Fußball-BundesligaStuttgart und Fürth verspielen ihre Führung

Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach drehen ihren Rückstand auswärts jeweils in ein 2:4. Der VfL Wolfsburg schafft seinen ersten Heimsieg. Alle Spielberichte von dpa

Jan Schlaudraff schießt zum Ausgleich.

Jan Schlaudraff schießt zum Ausgleich.  |  © Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

VfB Stuttgart – Hannover 96 2:4 (2:0)

Mit vier Toren in 16 Minuten hat Hannover 96 seinen Auswärtsfluch besiegt und die Erfolgsserie des VfB Stuttgart beendet. Die Niedersachsen drehten einen 0:2-Halbzeitrückstand noch in einen Sieg und behaupteten den sechsten Platz in der Tabelle. Nach zuvor neun Pleiten in zehn Auswärtsspielen retteten Artur Sobiech (57. Minute) sowie die beiden Joker Jan Schlaudraff (65./Handelfmeter) und Mohammed Abdellaoue (68./73./Foulelfmeter) den Gästen die scheinbar schon verlorenen drei Punkte. Den zuvor fünfmal unbesiegten Schwaben halfen auch die Tore von Christian Gentner (21.) und Vedad Ibisevic (37./Foulelfmeter) nichts.

Drei Tage nach ihren Siegen in der Europa League wollten beide Teams in der Liga nachlegen. VfB-Coach Bruno Labbadia musste allerdings kurzfristig auf William Kvist verzichten, der mit Magen-Darm-Grippe fehlte. Dennoch erspielten sich die Schwaben in der lebhaften Partie nach ausgeglichenem Beginn zunächst klare Vorteile. Der ins Team zurückgekehrte Raphael Holzhauser setzte nach einer Viertelstunde das erste Signal, 96-Keeper Ron-Robert Zieler konnte seinen straffen Schuss aber noch um den Pfosten lenken.

Ein Zwanzigmeterschuss von Ibisevic rauschte aufs Tornetz (19.). Dann belohnten sich die Stuttgarter für ihre Mühen: Holzhausers Flanke rutschte zu Gentner durch, der Mittelfeldspieler schaute kurz und schob aus acht Metern überlegt ins rechte Eck – 1:0.

Nur sechs Minuten später setzte Holzhauser dann fahrlässig die Führung aufs Spiel, als sein Querpass in der eigenen Hälfte bei Mame Diouf landete. Der plötzlich ganz freie Senegalese traf aber nur den Innenpfosten. Die Strafe für die vergebene Topchance folgte prompt. Szabolcs Huszti brachte im eigenen Strafraum Gentner zu Fall, Schiedsrichter Felix Brych ( München ) entschied zurecht auf Elfmeter. Ibisevic, der noch am ersten Spieltag gegen Wolfsburg einen Strafstoß spektakulär verschossen hatte, ließ diesmal Zieler keine Chance.

Der Gäste-Coach Mirko Slomka war konsterniert. Noch nie hatte der Trainer mit seinen Teams in Stuttgart gewonnen, es drohte die nächste Niederlage. Auch nach dem Seitenwechsel kam Hannover zunächst nicht besser ins Spiel, das Anschlusstor fiel praktisch aus dem Nichts. Lars Stindl nutzte einen Stellungsfehler von Boka, seine Flanke konnte VfB-Keeper Sven Ulreich nur nach vorn abklatschen. Sobiech schaltete schnell und traf.

Plötzlich war 96 wieder da. Top-Torjäger Diouf kam im Strafraum zum Schuss, Serdar Tasci sprang der Ball an die Hand. Brych zeigte erneut auf den Punkt – eine harte Entscheidung. Der eingewechselte Schlaudraff ließ sich die Chance nicht entgehen.

Und es kam noch dicker für die Hausherren. Nur drei Minuten später konnte Ulreich zwar noch Diouf bremsen, aber der Ball sprang Joker Abdellaoue vor die Füße – 2:3. Als Stindl im Strafraum von Boka gefoult wurde, gab es den dritten Strafstoß des Abends. Diesmal trat Abdellaoue an und besorgte die Vorentscheidung. Von diesem Schock erholten sich die Stuttgarter nicht mehr.

VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Niedermeier, Boka (80. Molinaro) - Kuzmanovic - Harnik (72. Okazaki), Holzhauser (75. Hajnal), Gentner, Traoré - Ibisevic

Hannover 96: Zieler - Cherundolo (87. Sakai), Eggimann, Haggui, Rausch - Schmiedebach, Schulz - Stindl, Huszti (46. Schlaudraff) - Sobiech (66. Abdellaoue), Diouf

Schiedsrichter: Brych (München)

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Zuschauer: 50.600

Tore: 1:0 Gentner (21.), 2:0 Ibisevic (37./Foulelfmeter), 2:1 Sobiech (57.), 2:2 Schlaudraff (65./Handelfmeter), 2:3 Abdellaoue (68.), 2:4 Abdellaoue (73./Foulelfmeter)

Gelbe Karten: Boka (1), Kuzmanovic (1) / Diouf (2), Huszti (2), Schmiedebach (2)

Beste Spieler: Traoré, Gentner / Abdellaoue, Schlaudraff

Patrick Hermann bringt Mönchengladbach in Führung.

