Fußball-BundesligaMünchen siegt ohne Glanz in Stuttgart

München gewinnt im Süden, Hamburg bleibt die Nummer Eins im Norden. In Freiburg kommt es zur Nullnummer und Schalke patzt gegen Augsburg. Alle Spielberichte

Der Stuttgarter Spieler Shinji Okazaki (links) kämpft mit Bastian Schweinsteiger um den Ball.

Der Stuttgarter Spieler Shinji Okazaki (links) kämpft mit Bastian Schweinsteiger um den Ball.   |  © Bernd Weißbrod/dpa


VfB Stuttgart – Bayern München 0:2 (0:0)

Mit einem Sieg gegen den VfB Stuttgart hat Bayern München seinen Alleingang an der Tabellenspitze der Bundesliga fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes siegte allerdings glanzlos mit 2:0 (0:0), baute damit aber ihren Vorsprung auf Verfolger Bayer Leverkusen auf komfortable elf Punkte aus. Die Bayern gewannen bereits zum achten Mal in Serie gegen den VfB.

Mit 60.000 Zuschauern war das Stadion erstmals in dieser Saison ausverkauft. Gegen die sicher spielende Defensive des VfB fanden die Bayern im Gegensatz zum 6:1 im Hinspiel zunächst kein Rezept.

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Heynckes hatte dabei auf die siegreiche Elf vom Rückrundenauftakt gegen die SpVgg Greuther Fürth (2:0) vertraut. Damit mussten unter anderem Nationalspieler Mario Gomez und Superstar Arjen Robben wieder auf der Bank Platz nehmen.

Was sie von dort aus sahen, war zunächst wenig Erwärmendes vom Rekordmeister. Ein etwas zu hoch angesetzter Kopfball des Brasilianers Dante (11. Minute) und ein Drehschuss von Mandžukić (39.) war alles, was die Bayern-Offensive in den ersten 45 Minuten an Torchancen zu bieten hatte. Auch der Franzose Franck Ribéry kam gegen VfB-Youngster Antonio Rüdiger auf der linken Seite nicht wie gewohnt zur Entfaltung.

So war das 0:0 zur Pause für die Gastgeber keineswegs schmeichelhaft. Vielmehr hätte der VfB durchaus in Führung gehen können. So setzte der Japaner Shinji Okazaki einen Schuss aus halbrechter Position knapp neben das Tor (27.). Sieben Minuten später war es Harnik, der nach Flanke von Ibrahima Traore den Bayern-Schlussmann Manuel Neuer in die Bredouille brachte.

In der zweiten Halbzeit ging es zunächst gemächlich zu, ehe der VfB-Verteidiger Cristian Molinaro einen Rückpass verfehlte, Mario Mandžukić dazwischen sprintete, den VfB-Torhüter Sven Ulreich umkurvte und die Bayern in Führung schoss. Fortan hatte der FC das Spiel im Griff, ohne großen Glanz zu versprühen. Immer seltener kam der VfB in Tornähe von Neuer. Auf der Gegenseite war bei den Bayern auf die Torgaranten Mandzukic und Thomas Müller Verlass: Mandzukic passte Müller den Ball zu, der das zweite Tor schoss (72.).

Stuttgarts Martin Harnik sah in der 80. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. In der 88. Minute kam schließlich auch noch Gomez zu einem Kurzeinsatz.

VfB Stuttgart: Ulreich - Rüdiger, Tasci, Niedermeier, Molinaro - Kvist, Gentner - Harnik, Okazaki (64. Holzhauser), Traoré (64. Torun) - Ibišević

Bayern München: Neuer - Lahm, van Buyten, Dante, Alaba - Javi Martínez, Schweinsteiger - Müller, Kroos, Ribéry (88. Shaqiri) - Mandžukić (89. Gomez)

Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf)

Zuschauer: 60.000 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Mandzukic (50.), 0:2 Müller (72.)

Gelbe Karten: Kvist (3), Rüdiger (2) / Kroos (2)

Gelb-Rote Karten: Harnik (80./wiederholtes Foulspiel) /

Beste Spieler: Kvist, Tasci / Dante, Mandžukić

Hamburger SV – Werder Bremen 3:2 (1:1)

Mit einem Prestige-Erfolg dank zwei umstrittener Tore gegen Werder Bremen bleibt der Hamburger SV die Nummer eins im Norden. Das Team von Trainer Thorsten Fink setzte sich in einem hart umkämpften Derby mit 3:2 (1:1) durch und rangiert als Tabellenneunter der Fußball-Bundesliga nur noch einen Zähler hinter den internationalen Plätzen. Zugleich beendete der HSV die jüngste Pleitenserie gegen den Rivalen von der Weser.

Das 98. Bundesligaduell der beiden Nordclubs gehörte nach ziemlich rumpligen 45 Minuten erst nach dem Seitenwechsel zu den ansehnlichen. Viele Abspielfehler auf einem vom Regen und Schneeregen aufgeweichten Platz prägten zunächst das Bild vor 54.758 Zuschauern. Die Gäste kamen mit den widrigen Bedingungen anfangs besser zurecht, in den Zweikämpfen agierten sie giftiger.

Der Führungstreffer war dann nicht unverdient, wenn auch etwas glücklich: Eine Flanke von Aleksandar Ignjovski bugsierte Assani Lukimya (9. Minute) mit dem Hinterkopf an den Innenpfosten und über die Linie. Für ihn war es das erste Saisontor im fünften Startelf-Einsatz.

Doch die Hamburger kämpften sich zurück ins Match und kamen dank Heung-Min Son (23.) sowie einem alles andere als überragenden Bremer Schlussmann Sebastian Mielitz zum Ausgleich. Nach einem sehenswerten Dribbling gegen den schwachen Theodor Gebre Selassie drosch der Koreaner den Ball in den Winkel.

