Fußball-BundesligaHannover schlägt Leverkusen, Mainz unterliegt Gladbach

Kurz nach der Vertragsverlängerung für Trainer Slomka gewinnt Hannover sein Heimspiel. Gladbach siegt nach einer zunächst chancenlosen ersten Halbzeit. Die Spielberichte von dpa

Mame Biram Diouf macht Hannovers zweites Tor gegen Leverkusen.

Mame Biram Diouf macht Hannovers zweites Tor gegen Leverkusen.  |  © Joern Pollex/Bongarts/Getty Images

Hannover 96 – Bayer Leverkusen 3:2 (1:1)

Auch Bayern-Verfolger Bayer Leverkusen schwächelt. Der Tabellenzweite der Fußball-Bundesliga hat nach dem 2:3 (1:1) bei Hannover 96 nun elf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus München und konnte die Patzer der Champions-League-Konkurrenten Borussia Dortmund und FC Schalke 04 nicht nutzen. Für Leverkusen reichte das schnelle Tor von Gonzalo Castro nach 117 Sekunden und der zehnte Saisontreffer von Stefan Kießling (58. Minute) nicht.

Szabolcs Huszti, mit zwei Strafstoßtoren (20./69.) und Mame Diouf (57.) versüßten Hannovers Trainer Mirko Slomka sein 100. Bundesligaspiel. Die Niedersachsen beendeten damit die Serie der Leverkusener von vier Liga-Siegen nacheinander und haben als Zehnter nur noch zwei Punkte Rückstand auf die Europa-League-Plätze.

Vor seiner Jubiläumspartie hatte Slomka die monatelange Ungewissheit um seine Zukunft beendet und seinen Vertrag bis 2016 verlängert. Nach der Qualifikation für die Europacup-Zwischenrunde wollte der Trainer nun auch in der Liga wieder den Vorwärtsgang einlegen, musste aber seine Abwehr umbauen. Für den gelb-gesperrten Karim Haggui rückte Christian Schulz in die Innenverteidigung.

Leverkusen konnte dagegen mit seiner Erfolgself der vergangenen Wochen antreten. Acht Stammkräfte, die zuletzt beim 1:0 gegen Rosenborg Trondheim im Europapokal geschont wurden, rückten wieder ins Team. Die Gäste hatten den besseren Start. André Schürrle spielte Lars Bender schön frei, dessen Rückgabe schoss Castro unbedrängt ins Tor.

Danach entwickelte sich eine intensive Partie. Die Gastgeber hatten mehr Ballbesitz, Leverkusen setzte wie gewohnt auf Konter. Sergio Pinto prüfte mit einem Freistoß in der sechsten Minute den Bayer-Torwart Bernd Leno. Auf der Gegenseite flog ein Volleyschuss von Schürrle haarscharf über das Tor (17.).

Als Philipp Wollscheid dann den Ball leichtfertig am eigenen Strafraum verlor, konnte sein Abwehrkollege Manuel Friedrich 96-Profi Huszti nur mit unfairen Mitteln stoppen. Den anschließenden Strafstoß verwandelte Huszti gleich selbst zum Ausgleich. Im Anschluss verflachte die Partie etwas, bis zur Pause wurde es nur bei zwei Versuchen von Schürrle (28./45.) noch mal gefährlich.

Auch nach dem Seitenwechsel dauerte es eine Weile bis zum ersten offensiven Angriff. Jan Schlaudraffs genaue Flanke aus dem Halbfeld köpfte der frei stehende Diouf mühelos zur Führung für Hannover ein. Aber die Freude währte nur 90 Sekunden. Wiederum Bender leistete die Vorarbeit bei Leverkusen, Kießling stieg hoch und traf mit einem wuchtigen Kopfball zum 2:2.

Die Hausherren reagierten wütend. Didier Ya Konan (61.) und Schulz (62.) scheiterten noch. Dann wurde erneut Huszti im Strafraum gefoult, diesmal von Stefan Reinartz. Wieder trat der Ungar selbst an, wieder traf er sicher – 3:2. Bayer war geschockt und fand keine passende Antwort. Die verzweifelten Offensivbemühungen in der Schlussphase brachten keinen Erfolg mehr.

Hannover 96: Zieler - Cherundolo, Schulz, Eggimann, Rausch - da Silva Pinto, Schmiedebach - Huszti (90.+3 Pander), Schlaudraff (80. Chahed) - Diouf, Ya Konan (87. Sobiech)

Bayer Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Friedrich (65. Sam - 82. Junior Fernándes), Hosogai - Bender, Reinartz, Rolfes (71. Hegeler) - Castro, Kießling, Schürrle

Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)

Anzeige

Zuschauer: 45.800

Tore: 0:1 Castro (2.), 1:1 Huszti (20./Foulelfmeter), 2:1 Diouf (57.), 2:2 Kießling (58.), 3:2 Huszti (69./Foulelfmeter)

Gelbe Karten: - / Carvajal (5), Castro (1), Reinartz (5)

Beste Spieler: Schulz, Huszti / Bender, Schürrle

Zdenek Pospech und Juan Arango im Zweikampf

Zdenek Pospech und Juan Arango im Zweikampf  |  © Dennis Grombkowski/Bongarts/Getty Images

Borussia Mönchengladbach – FSV Mainz 05 2:0 (0:0)

Juan Arango und Mike Hanke haben Borussia Mönchengladbach am zweiten Advent den Sieg beschert. Beim 2:0 (0:0) gegen den FSV Mainz 05 überzeugten die Gastgeber im letzten Heimspiel vor der Winterpause vor allem durch Effektivität: Nach einer trostlosen ersten Spielhälfte nutzten sie ihre zwei besten Chancen zu zwei Treffern innerhalb von fünf Minuten: Der Stürmer Hanke brachte Gladbach im Borussia-Park zwölf Minuten nach seiner Einwechslung (58.) in Führung, Arango legte in hohem Bogen aus 44 Metern nach (63.).

