael Mancienne unhaltbar für den Nationaltorwart René Adler in die kurze Ecke. "Natürlich ist die Führung glücklich", sagte Sportdirektor Wolf Werner in der Pause.

Unbeeindruckt von dem Rückschlag startete der HSV zunächst in die zweite Halbzeit. Erst scheiterte Marcus Berg, der für Artjoms Rudnevs erstmals seit dem ersten Spieltag in der Startelf stand, mit dem Außenrist an Giefer (50.). Wegen eines Stoßens von Berg gegen Lambertz versagte der Schiedsrichter Peter Gagelmann einem Freistoßtreffer von Heiko Westermann (54.) die Anerkennung.

Stattdessen sorgte der eingewechselte Reisinger für die Entscheidung. Mit einem Sololauf düpierte der frühere Freiburger die komplette HSV-Hintermannschaft und bezwang den alleingelassenen Adler ohne Mühe. Schon während der Schlussminuten herrschte bei den Fortuna-Anhängern Hochstimmung über den ersten Liga-Heimerfolg seit 5.711 Tagen, damals gelang ein 2:0 gegen den FC St. Pauli.

Fortuna Düsseldorf: Giefer - Levels, Langeneke (41. Balogun), Juanan, van den Bergh - Bodzek, Lambertz - Garbuschewski (56. Reisinger), Kruse (85. Ilsø), Bellinghausen - Rafael

Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Aogo - Badelj (74. Rudnevs), Arslan (85. Tesche) - Son, van der Vaart (32. Rincón), Beister - Berg

Schiedsrichter: Gagelmann (Bremen)

Zuschauer: 54.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Kruse (45.+2), 2:0 Reisinger (63.)

Gelbe Karten: Lambertz (3), Rafael (1) / Beister (2), Mancienne (1)

Beste Spieler: Kruse, Levels / Aogo

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Leserkommentare
  1. "Aaron Hunt und Kevin de Bruyne bereiteten die Angriffe vor. Allofs' neues Team agierte zurückhaltend, fand erst nachdem der Werder Lukas Schmitz nach einer Geld-Roten Karte vom Platz musste (62.) seinen Rhythmus."

    Wieder ein Fehler des Schiris. Es ist unglaublich, wie viele Fehlentscheidungen Werder Bremen noch hinnehmen muss. Wieder zwei Punkte weg. Nach jedem Spieltag: Täglich grüßt das Murmeltier.
    Wo bleibt die Gerechtigkeit?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Bei Bundesligaspielen werden alle möglichen Parameter festgehalten, von Laufwegen, Zweikampfverhalten bis zu Passgenauigkeit.
    Was ich vermisse, ist eine öffentliche Aufarbeitung von Schiedsrichterleistungen.

    Vor allem, da Herr Fröhlich, Oberschiedsrichter, meint, er müsse Herrn Klopps Verhalten an der Seitenlinie verantwortlich machen für Angriffe auf Schiedsrichter in unteren Ligen........

    Es ist an der Zeit, dass die Vereine sich wehren- schließlich gäbe es den ganzen Affenzirkus mit Millionengewinnen ohne die Vereine und ihre Protagonisten gar nicht
    - die Funktionäre sollten sich mal darüber klar werden, wer hier von wem abhängt !

    Das betrifft auch den DFB mit seiner Terminplanung-

    einerseits sonnt er sich im Glanz der internationalen Erfolge, ist dann aber nicht willens (es dürfen aus übertragungsrechtlichen Gründen...wer hat das verhandelt?..eben!..nur 3 Sonntragsspiele stattfinden), ihren 4 Euro- League- Vereinen einen 3-Tagesabstand zwischen den Spielen zu gewähren. (das führt dann zu Wettbewebsverzerrungen, siehe Hannover)

  2. Bei Bundesligaspielen werden alle möglichen Parameter festgehalten, von Laufwegen, Zweikampfverhalten bis zu Passgenauigkeit.
    Was ich vermisse, ist eine öffentliche Aufarbeitung von Schiedsrichterleistungen.

    Vor allem, da Herr Fröhlich, Oberschiedsrichter, meint, er müsse Herrn Klopps Verhalten an der Seitenlinie verantwortlich machen für Angriffe auf Schiedsrichter in unteren Ligen........

    Es ist an der Zeit, dass die Vereine sich wehren- schließlich gäbe es den ganzen Affenzirkus mit Millionengewinnen ohne die Vereine und ihre Protagonisten gar nicht
    - die Funktionäre sollten sich mal darüber klar werden, wer hier von wem abhängt !