Wenige Sekunden nach Beginn der zweiten Halbzeit schoss Dennis Aogo (46.) sein erstes Tor für den HSV. Zwar führte er im Strafraum den Ball mit seinem Oberarm, aber da das Schiedsrichtergespann um Thorsten Kinhöfer das Handspiel übersah, stand es danach 2:1 für Hamburg.

Kurz darauf stand Artjoms Rudnevs bei einem Aogo-Pass wohl ganz knapp im Abseits, ehe er zum 3:1 vollstreckte (52.). Spätestens zu dem Zeitpunkt hatte sich aus dem mauen Spiel der ersten 45 Minuten ein unterhaltsames Match entwickelt, bei dem der bisher so starke Hamburger Schlussmann René Adler mit einem üblen Patzer für zusätzliche Spannung sorgte. Ein keineswegs scharfer Schuss von Sokratis von der Strafraumgrenze flutschte unter dem Körper des Torwarts durch (54.).

Bremens Kapitän Clemens Fritz kassierte wegen Meckerns und Foulspiels Gelb-Rot (80.), in der Nachspielzeit musste auch Marko Arnautović nach zwei Gelben Karten in die Kabine.

Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Bruma, Westermann, Jansen - Badelj - Skelbred (62. Arslan), Aogo - van der Vaart (83. Rincón) - Rudnevs, Son (90. Rajkovic)

Werder Bremen: Mielitz - Gebre Selassie (56. Arnautović), Lukimya, Sokratis, Schmitz - Fritz, Junuzović - Ekici (89. Prödl) - de Bruyne, Ignjovski - Petersen

Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne)

Zuschauer: 54.758

Tore: 0:1 Lukimya (9.), 1:1 Son (23.), 2:1 Aogo (46.), 3:1 Rudnevs (52.), 3:2 Sokratis (54.)

Gelbe Karten: Adler (4), Rudnevs (2) / Petersen (2)

Gelb-Rote Karten: - / Fritz (80./Foulspiel), Arnautovic (90.+1/Unsportlichkeit)

Beste Spieler: Aogo, Son / Ekici, Ignjovski

Freiburgs Vegar Hedenstad (rechts) im Zweikampf mit Sebastian Boenisch von Bayer Leverkusen

Freiburgs Vegar Hedenstad (rechts) im Zweikampf mit Sebastian Boenisch von Bayer Leverkusen   |  © Michael Kienzler/Bongarts/Getty Images

SC Freiburg – Bayer Leverkusen 0:0

Bayer Leverkusen hat im Rennen um einen Platz in der Champions League einen leichten Dämpfer erlitten. Die Mannschaft des Trainerduos Sami Hyypiä/Sascha Lewandowski kam im Abendspiel beim SC Freiburg nicht über ein torloses Remis hinaus.

Bayer bleibt dennoch mit nun 37 Zählern Zweiter in der Fußball-Bundesliga hinter Tabellenführer Bayern München. Freiburg liegt mit 28 Punkten weiter auf Europa-League-Kurs. 22.500 Zuschauer sahen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt eine defensiv umkämpfte Partie, in der offensive Glanzlichter aber ausblieben.

Beide Mannschaften zeigten in der Anfangsphase Unkonzentriertheiten und leisteten sich Fehlpässe. Erst nach 15 Minuten wurde das Spiel besser. Jan Rosenthal, der nach seiner Gelb-Rot-Sperre Karim Guédé in der Freiburger Startelf ersetzte, traf in der 17. Minute jedoch nur die Latte.

Im Gegenzug hatte Kapitän Simon Rolfes (18.) die bis dato beste Leverkusener Chance. Eine Diagonalhereingabe von Daniel Carvajal setzte der Sechser aus rund zwölf Metern aber neben das Gehäuse von SC-Schlussmann Oliver Baumann. Vom Schwung aus dem 3:1-Sieg zum Rückrundenauftakt gegen Eintracht Frankfurt war bei der Leverkusener Elf, die am kommenden Wochenende zum Topspiel Meister Borussia Dortmund empfängt, wenig zu sehen.

Die Freiburger Überraschungsmannschaft dagegen, die sich schon vor einer Woche in Mainz ein 0:0 erarbeitet hatte, war im Spielaufbau schwungvoller. Vor allem die rechte Seite um den angriffslustigen Norweger Vegar Hedenstad und Jonathan Schmid sorgte für Betrieb. Die nötige Effektivität blieben die Breisgauer in der ersten Hälfte dennoch schuldig.

"Das Spiel ist hart umkämpft. Beide stehen defensiv gut", befand Bundestrainer und Tribünengast Joachim Löw in der Halbzeit beim TV-Sender Sky. Auch für Torjäger Stefan Kießling hatte er warme Worte: "Kießling ist bei uns immer auf dem Zettel." In Miroslav Klose (Lazio Rom) und Mario Gomez (FC Bayern) habe die Nationalmannschaft aber schon "zwei Top-Leute". Bis zur WM sei jedoch noch Zeit.

Freiburg wollte nach dem Wechsel die Negativserie gegen Bayer beenden - Leverkusen hatte die vergangenen vier Gastspiele im Breisgau gewonnen. Max Kruse (52.) scheiterte aber an Bernd Leno. Zuvor war ein Schuss von Rolfes, der den Ball allerdings nicht richtig traf, auf der Linie geklärt worden. Nach 71 Minuten traf Schürrle zunächst den Pfosten und scheiterte sieben Minuten vor dem Schlusspfiff an Baumann. "Die erste Halbzeit war Freiburg besser, die zweite waren wir es. Am Ende ist das Ergebnis gerecht", bilanzierte Schürrle.
 