Damit ist die Mannschaft von Trainer Lucien Favre nun schon seit sechs Pflichtspielen unbesiegt und zog mit 24 Punkten in der Tabelle der Fußball-Bundesliga an den Mainzern (23) vorbei. Die Rheinhessen mussten nach zwei Siegen in Serie einen Rückschlag im Kampf um die Europacup-Plätze hinnehmen.

Drei Tage nach dem 3:0-Sieg in der Europa League bei Fenerbahce Istanbul rotierte Favre zurück – neun bewährte Stammspieler rückten wieder in die Startelf. Doch frischen Wind brachten sie nicht – die erste Spielhälfte ging klar an die Gäste: Mainz erwischte den besseren Start und war zielstrebiger in seinen Angriffsaktionen. Die Gäste kamen einfach schneller auf Betriebstemperatur und kombinierten gefälliger als die biederen Gladbacher.

Auch die ersten Torchancen spielte sich die Mainzer Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel heraus: Nach Kopfballvorlage von Shawn Parker zog Andreas Ivanschitz aus 16 Metern ab, Torwart Marc-André ter Stegen musste den Ball prallen lassen, Oscar Wendt rettete in höchster Not (12.). Mit einem Super-Reflex verhinderte ter Stegen nach einer Aktion von Parker das 0:1 (35.). Ein Kopfball von FSV-Torjäger Adam Szalai, der in dieser Saison schon neunmal getroffen hat, fand sein Ziel nicht (44.).

Auf der Gegenseite hielt sich der kaum beschäftigte Torhüter Heinz Müller zunächst durch Laufen und Hüpfen warm. Nach knapp 29 Minuten musste der 34-Jährige, der den rot-gesperrten Mainzer Stammtorwart Christian Wetklo vertrat, zum ersten Mal eingreifen. Ein Freistoß von Arango (35.) flog übers Tor – es war der erste ernsthafte Torschuss der Favre-Mannschaft. Mainz hatte die bessere Spielanlage, die Überlegenheit der Rheinhessen kam selbst im Eckenverhältnis zum Ausdruck: 4:0 nach 29 Minuten.

Favre reagierte auf die Angriffsflaute der ersten 45 Minuten und brachte nach der Halbzeit mit Hanke frischen Wind ins Spiel. Ein Glücksgriff. Igor de Camargo, einer der Schwächeren in einem schwachen Team, musste vom Spielfeld. Für Aufregung sorgten nach dem Wiederanpfiff zunächst nur Bengalische Feuer im Mainzer Block, doch der Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer griff nicht ein.

Auf dem Rasen blieb Mainz immer gefährlich, ein Drehschuss von Youngster Parker ging am langen Pfosten vorbei (54.). Doch dann kam Hanke – nach punktgenauem Querpass von Tony Jantschke stand der Joker an der Torraumlinie goldrichtig. Kollege Arango könnte sogar zum Kandidaten für das "Tor des Monats" werden: Zum kuriosen Treffer lieferte der FSV-Routinier Müller mit einer verunglückten Rettungsaktion praktisch die Vorlage.

Bor. Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez, Wendt - Nordtveit, Marx - Rupp (78. Cigerci), Arango - Herrmann (84. Mlapa), de Camargo (46. Hanke)

FSV Mainz 05: Heinz Müller - Pospech, Svensson, Noveski, Zabavnik (70. Júnior Díaz) - Baumgartlinger - Polanski (66. Nicolai Müller), Soto - Ivanschitz - Szalai, Parker (66. Risse)

Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne)

Zuschauer: 46.622

Tore: 1:0 Hanke (58.), 2:0 Arango (63.)

Gelbe Karten: Dominguez (5), Herrmann (2) / Noveski (5), Soto (3)

Beste Spieler: Stranzl, Arango / Baumgartlinger

Primin Schwegler feiert sein Tor gegen Bremen.

Primin Schwegler feiert sein Tor gegen Bremen.  |  © Dennis Grombkowski/Bongarts/Getty Images

Eintracht Frankfurt – Werder Bremen 4:1 (0:0)

Der Aufsteiger Eintracht Frankfurt beendet gegen Werder Bremen seine Krise. Nach drei sieglosen Spielen schiebt sich die Eintracht auf den vierten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga. Alexander Meier brachte die Gastgeber mit seinem zehnten Saisontor in der 47. Minute in Führung, die Nils Petersen (54.) ausglich. Innerhalb von 60 Sekunden folgte ein Doppelschlag durch Pirmin Schwegler (62.) und Stefan Aigner (63.). Takashi Inui setzte in der 90. Minute den Schlusspunkt.

In der von Beginn an flotten und intensiv geführten Partie wurde der stille Protest der Fans gegen das geplante Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) in den ersten zwölf Minuten gleich dreimal unterbrochen, als die Eintracht-Anhänger nach Zweikämpfen im Bremer Strafraum vergeblich Elfmeter forderten. Die erste Chance verzeichneten allerdings die Gäste, doch Petersen (6.) scheiterte an dem Eintracht-Torwart Kevin Trapp.

