Bundesliga-VorschauDer Balljunge mit den 100.000 Followern
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Spanische Arbeitsmigration auf die Bayern

Worüber werden nach dem Spieltag alle reden?

Dank Felix Magath über Verträge, Geld und Magath-Klauseln. Der Spiegel hat zuletzt einige übergeschnappte Gehälter und Bonus-Listen der beiden letzten Magath-Klubs Wolfsburg und Schalke veröffentlicht, für die er zum Teil verantwortlich ist. Diese Woche wurde zudem bekannt, dass der Vertrag, den Magath mit Diego Benaglios, dem Wolfsburger Tormann, geschlossen hat, ungültig ist. Der Wolfsburger Geschäftsführer Wolfgang Hotze hatte seine Unterschrift verweigert, weil ein Paragraph Benaglio den Vereinswechsel ermöglichen würde, sobald Magath kein Trainer mehr ist. Zuletzt hat Magath am Donnerstag bei Markus Lanz die hohen Spielergehälter zur Debatte gestellt. Die Kompetenz als Fachmann in solchen Fragen dürfte Magath niemand abstreiten. (of)

Was machen die Frauen?

Die machen noch Winterpause und bereiten sich in Trainingslagern auf die Rückrunde vor. Derweil wählten die User von dfb.tv Dzsenifer Marozsan vom 1. FFC Frankfurt zur Schützin des Frauennationalmannschaftstores des Jahres. Der zwanzigjährigen Stürmerin ungarischer Abstammung gelang dieses Kunststück mit einem mächtigen Weitschuss. (of)

Was wird sonst noch wichtig?

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) schreibt wieder Rekordzahlen. Erstmals machten die achtzehn Bundesligisten mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz im Jahr, da sind einige Magath-Gehälter drin. Nichts weiß man allerdings darüber, wie viel offiziell (geschweige denn inoffiziell) an Beraterhonoraren floss. Doch selbst die größten Kritiker der Bundesliga müssen einräumen, dass weniger als vierzig Prozent der Milliarden auf den Konten von Spielern, Trainern und Mitarbeitern landen. Das ist im internationalen Vergleich sehr wenig und gilt als Indikator für wirtschaftliche Vernunft. Unsere GEZ-Gebühren sind gut angelegt. In Spanien hingegen hat die wirtschaftliche Krise den Fußball unterhalb der Großen Zwei, Madrid und Barcelona, längst erreicht. Beim FC Valencia wird wohl der Staat mit über achtzig Millionen Euro einspringen müssen, ihm fallen mehrheitlich Aktien zu, da der bisherige Anteilseigner nicht mehr kreditfähig ist und der Staat als Bürge haftet – als hätte Spanien keine anderen Probleme. Es ist nur ein Beispiel aus dem Land des Welt- und Europameisters. Mit einem Anstieg spanischer Arbeitsmigration nach Deutschland ist zu rechnen, auch im Fußball, siehe Bayern-Bank. (of)

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Leserkommentare
  1. Ich fange besser gar nicht an mit der Auflistung von Fehlern :).

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    Redaktion

    Auflisten müssen Sie ja nicht, aber wenn Sie einen Fehler finden, wäre es nett, wenn sie uns konkret darauf aufmerksam machen könnten. Dann können wir auch prompt ändern.

    Allerdings haben wir jetzt auch so noch einmal drübergesehen!

    • timonb
    • 25. Januar 2013 16:44 Uhr

    Mich freut es ja, dass ihr gezeigt habt, dass Balljungen mitdenken sollen. Aber ihr habt trotzdem einen 17-jährigen, der die Aufmerksamkeit will, auf das große Foto genommen!