SC Freiburg: Baumann - Hedenstad, Diagne, Krmas, Sorg - Schuster, Flum - Schmid, Rosenthal (79. Guédé), Caligiuri - Kruse (89. Santini)

Bayer Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Toprak, Boenisch - Bender, Reinartz, Rolfes - Castro (75. Sam), Kießling, Schürrle

Schiedsrichter: Brych (München)

Zuschauer: 22.500

Gelbe Karten: Krmas (2) / Boenisch (3), Wollscheid (4)

Beste Spieler: Schmid / Rolfes

Mame Biram Diouf von Hannover 96 bei seinem Treffer zum 2:0 gegen den VfL Wolfsburg

Mame Biram Diouf von Hannover 96 bei seinem Treffer zum 2:0 gegen den VfL Wolfsburg  |  ©Sebastian Kahnert/dpa

Hannover 96 – VfL Wolfsburg 2:1 (2:0)

Dieter Hecking hat bei seiner Rückkehr nach Hannover die erste Niederlage als Coach des VfL Wolfsburg kassiert. Sein Team unterlag trotz rund einstündiger Überzahl mit 1:2 (0:2). Der Rückstand auf Hannover 96 vergrößerte sich in der Tabelle nach dem Niedersachsen-Derby der Fußball-Bundesliga wieder auf vier Punkte. Die Tore für die Gastgeber, schossen Mohammed Abdellaoue (3.) und Mame Diouf (38.). Für Wolfsburg traf Alexander Madlung (46.).

Die beiden Nachbarn zeigten eine spannende Partie. Mehr Spielanteile besaßen dabei die Wolfsburger. Effektiver aber waren die Gastgeber, obwohl Mario Eggimann wegen einer Verletzung schon in der 32. Minute ausschied.

Kurz danach sah der 96-Debütant Sebastien Pocognoli wegen groben Foulspiels Rot. Nur vier Tage nach seinem Transfer von Standard Lüttich nach Deutschland war er auf der linken Abwehrseite für den formschwachen Konstantin Rausch in der Startelf, hinterließ zunächst einen guten Eindruck, doch dann wurde der Belgier nach einem ungeschickten Tritt gegen VfL-Verteidiger Fagner von Schiedsrichter Günter Perl vom Platz gestellt. Auch die Wintereinkäufe Johan Djourou und Andre Hoffmann standen von Beginn an auf dem Platz, agierten allerdings geschickter.

Kurz nach dem Platzverweis erzielte Diouf das zweite 96-Tor: Er drückte den von VfL-Keeper Diego abgewehrten Ball mit der Schulter ins Tor. Beim ersten Treffer hatte Abdellaoue einen Fehler von Simon Kjaer an der Seitenauslinie genutzt und nach einem Sprint Richtung VfL-Tor den Ball geschickt in den langen Winkel geschlenzt – der norwegische Torschütze musste allerdings nach dem Platzverweis für Pocognoli für Linksverteidiger Christian Pander vom Platz.

Den Wolfsburgern fehlte dieser Zug zum Tor. Dabei hatten sie das Geschehen von Beginn an bestimmt und mehr Ballbesitz. Sie gewannen mehr Zweikämpfe. Vor allem Diego zeigte eine starke Leistung. Der VfL-Spielmacher ließ sich im Mittelfeld kaum bremsen, begeisterte mit einigen schönen Dribblings und klugen Pässen. Der vor wenigen Wochen verpflichtete Ivan Perisic dagegen konnte sich auf der linken Seite kaum in Szenen setzen.

Allerdings sorgte der VfL trotz Diego zu selten für Torgefahr. Die erste gute Chance für die Wolfsburger nutzte der gerade eingewechselte Madlung. Der Innenverteidiger traf mit einem schönen Drehschuss. Aber danach gab es nur sehr wenige Torchancen.

Vor dem Spiel hatte Geschäftsführer Klaus Allofs Kritik an seinem Vorgänger Felix Magath geäußert. "Wenn das Feld bestellt gewesen wäre, dann wäre ich nicht da. Dann ist es nämlich auch so, dass meist geerntet wird", sagte Allofs dem Radiosender NDR 2.

Hannover 96: Zieler - Chahed, Eggimann (32. Haggui), Djourou, Pocognoli - Hoffmann, Schmiedebach - Schlaudraff, Huszti (85. Rausch) - Abdellaoue (37. Pander), Diouf

VfL Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Kjaer (46. Madlung), Schäfer (81. Rodriguez) - Träsch (66. Olic), Polak - Vieirinha, Diego, Perisic - Dost

Schiedsrichter: Perl (Pullach)

Zuschauer: 38.800 Tore: 1:0 Abdellaoue (3.), 2:0 Diouf (38.), 2:1 Madlung (46.)

Gelbe Karten: Chahed (1), Hoffmann (5), Huszti (4) / Diego (2), Naldo (6)

Rote Karten: Pocognoli (34./grobes Foulspiel) / - Beste Spieler: Djourou, Zieler / Vieirinha, Diego

Zweikampf zwischen dem Gladbacher Tolga Cigerci und J. van den Bergh von Fortuna Düsseldorf

Zweikampf zwischen dem Gladbacher Tolga Cigerci und J. van den Bergh von Fortuna Düsseldorf  |  © Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images

Bor. Mönchengladbach – Fortuna Düsseldorf 2:1 (2:0)

Borussia Mönchengladbach hat seine Erfolgsserie fortgesetzt und liegt im Kampf um die internationalen Plätze weiterhin gut im Rennen. Der seit neun Pflichtspielen unbesiegte Vorjahresvierte bezwang Aufsteiger Fortuna Düsseldorf und feierte damit den dritten Heimsieg in Serie – und den 400. Heimsieg in der Bundesligageschichte. Juanan (6./Eigentor) und Patrick Herrmann (14.) erzielten die Treffer für die Gastgeber. Die Düsseldorfer hingegen kassierten bereits die zweite Niederlage in der Rückrunde und verspielen allmählich ihren großen Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Die Gladbacher traten nach dem 0:0-Auftakt in Hoffenheim in unveränderter Formation an und mussten weiterhin auf Abwehrchef Martin Stranzl verzichten. Mit dem Selbstvertrauen aus den vergangenen Spielen dominierten die Gastgeber die Partie von Beginn an und schnürten die Düsseldorfer in der eigenen Hälfte ein. Trainer Norbert Meier schickte nach der schwachen Leistung gegen Augsburg eine auf vier Positionen veränderte Startelf ins Rennen, in der der tschechische Neuzugang Martin Latka sein Bundesliga-Debüt feierte.