Frankfurt kombinierte teilweise gefällig, konnte die gut organisierte Werder-Defensive zunächst aber kaum aus der Ruhe bringen. Einzig bei einem Schuss von Meier (12.) drohte Gefahr. Die Bremer setzten auf Konter, bei denen sie jedoch die letzte Konsequenz vermissen ließen. Selbst einen Gegenstoß in 3:1-Überzahl vertändelten die Gäste nach einer halben Stunde leichtfertig.

Da auch die Hausherren in Strafraumnähe oft zu unentschlossen agierten, blieben Möglichkeiten lange aus. Erst gegen Ende der ersten Hälfte wurde es vor beiden Toren lebhafter. Zunächst wurde der frei stehende Olivier Occean (36.) im letzten Moment von Bremens Innenverteidiger Sebastian Prödl geblockt, dann verweigerte der Schiedsrichter Deniz Aytekin einem Treffer von Petersen wegen eines vorangegangenen Foulspiels die Anerkennung. Kurz darauf vergab Kevin de Bruyne völlig frei vor Trapp die Gäste-Führung.

Nach Wiederanpfiff kam die Eintracht schwungvoller aus der Kabine. Inui (46.) scheiterte mit einem Schuss an dem Werder-Torwart Sebastian Mielitz und setzte den Nachschuss über das Tor. Nur 60 Sekunden später schlug Meier zu. Eine Flanke von Bastian Oczipka köpfte der Torjäger unhaltbar in den Winkel.

Der Rückstand stachelte die Bremer an. Als Marko Arnautović von rechts in den Strafraum flankte, war Petersen mit dem Kopf zur Stelle und glich aus. Danach ging es hin und her. Nach gut einer Stunde überwand der Eintracht-Kapitän Schwegler aus mehr als 20 Metern Mielitz zum zweiten Mal. Nur eine Minute später verwertete Aigner ein Zuspiel von Occean zur Entscheidung. Bremen konnte das Blatt nicht mehr wenden. Arnautović (69.) vergab, als er frei an Trapp scheiterte.

Eintracht Frankfurt:
Trapp - Jung, Zambrano, Butscher, Oczipka - Rode, Schwegler - Aigner (84. Celozzi), Meier, Inui (90.+1 Lanig) - Occean

Werder Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Schmitz - Junuzovic (67. Ignjovski) - Arnautovic, Fritz (80. Akpala), de Bruyne, Elia (69. Füllkrug) - Petersen

Schiedsrichter : Aytekin (Oberasbach)

Zuschauer : 51.500 (ausverkauft)

Tore : 1:0 Meier (47.), 1:1 Petersen (54.), 2:1 Schwegler (62.), 3:1 Aigner (63.), 4:1 Inui (90.)

Gelbe Karten: Aigner (2), Inui (3), Rode (3), Zambrano (6) / Prödl (2), Schmitz (2)

Beste Spieler:
Rode, Schwegler / de Bruyne, Petersen

Die Wolfsburger Diego (r.-l.), Naldo, Vieirinha und andere Mannschaftskollegen

Die Wolfsburger Diego (r.-l.), Naldo, Vieirinha und andere Mannschaftskollegen  |  © Kevin Kurek/dpa

Borussia Dortmund – VfL Wolfsburg 2:3 (1:2)

Was für Dortmund in der Champions League funktioniert, klappt nicht in der Bundesliga: gewinnen. Mit einer 2:3 Niederlage gegen den VfL Wolfsburg haben die Dortmunder einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Begünstigt durch eine Elfmeter-Fehlentscheidung und die folgende Rote Karte für den Dortmunder Marcel Schmelzer (35.) sicherten sich die Gäste nach Toren von Diego (36./Handelfmeter), Naldo (41.) und Bas Dost (73.) den Sieg. Marco Reus (6.) und Jakub Blaszczykowski (61./Foulelfmeter) trafen für den Titelverteidiger.

In der ersten halben Stunde sah alles noch nach einem Heimsieg für Dortmund aus. Auch ohne Kapitän Sebastian Kehl und Sven Bender kontrollierte der BVB das Spiel und nutzte gleich die erste Chance: Ein als Flanke gedachter Freistoß von Reus senkte sich über den Kopf von Torjäger Robert Lewandowski hinweg ins Tor.

Diese frühe Führung verschaffte Sicherheit: Von Minute zu Minute erhöhte der BVB den Druck und war bei Möglichkeiten von Lewandowski (10.) und Mario Götze (19.) dem zweiten Treffer nahe.

Doch Schiedsrichter Wolfgang Stark brachte die Mannschaft fast im Alleingang aus dem Rhythmus. Nach einem Schuss des Wolfsburger Mittelstürmers Dost klärte Dortmunds Außenverteidiger Schmelzer auf der Linie. Die Rettungsaktion mit dem Knie und den folgenden Kontakt des Balles mit der Hand wertete der Schiedsrichter als Handspiel und entschied auf Elfmeter und Rot gegen Schmelzer. Diese Chance ließ sich Strafstoßschütze Diego nicht entgehen und brachte sein Team mit dem 1:1 zurück ins Spiel.

Kurz nach dieser Entscheidung gab es direkt die nächste Chance für Wolfsburg. Eine Flanke von Diego schoss Naldo per Volleyschuss von der Strafraumgrenze in das Tor und bescherte den Wolfsburgern damit die 2:1-Führung.

