Europa LeagueHannover und Leverkusen ziehen in die Zwischenrunde ein
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Hannover 96 – Helsingborg IF

Mame Diouf feiert seinen Treffer gegen Helsingborg

Mame Diouf feiert seinen Treffer gegen Helsingborg  |  ©REUTERS/Fabian Bimmer

 Hannover 96 – Helsingborg IF 3:2 (1:0)

Dank Matchwinner Szabolcs Huszti schafft Hannover 96 zum zweiten Mal in Serie den Einzug in die Zwischenrunde. Der Ungar rettete dem Bundesligisten mit seinem Elfmetertor in der 90. Minute einen glücklichen Heimerfolg gegen Helsingborg IF. Mame Diouf (3. Minute/49.) hatte die Niedersachsen zuvor schon mit zwei Kopfballtoren 2:0 in Führung gebracht, ehe Nikola Djurdjic (59.) und Alejandro Bedoya (67.) es noch einmal spannend machten. Hannover behauptete mit dem dritten Sieg im vierten Spiel die Tabellenführung in Gruppe L und steht damit sicher in der Zwischenrunde.

Die Entscheidung fiel wie schon im Hinspiel erst kurz vor dem Ende. Peter Larsson bremste den eingewechselten Artur Sobiech im Strafraum und sah ebenso Rot wie sein Teamkollege Walid Atta. Dann versenkte Huszti mit viel Glück den Strafstoß.

"Es war für einige vielleicht zu entspannt. Wir haben hanebüchene Fehler gemacht, sehr leichtsinnig", sagte der Trainer Mirko Slomka. "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht", befand auch der Mittelfeldspieler Christian Schulz, war aber froh über das Weiterkommen: "Das ist eine Bestätigung für das letzte Jahr."

Diouf hatte den Gastgebern einen Start nach Maß beschert. Der Top-Vorbereiter Huszti durfte flanken, Diouf kam völlig frei zum Kopfball: 1:0. Auch danach hatte das Team von Coach Slomka die Partie lange im Griff, leistete sich aber zu viele Nachlässigkeiten.

Gegen die rustikale Defensive der Schweden hatte Hannover zwar viel Ballbesitz, kam aber zu selten zum Abschluss. Die Versuche von Didier Ya Konan (24.) und Diouf waren ebenso harmlos wie der Kopfball von Lars Stindl (38.). In dieser Phase ließen die Hausherren Zielstrebigkeit und Präzision vermissen. "Nach dem 1:0 haben wir ein bisschen zu viel Leichtigkeit im Spiel gehabt", kritisierte 96-Sportdirektor Jörg Schmadtke.

Kurz nach dem Seitenwechsel gelang Hannover der zweite Treffer. Nach feiner Kombination zog Stindl in den Strafraum, seine Flanke fand Diouf – und der Senegalese war erneut per Kopf treffsicher. Nun schien alles klar, doch die Freude war verfrüht.

Denn plötzlich wurde Helsingborg mutiger. Djurdjic prüfte schon im Gegenzug Nationaltorwart Ron-Robert Zieler mit einem satten Flachschuss. Hannovers Abwehr wirkte plötzlich ungeordnet, die Gäste nutzten die sich nun bietenden Lücken. Mattias Lindström wurde am rechten Flügel nicht entscheidend gestört, seine Vorlage konnte Djurdjic völlig frei zum Anschlusstor über die Linie drücken.

Jetzt kippte die Partie komplett. Hannover hatte den Faden verloren. Bedoya nutzte die Verwirrung in der 96-Defensive nach einem Freistoß zum Ausgleich. Nun war die Partie völlig offen. Die Schweden wollten mehr und brachten die Hannoveraner immer wieder in Verlegenheit. Doch dann kam 96 doch noch zum Sieg.

Hannover 96: Zieler - Cherundolo, Eggimann, Haggui, Rausch (73. Pander) - Schmiedebach, Schulz - Stindl, Huszti - Ya Konan (72. Schlaudraff), Diouf (87. Sobiech)

Helsingborg IF: Hansson - Larsson, Christoffer Andersson, Atta, Uronen (84. Hanstveit) - Lindström (90.+4 Accam), Mahlangu, Gashi, Bouaouzan (46. Álvaro) - Djurdic, Bedoya

Schiedsrichter: Fautrel (Frankreich)

Zuschauer: 33.200

Gelbe Karten: Stindl / Bedoya, Lindström

Rote Karten: - / Atta (88./Notbremse), Larsson (89./Meckern)

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    • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, rav
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