Patrick Hermann bringt Mönchengladbach in Führung.  |  © Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

SpVgg Greuther Fürth – Borussia Mönchengladbach 2:4 (2:1)

Mit dem 600. Erstligasieg gegen Greuther Fürth ist Borussia Mönchengladbach wieder in Schlagdistanz zu den internationalen Tabellenrängen. Auch dank einer achtzigminütigen Überzahl setzten sich die Gäste von Coach Lucien Favre beim Aufsteiger durch. Drei Tage nach dem Europa-League-Match in Marseille katapultierte der Jubiläumserfolg Mönchengladbach auf Platz acht. Die SpVgg Greuther Fürth wartet dagegen weiterhin auf den ersten Heimsieg und droht im Abstiegskampf schon früh den Anschluss zu verlieren. Dem Neuling fehlen nun vier Zähler zum VfL Wolfsburg auf dem Relegationsrang.

Oscar Wendt (22. Minute), Martin Stranzl (51.), Patrick Herrmann (57.) und Thorben Marx per Handelfmeter (90.+2) erzielten die Tore für die Gäste. Bernd Nehrig, ebenfalls mit einem Strafstoß (10.), und Edgar Prib (43.) hatten die Fürther – die nach dem Platzverweis gegen Thomas Kleine (12.) fast über die gesamte Spieldauer zu zehnt spielen mussten – zweimal in Führung geschossen. Fürths Milorad Pekovic sah in der Nachspielzeit auch noch die Gelb-Rote Karte.

Fürths Coach Mike Büskens hatte Gerald Asamoah nach überstandener Oberschenkelzerrung wieder in die Startelf zurückgeholt – und der frühere Schalker war gleich einer der Hauptdarsteller einer rasanten Anfangsphase: Nach einem Dribbling war der Routinier an der Strafraumgrenze vom sieben Jahre jüngeren Wendt gefoult worden (8.). Den fälligen Strafstoß verwandelte Nehrig mittig zu seinem ersten Bundesligator.

Der Aufsteiger entmutigte das Europa-League-Team in den ersten Minuten, schon vor dem Führungstreffer hätte Prib aus kurzer Distanz das 1:0 erzielen können (4.). In wesentlich komplizierterer Lage machte es der Mittelfeldspieler dann besser, als er einen Konter hervorragend abschloss: Asamoah hatte den Teamkollegen auf der linken Seite exzellent freigespielt, Prieb vollstreckte ins lange Eck.

Dass die Gastgeber in einer Halbzeit doppelt so viele Treffer bejubeln durften wie in den vorherigen fünf Heimspielen zusammen, lag auch der anfangs zu sorglosen Gladbacher Defensive. Stellte sich Wendt bei der Elfmeteraktion ungeschickt an, so klappte vor dem zweiten Gegentor das Umschalten von Angriff in Abwehr nicht.

Dabei standen dem Favre-Team früh nur noch zehn Fürther gegenüber. Ein Foul des früheren Gladbachers Kleine an Herrmann kurz vor dem Strafraum wertete Schiedsrichter Peter Gagelmann als Notbremse, sodass der Innenverteidiger vom Platz musste. Zehn Minuten nach der Roten Karten bügelte Wendt dann seinen Patzer beim 0:1 aus, als er eine präzise Flanke Herrmanns unbedrängt ins Tor einnickte.

Wendt nahm wie schon zuletzt in Freiburg und Marseille den Platz von Kapitän Filip Daems (Bauchmuskelverletzung) ein. Zudem fehlte Roel Brouwers mit einer Knieprellung, dafür rückte Stranzl wieder in die Innenverteidigung. Der Österreicher, der beim Last-Minute-2:2 unter der Woche in Marseille nicht spielen konnte, brachte sein Team sofort nach der Pause wieder in Führung, als er eine Kopfballvorlage von Mike Hanke ebenfalls per Kopf über die Linie drückte.

Für die Hausherren war der Ausgleich wie ein Schlag ins Gesicht, zumal sich mit fortwährender Spieldauer die Unterzahl bemerkbar machte. Kurz darauf wurde es noch schlimmer, als Herrmann einen ansehnlichen Spielzug samt Flanke von Lukas Rupp zum 3:2 vollendete.

SpVgg Greuther Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Fürstner, Pekovic - Sararer (72. Mikkelsen), Prib, Stieber (15. Sobiech) - Asamoah (49. Nöthe)

Borussia Mönchengladbach : ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez, Wendt - Nordtveit, Marx - Rupp, Arango (86. Xhaka) - Herrmann (66. Mlapa), Hanke (78. de Camargo)

Schiedsrichter: Gagelmann (Bremen)

Zuschauer: 18.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Nehrig (10./Foulelfmeter), 1:1 Wendt (22.), 2:1 Prib (43.), 2:2 Stranzl (51.), 2:3 Herrmann (57.), 2:4 Marx (90.+2/Handelfmeter)

Gelbe Karten: Mavraj (3) /

Gelb-Rote Karten: Pekovic (90.+2/Handspiel) /

Rote Karten: Kleine (12./Notbremse) /

Beste Spieler: Asamoah, Pekovic / Hanke, Arango

Diego feiert mit seinem Trainer Lorenz Günther Köstner seinen Erfolg.