Doch schon die ersten Offensivaktionen der Gladbacher brachten Gefahr. In der 6. Minute gab es den ersten Torjubel im Borussia-Park, als Innenverteidiger Juanan einen Pass von Oscar Wendt ins eigene Tor zum 1:0 für die Gastgeber lenkte. Der Schwede war zuvor von Juan Arango in Szene gesetzt worden. Die Gäste standen in dieser Phase dem Angriffswirbel der Borussen fast hilflos gegenüber und wirkten in der Defensive völlig überfordert.

Acht Minuten später nutzte Luuk de Jong eine Unachtsamkeit in der Düsseldorfer Abwehr von Johannes van den Bergh und passte präzise ins Sturmzentrum auf Herrmann, der den Ball zum 2:0 über die Linie drückte. Der Torhüter Fabian Giefer war in beiden Fällen machtlos.

Erst allmählich konnten sich die Gäste aus der Umklammerung lösen und hatten durch Oliver Fink und Dani Schahin erste gute Aktionen im gegnerischen Strafraum. Gladbachs Torhüter Marc-Andre ter Stegen konnten sie damit nicht ernsthaft gefährden. Die erste große Tormöglichkeit nutzte Fortunas Torjäger Schahin, der in der 50. Minute einen Handelfmeter zum 1:2 verwandelte. De Jong hatte zuvor im Strafraum den Ball mit der Hand gespielt. Der Anschlusstreffer gab den Gästen noch einmal Hoffnung, doch zu einem Remis reichte es für den im zweiten Abschnitt verbesserten Aufsteiger nicht mehr.

Bor. Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Brouwers, Dominguez, Wendt - Nordtveit, Marx - Cigerci (90.+2 Rupp), Arango - Herrmann (88. Mlapa), de Jong (72. Hanke)

Fortuna Düsseldorf: Giefer - Balogun, Latka, Juanan, van den Bergh - Bodzek (85. Ilsø), Tesche, Fink (74. Omae) - Reisinger, Kruse - Schahin

Schiedsrichter: Gagelmann (Bremen)

Zuschauer: 50.315 Tore: 1:0 Juanan (6./Eigentor), 2:0 Herrmann (14.), 2:1 Schahin (50./Handelfmeter)

Gelbe Karten: Marx (3) / - Beste Spieler: Nordtveit, Arango / Bodzek, Fink

Die Frankfurter Olivier Occean und Karim Matmour mit Hoffenheims Verteidigern Andreas Beck und Matthieu Delpierre

Die Frankfurter Olivier Occean und Karim Matmour mit Hoffenheims Verteidigern Andreas Beck und Matthieu Delpierre   |  © Daniel Roland/AFP/Getty Images

Eintracht Frankfurt – 1899 Hoffenheim 2:1 (1:0)

Eintracht Frankfurt ist mit einem Sieg gegen 1899 Hoffenheim in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga gestartet. Die Tore von Martin Lanig (35. Minute) und Stefan Aigner (67.) sorgten dafür, dass die Eintracht ihren vierten Tabellenplatz festigen kann. Hoffenheim dagegen fiel trotz des zwischenzeitlichen 1:1 von Kevin Volland (65.) zum ersten Mal seit dem dritten Spieltag wieder hinter Augsburg auf einen direkten Abstiegsplatz zurück. 

Auch der neue Trainer Marco Kurz und die Verpflichtung von drei Spielern in den vergangenen vier Tagen konnten noch nicht verhindern, dass die Negativserie der TSG weitergeht. Mittlerweile ist das Team seit neun Spielen sieglos.

Die Unruhe vor dieser Partie hätte bei beiden Vereinen kaum größer sein können. Frankfurts Trainer Armin Veh musste kurzfristig seinen Kapitän Pirmin Schwegler sowie den von mehreren namhaften Clubs umworbenen Sebastian Jung (beide Grippe) ersetzen.

Hoffenheim gab derweil seinen langjährigen Leistungsträger Marvin Compper (AC Florenz) ab und holte dafür gleich mehrere neue Profis. Eugen Polanski gab nur einen Tag nach seinem Wechsel aus Mainz sein Debüt im Mittelfeld. Afriyie Acquah und David Abraham saßen auf der Bank. Auch ohne die beiden würfelte Kurz seine erste Elf gehörig durcheinander: Von den insgesamt vier Umstellungen profitierten der ebenfalls neu verpflichtete Peruaner Luis Advincula bei seinem Bundesliga-Debüt sowie der Ex-Frankfurter Patrick Ochs. Der Rückkehrer wurde von den Eintracht-Fans erst einmal ausgepfiffen.

Die Frankfurter kamen mit den widrigen Umständen anfangs besser zurecht. Bereits in der dritten Minute scheiterte Alexander Meier mit einem Kopfball an Tim Wiese. Eine Viertelstunde später köpfte Karim Matmour nur an die Latte (19.). Das 1:0 durch den früheren Hoffenheimer Lanig fiel deshalb auch verdient.

Im Gegensatz zu vielen Heimspielen in der Hinrunde überrannte die Eintracht ihren Gegner aber diesmal nicht einfach, sondern wirkte ohne ihren wichtigen Strategen Schwegler zu häufig abwartend bis statisch. Gegen Hoffenheim reichte das aber trotzdem, da die Gäste ähnliche Schwächen zeigten wie in der Hinrunde: Hinten wirkten sie zeitweise sehr unorganisiert, vorne waren sie zu harmlos.

