BundesligaHarnik beendet die Stuttgarter Negativserie

Stuttgart siegt und trübt die Hoffnungen Hoffenheims, Nürnberg gleicht gegen Hannover in letzter Minute aus. Alle Spielberichte des 22. Spieltags

1899 Hoffenheim – VfB Stuttgart 0:1 (0:1)

Dank Martin Harnik hat der VfB Stuttgart seine Negativserie ausgerechnet im Derby bei der TSG 1899 Hoffenheim beendet. Nach zuletzt fünf Niederlagen hintereinander erzielte der österreichische Torjäger bereits in der 3. Minute das Tor des Tages. Durch den erneuten Rückschlag vor 28.750 Zuschauern in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena steckt Hoffenheim auf dem Relegationsplatz fest.

Stuttgart vergrößerte den Abstand auf die Abstiegszone auf beruhigende zwölf Punkte, bei 1899 verschärft sich die Situation vor dem anstehenden Duell im Kampf um den Klassenverbleib am kommenden Samstag beim Tabellensiebzehnten FC Augsburg hingegen weiter.

Anzeige

Schon nach 145 Sekunden war die Hoffenheimer Hoffnung auf den ersten Liga-Heimsieg gegen den schwäbischen Rivalen erst einmal wieder dahin. Eingeleitet von einem öffnenden Pass von Harnik setzte sich Ibrahima Traoré auf der linken Außenbahn gegen Andreas Beck durch und flankte maßgenau in die Mitte. Da sich Hoffenheims Linksverteidiger Fabian Johnson dort ein wenig konfus nach innen orientierte, drückte der völlig freistehende Harnik den Ball per Kopf zur frühen Führung unter die Latte.

Auch nach dem 46. Gegentor dieser Saison machten die Gäste ihrem Ruf als Schießbude der Liga alle Ehre. Bis zum eigenen Strafraum ließen sie die Stuttgarter ungestört kombinieren, sowohl die Schüsse von Traoré (8.) und Vedad Ibišević (13.) strichen knapp am Tor von Heurelho Gomes vorbei. Der VfB agierte deutlich zielstrebiger, nutzte die angebotenen Lücken aus.

Hoffenheim mussten neben den Dauerverletzten Sebastian Rudy, Sejad Salihović und Sven Schipplock auch auf Neuzugang Luis Advincula (nach Autounfall) und den gesperrten Roberto Firmino verzichten. Nach seiner Pöbelei und Geldstrafe bei einer Karnevalsparty saß zudem Tobias Weis bis zu seiner Einwechslung in der 54. Minute nur auf der Bank.

Obwohl 1899-Trainer Marco Kurz erstmals auf Joselu und den weiter torlosen Neuzugang Igor de Camargo gemeinsam im Angriff setzte, sorgte der Zwei-Mann-Sturm nur für wenig Gefahr. Der Schuss von Joselu (38.), der leicht abgefälscht nur um wenige Zentimeter den linken Pfosten verfehlte, blieb die einzige nennenswerte Hoffenheimer Gelegenheit der ersten Halbzeit. "Wir sind schlecht in die Partie gestartet, das macht das Spiel viel schwieriger für uns", meinte Rudy.

Hoffenheim kam deutlich schwungvoller aus der Kabine, einen gefährlichen Freistoß von Kevin Volland (50.) konnte VfB-Keeper Sven Ulreich nur mit größter Mühe entschärfen. Obwohl auch den Stuttgartern die Unsicherheit angesichts der jüngsten Misserfolgsserie zeitweise anzumerken, ließ sich die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia nicht aus dem Konzept bringen. Der stark aufspielende Traore zwang Gomes nach 54 Minuten zu einer Parade.

Auf der anderen Seite scheiterte Joselu (64.) im Eins-gegen-Eins an Ulreich, der auch noch gegen Eren Derdiyok (90.) und Joselu (90.+2) rettete. Hoffenheim drängte in der Schlussphase mit wütenden Angriffen auf den Ausgleich, blieb aber vor dem gegnerischen Tor erschreckend harmlos.

1899 Hoffenheim: Heurelho Gomes - Beck, Abraham, Delpierre, Johnson - Williams (54. Weis), Polanski (81. Grifo) - Volland, Usami - de Camargo (54. Derdiyok), Joselu

VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Niedermeier, Boka - Kvist, Gentner - Harnik (90.+2 Rüdiger), Holzhauser (83. Molinaro), Traoré (87. Okazaki) - Ibišević

Schiedsrichter: Winkmann (Kerken)

Zuschauer: 28.750

Tor: 0:1 Harnik (3.)

Gelbe Karten: Volland (3), Williams (7) / Boka (3), Harnik (3), Okazaki (3), Rüdiger (3), Traoré (4)

Beste Spieler: Volland, Delpierre / Holzhauser, Harnik, Ulreich

1. FC Nürnberg – Hannover 96 2:2 (0:1)

Sebastian Polter hat den 1. FC Nürnberg in letzter Sekunde vor einer Heimniederlage bewahrt. Der Youngster erzielte im ersten Sonntagsspiel in der 2. Minute der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer. Zuvor war Hannover zweimal durch Szabolcs Huszti (41.) und Didier Ya Konan (68.) in Führung gegangen, für die Hausherren hatte Timm Klose (53.) zum 1:1 ausgeglichen. 96 ist durch den Punktgewinn mit nun 30 Zählern Tabellenachter. Der Club weist vier Zähler weniger auf und liegt in der unteren Tabellenhälfte.