Diego feiert mit seinem Trainer Lorenz Günther Köstner seinen Erfolg.  |  © Martin Rose/Bongarts/Getty Images

VfL Wolfsburg – Bayer Leverkusen 3:1 (3:0)

Der VfL Wolfsburg um Starspieler Diego wirkte wie von einer Last befreit: Im ersten Heimspiel seit der Entlassung von Felix Magath führte der Brasilianer die Niedersachsen zum Premierensieg im eigenen Stadion. Im Duell der Werksclubs setzte sich der VfL verdient gegen Bayer Leverkusen durch und fügte den Rheinländern damit die erste Niederlage nach zwölf ungeschlagenen Spielen zu. Bayer verpasste den Sprung auf den Champions-League-Rang drei, während der VfL – der Spekulationen zufolge Klaus Allofs nach Wolfsburg locken will – Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellte.

Mit einem frühen Doppelpack (4./16. Minute) leitete Diego schon zeitig den dritten Liga-Saisonsieg ein. Bas Dost (33.) sorgte noch vor dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung zugunsten der Mannschaft von Interimscoach Lorenz-Günther Köstner. Die beiden Offensivspieler und Sturmpartner Ivica Olic haben damit alle bisherigen Saisontreffer in der Liga erzielt. Der Bayer-Ehrentreffer ging auf das Konto von Stefan Kießling (90.+1).

Zwei Punkte und nur ein Tor hatte Wolfsburg in den bislang fünf Partien in der eigenen Arena zustande gebracht – gegen Bayer war von einer angeblichen Heimschwäche aber nichts zu merken. Angeführt von Mittelfeld-Wirbler Diego kombinierte sich der VfL immer wieder in den gegnerischen Strafraum; dem Brasilianer wurden von den Leverkusenern aber auch viel mehr Freiräume gestattet, als er in den Partien zuvor hatte.

Diego bedankte sich: Erst zirkelte der 27-Jährige einen direkten Freistoß ins Tor, wobei Bayer-Schlussmann Michael Rensing schlecht aussah, weil er gar nicht reagierte. Der Wolfsburger Spielmacher spurtete nach seinem Treffer quer über das Feld und sprang Coach Köstner in die Arme. Acht Minuten später war der frühere Bremer erneut zur Stelle und vollstreckte einen Angriff über Olic und Dost zu seinem dritten Doppelpack in der Bundesliga-Geschichte.

Diesmal war Keeper Rensing, der weiter Bernd Leno nach dessen Ellbogen-Verletzung vertrat, chancenlos. Auch beim 3:0, das Diego mit einer schönen Flanke einleitete, hatte Rensing das Nachsehen. Dost ließ sich die Chance nach Vorlage von Marcel Schäfer nicht entgehen.

Die Gäste leisteten sich im Gegensatz zu den vergangenen Spielen zu viele Fehler in der Abwehr. Schon nach dem zweiten frühen Gegentor wirkte der Europa-League-Vertreter demoralisiert, zumal Leverkusen auch im Angriff zumeist glücklos agierte. Die größte Chance vor der Pause bot sich Stefan Kießling, der freistehend am reflexstarken Diego Benaglio scheiterte (22.). Der Keeper hatte davor schon einen Freistoß von Gonzalo Castro überragend pariert (8.).

Kießling und Castro waren zwei der vier Neuen in der Leverkusener Startelf im Vergleich zum Spiel unter der Woche gegen Rapid Wien. Während die Gäste den jüngsten Auftritten in Liga, Pokal und Europa League Tribut zollten, profiliert sich Köstner immer mehr als Meister der Beständigkeit: In seinem vierten Pflichtspiel bei den VfL-Profis berief der Interimstrainer zum vierten Mal dieselbe Startelf.

Den sicheren Sieg vor Augen schalteten die Wolfsburger nach der Pause einen Gang zurück. Unbedingte Torgefahr strahlten die Gäste ohnehin nicht aus, die größte Tat vollbrachte VfL-Keeper Benaglio bei einem Patzer des eigenen Vordermanns Kjaer. Wolfsburg beschränkte sich auf Konter, verpasste aber den vierten Treffer. Mit dem Schlusspfiff traf Kießling.

