FußballRB Leipzig Der neue Osten gegen den alten

  • Der Radprofi Jens Voigt

    Haltet die Klappe, Beine!

    17 Mal fuhr Jens Voigt die Tour de France, einmal sogar auf einem Kinderfahrrad. Oft redete er mit seinen schmerzenden Körperteilen. Jetzt beendet er seine Karriere.

  • Service
     
    Anzeige
    Leserkommentare
      • 42a
      • 05. Januar 2013 13:38 Uhr

      Dass Boateng sich an die Spitze der Anti Rassismus Bewegung setzt ist so als ob Kesha sich als Feministin promoted. Die ganze Sache ist eh verlogen und die bösen sind immer die anderen man selber ist ja sowas von korrekt. Es sollte sich schon ein Sympathieträger darum kümmern und nicht so ein Unsympath wie KP Boateng.

      8 Leserempfehlungen
      Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

      Am besten sagen Sie dies den Rassisten in den Stadion europaweit. Vielleicht suchen die sich dann demnächst einen
      "symphatischen" Schwarzen oder Asiaten aus den Sie beleidigen können. Dann klappts vielleicht auch mit der Anti-Rassismus Bewegung, nicht wahr?

      • lxththf
      • 05. Januar 2013 15:59 Uhr

      was man hier so lesen muss, wenn es um so ein Thema geht. Hier in der Zeit gab es vor einigen Monaten, vielleicht sogar Jahren einen sehr interessanten 6Seitigen Artikel über KPB, seine Jugende, seine Sozialisation, seine Probleme und Perspektiven, was ihn menschlich näher brachte und kompletter beleuchtete, als nur das stereotype Image, welches ihm unter anderem auch medial verpasst wurde.
      Sie sehen in ihm den Unsympath? Warum denn nun eigentlich genau (hoffentlich nicht wegen dem Ballackfoul), denn ich hege (wenn auch nur mutmaßend) Zweifel, dass sie seine Karriere in den letzten Jahren verfolgt haben, seit er nicht mehr in Dtl. spielt. Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten gestehen Sie da wohl eher nicht zu?
      Aber mal ganz unabhängig davon. Eine Antirassismusbewegung braucht keine Spitze, sondern eine Breite (!), sie braucht Menschen egal ob sie uns auf dem Feld sympathisch sind, oder nicht, denn es geht dabei um ein höheres Ziel. EInes, welches normalerweise selbstverständlich sein sollte, es aber leider nicht ist und das zeigten genügend Foristen zu diesem Thema.
      Ein Rassismusproblem gibt es jedoch nicht nur in italienischen Stadien und Plätzen, sondern weltweit. Die typische Phrase, dass der Fußball und seine Fans nur ein Spiegelbild der Gesellschaft sind, sei dann ebenfalls noch kurz angemerkt.

    1. Was für ein großartiger und fairer Sportsmann dieser Kevin-Prince Boateng doch ist.

      4 Leserempfehlungen
    2. Am besten sagen Sie dies den Rassisten in den Stadion europaweit. Vielleicht suchen die sich dann demnächst einen
      "symphatischen" Schwarzen oder Asiaten aus den Sie beleidigen können. Dann klappts vielleicht auch mit der Anti-Rassismus Bewegung, nicht wahr?

      17 Leserempfehlungen
      Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
      • 42a
      • 05. Januar 2013 13:55 Uhr

      Ihre Antwort hat überhaupt nichts mit meiner geäußerten Meinung zu tun, haben Sie sie überhaupt richtig gelesen?

      • 42a
      • 05. Januar 2013 13:55 Uhr

      Ihre Antwort hat überhaupt nichts mit meiner geäußerten Meinung zu tun, haben Sie sie überhaupt richtig gelesen?

      3 Leserempfehlungen
      Antwort auf "So So..."
      Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

      Sie schreiben, dass sich KP an "die Spitze der Bewegung gesetzt" hat. Aber diese Aussage ist schlicht und ergreifend falsch.

      Er wurde (!) an die Spitze gesetzt, weil ER beleidigt wurde. Wenn andere schwarze Mitspieler Ihre Gründe haben nicht den Platz zu verlassen, ist das ihr Ding, genau wie KP den Platz verlassen sollte wenn er es für richtig hält.

      Das ER dann nunmal Hauptthema ist liegt in der Sache der Natur. Wäre er nicht rassistisch beleidigt worden, müssten Sie sich jetzt nicht aufregen...

    3. Sie schreiben, dass sich KP an "die Spitze der Bewegung gesetzt" hat. Aber diese Aussage ist schlicht und ergreifend falsch.

      Er wurde (!) an die Spitze gesetzt, weil ER beleidigt wurde. Wenn andere schwarze Mitspieler Ihre Gründe haben nicht den Platz zu verlassen, ist das ihr Ding, genau wie KP den Platz verlassen sollte wenn er es für richtig hält.