Nach dem Wiederanpfiff gingen die Dortmunder in die Offensive und wurde für viel Engagement belohnt. Wieder einmal stand Schiedsrichter Stark in der Diskussion, als er bei einem angeblichen Foul an Lewandowski auf Elfmeter entschied. Blaszczykowski verwandelte den Strafstoß, konnte sich aber nicht lange über den Ausgleich freuen. Der Wolfsburger Konter kam postwendend: Dost schloss nach Zuspiel von Diego sicher ab und sorgte damit für den vierten Auswärtssieg der Wolfsburger.

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Felipe Santana, Hummels, Schmelzer - Leitner (46. Perisic), Gündogan - Blaszczykowski (81. Schieber), Götze, Reus - Lewandowski

VfL Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Kjaer, Schäfer - Josué (72. Kahlenberg), Polak - Hasebe, Diego, Vieirinha (86. Rodriguez) - Dost

Schiedsrichter: Stark (Ergolding)

Zuschauer: 80.000

Tore: 1:0 Reus (6.), 1:1 Diego (36./Handelfmeter), 1:2 Naldo (41.), 2:2 Blaszczykowski (61./Foulelfmeter), 2:3 Dost (73.)

Gelbe Karten: Götze (1), Gündogan (3), Reus (1) / Josué (6), Kahlenberg (2), Kjaer (2)

Rote Karten: Schmelzer (34./Handspiel) / -

Beste Spieler: Lewandowski, Hummels / Diego, Naldo

VfB Stuttgart – Schalke 04 3:1 (2:1)

Mit drei Toren hat Vedad Ibišević vom VfB Stuttgart den FC Schalke 04 in die Krise gestürzt. Nach der 1:3-Niederlage gegen Stuttgart wartet Schalke schon seit fünf Spielen auf einen Sieg. Stuttgart hat nach dem Sieg ebenso wie Schalke 25 Punkte und rangiert dicht hinter dem direkten Kontrahenten auf einem Europa-League-Rang.

Ibišević (2. Minute, 38./Foulelfmeter, 61.) und hat damit bereits zehn Tore in dieser Saison geschossen. Ciprian Marica (12.) hatte den zwischenzeitlichen Schalker Ausgleich erzielt. Am Ende der Partie mussten Gotoku Sakai (67.) und Jermaine Jones (73.) jeweils mit Rot wegen grober Fouls vorzeitig vom Platz.

Mit der Doppelspitze Marica/Klaas-Jan Huntelaar wollte Schalke-Trainer Huub Stevens die Negativserie von zuletzt drei Auswärtsniederlagen beenden. VfB-Coach Bruno Labbadia musste angesichts seiner Personalprobleme viermal rotieren.

Nur knapp 43 Stunden nach dem peinlichen 0:1 gegen Molde FK in der Europa League erwischte Stuttgart einen Traumstart. Nach einer Kombination über die linke Seite schoss Ibišević eine Vorlage von Ibrahima Traoré zum 1:0. Der ehemalige VfB-Keeper Timo Hildebrand, der erstmals eine Partie gegen seinen früheren Club bestritt, war beim achten Ligator von Ibišević chancenlos.

Und was machte Schalke? Kontern. Der ehemalige VfB-Stürmer Marica schlich sich hinter dem Rücken von Verteidiger Georg Niedermeier weg und erzielte nach einem Pass von Jones den Ausgleich. Es war das erste Ligasaisontor des Rumänen.

Stuttgart kam danach aus dem Rhythmus und leistete sich in seinem 26. Pflichtspiel immer wieder kleine Fehler. Lewis Holtby und Julian Draxler trieben die Gäste immer wieder an. Stuttgart ließ sich immer weiter zurückfallen.

Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wachten die Stuttgarter wieder auf. Nach einem vermeintlichen Rempler von Christian Fuchs gegen Christian Gentner entschied Schiedsrichter Felix Zwayer auf Strafstoß. Ibišević verwandelte locker. Anschließend schoss Draxler (40.) aus wenigen Metern daneben – ebenso wie Martin Harnik (45.+1) für den VfB.

Nach der Pause blieb Stuttgart offensiv. Vor allem Raphael Holzhauser belebte die linke Seite. Er scheiterte nach einem langen Sololauf erst an Hildebrand, dann staubte jedoch erneut Ibišević ab. Brisanz erhielt die Partie zusätzlich wegen der Roten Karten gegen Sakai (Foul an Holtby) und Jones (Foul an Traoré). Am Ende standen für den VfB Stuttgart aber die verdienten drei Punkte gegen eine schwache Schalker Mannschaft.

VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Maza, Niedermeier, Boka - Kuzmanovic - Gentner, Holzhauser (71. Rüdiger) - Harnik (90.+1 Benyamina), Traoré (86. Molinaro) - Ibisevic

FC Schalke 04: Hildebrand - Uchida (71. Barnetta), Höwedes, Matip, Fuchs - Neustädter - Jones, Draxler - Holtby (82. Pukki) - Marica, Huntelaar

Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 55.880

Tore: 1:0 Ibisevic (2.), 1:1 Marica (12.), 2:1 Ibisevic (38./Foulelfmeter), 3:1 Ibisevic (61.)

