Fußball-BundesligaStuttgart und Fürth verspielen ihre Führung
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Bayern München – Eintracht Frankfurt

David Alaba, Franck Ribery und Javi Martinez feiern den Sieg der Bayern.

David Alaba, Franck Ribery und Javi Martinez feiern den Sieg der Bayern.  |  © Christof Stache/AFP/Getty Images

Bayern München – Eintracht Frankfurt 2:0 (1:0)

Der FC Bayern München hält die Verfolger auf Distanz. Im Spitzenspiel besiegte das Team von Trainer Jupp Heynckes Eintracht Frankfurt und baute mit der Bestmarke von zehn Siegen in elf Spielen seinen Vorsprung auf den Aufsteiger auf zehn Punkte aus. Franck Ribéry (44. Minute) und David Alaba per Foulelfmeter (77.) entschieden die umkämpfte Partie.

Nur drei Tage nach dem 6:1 gegen den OSC Lille wurde Bayern München von den Frankfurtern wesentlich mehr gefordert. Das Team von Trainer Armin Veh spielte mutig nach vorne und machte den Münchnern mit Organisation, Laufstärke und Kampfbereitschaft das Leben schwer. Sogar das Führungstor wäre bei drei Kopfballchancen von Stefan Aigner (18.), Sebastian Rode (23.) und Alexander Meier (35.) möglich gewesen.

Heynckes veränderte zum Lille-Spiel nur auf eine Position in der Aufstellung, Kroos spielte für Müller. Die Münchner agierten in der Offensive zunächst oft unpräzise und nicht konsequent. Eintracht-Torwart Kevin Trapp parierte einen Freistoß von Alaba (20.). Dann wehrte er überragend einen Schuss von Ribéry (26.) ab. Kurz vor der Pause aber war auch Trapp nach einer Kombination über Alaba und Javi Martínez machtlos, Ribéry traf zu seinem 46. Bundesliga-Tor.

Boateng muss mit Oberschenkelverletzung vom Platz

Direkt im Anschluss verhinderte Trapp gegen Kroos und Ribéry (beide 45.) noch zweimal eine 2:0-Pausenführung für die Münchner. Jérome Boateng musste den Platz wegen einer Oberschenkelverletzung verlassen, für ihn kam Daniel van Buyten zu seinem Saisondebüt in der Bayern-Abwehr.

In der temporeichen Begegnung ergaben sich für die Münchner zunehmend mehr Räume zum Kontern. Trapp blieb dabei einmal mehr Sieger gegen Kroos (56.). Heynckes reagierte, brachte für Claudio Pizarro nach einer knappen Stunde Thomas Müller als Sturmspitze. Van Buyten köpfte nach einem Eckball knapp am Tor vorbei (68.).

Frankfurt stemmte sich gegen die dritte Niederlage. Mit seinen Vorderleuten musste der Bayern-Torwart Manuel Neuer stets auf der Hut sein, um im 200. Bundesligaspiel zum 87. Mal zu null zu spielen. Doch als Schweinsteiger im Strafraum zu Fall kam und David Alaba den Foulelfmeter präzise ins rechte untere Toreck schoss, war das Spiel entschieden. Trapp verhinderte gegen Ribéry (80.) und den völlig freistehenden Arjen Robben (82.) Schlimmeres.

Bayern München: Neuer - Lahm, Boateng (32. van Buyten), Dante, Alaba - Javi Martínez, Schweinsteiger - Robben, Kroos (71. Timoschtschuk), Ribéry - Pizarro (58. Müller)

Eintracht Frankfurt: Trapp - Jung, Demidov, Anderson, Oczipka - Schwegler (84. Lanig), Rode - Aigner (58. Occean), Meier, Inui - Matmour

Schiedsrichter: Fritz (Korb)

Zuschauer: 71.000

Tore: 1:0 Ribéry (44.), 2:0 Alaba (77./Foulelfmeter)

Gelbe Karten: - / Aigner (1), Demidov (1), Inui (2)

Beste Spieler: Alaba, Ribéry / Meier, Trapp

Leserkommentare
  1. Soviel gelbe Karten wie in diesem Spiel habe ich lange nicht mehr gesehen, teilweise zu Unrecht. Der Schiedsrichter lieferte eine schlechte Leistung ab und hatte keine Bundesligaklasse.

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    • ntrues
    • 10. November 2012 2:53 Uhr

    Ich habe noch nie ein Spiel erlebt, in dem 4 x falscher Einwurf gegen die selbe Mannschaft gepfiffen wurde. Absoluter Blödsinn.

    • ntrues
    • 10. November 2012 2:53 Uhr

    Ich habe noch nie ein Spiel erlebt, in dem 4 x falscher Einwurf gegen die selbe Mannschaft gepfiffen wurde. Absoluter Blödsinn.

  2. Jau. Damit ist Lüdenscheid erster Verfolger vonne komische Lederhosen.
    Mannomann. Pass ma auf Kollege: die blau-weißen kommen aus Schalke, die komischen schwarz-gelben aus Lüdenscheid-Nord.
    Ich übersetze kurz: Schalke ist erster Verfolger vonne komischen Lederhosen. Die Lüdenscheider spielen auch inne Bundesliga.

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  3. Mein Deutsch ist sicherlich nicht das Beste, aber ich wuerde mir doch wuenschen das Artikel in der Zeit (auch wenn es die online Ausgabe ist) auf Grammatik, Rechtschreibung und Zusammenhang Korrektur gelesen werden...im Schalke Artikel

    "Nach dem Wechsel brachte Trainer Huub Stevens Ibrahim Afellay durch Draxler...Damit ist Dortmund weiter erster Verfolger von Spitzenreiter Bayern München."

  4. heynckes gelästert doch vor der aktuellen serie ziehe ich den hut. es freut mich für heynckes, dass er noch mal so eine starke mannschaft zusammen bekommen hat und jetzt in 2 wettbewerben stark mithalten kann. die bayern haben es verdient mal wieder meister zu werden und dortmund hat vielleicht gelernt, dass man nicht vom start weg alles gewinnen kann. ich hoffe sie bleiben in der cl so stark wie in den letzten partien.

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    • Peterra
    • 11. November 2012 23:14 Uhr

    ...sondern durch die gelb-rote Karte verblödelt.

    Spielerisch waren die Kleeblättla über die meiste Zeit zumindest ebenbürtig. Was der Mannschaft fehlt, ist nicht nur die internationale, vielmehr auch die nationale Erfahrung.
    Und das Budget, welches nötig ist, einen auch nur mittelmäßigen Goalgetter zu verpflichten. Ist halt auch schwierig, in einer grundsätzlich wirtschaftsschwachen Region die zweite Geige hinter den Nürnbergern zu spielen.

    Identisch die Situation des FC Augsburg - zu nahe an München...

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    Und die Nähe von Dortmund zu Gelsenkirchen kann nur kompensiert werden, weil das Geld im Ruhrgebiet auf der Straße liegt?

  5. Und die Nähe von Dortmund zu Gelsenkirchen kann nur kompensiert werden, weil das Geld im Ruhrgebiet auf der Straße liegt?

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