Das zeigte sich besonders zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Roberto Firmino (49.) und Polanski (54.) zwei große Chancen für die TSG vergaben. Und als sich die Hoffenheimer durch Vollands Ausgleich gerade erst für ihren Offensivgeist belohnt hatten, kassierte die schwächste Abwehr der Liga nur zwei Minuten später schon wieder das 1:2. Stefan Aigner traf nach einem Eckball und legte einmal mehr die Schwächen von Torwart Wiese bei nahezu jedem hohen Ball offen. Mit diesem Tor war der Widerstand des Abstiegskandidaten gebrochen.

Eintracht Frankfurt: Trapp - Celozzi, Zambrano, Anderson, Oczipka - Lanig (70. Schwegler), Rode - Aigner (89. Russ), Meier, Inui (71. Occean) - Matmour

1899 Hoffenheim: Wiese - Beck, Delpierre, Vestergaard, Ochs - Weis (76. Derdiyok), Polanski - Advincula (46. Roberto Firmino), Volland, Usami (70. Grifo) - Joselu

Schiedsrichter: Drees (Münster-Sarmsheim)

Zuschauer: 38.100 Tore: 1:0 Lanig (35.), 1:1 Volland (65.), 2:1 Aigner (67.)

Gelbe Karten: Rode (4), Russ (2), Zambrano (8) / Advincula (1), Usami (2)

Beste Spieler: Aigner, Trapp / Polanski, Volland

Der Mainzer Andreas Ivanschitz (rechts) nach seinem Treffer gegen Fürth

Der Mainzer Andreas Ivanschitz (rechts) nach seinem Treffer gegen Fürth  |  © Lennart Preiss/Bongarts/Getty Images

SpVgg Greuther Fürth – FSV Mainz 05 0:3 (0:0)

Die SpVgg Greuther Fürth kann auch im neuen Jahr im eigenen Stadion nicht gewinnen. Nach der 0:3-Heimniederlage gegen den FSV Mainz 05 befindet sich der Tabellenletzte weiter auf direktem Rückweg in die 2. Fußball-Bundesliga. Adam Szalai mit seinen Saisontreffern zehn und elf (53./84. Minute) – und der neu ins Team gekommene Mittelfeldspieler Yunus Malli (65.) – erzielten die Tore für die Mainzer, die mit dem dritten Auswärtssieg Kurs auf einen Europapokalplatz hielten. Bei Fürth konnte dagegen auch der erstmals eingesetzte neue Stürmer Nikola Djurdjic die Torarmut der Franken nicht abstellen.

Am zweiten Spieltag hatten die Fürther in Mainz mit einem 1:0 ihren historischen ersten Bundesligasieg gefeiert. Das sollte eigentlich ein gutes Omen sein, um im zehnten Versuch auch endlich mal in der eigenen Arena als Gewinner vom Platz zu gehen. Dieser Erfolgsdruck war den Spielern von Trainer Mike Büskens anzumerken, besonders vor dem gegnerischen Tor: In der zweiten Minute hatte Zoltan Stieber gleich eine große Chance, aber der Mittelfeldspieler agierte im Strafraum zu unentschlossen. Ein erstes Aufstöhnen war auf den Rängen zu hören.

Auch der bemühte Mittelstürmer Christopher Nöthe hatte kein Glück im Abschluss, sein Kopfball flog über das Mainzer Tor (8.). Kurz vor der Pause bot sich Sercan Sararer ebenfalls noch eine Kopfballchance (42.). Fürth hatte bis zur Pause die besseren Chancen, während bei den reifer wirkenden Mainzern da noch die spätere Entschlossenheit fehlte. Der letzte Pass kam selbst in aussichtsreichen Situationen nicht an. Das teilweise gefällige Mittelfeldspiel verpuffte so.

Zur zweiten Hälfte brachte Büskens den neuen Hoffnungsträger Djurdjic. Der 26 Jahre alte Serbe, der zuletzt in Schweden für Helsingborgs IF Tore geschossen hatte, ging auch engagiert zu Werke. Als Torjäger stach aber nicht der etwas mehr als eine Million Euro teure Djurdjic, sondern der Mainzer Goalgetter Szalai: Der Ungar bewies seinen Instinkt beim wichtigen Führungstor, als er im Nachschuss mit dem linken Fuß erfolgreich war. Zuvor hatte Fürths Torwart Wolfgang Hesl einen Schuss von Andreas Ivanschitz abgewehrt.

Der Rückstand zeigte bei den Fürthern Wirkung. Offensiv lief nun noch weniger zusammen – und hinten ging die Stabilität verloren. Die Mainzer agierten nun auch effektiv: Nacheinander kamen Nicolai Müller, Szalai und Malli zum Schuss – letzterer mit Erfolg. Einen Konter vollendete schließlich Szalai mit seinem elften Saisontor – genauso viele haben alle Fürther zusammen in 19 Spielen erzielt.

SpVgg Greuther Fürth: Hesl - Zimmermann, Kleine, Mavraj, Baba - Pekovic, Fürstner - Stieber (69. Park), Zillner (70. Asamoah), Sararer - Nöthe (46. Djurdic)

FSV Mainz 05: Wetklo - Pospech, Svensson, Noveski, Júnior Díaz - Baumgartlinger, Malli (85. Ede) - Nicolai Müller, Ivanschitz (68. Kirchhoff), Caligiuri (46. Risse) - Szalai

Schiedsrichter: Fritz (Korb)

Zuschauer: 14.425 Tore: 0:1 Szalai (53.), 0:2 Malli (65.), 0:3 Szalai (84.)