VfL Wolfsburg : Benaglio - Fagner, Naldo, Kjaer, Schäfer - Polak, Josué - Hasebe (89. Kahlenberg), Diego (90. Madlung), Olic - Dost (86. Jönsson)

Bayer Leverkusen: Rensing - Carvajal, Friedrich, Wollscheid, Hosogai (46. Boenisch) - Bender, Reinartz, Hegeler (46. Renato Augusto) - Castro (75. Junior Fernándes), Schürrle - Kießling

Schiedsrichter: Dankert (Rostock)

Zuschauer: 24.825

Tore: 1:0 Diego (4.), 2:0 Diego (16.), 3:0 Dost (33.), 3:1 Kießling (90.+1)

Gelbe Karten: Naldo (3) / Boenisch (1), Reinartz (2), Wollscheid (3)

Beste Spieler: Benaglio, Diego

David Alaba, Franck Ribery und Javi Martinez feiern den Sieg der Bayern.

David Alaba, Franck Ribery und Javi Martinez feiern den Sieg der Bayern.  |  © Christof Stache/AFP/Getty Images

Bayern München – Eintracht Frankfurt 2:0 (1:0)

Der FC Bayern München hält die Verfolger auf Distanz. Im Spitzenspiel besiegte das Team von Trainer Jupp Heynckes Eintracht Frankfurt und baute mit der Bestmarke von zehn Siegen in elf Spielen seinen Vorsprung auf den Aufsteiger auf zehn Punkte aus. Franck Ribéry (44. Minute) und David Alaba per Foulelfmeter (77.) entschieden die umkämpfte Partie.

Nur drei Tage nach dem 6:1 gegen den OSC Lille wurde Bayern München von den Frankfurtern wesentlich mehr gefordert. Das Team von Trainer Armin Veh spielte mutig nach vorne und machte den Münchnern mit Organisation, Laufstärke und Kampfbereitschaft das Leben schwer. Sogar das Führungstor wäre bei drei Kopfballchancen von Stefan Aigner (18.), Sebastian Rode (23.) und Alexander Meier (35.) möglich gewesen.

Heynckes veränderte zum Lille-Spiel nur auf eine Position in der Aufstellung, Kroos spielte für Müller. Die Münchner agierten in der Offensive zunächst oft unpräzise und nicht konsequent. Eintracht-Torwart Kevin Trapp parierte einen Freistoß von Alaba (20.). Dann wehrte er überragend einen Schuss von Ribéry (26.) ab. Kurz vor der Pause aber war auch Trapp nach einer Kombination über Alaba und Javi Martínez machtlos, Ribéry traf zu seinem 46. Bundesliga-Tor.

Boateng muss mit Oberschenkelverletzung vom Platz

Direkt im Anschluss verhinderte Trapp gegen Kroos und Ribéry (beide 45.) noch zweimal eine 2:0-Pausenführung für die Münchner. Jérome Boateng musste den Platz wegen einer Oberschenkelverletzung verlassen, für ihn kam Daniel van Buyten zu seinem Saisondebüt in der Bayern-Abwehr.

In der temporeichen Begegnung ergaben sich für die Münchner zunehmend mehr Räume zum Kontern. Trapp blieb dabei einmal mehr Sieger gegen Kroos (56.). Heynckes reagierte, brachte für Claudio Pizarro nach einer knappen Stunde Thomas Müller als Sturmspitze. Van Buyten köpfte nach einem Eckball knapp am Tor vorbei (68.).

Frankfurt stemmte sich gegen die dritte Niederlage. Mit seinen Vorderleuten musste der Bayern-Torwart Manuel Neuer stets auf der Hut sein, um im 200. Bundesligaspiel zum 87. Mal zu null zu spielen. Doch als Schweinsteiger im Strafraum zu Fall kam und David Alaba den Foulelfmeter präzise ins rechte untere Toreck schoss, war das Spiel entschieden. Trapp verhinderte gegen Ribéry (80.) und den völlig freistehenden Arjen Robben (82.) Schlimmeres.

Bayern München: Neuer - Lahm, Boateng (32. van Buyten), Dante, Alaba - Javi Martínez, Schweinsteiger - Robben, Kroos (71. Timoschtschuk), Ribéry - Pizarro (58. Müller)

Eintracht Frankfurt: Trapp - Jung, Demidov, Anderson, Oczipka - Schwegler (84. Lanig), Rode - Aigner (58. Occean), Meier, Inui - Matmour

Schiedsrichter: Fritz (Korb)

Zuschauer: 71.000

Tore: 1:0 Ribéry (44.), 2:0 Alaba (77./Foulelfmeter)

Gelbe Karten: - / Aigner (1), Demidov (1), Inui (2)

Beste Spieler: Alaba, Ribéry / Meier, Trapp

FC Schalke 04 – Werder Bremen 2:1 (0:1)

Roman Neustädter und Julian Draxler haben dem FC Schalke 04 wichtige Punkte im Kampf um die Spitzenplätze gerettet. Der am Tag zuvor von Joachim Löw erstmals in den Nationalkader berufene Neustädter erzielte in der 60. Spielminute den wichtigen Ausgleichstreffer zum 1:1, ehe Draxler (69.) mit seinem Tor den Heimsieg perfekt machte. Zuvor hatte Aaron Hunt (16.) die starken Bremer in Führung geschossen. Dennoch trat das Team von Thomas Schaaf wie so oft in den vergangenen Jahren mit leeren Händen die Heimreise an.

