Schweden – EnglandDer Geniestreich des Zlatan Ibrahimović

Vier Tore inklusive Hattrick und Fallrückzieher aus 25 Metern Entfernung: Der Schwede Zlatan Ibrahimović schlug England in einer unglaublichen Vorstellung im Alleingang. von dpa

Vierfacher Torschütze Zlatan Ibrahimovic

Vierfacher Torschütze Zlatan Ibrahimovic  |  © Claudio Bresciani/Scanpix/Reuters

Während die DFB-Elf eine Nullnummer in den Niederlanden hinlegte, deklassierten die Schweden in Solna England mit 4:2. Hatte man beim 4:4 gegen Deutschland noch über die Rolle des Zufalls im Fußball gerätselt, war die Lage diesmal ziemlich eindeutig. Verantwortlich für den Sieg war nicht der Zufall, sondern Zlatan Ibrahimović. Alle vier Tore schoss er selbst.

Englands Kapitän Steven Gerrard fasste nach seinem 100. Länderspiel zusammen: "Seine Vorstellung heute war Weltklasse. Es war sein Abend."

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Zum ersten Mal traf Ibrahimović in der 20. Minute und brachte die Schweden in Führung. In der zweiten Halbzeit machte er mit Toren in der 77., 84. und 90. Minute den Hattrick perfekt, nachdem die Engländer zwischenzeitlich mit 1:2 vorne lagen. Danny Welbeck (35.) und Steve Caulker (38.) trafen für die Gäste. 



Bei seinem vierten Tor traf der siebenmalige schwedische Fußballer des Jahres per Fallrückzieher aus fast 25 Metern. Englands Torwart Joe Hart war aus dem Strafraum gekommen und hatte den Ball etwas unglücklich fast senkrecht in die Luft geköpft. Ibrahimović setzte zurück, warf sich artistisch in die Luft und vollendete per Fallrückzieher. Die Worte "Tor des Jahres" dürfte vielen durch den Kopf gegangen sein.

Gerrard: "Das war eines der schönsten Tore, die ich je gesehen habe."

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Leserkommentare
  1. und die waren trotzdem für grosse teile des spieles der bessere team...aber trotzdem..zlatan war wirklich unglaublich gestern....

  2. Sofort einbürgern, wird Jogi sich denken.

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    Der ist entschieden zu sperrig für den DFB.

    Entfernt. Bitte achten Sie auf eine sachliche Wortwahl. Danke, die Redaktion/jp

  3. Der ist entschieden zu sperrig für den DFB.

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Ibrahimović "
  4. 6. [...]

    Entfernt. Bitte achten Sie auf eine sachliche Wortwahl. Danke, die Redaktion/jp

    Antwort auf "Ibrahimović "
    • cb81
    • 15. November 2012 10:22 Uhr

    aber auch ein Egomane, von dem die schwedische Nationalmannschaft stark abhängt. Und ein Fussballsöldner, wie er im Buche steht (siehe zuletzt der Ruf des Geldes aus Paris). Also keine zu große Verklärung betreiben.

    Eine Leserempfehlung
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    Egomane ist unstrittig.

    >von dem die schwedische Nationalmannschaft stark abhängt.

    Was kann er dafür, dass die anderen Spieler momentan dieses Niveau nicht haben? Das ist nun wirklich nicht seine Schuld.

    >Und ein Fussballsöldner

    Sind sie das heute nicht alle? Davon ab, er ist dafür aber auch sowas wie ein Meistergarant, egal wo er hinging, die Mannschaft wurde praktisch immer Meister.

  5. Egomane ist unstrittig.

    >von dem die schwedische Nationalmannschaft stark abhängt.

    Was kann er dafür, dass die anderen Spieler momentan dieses Niveau nicht haben? Das ist nun wirklich nicht seine Schuld.

    >Und ein Fussballsöldner

    Sind sie das heute nicht alle? Davon ab, er ist dafür aber auch sowas wie ein Meistergarant, egal wo er hinging, die Mannschaft wurde praktisch immer Meister.

    2 Leserempfehlungen
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    ...nicht nur, dass das fast alle sind

    Zlatan ist einer der wenigen der dazu steht und es offen zugibt dass ihn nur das Geld interessiert.
    Und das macht ihn in meinen Augen ziemlich sympathisch

    • cb81
    • 15. November 2012 14:49 Uhr

    Ich mache ihm auch nicht zum Vorwurf, dass die Schweden so sehr von ihm abhängen. Auch wenn es bei seinem Alter auch sicher nicht dumm wäre das System der Mannschaft auf potenziellen etwas flexibler einzustellen. Es gab ja schon mal eine Phase, in der er nicht für die Schweden gespielt hatte. Leider ohne Erfolg.
    Es gibt sicher auch nichts dagegen einzuwenden, dass ein Fussballprofi auf seinen maximalen Verdienst aus ist, so läuft nun mal das Geschäft. Wenn er dafür aber aufgrund seiner geringen Vereinstreue nicht besonders viel Gegenliebe von den Anhängern der jeweiligen Vereine erhält, muss er sich auch nicht wundern. Ob die Vereine, bei denen er war, nur aufgrund seiner Leistung Meister wurden, ist erstens nicht ausnahmslos immer richtig und diskutierwürdig.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, nf
  • Schlagworte Steven Gerrard | England | Niederlande | Schweden
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