Gelbe Karten: Fürstner (5) / Malli (1), Nicolai Müller (4), Szalai (5)

Beste Spieler: Fürstner / Malli, Szalai

Schalkes Verteidiger Joel Matip und die Augsburger Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Ragnar Klavan

Schalkes Verteidiger Joel Matip und die Augsburger Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Ragnar Klavan  |  © Christof Stache/AFP/Getty Images

FC Augsburg – FC Schalke 04 0:0

Der FC Augsburg hat im Bundesliga-Abstiegskampf einen Achtungserfolg erzielt und sich dank der Schützenhilfe von Eintracht Frankfurt auf den Relegationsplatz geschoben. Ein torloses Remis gegen Schalke 04 brachte den Schwaben den 13. Saisonzähler ein, womit der FCA nach Punkten zu Mitbewerber 1899 Hoffenheim aufschloss.

Für Schalke reichte es erneut nicht zu einem Auswärtssieg. Der bisher letzte Erfolg auf einem fremden Platz ist schon mehr als drei Monate her. Vor allem spielerisch enttäuschten die Königsblauen, während beim FCA die beiden Südkoreaner Ja-Cheol Koo und Dong-Won Ji mit vielen kreativen Momenten die Hoffnung auf den Klassenverbleib am Leben erhielten. Die mangelhafte Chancenverwertung bleibt aber Augsburgs große Schwäche.

Weiter ohne den als Neuzugang gehandelten Brasilianer Michel Bastos ließen sich die Schalker schon früh vom Augsburger Angriffsschwung beeindrucken. Wie so oft vor eigener Kulisse legte das Team von Trainer Markus Weinzierl stark vor – nach nur fünf Minuten hätte Winter-Neuerwerbung Ji für die Führung sorgen müssen, zielte aber aus kurzer Distanz etwas zu ungenau. Dasselbe galt kurz darauf für Ragnar Klavan (17.) und gleich zweimal für Koo (21./29.).

Ganze 24 Minuten dauerte es, bis die Schalker erstmals halbwegs gefährlich aufs Tor schossen – und das nicht mal aus dem Spiel heraus. Ein Freistoß von Jefferson Farfan musste für die erste Chance herhalten, Augsburgs Keeper Alexander Manninger klärte aber. Acht Minuten vor der Pause war der Österreicher auch gegen Klaas-Jan Huntelaar zur Stelle, der nach seiner abgesessenen Gelb-Rot-Sperre ins Team zurückgekehrt war.

Neben dem Asiaten-Duo machte beim FCA auch Ronny Philp jede Menge Betrieb. Im Stile eines Außenstürmers war der Rechtsverteidiger zumeist an der Seitenlinie präsent und stellte Gegenspieler Christian Fuchs vor gehörige Probleme. Die resultierenden Überzahlsituationen brachten aber nicht mehr als Applaus von den Rängen ein, weil die Flanken des schnellen Philp zu oft im Nirgendwo landeten.

Mit Wiederanpfiff wurde die Partie ein wenig offener. Schalke ließ seine anfängliche Passivität in der Kabine und versuchte mehr nach vorn. Julian Draxler (56.), Lewis Holtby (58.) und Farfan (59.) verpassten, noch mehr los war aber auf der Gegenseite. Torwart Timo Hildebrand rettete gegen Ji (54.), der Pfosten gegen Sascha Mölders (69.). Glück hatten die Gäste auch bei einem Freistoß von Jan-Ingwer Callsen-Bracker (71.) und erneut gegen Koo (72.).

FC Augsburg: Manninger - Philp, Callsen-Bracker, Klavan, Ostrzolek - Baier - Koo, Moravek (65. Vogt), Ji (89. Oehrl), Werner (81. Hahn) - Mölders

FC Schalke 04: Hildebrand - Uchida, Höwedes, Matip, Fuchs (67. Kolasinac) - Neustädter - Farfán, Holtby, Draxler (84. Barnetta) - Huntelaar, Marica (78. Höger)

Schiedsrichter: Dingert (Lebecksmühle)

Zuschauer: 28.553

Gelbe Karten: Baier (3) / Fuchs (4), Holtby (4), Höwedes (2), Marica (2)

Beste Spieler: Koo, Ji / Hildebrand, Neustädter

Jakub Blaszczykowski nach seinem Treffer zum zum 2:0

Jakub Blaszczykowski nach seinem Treffer zum zum 2:0  |  © Dennis Grombkowski/Bongarts/Getty Images

Borussia Dortmund – 1. FC Nürnberg 3:0 (2:0)

Zum Auftakt des 19. Spieltags hat Borussia Dortmund gegen den 1. FC Nürnberg einen lockeren Sieg herausgespielt. Ein Doppelschlag von Jakub Blaszczykowski (18.-Foulelfmeter/21.) und ein später Treffer von Robert Lewandowski (88.) sorgten für den fünften Dortmunder Heimsieg in dieser Saison. Eine Woche nach der 5:0-Gala in Bremen unterstrich das Team von Jürgen Klopp seine Ambitionen und verdrängte Bayer Leverkusen vorerst vom zweiten Tabellenplatz.

Klopp hatte den Zuschauern im ersten Heimspiel der Rückrunde "Erwärmendes" versprochen, seine Mannschaft hielt Wort. Mit viel Laufarbeit und schnellen Kombinationen setzten die Dortmunder ihren Gegner unter Druck und erspielten sich viele Torchancen. Als Glücksgriff erwies sich vor allem die Hereinnahme von Blaszczykowski für Kevin Großkreutz. Mit seinen Saisontoren Nummer sieben und acht zahlte er das Vertrauen zurück. 13 Minuten vor dem Ende machte der Matchwinner für Nuri Sahin Platz, der nach seinem Kurzauftritt bei Werder ein gefeiertes Heim-Comeback gab.