Der Gastgeber hatte schon nach 30 Sekunden nach schöner Vorarbeit von Holtby durch Klaas-Jan Huntelaar eine große Chance. Doch Sebastian Mielitz im Werder-Tor ließ sich nicht überrumpeln. Zu Beginn dominierte Schalke die Partie, ohne sich aber eine weitere Tormöglichkeit zu erspielen.

Ungewohnt viele Fehler im Aufbau

Marko Arnautovic (15.) verpasste auf der Gegenseite eine Hereingabe von Hunt, der es kurz darauf selbst nach Zuspiel von Zlatko Junuzovic aus spitzem Winkel versuchte: Schalkes Torwart Lars Unnerstall ließ wieder einmal den ersten Schuss auf sein Tor rein. Für Hunt war es bereits das sechste Saisontor.

Die kompakt stehenden und geschickt konternden Bremer hätten ihre Führung vor der Pause sogar noch ausbauen können, hatten aber großes Pech bei zwei Lattentreffern durch Sokratis (30.) und Kevin de Bruyne (32.). Schalke hatte zwar mehr Ballbesitz, leistete sich zunächst aber ungewohnt viele Fehler im Aufbau und im Abschluss.

Nach dem Wechsel ersetzte Huub Stevens Ibrahim Afellay durch Draxler. Neustädter lieferte im defensiven Mittelfeld eine fehlerlose, aber lange Zeit unauffällige Partie ab – bis zu seinem Ausgleichstor per Kopf, das einem Freistoß von Christian Fuchs folgte. Schalke fasste neuen Mut und Draxler schoss sein zweites Saisontor. Damit ist Schalke weiter erster Verfolger von Spitzenreiter Bayern München.

FC Schalke 04: Unnerstall - Höwedes, Papadopoulos, Matip, Fuchs - Jones (90. Moritz), Neustädter - Farfán, Holtby, Afellay (46. Draxler) - Huntelaar (63. Marica)

Werder Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Lukimya, Sokratis, Schmitz (90. Prödl) - Junuzovic (81. Akpala) - Arnautovic, de Bruyne, Hunt, Elia (67. Füllkrug) - Petersen

Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf)

Zuschauer: 61.673

Tore: 0:1 Hunt (16.), 1:1 Neustädter (59.), 2:1 Draxler (69.)

Gelbe Karten: Neustädter (2) / Hunt (2)

Beste Spieler: Neustädter, Farfán / Junuzovic, Hunt

Sebastian Langkamp und Robert Lewandowski kämpfen um den Ball.

Sebastian Langkamp und Robert Lewandowski kämpfen um den Ball.  |  © Günther Schiffmann/AFP/Getty Images

FC Augsburg – Borussia Dortmund 1:3 (0:1)

Nach guten Europapokal-Auftritten kommt Borussia Dortmund auch in der Bundesliga in die Spur. Schon eine durchschnittliche Leistung reichte der Mannschaft zu einem klaren Sieg beim FC Augsburg. Mit seinem zweiten Auswärtssieg der Saison arbeitete sich der BVB zumindest vorübergehend auf Tabellenplatz vier vor.

Eine halbe Woche nach dem starken Remis gegen Real Madrid in der Champions League ließ die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp allerdings nur im Ansatz ihr Können aufblitzen. Wenige lichte Momente reichten ihnen zu drei Punkten. Auch deshalb, weil Augsburg reihenweise gute Möglichkeiten ausließ. Marco Reus (9. Spielminute) und Torjäger Robert Lewandowski (51./70.) sorgten für den Dortmunder Erfolg, Sascha Mölders (81.) traf spät noch für Augsburg.

Die frühe Führung durch Reus blieb in der ersten Hälfte lange die beste Aktion der Gäste. Ohne den kurzfristig ausgefallenen Kapitän Sebastian Kehl kamen die Borussen vor allem defensiv immer wieder in die Bredouille. Tobias Werner hatte gleich mehrere Chancen, scheiterte aber ebenso am Torwart Roman Weidenfeller wie später Matthias Ostrzolek (11.) und Daniel Baier (44.). Torsten Oehrl zielte zu ungenau (18./35.), Knowledge Musona traf den Pfosten (61.).

Dortmund zeigt sich gemächlich

Dortmund ging die Aufgabe wesentlich gemächlicher an. Und das, obwohl Klopps Mannschaft in den vier vorigen Bundesligapartien nur einmal gewonnen hatte und schon weit hinter dem FC Bayern liegt. Wenn Reus und Mario Götze aber mal richtig antraten, entstanden auch prompt vielversprechende Situationen: So bei Reus' Führungstreffer und bei Götzes Pfostenschuss kurz vor dem Halbzeitpfiff.

Die technisch schwachen Augsburger zeigten Disziplin und taktische Cleverness. Die Schwaben machten eng, die Vierer-Abwehrkette rückte vor allem in der Anfangsphase sehr weit heraus, um der Dortmunder Mannschaft wenig Platz für ihre Dribblings zu lassen.