"Das ist ein wichtiger Punkt für uns. Der Ausgleich hat wieder unsere Moral gezeigt, aber wir müssen unsere Fehler vermeiden", sagte FCN-Trainer Michael Wiesinger und Torschütze Klose ergänzte: "Wir sind zurückgekommen. Das spricht für die Mannschaft." Hannovers Christian Schulz war dagegen enttäuscht: "Eigentlich darf nichts mehr anbrennen. Das müssen wir besser verteidigen. Das ist sehr ärgerlich und bitter. Das wäre ein Big Point für uns gewesen."

Drei Tage nach dem ernüchternden Auftritt in der Europa League bei Anschi Machatschkala hatte Gäste-Coach Mirko Slomka sein Team vor 36.101 Zuschauern auf gleich vier Positionen verändert. Hannover durfte es aber zunächst ruhig angehen lassen: Zwar bemühten sich die Hausherren, das Spiel von Beginn an zu kontrollieren und die vermeintlich müden Gäste unter Druck zu setzen. Entscheidende Akzente blieben jedoch zunächst aus.

Nach rund einer Viertelstunde kam etwas mehr Fahrt in die bis dahin langweilige Partie. Mame Diouf setzte sich auf der rechten Angriffsseite durch, seine Hereingabe verpasste Mohammed Abdellaoue nur knapp (17.). Plötzlich wurde es auch auf der anderen Seite endlich gefährlich: Timmy Simons spielte einen schönen Pass in den Lauf des durchstartenden Hiroshi Kiyotake, doch der Japaner verfehlte das Tor von der Strafraumgrenze.

Hannover bekam die Partie nun immer besser in den Griff. Keinerlei Müdigkeit war den Gästen anzumerken, die vor allem angetrieben durch den agilen Huszti wiederholt gefährlich vor das Tor der Hausherren kamen. Johan Djourou scheiterte zunächst aus kurzer Distanz am herausstürzenden Club-Torhüter Raphael Schäfer (38.). Wenig später machte es dann Huszti bei einem feinen Solo besser und traf aus rund elf Metern zur verdienten Führung – sein achtes Saisontor.

Auch nach der Pause hatten zunächst die Gäste durch Abdellaoue die nächste Chance (51.). Kurz danach jubelten aber die Franken: Nach einem Freistoß von Standard-Spezialist Kiyotake stieg Abwehrspieler Klose am höchsten und köpfte zum Ausgleich ein. Nun spielte erst einmal nur noch Nürnberg, doch Ya Konan nutzte eine weitere Unaufmerksamkeit der Franken zur erneuten Führung. Doch Polter gelang noch der späte Ausgleich.

1. FC Nürnberg: Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola - Simons - Kiyotake, Feulner (81. Mak), Balitsch, Frantz (63. Kanazaki) - Pekhart (81. Polter)

Hannover 96: Zieler - Sakai, Djourou, Schulz, Pander (66. Rausch) - Ya Konan (75. Schmiedebach), Hoffmann, da Silva Pinto, Huszti - Diouf (84. Sobiech), Abdellaoue

Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne)

Zuschauer: 36.101 Tore: 0:1 Huszti (41.), 1:1 Klose (53.), 1:2 Ya Konan (68.), 2:2 Polter (90.+2)

Gelbe Karten: - / Rausch (2), Sakai (2)

Beste Spieler: Schäfer / Huszti, Djourou

Dreifacher Dortmunder Torschütze: Marco Reus

Dreifacher Dortmunder Torschütze: Marco Reus  |  © Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Borussia Dortmund – Eintracht Frankfurt 3:0 (2:0)

Dank eines Dreierpacks von Marco Reus hat Borussia Dortmund den Angriff des kessen Aufsteigers Eintracht Frankfurt abgewehrt und den zweiten Rang erfolgreich verteidigt. Mit
dem Sieg über den nun fünf Punkte entfernten Tabellenvierten untermauerte der deutsche Meister eindrucksvoll seinen Anspruch auf einen Champions-League-Platz. Vor 80.500 Zuschauer schoss der Nationalspieler Reus (8./10./65. Minute) alle Tore. Trotz der frühen Gelb-Roten Karte für Julian Schieber (31.) geriet der verdiente Erfolg nie in Gefahr. Allerdings mussten auch die Hessen die Partie nach Gelb-Rot für Takashi Inui (74.) mit einem Spieler weniger beenden.


Unbeeindruckt von den anhaltenden Spekulationen um einen Wechsel des zurzeit gesperrten Angreifers Robert Lewandowski zum Vizemeister FC Bayern legte die Borussia von Beginn an ein hohes Tempo vor. Nach zwei guten Chancen von Jakub Blaszczykowski (3.) und Reus (4.) schockte Reus die Eintracht mit einem frühen Doppelschlag. Ein sehenswertes Zuspiel seines kongenialen Mitstreiters Mario Götze nutzte der Nationalspieler mit einem Schuss aus zwölf Metern zur frühen Führung.

Nur zwei Minuten später war der diesmal von Mats Hummels mustergültig freigespielte Reus erneut zur Stelle. Bei seinem zehnten Saisontreffer ließ er dem konsternierten Frankfurter Keeper Kevin Trapp von der linken Außenposition keine Chance.