Gelbe Karten: Boka (2), Harnik (1), Ibisevic (4), Traoré (2) / Matip (2)

Rote Karten: Sakai (67./grobes Foulspiel) / Jones (73./grobes Foulspiel)

Beste Spieler: Ibisevic, Holzhauser / -

1. FC Nürnberg – Fortuna Düsseldorf 2:0 (1:0)

Kurz vor der Winterpause schafft der 1. FC Nürnberg wieder Abstand zwischen sich und den Abstiegsplätzen. Mit einem starken Spiel sicherten sich die Franken beim 2:0 gegen Fortuna Düsseldorf ihren fünften Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga und rangieren nun schon sieben Zähler vor dem Relegationsrang, den 1899 Hoffenheim einnimmt.

Mit einem gut aufgelegten Markus Feulner als Ersatz für den erkrankten Hiroshi Kiyotake dominierte Nürnberg das Spiel. Ohne ihre Stammverteidiger Jens Langeneke und Stelios Malezas wurde für Düsseldorf fast jeder Angriff zur ernsthaften Gefahr – auch wenn Nürnberg nur zwei Treffer durch Sebastian Polter (27. Minute) und Feulner (90./+1) gelangen.

Zwölf Minuten und zwölf Sekunden blieb alles still – die Anhänger beider Mannschaften protestierten damit erneut gegen das umstrittene Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga, über das in der kommenden Woche entschieden werden soll. Danach wurde es auf den Rängen laut und auf dem Spielfeld etwas hochklassiger. Besonders Nürnberg zeigte viel Einsatz und zeigte immer wieder schöne Kombinationen.

Timo Gebhart (15.) und Polter (19.) vergaben aus kurzer Distanz die ersten ganz großen Chancen – vorausgegangen war jeweils eine hervorragende Vorarbeit von Feulner, der seine beste Saisonvorstellung zeigte. Beim dritten Mal klappte es dann aber: Polter nahm Feulners flachen Pass auf, ließ Fortuna-Abwehrmann Juanan ins Leere laufen und schoss ins kurze Eck.

Die Fortuna fand zunächst keine Mittel gegen die klar überlegenen Nürnberger. Im eigenen Strafraum herrschte ständige Alarmstimmung, vorne klappte fast nichts – mal abgesehen von einer Möglichkeit, die Axel Bellinghausen überhastet vergab (21.). Noch eher ein Tor verdient gehabt hätten allerdings die sehenswerten Kopfbälle der Nürnberg-Spieler Timm Klose (31.) und Javier Pinola (41.) – doch Fortuna-Keeper Fabian Giefer reagierte jeweils hervorragend.

Zumindest etwas gefährlicher wurde der Aufsteiger nach der Pause. Mit zunehmender Spieldauer begnügten sich die Franken damit, hinten einigermaßen kompakt zu stehen, anstatt weiter nach vorn zu spielen. Diese Passivität führte zu mehr Düsseldorfer Ballbesitz und drei guten Ausgleichschancen, die Dani Schahin (60./83.) und Kapitän Andreas Lambertz (69.) aber nicht verwerten konnten. Feulner traf dafür in der Nachspielzeit zum 2:0.

1. FC Nürnberg: Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola - Balitsch, Simons - Feulner, Frantz (89. Plattenhardt), Gebhart (77. Cohen) - Polter (77. Pekhart)

Fortuna Düsseldorf: Giefer - Balogun, Bodzek, Juanan, van den Bergh - Lambertz (80. Rafael), Fink - Reisinger (46. Schahin), Ilsø, Bellinghausen (71. Cha ) - Kruse

Schiedsrichter: Fritz (Korb)

Zuschauer: 37.041

Tore: 1:0 Polter (27.), 2:0 Feulner (90.+1)

Gelbe Karten: Nilsson (2) / Balogun (2), Bodzek (3), Giefer (2), Kruse (5), Lambertz (4), Reisinger (1)

Beste Spieler: Feulner, Chandler / Giefer

SC Freiburg – SpVggGreuther Fürth 1:0 (1:0)

Die SpVgg Greuther Fürth kann einfach nicht gewinnen. Der Neuling unterlag auch beim SC Freiburg mit 0:1 und ist jetzt seit 14 Spielen ohne Sieg. Im Fern-Duell der Tabellenletzten am letzten Vorrundenspieltag mit dem FC Augsburg zeigte sich die Mannschaft von Trainer Mike Büskens viel zu harmlos. Daniel Caligiuri hatte mit seinem vierten Saisontor in der 15. Minute den Siegtreffer für die Gastgeber erzielt.

In den vergangenen zehn Spielen haben die Freiburger nur gegen Borussia Dortmund und Bayern München verloren. Gegen Fürth musste SC-Trainer Streich auf Schlüsselspieler wie Fallou Diagné (Rotsperre), Kapitän Julian Schuster (Gelbsperre) und Matthias Ginter (Rückenverletzung) verzichten und überraschte damit, dass er Oliver Sorg erstmals ins defensive Mittelfeld stellte.

Die Fürther bewiesen, warum sie mit zehn Treffern die schlechteste Offensive der Liga stellen: In der ersten Halbzeit hatte nur Robert Zillner eine Chance, schoss aber aus kurzer Entfernung rechts am Tor vorbei (8.). Gerald Asamoah ist jetzt saisonübergreifend seit 21 Bundesligaspielen ohne Tor. Streich hatte zwar "ein Spiel auf absoluter Augenhöhe" prophezeit, aber sein Team dominierte im ersten Durchgang über weite Strecken, ehe es sich zurückzog.