Kurz nach der Pause erzielte Lewandowski sein viertes Saisontor, 20 Minuten vor Schluss legte er noch das nächste nach. Mölders verkürzte zum 1:3.

FC Augsburg: Jentzsch - Callsen-Bracker, Langkamp, Klavan, Ostrzolek - Vogt (84. Bancé), Ottl - Koo, Baier, Werner (60. Musona) - Oehrl (69. Mölders)

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Felipe Santana, Hummels, Schmelzer - Bender, Gündogan - Großkreutz, Götze (76. Leitner), Reus (85. Kirch) - Lewandowski (74. Schieber)

Schiedsrichter: Gräfe (Berlin) - Zuschauer: 30 660 (ausverkauft) Tore: 0:1 Reus (9.), 0:2 Lewandowski (51.), 0:3 Lewandowski (70.), 1:3 Mölders (81.)

Gelbe Karten: Langkamp (2), Vogt (4) / Bender (1), Weidenfeller (1)

Beste Spieler: Werner / Lewandowski, Götze, Weidenfeller

Milan Badelj greift Fallou Diagne an.

Milan Badelj greift Fallou Diagne an.  |  © Michael Kienzler/AFP/Getty Images

SC Freiburg – Hamburger SV 0:0

Trotz Unterzahl hat der Hamburger SV dem SC Freiburg einen Punkt abgenommen. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink spielte nach der Gelb-Roten Karte gegen Verteidiger Paul Scharner ab der 35. Minute nur noch zu zehnt, hielt dem Druck der Freiburger aber Stand. Der HSV verpasste seinen fünften Saisonsieg, der SC wartet nun seit drei Spielen auf einen Dreier in der Bundesliga, war dem Sieg am Ende aber deutlich näher als die Konkurrenten.

Scharner sieht Gelb-Rot

Es war eine von beiden Teams leidenschaftlich geführte Partie, Freiburg und der Hamburger SV lieferten sich einen erbitterten Schlagabtausch. Maximilian Beister (13.) verpasste nach einem verunglückten Querpass von Freiburgs Verteidiger Pavel Krmas die Führung.

Der HSV zeigte sich im Spielaufbau gegen die in der Deckung oft unkonzentrierten Breisgauer aber zunächst zielstrebiger und bissiger. Vor allem die Eröffnung über Kapitän Heiko Westermann und Regisseur van der Vaart klappte bestens.

Dennoch: Auch Freiburg hatte einige Chancen, was unter anderen an Hamburgs Torwart René Adler lag, der nicht immer überzeugte. Scharner musste wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz. Doch auch nach dem Wechsel blieb das Nord-Süd-Duell leidenschaftlich, obwohl bei den Gästen die Kräfte immer mehr schwanden. Kruse (82.) zwang Adler mit einem Fernschuss zu einer Parade. Der eingewechselte Jan Rosenthal (86.) traf nur den rechten Pfosten.

SC Freiburg: Baumann - Mujdza, Krmas, Diagne, Sorg - Makiadi, Schuster - Schmid (79. Hedenstad), Caligiuri (85. Jendrisek) - Freis (69. Rosenthal), Kruse

Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Scharner, Westermann, Jansen (87. Aogo) - Badelj, Arslan - Son (90.+3 Tesche), van der Vaart, Beister (39. Bruma) - Rudnevs

Schiedsrichter: Perl (Pullach)

Zuschauer: 24.000

Gelbe Karten: Caligiuri (4), Schuster (4) / Adler (2), Badelj (4), van der Vaart (2)

Gelb-Rote Karten: - / Scharner (35./wiederholtes Foulspiel)

Beste Spieler: Schuster / van der Vaart

Schiedsrichter Robert Hartmann zeigt Marvin Compper die Gelbe Karte.

Schiedsrichter Robert Hartmann zeigt Marvin Compper die Gelbe Karte.  |  © Thorsten Wagner/AFP/Getty Images

Fortuna Düsseldorf – 1899 Hoffenheim 1:1 (1:1)

Fortuna Düsseldorf rennt nach einem Unentschieden gegen 1899 Hoffenheim weiter dem ersten Heimsieg hinterher. Robbie Kruse (4. Minute) schoss den Aufsteiger zwar in Führung, doch Hoffenheim gelang noch vor der Pause der Ausgleich durch Joselu (39.). Beide Teams können mit dem Remis leben: Fortuna holte nach vier Niederlagen ebenso einen Punkt wie die auswärts viermal sieglosen Hoffenheimer. Die Gäste mussten von der 51. Minute an mit zehn Mann spielen, nachdem Marvin Compper die Gelb-Rote Karte sah.

Die Partie war über weite Strecken ein Spiegelbild der Tabelle. Viele Fehlpässe, wenig Spielfluss, kaum Torchancen. Richtig lebhaft ging es in der ersten Halbzeit nur in der ersten Viertelstunde zu, danach boten beide Mannschaften wenig Unterhaltung in der Offensive.