Die in der Offensive schwachen Nürnberger, die seit November 1990 auf einen Erfolg in Dortmund warten, haderten vor allem mit dem Referee Michael Weiner. Der Unparteiische entschied nach einem harmlosen Strafraum-Duell zwischen Timo Gebhart und Lukasz Piszczek auf Elfmeter, den Blaszcykowski zur Führung nutzte.

Trotz Temperaturen um minus 5 Grad waren die Dortmunder schnell auf Betriebstemperatur. Lewandowski hatte schon nach fünf Minuten die frühe Führung auf dem Fuß, zielte aber nach Vorarbeit von Landsmann Blaszczykowski knapp am Tor vorbei. Doch nach einer Viertelstunde ohne Angriffszeichen waren auch die Nürnberger plötzlich da. Mit zwei Reflexen nacheinander gegen Tomas Pekharts Kopfball und den Nachschuss des Ex-Borussen Markus Feulner verhinderte der BVB-Keeper Roman Weidenfeller einen Rückstand für seine Mannschaft (15.).

Dem Dauerdruck der Gastgeber konnte der Tabellenfünfzehnte aber nicht lange standhalten, auch wenn der Meister zur Führung ein Geschenk benötigte. 3 Minuten nach seinem Strafstoßtor war Blaszczykowski nach einem präzisen Querpass von Mario Götze erneut zur Stelle und sorgte mit dem zweiten Tor für die Vorentscheidung. Weiteren Treffern für den Titelverteidiger stand Raphael Schäfer im Wege. So parierte Nürnbergs Torhüter, der wegen eines Nasenbeinbruchs mit einer Gesichtsmaske spielte, einen Heber von Piszczek (28.).

Gegen Ende der ersten 45 Minuten hatten die Borussen ein wenig Tempo heraus genommen, doch zu Beginn der zweiten Hälfte zogen sie wieder an. Lewandowski (60.), der erneut an Schäfer scheiterte, und Marco Reus (67.), dessen Schuss knapp am Tor vorbeiflog, verpassten die Chancen das Resultat auszubauen, ehe Lewandowski kurz vor Schluss sein zwölfter Saisontreffer gelang.

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Felipe Santana, Hummels, Schmelzer - Gündogan (89. Leitner), Kehl (77. Bender) - Blaszczykowski (77. Sahin), Götze, Reus - Lewandowski

1. FC Nürnberg: Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola - Simons, Balitsch - Feulner (68. Mak), Kiyotake, Gebhart (78. Frantz) - Pekhart (78. Polter)

Schiedsrichter: Weiner (Ottenstein)

Zuschauer: 80.100

Tore: 1:0 Blaszczykowski (18./Foulelfmeter), 2:0 Blaszczykowski (21.), 3:0 Lewandowski (88.)

Gelbe Karten: - / -

Beste Spieler: Gündogan, Blaszczykowski / Kiyotake, Schäfer

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Leserkommentare
  1. Nürnberg ist für mich ein ganz heißer Kandidat für den Abstieg, zumindest aber für den Relegationsplatz.
    Nicht unbedingt wegen der heutigen Vorstellung, sondern vielmehr aufgrund der mangelnden Substanz in der Mannschaft: Aus der zweiten Reihe drängt sich kaum ein Spieler auf.

    Wenn der Club es in den nächsten Spielen nicht schafft, ein paar Punkte zu holen, wird zudem die Stimmung merklich kippen. Dass Wiesinger dieser Situation gewachsen wäre, bezweifele ich stark.

    Falls Augsburg wie im vergangenen Jahr einen Schub bekommt und Hoffenheim sich einigermaßen stabilisiert, wird es ganz eng für die Franken. Nicht zuletzt, weil sie keinen ausgewiesenen Torjäger im Kader haben.
    Polter (17 Spiele/3 Tore), Pekhart (16/2) und Esswein (15/0) bilden in dieser Verfassung keine erstligataugliche Offensive.
    Lediglich die Defensive gibt meiner Meinung nach Anlass zur Hoffnung. Klose/Nilsson spielen sehr intelligent. In der Hinrunde kassierte Nürnberg bloß 22 Gegentore, genau wie Leverkusen. Ob das aber reichen wird...

    2 Leserempfehlungen
  2. Diese Frage müssen sich die Verantwortlichen stellen und die Fan's ehrlich aufklären was sie vorhaben. Denn auf der einen Seite das Gelände um die Veltins-Arena für 25 Mio. ausbauen und auf der anderen mit einem No.-Name Trainer der fast nichts kostet und nicht den Eindruck macht, daß er's kann, die CL erreichen. Das funktioniert nicht meine Herren!!! Wenn mit der sehr jungen Mannschaft und dem unzweifelhaft sehr guten Nachwuchs ( wieder deutscher Jugendmeister U-19 ) das erreicht werden soll, "muß" ein fähiger Trainer her, der mit den jungen Leuten umgehen kann, Begeisterung, Freude und Spass am Spiel vermitteln und rüberbringen kann. wenn dem S 04 schon finanziell nicht alles offen steht, so sollte zumindestens, das was da ist, sinnvoll eingesetzt werden und das wäre für mich jetzt "vorrangig", der Trainer!!! Wenn schon ein Trainer aus der Jugend hochgezogen wird, warum dann nicht Herr Elgert, der schon "zwei" deutschen Jugendmeisterschaften vorweisen kann und nicht den B-Jugendtrainer. Oder wollte Herr Elgert nicht?

  3. ...Schalke??? Fachlich würde das passen, aber von einem Hoeneß auf einen Thönis zu treffen.... ist fast das Gleiche..

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    Soviel wie Ulli Hoeneß, mischt Herr Thönies sich nicht ins operative Geschäft bei S04 ein. Das ist schon von einem anderen Kaliber, was Ulli Hoeneß veranstaltet. Nur Ihre überlegung ist gar nicht so abwegig, jedenfalls hochinteressant!