Nach schönem Zuspiel von Jonathan Schmid zielte Caligiuri ganz genau und traf flach ins rechte Eck zum 1:0. Jan Rosenthal, der trotz eines Nasenbeinbruchs ohne Maske aufgelaufen war, vergab in der 22. Minute die Chance zu einem weiteren Treffer der Freiburger. Nach einem zusätzlichen trainingsfreien Tag in dieser Woche zeigte sich die Mannschaft gewohnt laufstark, ließ aber im Angriff die letzte Entschlossenheit vermissen.

Nach der Pause machten die Fürther etwas mehr Druck und profitierten vom teilweise unpräzisen Spiel der Freiburger. Klare Chancen blieben jedoch selten. Typisch dafür: Einen Freistoß aus 20 Metern (63.) schoss Bernd Nehrig in die Mauer (63.). Bei den Freiburgern vergab der eingewechselte Karim Guédé nach einer Flanke von Sorg das 2:0. In der 83. Minute mussten die Fürther Fans mit ansehen, wie Christopher Nöthe aufs leere Tor schoss und Pavel Krmas den Ball noch an den Pfosten lenkte.

SC Freiburg: Baumann - Mujdza (85. Jendrisek), Krmas, Flum, Hedenstad (77. Günter) - Schmid, Makiadi, Sorg, Rosenthal (60. Guédé), Caligiuri - Kruse

SpVgg Greuther Fürth: Hesl - Nehrig, Kleine (46. Sobiech), Mavraj, Rahman Baba - Stieber (77. Mikkelsen), Fürstner, Zillner (62. Klaus), Prib - Asamoah, Nöthe

Schiedsrichter: Kircher (Rottenburg)

Zuschauer: 22.600

Tor: 1:0 Caligiuri (15.)

Gelbe Karten: Günter (1), Sorg (2) / Asamoah (2), Kleine (5), Nehrig (4), Rahman Baba (1)

Beste Spieler: Krmas, Flum / Rahman Baba, Sobiech

FC Augsburg – FC Bayern München 0:2 (0:1)

Der FC Bayern München hat die Derby-Prüfung beim FC Augsburg locker bestanden. Der Tabellenführer siegte beim Abstiegskandidaten mit 2:0 und konnte als Zugabe auch noch die Niederlagen von Borussia Dortmund und Schalke 04 bejubeln. Die Führung auf den nun einzigen Halbwegs-Verfolger Bayer Leverkusen, der am Sonntag in Hannover antreten muss, beträgt vorerst elf Punkte.

Thomas Müller (40. Minute) mit einem Handelfmeter und der eingewechselte Mario Gomez (62.) erzielten die Tore für die Münchner. Die Bayern beweisen ihre Auswärtsstärke mit der einmaligen Bundesliga-Hinrundenbilanz von sieben Siegen, einem Unentschieden und 20:1 Toren. Für Augsburg bleibt die Lage mit weiterhin acht Punkten eine Woche vor dem Abstiegsduell in Fürth niederschmetternd.

FCA-Trainer Markus Weinzierl hatte sein Team durchaus mutig aufgestellt. Sascha Mölders hatte auch gleich die erste Torchance, aber beim Zweikampf mit Dante im Strafraum verlor der Mittelstürmer in aussichtsreicher Position den Ball aus den Augen (5.). Nicht nur in dieser Szene zeigte sich, dass es den FCA-Profis bei allem Bemühen an Qualität fehlt.

Die auf sechs Positionen veränderten Bayern hatten keine Probleme gegen Augsburg. Sie erspielten sich langsam eine Überlegenheit und auch Torchancen. Bei der zunächst besten zielte Franck Ribéry nach Flanke von Philipp Lahm knapp am Tor vorbei (32.). Kurz zuvor prüfte auf der Gegenseite Tobias Werner Nationaltorhüter Manuel Neuer, der den versprungenen Ball ins Gesicht bekam (31.).

Für das Führungstor benötigten die Bayern allerdings einen Elfmeter. Augsburgs Verteidiger Gibril Sankoh unterband einen Pass von Toni Kroos mit der Hand. Nationalspieler Müller verwandelte den Elfmeter am Augsburger Torhüter Mohamed Amsif vorbei ins rechte Eck. Augsburg hätte noch vor der Pause ausgleichen können, aber Mölders köpfte eine Flanke von Marcel de Jong frei stehend am Münchner Tor vorbei (44.).

Auch nach dem Seitenwechsel mussten die Bayern zum zehnjährigen Bundesliga-Jubiläum von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger (28) nicht mehr als Dienst nach Vorschrift betreiben. Augsburg fehlten die Mittel, um das Tor von Neuer, der im 16. Saisonspiel zum elften Mal zu Null spielte, ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Anders die Bayern: Nach einer Stunde wechselte Bayern-Trainer Jupp Heynckes Torjäger Gomez für Mario Mandžukić ein. Und der Nationalstürmer demonstrierte gleich seine Klasse, erzielte nach Zuspiel von Ribéry mit links das vorentscheidende 2:0 für den Tabellenführer. Im sechsten Pflichtspiel nach seiner Verletzung war es schon wieder das dritte Tor für Gomez. Die Partie war gelaufen, Torhüter Amsif verhinderte mit einer Fußabwehr nach Schuss von Schweinsteiger eine höhere Augsburger Niederlage (77.).