Dabei hatte Düsseldorf einen guten Auftakt. Schon in der vierten Minute köpfte Robbie Kruse nach einem Freistoß von Ronny Garbuschewski über die ganze Hoffenheimer Abwehr hinweg zum 1:0 und machte der Mannschaft Hoffnung auf den ersten Punktgewinn nach vier Niederlagen. Doch anschließend zeigte Düsseldorf nicht mehr viel.

Compper fliegt vom Platz

Der Trainer Norbert Meier hatte den Dänen Ken Ilsö ins Sturmzentrum gestellt, nachdem sein bester Torschütze Dani Schahin sich einen Kapselriss im Training zugezogen hatte und auch Nando Rafael verletzt passen musste. Leihspieler Andrej Woronin saß auf der Bank und durfte erst ab der 86. Minute spielen. Sechs Minuten vor der Halbzeit  erzielte Joselu per Kopf den Ausgleich für die Gäste.

Erheblich munterer begann die zweite Halbzeit. Ein Freistoß des Düsseldorfers Grabuschewski (48.) von der Strafraumgrenze konnte Hoffenheims Torwart Tim Wiese gerade abwehren. Wenig später musste sein Teamkollege Compper den Platz verlassen, weil er wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote-Karte sah. Die Gäste ließen sich dadurch aber nicht beeindrucken und wären um ein Haar sogar in Führung gegangen. Doch der nach Zuspiel von Denis Streker plötzlich allein stehende Joselu (61.) traf aus kurzer Distanz nur den Pfosten.

Fortuna Düsseldorf: Giefer - Levels, Langeneke, Juanan, van den Bergh - Bodzek, Fink (66. Lambertz) - Garbuschewski (66. Reisinger), Kruse, Bellinghausen - Ilsø (86. Woronin)

1899 Hoffenheim: Wiese - Beck, Jensen, Compper, Johnson - Williams, Rudy - Roberto Firmino (77. Grifo), Volland, Usami (53. Streker) - Joselu (90.+1 Derdiyok)

Schiedsrichter: Hartmann (Wangen)

Zuschauer: 41.200

Tore: 1:0 Kruse (4.), 1:1 Joselu (39.)

Gelbe Karten: Levels (3) / Roberto Firmino (2)

Gelb-Rote Karten: - / Compper (51./wiederholtes Foulspiel)

Beste Spieler: Kruse, Garbuschewski / Joselu, Rudy

Nicolai Müller feiert sein erstes Tor gegen Nürnberg für Mainz.

Nicolai Müller feiert sein erstes Tor gegen Nürnberg für Mainz.  |  © Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

FSV Mainz 05 – 1. FC Nürnberg 2:1 (2:1)

Der FSV Mainz 05 hat seine beeindruckende Heimserie ausgebaut und Nürnbergs Trainer Dieter Hecking das Jubiläum verdorben. Für ihn endete sein 200. Spiel als Bundesliga-Coach mit einer Enttäuschung. Mainz gewann zum Auftakt des 11. Spieltags gegen den 1. FC Nürnberg.

Nicolai Müller (12. Minute) und Andreas Ivanschitz (21.) erzielten die Treffer für die Gastgeber. Per Nilsson (40.) gelang nach einer deutlichen Leistungssteigerung der Franken nach verschlafenen 30 Minuten nur noch der Anschlusstreffer. Mainz feierte trotz schwacher zweiter Hälfte den vierten Heimsieg in Serie und kletterte in der Tabelle für eine Nacht auf Rang fünf.

"Wir wollen wie immer zu Hause den Gegner dominieren, unsere Zuschauer mitnehmen und drei Punkte", hatte der Mainzer Trainer Thomas Tuchel unmissverständlich gefordert. Seinen Profis waren keinerlei negative Nachwirkungen der vermeidbaren 1:2-Niederlage bei Werder Bremen am vergangenen Wochenende anzumerken. Im Gegenteil: Von der ersten Minute an setzten die Gastgeber die Nürnberger unter Druck.

Weil zahlreiche Nürnberger Fans noch auf dem Weg ins Stadion waren, pfiff Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) mit zehnminütiger Verspätung an. Die Konzentration der Mainzer wurde dadurch nicht beeinträchtigt. Die Offensivbemühungen wurden früh belohnt. Erst schloss Müller im Alleingang ins lange Eck. Der neunzehn Jahre alte Torwart Patrick Rakovsky konnte den Ball nicht halten.

Chancenlos war der Vertreter von Raphael Schäfer, der nach seiner Achillessehnenreizung noch nicht wieder einsatzbereit war, wenig später beim Treffer des österreichischen Nationalspielers Ivanschitz.