Nach diesem gelungenen Start nahm der Titelverteidiger deutlich Tempo aus der Partie. Das verhalf den Gästen zu mehr Spielanteilen. Hoffnung auf eine ähnliche Wende wie im Hinspiel, als die Eintracht nach einem frühen 0:2-Rückstand noch ein 3:3 erreicht hatte, entfachte die Gelb-Rote Karte für den Lewandowski-Ersatz Julian Schieber. Nach wiederholtem Foulspiel verwies Schiedsrichter Felix Brych den Angreifer des Feldes. Es war nach Marcel Schmelzer (gegen Wolfsburg), Lewandowski (Hamburg) bereits der dritte Platzverweis für einen Dortmunder bei einem Heimspiel in dieser Saison.

Die dezimierte Borussia verlor ein Stück Balance. Von Minute zu Minute kam Frankfurt besser in die Partie und verpasste kurz vor der Pause die große Chance zum Anschlusstreffer, als Sebastian Rode (41.) aus vielversprechender Position das Tor verfehlte.

Nach Wiederanpfiff fand die Eintracht kein probates Mittel, die diesmal wieder sattelfestere BVB-Abwehr zu überwinden und Kapital aus der Überzahl zu schlagen. Zu den besseren Chancen kam stattdessen der BVB, der das 3:0 durch Neven Subotic (58.) nur knapp verfehlte. Neun Minuten später veredelte Reus seinen Auftritt mit seinem elften Saisontreffer und brach den Widerstand der Hessen. In der Schlussminute traf der Frankfurter Sebastian Jung lediglich noch die Latte.

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan (89. Sahin), Bender - Blaszczykowski (66. Großkreutz), Götze (82. Leitner), Reus - Schieber
Eintracht Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka - Schwegler, Rode (80. Celozzi) - Aigner (60. Occean), Meier, Inui - Lakic (78. Matmour)

Schiedsrichter: Brych (München)
Zuschauer: 80.500
Tore: 1:0 Reus (8.), 2:0 Reus (9.), 3:0 Reus (65.)
Gelbe Karten: Hummels (1), Subotic (3) / Lakic (2)
Gelb-Rote Karten: Schieber (31./wiederholtes Foulspiel) / Inui (74./wiederholtes Foulspiel)

Beste Spieler: Gündogan, Götze, Reus / Rode, Meier

Bayer Leverkusen – FC Augsburg 2:1 (1:0)

Der FC Augsburg hat die erste Niederlage des Jahres eingesteckt. Vor 22.784 Zuschauern verloren die Schwaben gegen Bayer Leverkusen. Die Leverkusener können hingegen nun mit gestärktem Selbstbewusstsein zum Rückspiel in der K.o.-Runde der Europa League gegen Benfica Lissabon reisen. Die erste Begegnung hatte der portugiesische Rekordmeister mit 1:0 gewonnen.

Leverkusens Trainergespann Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä veränderte drei Tage nach der Europacup-Pleite die Anfangsformation auf vier Positionen. In die Defensive rückten wieder die Stammkräfte David Carvajal, Sebastian Boenisch und Stefan Reinartz sowie der zuletzt gelbgesperrte Abwehrchef Ömer Toprak. Den Wunsch des Trainerduos, ein "Tick mehr Konzentration" als im Spiel gegen Benfica zu zeigen, erfüllten die Spieler nach nur einem Ruhetag bedingt. Statt Tempo machten sie viele individuelle Fehler und zeigten in der ersten Halbzeit keine dem Europacup würdige Leistung.

Trotzdem diktierte vorwiegend der Gastgeber das Geschehen, weil sich die Augsburger zu wenig trauten. Dafür hätten sie sich in der 12. Minute beinahe selbst überlistet: Eine Hereingabe von Carvajal fälschte der Ex-Leverkusener Ingwer Callsen-Bracker so gefährlich ab, dass FC-Torhüter Alexander Manninger alles Können aufbieten musste, um das Eigentor zu verhindern.

Zehn Minuten später war Manninger jedoch machtlos, als nach einem Freistoß von Gonzalo Castro Leverkusens Torjäger Stefan Kießling (26. Minute) das Führungstor köpfte. Es war Kießlings 15. Saisontreffer. Die Chance zum Ausgleich hatte für Augsburg Tobias Werner. Seinen Schuss aus gut 18 Metern konnte Bayer-Keeper Bernd Leno aber aufhalten. Fast postwendend zeichnete sich Manninger bei einem Schuss von Sidney Sam aus, den er mit den Fingerspitzen über die Latte bugsierte.

Auch nach der Halbzeit standen besonders die Torwarte mit Glanzparaden im Blickpunkt; Manninger bei einem Schuss von Castro (54.), Leno bei einer Vorgabe von Michael Parkhurst (74.). In der 74. Minute musste sich der Augsburger aber erneut geschlagen geben: Den ersten Schuss von André Schürrle wehrte er ab, beim Nachschuss von Lars Bender war er chancenlos. Das 2:0 besiegelte die fünfte Niederlage der Schwaben im fünften Pflichtspiel gegen die Rheinländer. Der Anschlusstreffer kurz vor Ende durch Sascha Mölders aus Nahdistanz (89.) kam zu spät.

Bayer Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Toprak, Boenisch - Bender (84. Schwaab), Reinartz, Castro - Sam (37. Rolfes), Kießling, Schürrle (78. Hegeler)

FC Augsburg: Manninger - Parkhurst (90.+1 Hain), Callsen-Bracker, Klavan, de Jong - Vogt, Baier (69. Oehrl) - Koo, Ji, Werner (57. Hahn) - Mölders

Schiedsrichter: Schmidt (Stuttgart)

Zuschauer: 22.784

Tore: 1:0 Kießling (26.), 2:0 Bender (75.), 2:1 Mölders (89.)