FC Augsburg: Amsif - Vogt, Sankoh (71. Hain), Klavan, de Jong - Callsen-Bracker, Baier - Musona (90. Petrzela), Koo, Werner - Mölders (66. Bancé)

Bayern München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Alaba - Javi Martínez, Schweinsteiger - Müller (78. Timoschtschuk), Kroos (86. Rafinha), Ribéry - Mandzukic (60. Gomez)

Schiedsrichter: Drees (Münster-Sarmsheim)

Zuschauer: 30.660 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Müller (40./Handelfmeter), 0:2 Gomez (62.)

Gelbe Karten: - / -

Beste Spieler: Baier, Koo / Gomez, Dante

Hamburger SV – Hoffenheim 2:0 (1:0)

TSG Hoffenheim kommt auch mit neuem Trainer nicht aus seiner Niederlagen-Serie heraus. Die Niederlage beim Hamburger SV war beim Bundesliga-Debüt von Frank Kramer die fünfte Niederlage in Folge für den Tabellensechzehnten. Spieler des Abends war der Hamburger Artjoms Rudnevs mit seinen Saisontreffern fünf und sechs.

Dank des dritten Heimsiegs nacheinander steigt der HSV zum Auftakt des 16. Spieltags in der Bundesliga zumindest vorübergehend auf Platz sechs auf. Gegen die harmlosen Gäste reichte eine allenfalls solide Leistung für drei Punkte.

Hoffenheims bisheriger U-23-Coach Kramer, der am Montag vorläufig auf den entlassenen Markus Babbel gefolgt war, überraschte mit vier Umstellungen in der Startaufstellung: Matthieu Delpierre, Sebastian Rudy nach Gelb-Sperre, Roberto Firmino und Eren Derdiyok rückten für Denis Streker, Stephan Schröck, Joselu und Sven Schipplock in die Mannschaft. Nach 36 Gegentoren agierten die Hoffenheimer zunächst aus einer guten Abwehr heraus und hatten anfangs sogar mehr vom Spiel.

Thorsten Fink brachte für den zuletzt enttäuschenden Jeffrey Bruma Youngster Zhi-Gin Lam auf der Linksverteidigerposition. Tolgay Arslan kehrte nach seiner Gelb-Sperre zurück und vertrat erneut den verletzten Rafael van der Vaart als Spielmacher. Die erste Möglichkeit nach fünf Minuten hatte Dennis Aogo nach Vorlage von Heung-Min Son, doch der Keeper Koen Casteels konnte parieren.

Wie aus dem Nichts traf Rudnevs in der 27. Minute mit einem Kopfball nach Vorlage von Dennis Diekmeier. Im Gegenzug prüfte Firmino (29.) den gut aufgelegten René Adler.

Die Hamburger wurden immer mutiger und hätten durch Son (32.) und einen Lattentreffer von Arslan (38.) fast zum 2:0 erhöhen können. Bei den defensiven Hoffenheimern, die in Hamburg noch nie gewinnen konnten, lief es nach diesen Angriffen nur noch schleppend.

Auch die Statistik machte wenig Hoffnung: Seit mehr als einem Jahr konnte Hoffenheim kein Spiel mehr drehen. Selbst nach dem Rückstand blieben die Hoffenheimer passiv, der HSV musste nicht mehr tun als unbedingt nötig. Und Rudnevs sorgte erneut für die Entscheidung: Rudy wehrte die Freistoß-Flanke von Dennis Aogo zu kurz ab, der Rudnevs war zur Stelle und traf vom Elfmeterpunkt aus der Drehung zum 2:0.

Die eigentliche Hatz begann für den HSV nach dem Spiel. Keine Stunde nach dem Abpfiff mussten die Spieler im Charterflugzeug sitzen, um 16 Stunden ins 11.000 Kilometer entfernte Brasilien zu fliegen. Dort trägt die Mannschaft neun Stunden nach Ankunft bei 30 Grad Celsius ein Einladungsspiel beim Erstligisten Gremio Porto Alegre zur Einweihung des neuen Stadions aus. Geschlafen wird im Flieger, am Montag geht es zurück. Lohn der halben Weltreise in dreieinhalb Tagen sind 825.000 Euro.

Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Lam (80. Bruma) - Badelj - Skelbred (85. Sala), Aogo - Arslan - Son, Rudnevs (90. Berg)
Hoffenheim: Casteels - Beck, Delpierre, Compper, Johnson - Rudy, Salihovic - Roberto Firmino (86. Grifo), Volland (71. Schipplock), Williams (67. Schröck) - Derdiyok
Schiedsrichter: Weiner (Ottenstein)
Zuschauer: 48.121
Tore: 1:0 Rudnevs (27.), 2:0 Rudnevs (74.)
Gelbe Karten: Diekmeier (3) / Volland (2)
Beste Spieler: Arslan, Rudnevs / Salihovic

Zur Startseite
 
Leserkommentare
    • Marobod
    • 08. Dezember 2012 19:03 Uhr

    fuer Wolfsburg. Auch fuer die bayern, die ihren Vorsprung heute gut ausbauen konnten, und sllte Leverkusen morgen patzen um so besser :)

    2 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/au

  1. Ohne es zu wollen, hat Schiri Stark einen schwachen Punkt beim BVB ausgemacht. "Normale" Mannschaften verkraften einen Elfmeter, der gegen sie verhängt wird, viel schlechter als die Hinausstellung eines Spielers. Beim BVB scheint es umgekehrt zu sein. Das ist auch nachvollziehbar, wenn man bedenkt, wie intensiv und kräftezehrend alle Spieler der Borussia spielen. Wenn da einer fehlt, geht gleich die Zugkraft verloren.
    Ich fürchte, dass ich nicht der einzige bin, der das registriert hat. Vermutlich werden gegnerische Mannschaften in Zukunft viel unternehmen, um die BVB-Spieler zu Fouls oder zu Handgreiflichkeiten zu provozieren, damit sie vom Platz fliegen. Gerade gegen ausgebuffte Profis auf internationaler Ebene könnte das noch zum Problem werden.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Der Schiri war 90 ganz schwach und Wolfsburg auch. Sogar in den Statistiken war Dortmund stärker.