Erst nach einer halben Stunde befreiten sich die Nürnberger und setzten zu den ersten gefährlichen Offensivaktionen an. Zunächst machte Tomas Pekhart per Kopf das Tor der Mainzer (31.), dann zwang der Japaner Hiroshi Kiyotake den Tormann Christian Wetklo zu einer Tat  (32.). Das Engagement der Franken wurde noch vor der Pause belohnt. Nach einer Hereingabe von Kiyotake schloss Nilsson mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:2-Anschlusstreffer der Gäste ab.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine offene Partie mit Vorteilen für die Nürnberger. Allerdings hätte der eingewechselte Jan Kirchhoff per Kopf fast für die Vorentscheidung der Mainzer gesorgt, traf aber nur die Latte (57.). Ungewohnt chancenlos blieb Angreifer Adam Szalai, der mit dem Münchner Mario Mandzukic die Torschützenliste der Liga anführt.

Doch auch ohne Treffer Nummer neun des Ungarn und trotz einer dreifachen Personalrochade bei Nürnberg retteten die Mainzer den Sieg über die Zeit. Hecking brachte nach 73 Minuten Sebastian Polter (für Hanno Balitsch), Robert Mak (für Timo Gebhart) und Mike Frantz (für Alexander Esswein), doch die Wende gelang den Gästen nicht mehr.

FSV Mainz 05: Wetklo - Pospech, Svensson (46. Kirchhoff), Noveski, Júnior Díaz - Baumgartlinger, Soto - Nicolai Müller, Ivanschitz (81. Zabavnik), Rukavytsya (60. Polanski) - Szalai

1. FC Nürnberg: Rakovsky - Nilsson, Chandler, Klose, Plattenhardt - Balitsch (74. Polter), Simons - Kiyotake, Gebhart (74. Mak), Esswein (74. Frantz) - Pekhart

Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne)

Zuschauer: 31.390

Tore: 1:0 Nicolai Müller (12.), 2:0 Ivanschitz (21.), 2:1 Nilsson (40.)

Gelbe Karten: Baumgartlinger (5), Júnior Díaz (2), Noveski (3), Soto (2), Szalai (2) / Balitsch (5), Kiyotake (2), Nilsson (1), Plattenhardt (1), Simons (3)

Beste Spieler: Nicolai Müller, Baumgartlinger / Kiyotake, Klose

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Leserkommentare
  1. Soviel gelbe Karten wie in diesem Spiel habe ich lange nicht mehr gesehen, teilweise zu Unrecht. Der Schiedsrichter lieferte eine schlechte Leistung ab und hatte keine Bundesligaklasse.

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    • ntrues
    • 10. November 2012 2:53 Uhr

    Ich habe noch nie ein Spiel erlebt, in dem 4 x falscher Einwurf gegen die selbe Mannschaft gepfiffen wurde. Absoluter Blödsinn.

    • ntrues
    • 10. November 2012 2:53 Uhr

    Ich habe noch nie ein Spiel erlebt, in dem 4 x falscher Einwurf gegen die selbe Mannschaft gepfiffen wurde. Absoluter Blödsinn.

  2. Jau. Damit ist Lüdenscheid erster Verfolger vonne komische Lederhosen.
    Mannomann. Pass ma auf Kollege: die blau-weißen kommen aus Schalke, die komischen schwarz-gelben aus Lüdenscheid-Nord.
    Ich übersetze kurz: Schalke ist erster Verfolger vonne komischen Lederhosen. Die Lüdenscheider spielen auch inne Bundesliga.

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  3. Mein Deutsch ist sicherlich nicht das Beste, aber ich wuerde mir doch wuenschen das Artikel in der Zeit (auch wenn es die online Ausgabe ist) auf Grammatik, Rechtschreibung und Zusammenhang Korrektur gelesen werden...im Schalke Artikel

    "Nach dem Wechsel brachte Trainer Huub Stevens Ibrahim Afellay durch Draxler...Damit ist Dortmund weiter erster Verfolger von Spitzenreiter Bayern München."

  4. heynckes gelästert doch vor der aktuellen serie ziehe ich den hut. es freut mich für heynckes, dass er noch mal so eine starke mannschaft zusammen bekommen hat und jetzt in 2 wettbewerben stark mithalten kann. die bayern haben es verdient mal wieder meister zu werden und dortmund hat vielleicht gelernt, dass man nicht vom start weg alles gewinnen kann. ich hoffe sie bleiben in der cl so stark wie in den letzten partien.

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    • Peterra
    • 11. November 2012 23:14 Uhr

    ...sondern durch die gelb-rote Karte verblödelt.

    Spielerisch waren die Kleeblättla über die meiste Zeit zumindest ebenbürtig. Was der Mannschaft fehlt, ist nicht nur die internationale, vielmehr auch die nationale Erfahrung.
    Und das Budget, welches nötig ist, einen auch nur mittelmäßigen Goalgetter zu verpflichten. Ist halt auch schwierig, in einer grundsätzlich wirtschaftsschwachen Region die zweite Geige hinter den Nürnbergern zu spielen.

    Identisch die Situation des FC Augsburg - zu nahe an München...

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    Und die Nähe von Dortmund zu Gelsenkirchen kann nur kompensiert werden, weil das Geld im Ruhrgebiet auf der Straße liegt?

  5. Und die Nähe von Dortmund zu Gelsenkirchen kann nur kompensiert werden, weil das Geld im Ruhrgebiet auf der Straße liegt?

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