  4. Soviel wie Ulli Hoeneß, mischt Herr Thönies sich nicht ins operative Geschäft bei S04 ein. Das ist schon von einem anderen Kaliber, was Ulli Hoeneß veranstaltet. Nur Ihre überlegung ist gar nicht so abwegig, jedenfalls hochinteressant!

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    • zorano
    • 27. Januar 2013 20:17 Uhr

    Der Kommentar ist nur für die Sportredaktion. Bitte nicht veröffentlichen! Gab es gestern in Australien etwas, worüber man ein wenig berichten sollte? Ich meine nicht das Dschungelcamp-Finale, eher in Richtung Tennis.

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  5. ... blablabla..., musste ja kommen, diese ebenso unvermeidliche, wie nervende Mode-Formulierung. Fehlt bloß noch das Wort "Krise". Zur Information an die Redaktion: Man darf auch einfach mal nur gewinnen! Einfach so.

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    Koennen Sie sich noch an mich und an letzte Woche erinnern. Auch hier waere ich nicht stolz auf den Sieg. Ich waere sogar so dankbar an das Glueck weil es eigentlich eine Niederlage haette sein muessen.

    Aber jetzt kommen bestimmt wieder die Argumente die ein Mafiosi bringt wenn es um sein Geld geht. Haben ist haben und wie man es bekommen hat ist dann schon total egal ;).

  6. Falls Sie's nicht wussten, liebe Redaktion: Es gibt nur einen "FC", der spielt in Köln. Einen "FC" haben wir in München nicht! Basiswissen, das wohl so manchen überfordert...

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    • lxththf
    • 27. Januar 2013 21:32 Uhr

    stimme ich Ihnen zu, zumal Stuttgart erstmal besiegt werden muss. Habt ihr wirklich keinen FC in München? Dachte immer der FC Bayern München wäre ortsansässig?
    Ich bin gespannt, wie sich die Münchner schlagen, wenn es dann in die KO Spiele geht im Februar.
    Zu Mehmet. Mich freuts, dass er sich nicht unter Druck hat setzen lassen und seinen Weg weiter geht. Der Verlust liegt klar beim FCB. Es ist immer seltsam, wer so alles Kritik üben darf (man denke an die Reden Beckenbauers, oder die Rummeniggche Trainer/Mannschaftskritik und auch Hoeness ist nicht gerade bekannt für seine Zurückhaltung(mal den LvG fragen, oder Jürgen K.))
    Hocherfreulich war das Auftreten der Dortmunder und am meisten freut es mich, dass sie sich weiter nur auf sich konzentrieren. Die Vorfreude auf die nächsten Wochen wächst ...

    • lxththf
    • 27. Januar 2013 21:32 Uhr

    stimme ich Ihnen zu, zumal Stuttgart erstmal besiegt werden muss. Habt ihr wirklich keinen FC in München? Dachte immer der FC Bayern München wäre ortsansässig?
    Ich bin gespannt, wie sich die Münchner schlagen, wenn es dann in die KO Spiele geht im Februar.
    Zu Mehmet. Mich freuts, dass er sich nicht unter Druck hat setzen lassen und seinen Weg weiter geht. Der Verlust liegt klar beim FCB. Es ist immer seltsam, wer so alles Kritik üben darf (man denke an die Reden Beckenbauers, oder die Rummeniggche Trainer/Mannschaftskritik und auch Hoeness ist nicht gerade bekannt für seine Zurückhaltung(mal den LvG fragen, oder Jürgen K.))
    Hocherfreulich war das Auftreten der Dortmunder und am meisten freut es mich, dass sie sich weiter nur auf sich konzentrieren. Die Vorfreude auf die nächsten Wochen wächst ...

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    Nö, das ist die SpVgg Borussia Bayern München, die da spielt, früher bekannt als TSG Lokomotive München. Von einem FC weit und breit nix zu sehen.

    (Das mit Köln ist außerdem Quatsch, der einzige FC in Deutschland ist der aus Karlsruhe.)

    Verehrter lxththf, Sie enttäuschen mich sehr! Natürlich gibt es in München keinen "FC", auch wenn das manche Nordlichter des öfteren behaupten! Dieses Kürzel ist eindeutig den Kölnern vorbehalten, einem Bayernfan stellen sich dabei die Fußnägel auf, zumindest wenn er aus München kommt und sich auskennt. Schließlich haben wir hier auch Fasching und wollen keinen Karneval haben, ganz einfach. Genauso gut könnte man uns "Borussia München" nennen, bloß weil's auch mit "B" anfängt.

    Zu Scholl: Mehmet ist in München eine Ikone, aber er redet leider bisweilen einen rechten Schmarrn daher. Eigentlich sollte es doch jedem einleuchten, dass ich nicht bei einem anderen Arbeitgeber (ARD) über meinen eigentlichen Arbeitgeber (FCB) lästern darf. Abgesehen von den schwachbrünstigen Inhalten, die er in Sachen Gomez und Müller verzapft hat.

    Scholls Problem ist, dass er zwar ein Sympath, aber nach wie vor ein Kindskopf ist. Er behauptet zwar, immer noch Trainer sein zu wollen, verlässt aber seinen Club zugunsten eines Entertainmentjobs beim TV. Und das zu einem Zeitpunkt, wo der interessanteste Trainer des Planeten daherkommt, wo er, der Novize, jede Menge lernen könnte. Dies enttäuschend zu nennen, wäre eine krasse Untertreibung. Ihm fehlt es leider an Ernsthaftigkeit im Trainerjob. Wehner hätte gesagt: "Der Herr badet gerne lau."

    Er eben lieber Platten im Radio auflegen und mehr oder weniger witzige Sprüche im TV reissen. Wenn er meint..., schade drum.

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