Fußball-Bundesliga : Stuttgart und Fürth verspielen ihre Führung
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SC Freiburg – Hamburger SV

Milan Badelj greift Fallou Diagne an. © Michael Kienzler/AFP/Getty Images

SC Freiburg – Hamburger SV 0:0

Trotz Unterzahl hat der Hamburger SV dem SC Freiburg einen Punkt abgenommen. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink spielte nach der Gelb-Roten Karte gegen Verteidiger Paul Scharner ab der 35. Minute nur noch zu zehnt, hielt dem Druck der Freiburger aber Stand. Der HSV verpasste seinen fünften Saisonsieg, der SC wartet nun seit drei Spielen auf einen Dreier in der Bundesliga, war dem Sieg am Ende aber deutlich näher als die Konkurrenten.

Scharner sieht Gelb-Rot

Es war eine von beiden Teams leidenschaftlich geführte Partie, Freiburg und der Hamburger SV lieferten sich einen erbitterten Schlagabtausch. Maximilian Beister (13.) verpasste nach einem verunglückten Querpass von Freiburgs Verteidiger Pavel Krmas die Führung.

Der HSV zeigte sich im Spielaufbau gegen die in der Deckung oft unkonzentrierten Breisgauer aber zunächst zielstrebiger und bissiger. Vor allem die Eröffnung über Kapitän Heiko Westermann und Regisseur van der Vaart klappte bestens.

Dennoch: Auch Freiburg hatte einige Chancen, was unter anderen an Hamburgs Torwart René Adler lag, der nicht immer überzeugte. Scharner musste wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz. Doch auch nach dem Wechsel blieb das Nord-Süd-Duell leidenschaftlich, obwohl bei den Gästen die Kräfte immer mehr schwanden. Kruse (82.) zwang Adler mit einem Fernschuss zu einer Parade. Der eingewechselte Jan Rosenthal (86.) traf nur den rechten Pfosten.

SC Freiburg: Baumann - Mujdza, Krmas, Diagne, Sorg - Makiadi, Schuster - Schmid (79. Hedenstad), Caligiuri (85. Jendrisek) - Freis (69. Rosenthal), Kruse

Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Scharner, Westermann, Jansen (87. Aogo) - Badelj, Arslan - Son (90.+3 Tesche), van der Vaart, Beister (39. Bruma) - Rudnevs

Schiedsrichter: Perl (Pullach)

Zuschauer: 24.000

Gelbe Karten: Caligiuri (4), Schuster (4) / Adler (2), Badelj (4), van der Vaart (2)

Gelb-Rote Karten: - / Scharner (35./wiederholtes Foulspiel)

Beste Spieler: Schuster / van der Vaart

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Kommentare

7 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Jau Lüdenscheid

Jau. Damit ist Lüdenscheid erster Verfolger vonne komische Lederhosen.
Mannomann. Pass ma auf Kollege: die blau-weißen kommen aus Schalke, die komischen schwarz-gelben aus Lüdenscheid-Nord.
Ich übersetze kurz: Schalke ist erster Verfolger vonne komischen Lederhosen. Die Lüdenscheider spielen auch inne Bundesliga.

Korrekturlesen

Mein Deutsch ist sicherlich nicht das Beste, aber ich wuerde mir doch wuenschen das Artikel in der Zeit (auch wenn es die online Ausgabe ist) auf Grammatik, Rechtschreibung und Zusammenhang Korrektur gelesen werden...im Schalke Artikel

"Nach dem Wechsel brachte Trainer Huub Stevens Ibrahim Afellay durch Draxler...Damit ist Dortmund weiter erster Verfolger von Spitzenreiter Bayern München."

ich habe schon des öfteren über hoeness und

heynckes gelästert doch vor der aktuellen serie ziehe ich den hut. es freut mich für heynckes, dass er noch mal so eine starke mannschaft zusammen bekommen hat und jetzt in 2 wettbewerben stark mithalten kann. die bayern haben es verdient mal wieder meister zu werden und dortmund hat vielleicht gelernt, dass man nicht vom start weg alles gewinnen kann. ich hoffe sie bleiben in der cl so stark wie in den letzten partien.