Gelbe Karten: - / -

Beste Spieler: Kießling, Bender / Koo, Manninger

Fortuna Düsseldorf -– SpVgg Greuther Fürth 1:0 (1:0)

Fortuna Düsseldorf hat mit einem Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth und jetzt 27 Punkten einen weiteren Schritt Richtung Verbleib in der Fußball-Bundesliga gemacht. Für das fränkische Team von Mike Büskens rückt dieses Ziel in immer weitere Ferne. Die Fürther Bilanz nach 22 Spieltagen: 14 Niederlagen, zwölf Punkte, 13 Tore. So könnte sich am Sonntag der Rückstand zum Relegationsplatz auf sieben Zähler vergrößern.

Den ersten Aufreger vor 37.378 Zuschauern in der Düsseldorfer Arena gab es schon nach etwas mehr als einer Minute, als Fortunas Australier Robbie Kruse vom überforderten Matthias Zimmermann im Strafraum gefoult wurde und Schiedsrichter Tobias Welz auf Elfmeter entschied. Doch Wolfgang Hesl hielt den schwachen und schlecht platzierten Schuss des ehemaligen Fürthers Dani Schahin fest (3. Minute).

Die Rheinländer wirkten kurz geschockt und mussten in der 15. Minute einen Pfostentreffer von Bernd Nehrig zulassen. Nur drei Minuten später profitierte Axel Bellinghausen von einem weiteren Zimmermann-Fehler und tunnelte Hesl zum 1:0. Danach war die Elf von Norbert Meier überlegen, versäumte es aber, gegen die nach Gelb-Rot für Jozsef Varga (38./wiederholtes Foulspiel) reduzierten Fürther noch vor dem Wechsel nachzulegen.

Schahin wäre es bei einem Kopfball kurz nach Wiederbeginn beinahe gelungen, doch Hesl (49.) verhinderte einen Treffer. Danach griffen die Fürther die jetzt viel zu passiven Fortunen an, waren aber in vielen Aktionen – wie so häufig in dieser Saison – nicht entschlossen genug. Auf der Gegenseite scheiterten der frühere Fürther Stefan Reisinger und Kruse an Hesl (64./69. und 80.).

Büskens musste sein Konzept für den Auftritt in seiner Geburtsstadt verändern. Weil Milorad Pekovic (Sperre) und Stephan Fürstner (Grippe) fehlten, bildeten Varga und Edgar Prib zunächst die Doppel-Sechs. Auf Fortuna-Seite fehlten Kapitän Andreas Lambertz und Adam Bodzek wegen ihrer fünften Gelben Karte. Im Spiel am kommenden Samstag gegen Leverkusen sind nun die Fürther Nehrig (5. Gelbe) und Varga gesperrt.

Fortuna Düsseldorf: Giefer - Balogun, Latka, Malezas, van den Bergh - Fink, Tesche - Reisinger (90.+1 Wegkamp), Kruse (90.+4 Paurevic), Bellinghausen - Schahin (63. Ilsø)

SpVgg Greuther Fürth: Hesl - Zimmermann, Sobiech, Mavraj (67. Kleine), Baba - Varga, Nehrig (72. Zillner) - Klaus (85. Azemi), Prib - Sararer, Djurdic

Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)

Zuschauer: 37.378

Tor: 1:0 Bellinghausen (18.)

Gelbe Karten: Fink (3), Tesche (3) / Mavraj (4), Nehrig (5)

Gelb-Rote Karten: - / Varga (38./wiederholtes Foulspiel)

Beste Spieler: Malezas, Latka / Hesl

FSV Mainz 05 – FC Schalke 04 2:2 (1:1)

Schalke 04 hat den Abwärtstrend in der Fußball-Bundesliga gestoppt: Nach zuletzt zwei Pleiten feierten die "Königsblauen" mit einem Unentschieden gegen den FSV Mainz 05 einen wichtigen Punkt – und eine vielversprechende Generalprobe für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am kommenden Mittwoch bei Galatasaray Istanbul.

Gleich auf vier Positionen änderte Trainer Jens Keller die Schalker Startelf gegenüber dem 0:4 bei Bayern München – zunächst ohne Wirkung. Mainz, das wieder mit Nicolai Müller und erstmals Niki Zimling begann, übernahm die Initiative in der ausverkauften Arena. Die frühe Führung der Hausherren verpasste Kapitän Nikolce Noveski, als er nach einem Eckball per Kopf am toll reagierenden Torhüter Timo Hildebrand scheiterte. Der nachsetzende Adam Szalai brachte den Ball auch nicht über die Linie (6. Minute).

Die Rheinhessen blieben spielbestimmend, Schalke sah sich in die Defensive gedrängt. In der Offensive, in der Jefferson Farfan einzige Spitze spielte, blieben die "Königsblauen" harmlos. Erstmals gefährlich wurde es vor dem Mainzer Tor, als Raffael eine Flanke von Bastos knapp übers Tor schoss (26.) Dann setzte sich Nicolai Müller gegen drei Schalker durch und bediente mustergültig Andreas Ivanschitz. Der Österreicher traf mit seinem schwächeren rechten Fuß (27.).

Mainz drängte auf das zweite Tor, doch klare Chancen blieben aus. Schalke hatte zum Ende der Halbzeit den Schock des Rückstandes verdaut und wurde belohnt. Einen Schuss aus 20 Metern von Jermaine Jones konnte Christian Wetklo nur abklatschen. Der Ball kam zu Michel Raffael, der quer auf Bastos passte. Der Brasilianer traf aus vier Metern zum Ausgleich (41.).