      Das ER dann nunmal Hauptthema ist liegt in der Sache der Natur. Wäre er nicht rassistisch beleidigt worden, müssten Sie sich jetzt nicht aufregen...

      12 Leserempfehlungen
      Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

      Trotzdem ist der ganze Hype, der europaweit über den angeblich überbordenden Rassismus medial veranstaltet wird, einfach nur lächerlich.
      Wenn 50.000 Zuschauer im Stadion sind, wie viele von denen würden wohl nur zu gerne mit Boateng tauschen und sich ein kleines bisschen anfeinden zu lassen, wenn ihnen auf der anderen Seite ein Millionengehalt pro Jahr winken würde? Vermutlich jeder. Er soll sich also nicht so anstellen. Als fairer Sportsmann ist Boateng jedenfalls noch nicht aufgefallen und auch seine Reaktion auf diesen Vorfall zeugt nicht gerade von großer Professionalität.

      • 42a
      • 05. Januar 2013 14:11 Uhr

      Wenn Sie je in einem Fußball Stadion waren, dann wissen Sie, dass in JEDEM Spiel einige Leute 'u u u' rufen, so gesehen könnte jedes Spiel abgebrochen werden.
      Dass KP Boateng ausgerechnet vom Platz lief zeigt, dass er sich nicht im Griff hat,sonst nichts.

    4. Trotzdem ist der ganze Hype, der europaweit über den angeblich überbordenden Rassismus medial veranstaltet wird, einfach nur lächerlich.
      Wenn 50.000 Zuschauer im Stadion sind, wie viele von denen würden wohl nur zu gerne mit Boateng tauschen und sich ein kleines bisschen anfeinden zu lassen, wenn ihnen auf der anderen Seite ein Millionengehalt pro Jahr winken würde? Vermutlich jeder. Er soll sich also nicht so anstellen. Als fairer Sportsmann ist Boateng jedenfalls noch nicht aufgefallen und auch seine Reaktion auf diesen Vorfall zeugt nicht gerade von großer Professionalität.

      4 Leserempfehlungen
      Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
      • lxththf
      • 05. Januar 2013 16:10 Uhr

      meine Stimme werden Sie nicht bekommen. Die Realität in italienischen Stadien ist nicht so harmlos, wie Sie es hinstellen. Das sind zum Teil ganze Fankurven die sich rassistische Entgleisungen leisten und dass können dann mal fix 5000 Menschen sein.
      Und der Schmarrn, dass man sich das gefallen lassen muss ist schlicht falsch. Egal was man verdient, muss man nicht gleich seine Würde aufgeben. Und zum Schluss sollten sie noch kurz darüber darüber nachdenken: was wäre wenn
      - Sie hätten einen Sohn der rassistisch beleidigt würde, öder ihre Frau wäre ein dunkelhäutiges Supermodel und würde entsprechend beleidigt etc. Wie würden Sie dann reagieren "Och Schatz, hab dich nicht so. Du verdienst doch ein Heidengeld, da musst Du das abkönnen"
      Seh ich anders. Keine Toleranz gegenüber Rassisten!!!

      Darf man jemanden, der mal durch Unfairness aufgefallen ist, rassistisch beleidigen? Ist es professionell, sich rassistisch beleidigen zu lassen und dies unsanktioniert im Raum stehen zu lassen? Dann fordere ich mehr Unprofessionalität!

      In Italiens Stadien gibt es seit vielen Jahren ein massives Rassismusproblem und es bringt einen, gelinde gesagt, zur Weißglut, dass dies Italiens Fußballfunktionäre stets verharmlosen. Die lächerlichen Strafen, die bislang ausgesprochen wurden, werden von den Vereinspatriarchen aus der Portokasse bezahlt. Natürlich ist dieser Rassismus es ein Ebenbild von Berlusconi-Italien, das Phänomen durchzieht die italienische Gesellschaft in vielen Bereichen. Gerade Berlusconi meint nun wieder, sich als Retter des Abendlandes aufspielen zu müssen und lobt Milan. Er soll schweigen!

      Und bevor nun wieder die Ober-Checker pc-mäßig aus den Löchern kommen: Ja, es gibt, Gott sei Dank, auch ein Italien, dass nicht Berlusconi-like und rassistisch ist. Und ja, es gibt auch in deutschen Stadien in der Hinsicht Probleme. Aber bei weitem nicht in diesem Ausmaß. Bei weitem nicht.

      • 42a
      • 05. Januar 2013 14:11 Uhr

      Wenn Sie je in einem Fußball Stadion waren, dann wissen Sie, dass in JEDEM Spiel einige Leute 'u u u' rufen, so gesehen könnte jedes Spiel abgebrochen werden.
      Dass KP Boateng ausgerechnet vom Platz lief zeigt, dass er sich nicht im Griff hat,sonst nichts.