    Das betrifft auch den DFB mit seiner Terminplanung-

    einerseits sonnt er sich im Glanz der internationalen Erfolge, ist dann aber nicht willens (es dürfen aus übertragungsrechtlichen Gründen...wer hat das verhandelt?..eben!..nur 3 Sonntragsspiele stattfinden), ihren 4 Euro- League- Vereinen einen 3-Tagesabstand zwischen den Spielen zu gewähren. (das führt dann zu Wettbewebsverzerrungen, siehe Hannover)

    • u.t.
    • 25. November 2012 9:52 Uhr

    Wohlfühl- und Jubelmodus nicht stören, aber...

    ...warum haben ausgerechnet die Gegner Bayerns, bei einem Bayern-Heimspiel, als einzige Mannschaft nur zwei Tage Regenerationszeit bekommen?
    Das kommt höchst selten vor, dass eine Mannschaft auf Donnerstag/Samstag-Rhythmus gesetzt wird.

    Alle EL-Teilnehmer spielen nach EL-Tagen eigentlich immer erst am Sonntag.

    Eine Leserempfehlung
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    IRONIE ON
    damit es die Bayern einfacher haben?
    Bestechung?
    genauso auffällig ist ja wohl, dass gegen Bayern fast alle Mannschaften *erschreckend schwach*, gegen den BVB aber *stark* spielen .-)
    IRONIE OFF

    vermutlich will man nicht am Sonntag 4 Spiele austragen
    warum es jetzt dieses mal Hannover erwischt hat, entzieht sich meiner Kenntnis,
    hat aber sicher nichts mit den Bayern zu tun!

    • E.Wald
    • 25. November 2012 10:44 Uhr

    Solange 4 deutsche Teams in der EL vertreten sind, kommt es regelmäßig vor, dass ein Team bereits am Samstag wieder spielen muss, da die Zahl der Sonntagsspiele durch die TV-Verträge auf maximal 3 begrenzt ist.
    Diese (ungute) Praxis besteht leider seit Jahren - was mich zu der Frage führt, warum ausgerechnet dann, wenn einmal die Bayern der Gegner der betroffenen Mannschaft sind, die Frage danach auftaucht?

    Es wären dann wohl 4 Verstöße (Sa, So, Di und Mi) gegen die TV-Vermarktungsauflagen geworden. Am 16. Spieltag wird Schalke sogar noch mehr 'übervorteilt', schließlich muss Stuttgart an dem EL-Spieltag zuvor ja tatsächlich noch ums Weiterkommen spielen.

  3. IRONIE ON
    damit es die Bayern einfacher haben?
    Bestechung?
    genauso auffällig ist ja wohl, dass gegen Bayern fast alle Mannschaften *erschreckend schwach*, gegen den BVB aber *stark* spielen .-)
    IRONIE OFF

    vermutlich will man nicht am Sonntag 4 Spiele austragen
    warum es jetzt dieses mal Hannover erwischt hat, entzieht sich meiner Kenntnis,
    hat aber sicher nichts mit den Bayern zu tun!

    2 Leserempfehlungen
    • E.Wald
    • 25. November 2012 10:44 Uhr

    Solange 4 deutsche Teams in der EL vertreten sind, kommt es regelmäßig vor, dass ein Team bereits am Samstag wieder spielen muss, da die Zahl der Sonntagsspiele durch die TV-Verträge auf maximal 3 begrenzt ist.
    Diese (ungute) Praxis besteht leider seit Jahren - was mich zu der Frage führt, warum ausgerechnet dann, wenn einmal die Bayern der Gegner der betroffenen Mannschaft sind, die Frage danach auftaucht?

    3 Leserempfehlungen
  4. Es wären dann wohl 4 Verstöße (Sa, So, Di und Mi) gegen die TV-Vermarktungsauflagen geworden. Am 16. Spieltag wird Schalke sogar noch mehr 'übervorteilt', schließlich muss Stuttgart an dem EL-Spieltag zuvor ja tatsächlich noch ums Weiterkommen spielen.

    Eine Leserempfehlung
    • bauesel
    • 25. November 2012 19:54 Uhr

    Ist das S21 geschuldet, dass hier andere als das Spiel SC Freiburg gegen VfB Stuttgart kommentiert wird?
    Noch ein Grund von Stuttgart nach Freiburg wegzuziehen, wenn schon der VfB gegen Frweiburg nicht mehr gewinnen kann und die DB Bahn nicht kann.
    Es darf spekuliert werden, wann Kefer endlich zurücktritt, Ramsauer wird spätestens im September nächsten Jahres abgewählt. Und wenn der Bohrzeitplan nicht eingehalten werden kann, dann muss nur die Baugrube wieder verfüllt und das schreckliche GWG in ein anderes Land verfrachtet werden. soo schön kann S21 sein, wenn es im Untergrund versinkt.

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