Der Treffer gab den Schalkern Mut; sie kombinierten zu Beginn des zweiten Durchgangs flüssiger und gaben den Mainzern wenig Gelegenheit zur Entlastung. Julian Draxler scheiterte in aussichtsreicher Position an Wetklo (54.). Mit viel Engagement und gutem Zweikampfverhalten kamen die Mainzer zurück. Nachdem Elkin Soto mit einem Heber erfolglos blieb (63.), machte es Zdenek Pospech besser und schoss eine Vorlage von Ivanschitz zu seinem ersten Bundesliga-Treffer ins rechte Eck (63.). Soto hätte für die Vorentscheidung sorgen müssen. Der Kolumbianer schoss frei stehend aus 16 Metern neben das Tor (69.). Auf der Gegenseite kam Farfan bei einem Alleingang ins Stolpern (71.). Den nachlässigen Umgang mit besten Chancen der Mainzer bestrafte Bastos mit seinem zweiten Treffer zum 2:2-Endstand (82.).

FSV Mainz 05: Wetklo - Pospech, Svensson, Noveski, Júnior Díaz - Baumgartlinger, Soto - Nicolai Müller, Zimling (84. Caligiuri), Ivanschitz (86. Ede) - Szalai

FC Schalke 04: Hildebrand - Höger, Höwedes, Matip, Fuchs - Jones, Neustädter - Draxler (90.+1 Barnetta), Raffael (72. Meyer), Bastos - Farfán (85. Pukki)

Schiedsrichter: Stark (Ergolding)

Zuschauer: 34.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Ivanschitz (27.), 1:1 Bastos (41.), 2:1 Pospech (63.), 2:2 Bastos (82.)

Gelbe Karten: Svensson (4) / Fuchs (6), Matip (3), Neustädter (3)

Beste Spieler: Ivanschitz, Nicolai Müller / Draxler, Bastos 

 Hamburger SV – Borussia Mönchengladbach 1:0 (1:0)

Der Hamburger SV hat das 90. Duell gegen Borussia Mönchengladbach genutzt: Nur 40 Stunden nach dem Europapokal-Spektakel der Gladbacher gegen Lazio Rom bezwungen die Hamburger den Traditionsverein. Mit 34 Punkten kommt der HSV nah an die internationalen Plätze, Gladbach musste die vierte Auswärtsniederlage der Saison einstecken.

Bei den Hanseaten, die vor 54.558 Zuschauern von Beginn an auf viel Ballbesitz aus waren, stand erstmals seit zehn Monaten Jaroslav Drobny im Tor. Der tschechische Edelreservist ersetzte den wegen einer Bauchmuskelzerrung pausierenden Nationaltorhüter René Adler. Erstmals nach seiner Suspendierung wieder in der Startelf dabei war auch der Serbe Slobodan Rajkovic für den gesperrten Jeffrey Bruma. Tomas Rincon musste zudem wieder für den Gelb-gesperrten Milan Badelj weichen.

Dass Gladbach knapp zwei Tage zuvor spektakuläre und anstrengende 90 Minuten gegen Lazio absolviert hatte, war dem Team von Trainer Lucien Favre zunächst nicht anzumerken. Der Schweizer hatte seine halbe Mannschaft umgestellt. Er brachte Tony Jantschke nach seiner Bundesliga-Sperre wieder auf der rechten Abwehrseite, Kapitän Martin Stranzl ging nach innen. Thorben Marx spielte zusammen mit Granit Xhaka für Roel Brouwers auf der Sechser-Position vor der Abwehr. Auch Mike Hanke, der anstelle von Luuk de Jong auflief, bekam eine Chance in der Offensive. Einzelne Aktionen scheiterten aber immer wieder an zu vielen Fehlpässen.

Der HSV wollte die Müdigkeit der Gäste gleich zu Beginn ausnutzen, war aber im Abschluss zu ungenau. Dennis Aogo (18.) gab den ersten gefährlichen Schuss auf das Tor von Marc-André ter Stegen ab. Zu seinem zweiten Saisontor kam dann Rafael van der Vaart, der eine gute Vorbereitung von Artjoms Rudnevs aus 22 Metern bestens nutzte und den Ball ins linke obere Eck schoss (24.). Ter Stegen hatte keine Chance. Zuletzt hatte der Niederländer im Hinspiel (2:2) getroffen.

Auch nach der Pause hatten die Gastgeber offensive Vorteile und brachten ter Stegen ein ums andere Mal in Schwierigkeiten. Den Kopfball von Rudnevs (55.) hielt der Keeper aber sicher. Danach verwaltete der HSV seine knappe Führung, doch Gladbach stemmte sich zu wenig gegen die Niederlage. Hankes (69.) Kopfball war zu ungefährlich. Nach einem ungestümen Einsteigen kassierte Patrick Herrmann die fünfte Gelbe Karte und fehlt am nächsten Wochenende gegen Borussia Dortmund.

Hamburger SV: Drobny - Diekmeier, Westermann, Rajkovic, Jansen - Badelj - Skjelbred (75. Arslan), Aogo - van der Vaart (88. Berg) - Son (75. Beister), Rudnevs

Borussia Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez, Daems - Rupp (66. Younes), Marx, Xhaka (82. de Jong), Arango - Herrmann (87. Nordtveit), Hanke

Schiedsrichter: Hartmann (Wangen)

Zuschauer: 54.558

Tor: 1:0 van der Vaart (24.)