      3 Leserempfehlungen
      Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

      "Dass KP Boateng ausgerechnet vom Platz lief zeigt, dass er sich nicht im Griff hat,sonst nichts."

      Nicht zu vergessen, dass er zuvor den Ball wie ein Verrückter auf die Tribüne gedroschen hat, womit man unter Umständen kleine Kinder verletzen kann. Eigentlich hätte er für diese Unbeherrschtheit sogar vom Platz fliegen müssen.

      dass es für Sie scheinbar "normal" ist, wenn rassistische Ausrufe im Stadion geschehen. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich will Ihnen nichts unterstellen, aber KPs Aktion dahingehend als übertrieben darzustellen, weil es ja in "jedem" Stadion vorkommt, ist ziemlich dürftig...

      Und ja, ich war bereits "öfters" in Fussballstadien und kann sagen, dass ich in Deutschland in den oberen Ligen weniger wahrgenommen hab.

      PS: Ich meine bezüglich meines letzten Satzens sogar diverse Spiele von Hansa Rostock, deren Fans (teilweise) ja nun nicht unbedingt als Vorzeigefans gelten.

      • whale
      • 05. Januar 2013 21:35 Uhr

      Dann MÜSSTE eben jedes Spiel abgebrochen werden, solange, bis auch der letzte Rassist dem Stadtion fernbleibt oder es wenigstens neunzig Minuten schafft, seine Umwelt nicht mit verbalem Müll zuzuschütten.
      Es handelt sich auch mitnichten um eine Lappalie; egal ob eine kleine Gruppe oder das halbe Stadion Spieler diffamiert: es hat schlicht mit Sport nichts mehr zu tun. Und Sport ist es doch, um den es auf dem Rasen und auf den Rängen gehen sollte - oder liege ich da falsch?

      Zu Boateng, der auch für mich kein "Sympath" ist:
      "Dass er sich nicht im Griff hat..." Immerhin hatte er sich wohl unzählige Male im Griff, denn soweit ich weiß, war dies das erste Mal, dass er es nicht mehr aushielt und vom Platz ging.
      IRGENDWANN platzt jedem der Kragen. Wie lang würden Sie es aushalten, bei der Ausübung Ihres Berufes regelmäßig beleidigt zu werden?

    5. "Dass KP Boateng ausgerechnet vom Platz lief zeigt, dass er sich nicht im Griff hat,sonst nichts."

      Nicht zu vergessen, dass er zuvor den Ball wie ein Verrückter auf die Tribüne gedroschen hat, womit man unter Umständen kleine Kinder verletzen kann. Eigentlich hätte er für diese Unbeherrschtheit sogar vom Platz fliegen müssen.

      2 Leserempfehlungen
      Antwort auf "Sie liegen falsch"
      Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
      • cafbad
      • 05. Januar 2013 14:56 Uhr

      "Nicht zu vergessen, dass er zuvor den Ball wie ein Verrückter auf die Tribüne gedroschen hat, womit man unter Umständen kleine Kinder verletzen kann. Eigentlich hätte er für diese Unbeherrschtheit sogar vom Platz fliegen müssen."

      Das ist nun wirklich der Gipfel. Jetzt soll also derjenige bestraft werden, der rassistisch beleidigt worden ist? Wegen der armen Kinder ... (btw.: "mit 200 Sachen" - so, so ... das ist nicht vielleicht ein ganz kleines klitzebisschen übertrieben, hm?)

      Er soll gefälligst gelassen bleiben. Die haben's ja sicher nicht so gemeint, nicht wahr? Ist doch alles ganz normal. So ein bisschen rassistisches Gebrüll, das muss man schließlich aushalten? Soll sich nicht so anstellen. Ja? So in etwa?

      Das ist - mit Verlaub - widerlich.

      "Wenn Sie je in einem Fußball Stadion waren, dann wissen Sie, dass in JEDEM Spiel einige Leute 'u u u' rufen, so gesehen könnte jedes Spiel abgebrochen werden."

      Ja. Wenn tatsächlich in jedem Spiel irgendwelche Vollpfosten Affenlaute machen sollten, wenn Spieler anderer Hautfarbe auf dem Platz stehen - tja, dann sollten eben tatsächlich alle Spiele abgebrochen werden. Oder wird Rassismus gesellschaftsfähig, wenn "alle" sich wie Rassisten benehmen? Haben Sie irgendwann in letzter Zeit (oder überhaupt jemals) das Grundgesetz gelesen?

      • lxththf
      • 05. Januar 2013 16:02 Uhr

    Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

    Service