    • JMDGF
    • 08. Dezember 2012 19:28 Uhr

    Schon die Entstehung zur Fehlentscheidung war eine Fehlentscheidung.Beim Abspiel klar Abseits,dann kommt der Torschuß der an das Knie geht(In Bayern ist Knie gleichzeitig Hand, das muss ma wissen ),da gibt es nur eine klare Sache-11er und Rote Karte.Zudem sollte man auch noch betonen das nicht nur Kehl u. Bender ausfielen, sondern auch Subotic-das dann noch Schmelzer runter mußte sorgte für etwas Unordnung,dies hat der VFL gut ausgenutzt.Zudem hatte ich das Gefühl das die BVB Spieler sich extrem zurückgehalten haben weil man ja nicht wußte wann es die nächste gelbe Karte von Hr.Stark für nichts gibt !
    Egal, der ST ist rum es kommt der nächste ,abgerechnet wird am 34 ST, wenn alle Spiele beendet sind, mir langt es vollkommen wenn der BVB unter die ersten 3 kommt.

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Der Platzverweis für Schmeltzer war eine klare Fehlentscheidung. Dass Herr Stark diesen Fehler zugab und so der DFB nun das Verfahren einstellen kann: das ist mal eine wirklich STARKe Leistung! Ich hoffe, dieses gute Beispiel macht Schule.

  2. Tja, dieses Jahr kann der BVB mal am eigenen Leib spüren, wie es den Bayern zuletzt ging: Trotz Überlegenheit immer mal wieder ein Spiel saublöd verlieren, und schon ist die Meisterschaft in weite Ferne gerückt.
    Die letzten beiden Jahre hatten sie halt, neben ihren guen Leistungen, am Ende auch das nötige Glück. Das kippt aber halt irgendwann mal. Dafür läuft's ja in der CL.

    4 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Bitte nichts durcheinanderbringen. Der fcb war nicht stark letzte Saison. Und mit Glück Meister werden wollen auch nur die Bayern

  3. Der Schiri war 90 ganz schwach und Wolfsburg auch. Sogar in den Statistiken war Dortmund stärker.

    Eine Leserempfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Hab das Spiel auf livestream gesehen und schon mitgekriegt, dass der BVB auch in der zweiten Hälfte leicht überlegen war. War aber nicht mehr die perfekte Kampfmaschine. Bei Ausfällen tun sich halt schwerer als Mannschaften, die defensiver oder variabler spielen.
    Trotzdem sollte der BVB nichts an seiner Ausrichtung ändern. In gewisser Hinsicht haben die Borussen was von Barcelona. Ihre eigene Spielweise haben sie dermassen perfektioniert, das jede Änderung des Systems eine Schwächung wäre. In optimaler Form sind sind sie fast nicht zu schlagen, ultra-aggressiv und schnell wie Mike Tyson mit 19. Macht einfach Spass, zuzusehen.

  4. Bitte nichts durcheinanderbringen. Der fcb war nicht stark letzte Saison. Und mit Glück Meister werden wollen auch nur die Bayern

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "bad luck BVB"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Wenn ich es recht in Erinnerung habe, stand der FCB letzte Saison im CL Finale, im DFB-Pokal Finale und beendete die BL-Saison mit einer Punktezahl , die in 49 Jahren Bundeslige vorher nur 4 x nicht für die Schale gereicht hat.

    Dabei ist der Verein noch auf Platz 2 im UEFA-Club-Ranking geklettert. Wo stehen da gleich wieder der BVB, S04 und Konsorten?

    Wenn das schwach sein soll, warten wir mal die nächsten 3 Jahre bei der inländischen und internatioanlen Konkurrenz ab, wie deren Performance sich so darstellt.

  5. 7. [...]

    Entfernt. Bitte verfassen Sie sachliche Kommentare. Danke, die Redaktion/au

    Antwort auf "Das freut mich"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Entfernt. Bitte äußern Sie sich sachlich und respektvoll. Danke, die Redaktion/au

    • Legatus
    • 08. Dezember 2012 20:17 Uhr

    Sie haben mit Fußball ja mal rein gar nichts am Hut.

    Mich hats gefreut mal wieder Klopps Fratze zu sehen, wenn es nicht läuft, da überdreht er seit einiger Zeit nämlich völlig und verliert auch Sympathien. Bei einem Sieg ist natürlich alles ganz toll. Heute hat sich das sogar auf die Mannschaft übertragen. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken.

    Bisher ein netter Spieltag, meine Hamburger haben auch gewonnen. Wir sollten vorsichtshalber schonmal den Rathausbalkon buchen ;-)).

  6. 8. Watzke

    ... hat da ja nen grundsympathischen Kommentar zum Schiri hingelegt. Ich dachte, solche durchdachten Analysen haut sonst nur Uli Hoeneß raus? Respekt vor Stark, dass er nicht lange rumredet und den Irrtum zugibt.

    5 Leserempfehlungen

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service