Gelbe Karten: Badelj (6) / Herrmann (5)

Beste Spieler: van der Vaart, Rudnevs / Herrmann

 Werder Bremen – SC Freiburg 2:3 (1:1)

Die Bremer Fußballer haben dem neuen Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin den Einstand verdorben. Die Bremer verloren im ersten Spiel des Allofs-Nachfolgers gegen den SC Freiburg vor 38.498 Zuschauern. In der Tabelle liegen die Bremer jetzt schon sechs Punkte hinter den Gästen aus dem Breisgau.

Eichin saß bei seinem ersten Spiel als Werder-Manager neben Trainer Thomas Schaaf auf der Bank und sah aus der Nähe eine wechselhafte Leistung seiner Mannschaft. Der Kaugummi kauende Geschäftsführer konnte erkennen, dass Werder nach forschem Beginn schnell die Kontrolle verlor. Das Team wirkte trotz der vorherigen zwei Siege zwischenzeitlich verunsichert. Es zeigte aber auch einige schöne Offensivaktionen und traf dreimal das Aluminium.

Ohne Abwehrchef Sokratis und Spielmacher Aaron Hunt, die beide an einem grippalen Infekt leiden, hatte Werder in der Defensive große Mühe mit den wendigen Freiburgern. Vor allem Clemens Fritz hatte im Mittelfeld Probleme und sah einige Mal schlecht aus. Torwart Sebastian Mielitz hatte reichlich zu tun.

Chancenlos war der Bremer Torwart beim Führungstreffer von Max Kruse: Der frühere Werder-Spieler nutzte eine der vielen Unsicherheiten in der Bremer Abwehr und zog nach Vorlage von Jan Rosenthal kurz vor der Strafraumgrenze ab (36. Minute). Schuldlos war der Keeper auch beim sicher verwandelten Strafstoß von Daniel Caligiuri (54.), der zuvor von Aleksandar Ignjovski gefoult worden war. Vor dem Tor von Matthias Ginter in der 71. Minute sah der Werder-Keeper indes schlecht aus.

Die meisten Werder-Angriffe liefen über den eifrigen Kevin de Bruyne. Der Belgier riss mit seinen Sprints mehrfach Lücken in die Freiburger Defensive. Es war kein Zufall, dass er das erste Tor von Nils Petersen vorbereitete. Der Mittelstürmer, der eine halbe Minute zuvor noch freistehend gescheitert war, schob die schöne Vorlage sicher an Oliver Baumann vorbei zum ersten Ausgleich ein (39.). Kurz nach der Pause scheiterte Petersen mit einem Kopfball an der Latte (48.), ehe er mit einem Abstauber zum zweiten Mal den Gleichstand herstellte (64.).

Die Freiburger, die zuletzt viermal gegen Bremen verloren hatten, agierten insgesamt druckvoller. Trotz des schleppenden Starts besaß die auf drei Positionen veränderten Gäste-Elf mehr Spielanteile. Der von Dynamo Kiew umworbene Werder-Profi Marko Arnautovic saß zunächst auf der Bank, sorgte nach seiner Einwechslung aber für Wirbel. Vor dem Spiel hatte Eichin das Gerücht dementiert, dass sich die beiden Vereine über einen Wechsel des österreichischen Nationalspielers bereits einig seien.

Werder Bremen: Mielitz - Ignjovski, Lukimya, Prödl, Schmitz - Junuzovic (74. Yildirim) - Elia (81. Akpala), Fritz, de Bruyne, Ekici (55. Arnautovic) - Petersen

SC Freiburg: Baumann - Hedenstad (58. Günter), Ginter, Diagne, Sorg - Schuster, Makiadi - Caligiuri, Kruse - Rosenthal (88. Santini), Guédé (82. Flum)

Schiedsrichter: Sippel (München)

Zuschauer: 38.498 Tore: 0:1 Kruse (36.), 1:1 Petersen (39.), 1:2 Caligiuri (54./Foulelfmeter), 2:2 Petersen (64.), 2:3 Ginter (71.)

Gelbe Karten: - / Makiadi (2)

Beste Spieler: de Bruyne, Petersen / Caligiuri, Makiadi

Mario Mandzukic bei seinem Fallrückzieher zum 1:0

Mario Mandzukic bei seinem Fallrückzieher zum 1:0  |  © Boris Streubel/Bongarts/Getty Images

VfL Wolfsburg – Bayern München 0:2 (0:1)

Bayern München hat seinen Siegeszug in beeindruckender Manier fortgesetzt. Mario Mandzukic erzielte per Fallrückzieher den Führungstreffer in seiner alten Heimat beim VfL Wolfsburg. Den Schlusspunkt setzte Arjen Robben in der Nachspielzeit. Damit untermauerte die Elf von Trainer Jupp Heynckes mit dem fünften Sieg im fünften Rückrundenspiel ihre Ausnahmestellung in der Bundesliga und zeigte sich bestens gerüstet für das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Arsenal am Dienstag. Zumindest für einen Tag vergrößerten die Bayern den Vorsprung in der Tabelle auf 18 Punkte zum ersten Verfolger Borussia Dortmund.

"Das war nicht nur ein Arbeitssieg, wir haben auch gegen einen Gegner gespielt, der sein bestes Saisonspiel gezeigt hat. Die Wolfsburger haben sich total verausgabt. Das war für uns ein schweres Spiel. Wir haben gezeigt, dass wir klasse drauf sind und uns bei Widerstand zu wehren wissen", sagte Heynckes.