    Für kommen bei dem Jungen drei Sachen zusammen:
    1. Zeit schinden. Er hat keine Anstalten gemacht, den Ball herauszurücken.
    2. Die Ankündigung auf Twitter. Dadurch ist es Vorsatz geworden, dafür sollte er richtig bestraft werden (wird wohl nichts mehr draus)
    3. Das schlechte Schauspielern nach dem "Tritt". Ich war mit 16 für einige Monate ich Australien und habe dort auch Rugby gespielt. Die Tritte die man dort abbekommt sind um ein zigfaches heftiger als i.d.F., zudem gehen diese nicht auf einen Ball, auf dem man liegt, sondern ins Gesicht und in den Magen. Da in GB auch Rugby gespielt wird, gehe ich davon aus, dass er heftigen Schlägen und Tritten ausgesetzt ist, wodurch es einfach nur verdammt schlechtes Schauspielern ist, was der gemacht hat.

    In meinen Augen ist er einfach ein verwöhnter Sohn von einem Multimillionär (63m), der mal nicht nur für seinen Vater bekannt sein will. Und das sollte von keinem Medium unterstützt werden.

    8 Leserempfehlungen
    • szogs
    • 25. Januar 2013 16:56 Uhr

    Unser lieber Fuballspieler hat angeblich auch nicht den Jungen, sondern bloß den Ball unter ihm weggetreten.
    Der Rest war dann die peinliche Show von King Timewaste.

  2. 4. ......

    Kleiner Hosenscheißer. Hazard ist ein Held!

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    und ein Rotkarten-Märtyrer, denn soweit ich sehen konnte hat er nur den Ball unter dem Rotzlöffel weggetreten, wobei das Schienbein natürlich in Kontakt mit dessen Rippen kam.

  3. Redaktion

    Auflisten müssen Sie ja nicht, aber wenn Sie einen Fehler finden, wäre es nett, wenn sie uns konkret darauf aufmerksam machen könnten. Dann können wir auch prompt ändern.

    Allerdings haben wir jetzt auch so noch einmal drübergesehen!

    Antwort auf "Rechtschreibung?"
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    ...und dennoch "Benaglio[s]" und "die [B]eiden" nicht gefunden?

    Gut, "gestiegen zu schien kam" finde ich ja fast schon wieder kunstvoll, bei "echteste" unterstelle ich ebenso Absicht wie bei "[G]roßen [Z]wei"... und die "übergeschnappten Gehälter" sind natürlich Poesie, das ist klar... ;-)

  4. und ein Rotkarten-Märtyrer, denn soweit ich sehen konnte hat er nur den Ball unter dem Rotzlöffel weggetreten, wobei das Schienbein natürlich in Kontakt mit dessen Rippen kam.

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "......"
    • wawerka
    • 25. Januar 2013 18:58 Uhr

    ...der einen am Boden liegenden Menschen tritt. Und auch wenn dieser Mensch nun mal kein armer, unschuldiger Halbwaise aus sozial schwachen Verhältnissen ist, der sich ansonsten liebevoll um seine Mutti kümmert, sondern ein möglicherweise verzogenes Blag aus reichem Hause welches schauspielert, bleibt es dennoch ein Profi, der einen am Boden liegenden Menschen tritt. Ich hoffe, Hazard bekommt eine mehrmonatige Sperre und wundere mich über das allgemeine Verständnis für dessen völlig inakzeptables Handeln.

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    • timonb
    • 25. Januar 2013 22:28 Uhr

    Hier ein Video aus einer anderen Kamera-Perspektive: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=5K-cAfGNT6o

    Es kann EINDEUTIG gesehen werden, dass Hazard nur den Ball getreten hat! Wie Salzwassermann (#6) geschrieben hat, wird er wohl mit dem Schienbein an den Balljungen gekommen sein, aber Hazard hat den Ball unter dem Jungen weggekickt.

    • timonb
    • 25. Januar 2013 22:28 Uhr

    Hier ein Video aus einer anderen Kamera-Perspektive: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=5K-cAfGNT6o

    Es kann EINDEUTIG gesehen werden, dass Hazard nur den Ball getreten hat! Wie Salzwassermann (#6) geschrieben hat, wird er wohl mit dem Schienbein an den Balljungen gekommen sein, aber Hazard hat den Ball unter dem Jungen weggekickt.

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Ein Fußballprofi...."

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