Mandzukic, der in den vergangenen zwei Jahren zwanzig Tore in 56 Spielen für Wolfsburg erzielt hatte, brachte mit seinem Treffer in der 36. Minute die Bayern in Führung, ehe Robben den zehnten Münchner Sieg im elften Auswärtsspiel der Saison (zudem ein Unentschieden) perfekt machte. Zugleich sind die Bayern seit nunmehr 519 Minuten in der Liga ohne Gegentor. Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking, der in der Hinrunde mit dem 1. FC Nürnberg den Vizemeister noch geärgert hatte (1:1), muss sich mit dem VfL weiter nach unten orientieren. Der Meister von 2009 liegt aktuell mit nur 26 Punkten auf Platz zwölf.

Trotz der bevorstehenden Großaufgaben spielten die Bayern zunächst nicht mit angezogener Handbremse. Das verriet bereits die Aufstellung von Heynckes, der seine mutmaßlich stärkste Elf auf das Feld schickte. Das hatte zur Folge, dass Nationalstürmer Mario Gomez und der holländische Star Arjen Robben wieder auf der Bank Platz nehmen mussten. Auch der für die Champions League gesperrte Jerome Boateng musste für Daniel van Buyten weichen. Im defensiven Mittelfeld vertrat Luiz Gustavo den angeschlagenen Spanier Javi Martinez (Zehenverletzung).

Munter ging es los. Bereits nach drei Minuten hatte Thomas Müller die große Chance zur Führung, als er nach Vorlage von Mandzukic frei zum Kopfball gekommen war. Doch die Niedersachsen machten mit aggressivem Pressing und großer Laufbereitschaft den Bayern lange das Leben schwer und kamen selbst durch Konter zu gefährlichen Aktionen. Wie etwa durch Bas Dost, der nach Flanke von Marcel Schäfer aus kurzer Entfernung knapp den Ball verpasste (6.). Ohnehin waren Schäfer und auch Ivica Olic auf der linken Seite aktiv.

Doch eine Wolfsburger Unachtsamkeit genügte den Bayern zur Führung durch Mandzukic. Solche Argumente kann Mandzukic brauchen, zumal die Konkurrenz im Bayern-Angriff zukünftig noch größer werden könnte. Vor dem Spiel hatten neuerliche Medienberichte über einen bevorstehenden Wechsel von Torjäger Robert Lewandowski von Borussia Dortmund zum FCB für Wirbel gesorgt.

Die Gegenwart bestimmen andere Protagonisten. Und die drängten im zweiten Durchgang auf den zweiten Treffer. Dabei hatte Müller gleich die große Chance, doch Naldo rettete für seinen geschlagenen Torhüter Diego Benaglio auf der Linie (49.). In der Folgezeit ließen es die Gäste gemächlicher angehen und verwalteten das Ergebnis, was nicht ohne Risiko war.

Auf der Gegenseite versuchte Hecking alles und brachte eine Viertelstunde vor Schluss Patrick Helmes ins Spiel, der sein Comeback nach über einem halben Jahr Pause feierte. Der Stürmer wäre auch fast Zeuge des Wolfsburger Ausgleichs geworden, als Diego mit einem Freistoß Neuer zu einer Parade zwang. In der Nachspielzeit entschied Robben das Spiel mit einem Tor nach Müllers Vorarbeit.

VfL Wolfsburg: Benaglio - Hasebe, Naldo, Madlung, Schäfer - Träsch (75. Fagner), Polak - Vieirinha (75. Helmes), Diego, Olic (65. Perisic) - Dost

Bayern München: Neuer - Lahm, van Buyten, Dante, Alaba - Luiz Gustavo, Schweinsteiger - Müller, Kroos (79. Timoschtschuk), Ribéry (79. Robben) - Mandzukic (83. Gomez)

Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 30.000 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Mandzukic (36.), 0:2 Robben (90.+2)

Gelbe Karten: Dost (1), Hasebe (1), Madlung (1), Naldo (8), Vieirinha (1) / Dante (4), Ribéry (2)

Beste Spieler: Schäfer, Polak / Schweinsteiger, Mandzukic

Zur Startseite
 
Leserkommentare
  1. Überragender Mann auf dem Platz: Der Spieler mit der Nr. 31 in Rot. Nur mal so nebenbei. Alle Experten in- und außerhalb dieses Mediums obigen Lehrsatz bis morgen hundertmal abschreiben!

    4 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    gestern hat nur Basti mitgespielt oder....der einzige ! Schweinsteiger.... ;-))

    Sie können sich ja freuen bitte bitte. Nur seien sie auch ehrlich. Ich saß gestern umringt von Bayernfans die eher froh waren 1:0 in Führung zu gehen wegen individueller klasse. Was also haben sie gesehen?

    schweinsteiger habe gestern kaum gesehen es muss etwas heißen dass sie das so hervorheben.

    Der bvb hingegen spielt immer gleich konstant auch wenn die Ergebnisse anders aussehen dass macht eine Spitzenmannschaft aus.

    • Marobod
    • 15. Februar 2013 23:20 Uhr

    hatte ich den gleichen Eindruck wie beim Nuernbergspiel, daß der Herr haecking seinen Mannen harten Koerpereinsatz empfohlen hatte, so oft wie die Spieler da geruppt und getreten haben...

    Ansonsten ein schweres und zaehes Spiel, dennoch wieder der gewohnte 2-Tore-Unterschied-Sieg , dann sollten leverkusen und Dortmund noch patzen und alles wird nur noch schoener :)

    Eine Leserempfehlung
  2. Lediglich Gustavo mit seiner Fahrigkeit im Abspiel und Van Beuyten (wohin nur mit dem Ball?) machten mich nervös .-)
    Der Rest war solides Teamwork gegen bissige und hochmotivierte Wolfsburger!
    Selbst Neuer durfte mal wieder zeigen, wofür er eigentlich im Kasten steht!
    Und Robben wollte, durfte und konnte!

    3 Leserempfehlungen
    • Hainuo
    • 16. Februar 2013 1:46 Uhr

    Ich habe das ungute Gefühl, dass die Liga wieder so sterbenslangweilig wird, wie unter Hitzfelds Bayern damals. Ich hoffe ja immernoch auf einen großen Flopp vom Herrn Guardiola. Oder irgendwelches Theater. Die Bayern sind dieses Jahr so unglaublich dominant, ruhig und, ja, irgendwie verhältnismäßig bescheiden. Es bleibt abzuwarten, wie sie dieses Mal mit Erfolg umgehen. Hoffen wir für die Spannung, dass er ihnen zu Kopf steigt.

    Chapeau Bayern, eine unglaubliche Saison...

    6 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • lxththf
    • 16. Februar 2013 5:08 Uhr

    wenn eingekauft und verkauft wird und viele Spieler sitzen. Wenn Robben, Ribery, Müller, Gustavo, Shaqiri, Kroos, Martinez und Schweinsteiger fit sind und nur 4 -5 von den genannten spielen können, dann wird es in der nächsten Saison krachen, zumal, wenn noch der ein oder andere Hochkaräter kommen soll. Tymoshchuk lasse ich mal komplett aussen vor.
    Am meisten nervt aber gerade, dass kein Tag vergeht an dem man nicht mindestens einmal liest "Lewandowski mit Bayern in verbindung gebracht". Wen interessiert das und was hat das mit dem Spiel zu tun. Alle haben sich geäussert. München, der Spieler und Dortmund und alle haben klar gesagt, dass vor der nächsten Saison nichts zu vermelden ist. Also bitte, bitte lasst den Schmarrn

    "Ich habe das ungute Gefühl, dass die Liga wieder so sterbenslangweilig wird, wie unter Hitzfelds Bayern"
    -----------------
    Warum "unter Hitzfelds Bayern"? Müssten da nicht die Trainer von Dortmund, Schalke, Leverkusen, HSV und Bremen genannt werden? Es lag doch nicht an "Hitzfelds Bayern", dass von den Konkurrenten nur heiße Luft kam!?

    • lxththf
    • 16. Februar 2013 5:08 Uhr

    wenn eingekauft und verkauft wird und viele Spieler sitzen. Wenn Robben, Ribery, Müller, Gustavo, Shaqiri, Kroos, Martinez und Schweinsteiger fit sind und nur 4 -5 von den genannten spielen können, dann wird es in der nächsten Saison krachen, zumal, wenn noch der ein oder andere Hochkaräter kommen soll. Tymoshchuk lasse ich mal komplett aussen vor.
    Am meisten nervt aber gerade, dass kein Tag vergeht an dem man nicht mindestens einmal liest "Lewandowski mit Bayern in verbindung gebracht". Wen interessiert das und was hat das mit dem Spiel zu tun. Alle haben sich geäussert. München, der Spieler und Dortmund und alle haben klar gesagt, dass vor der nächsten Saison nichts zu vermelden ist. Also bitte, bitte lasst den Schmarrn

    2 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Am meisten nervt aber gerade, dass kein Tag vergeht an dem man nicht mindestens einmal liest "Lewandowski mit Bayern in Verbindung gebracht"."
    Voriges Jahr war es Dante , noch in Gladbach, der einen Elfmeter gegen die Bayern verschoss...so etwas könnte in den drei Pflichtspielen in denen Bayern gegen den BVB spielen werden/könnten auch passieren,,,,, oder zumind. , wenn es denn stimmt, und da gehe ich von aus, weil Bayern traditionell seine BL Kontrahenten immer gute Spieler rausgekauft hat,auch im Spiel zu dem Bruchteil einer Sekunde bei Lewandowski durch den Kopf schießt (auch unbewusst) Mensch, ich spiel demnächst bei denen, soll ich mir selbst schaden....???
    Ein Schelm, der dabei Böses denkt....

    Aber eins kann ich mir in diesem Zusammenhang bestimmt nicht vorstellen, dass man Gomez gegen Lewandoski tauscht.....grins

    Ich weiss nicht ob ein Wechsel von Lewandowski nach Bayern nur Gerücht und Pressehype ist, man muss sich nur mal anschauen wer da drüber spricht?
    Neben dem unsäglichen Loddar und Spieleberatern die sich ins Gespräch bringen müssen, ist es für die Presse natürlich geil einen Gomez dazu zu befragen!
    Für die Presse ist es eh viel zu ruhig bei den Bayern,
    das ist ja fast schon geschäftsschädigend!
    Ich persönlich hoffe ja, dass der Lewandowski in Dortmund bleibt und der BVB so klug ist seinen Kader zu halten und zu entwickeln!
    Denn eines stimmt schon: Der Erfolg des BVB hat die Bayern noch stärker gemacht und der Erfolg der Bayern wird auch nicht ohne Auswirkung auf Dortmund und die Liga bleiben!
    In diesem Kontext fände ich es auch besser, wenn sich die Vereine in D. nicht gegenseitig schwächen und ich glaube eher, dass die Bayern ihren Kader halten und 2-3 Granaten aus dem internationalen Pool holen werden.

    Welches Theater denn? Da kommt allerorten schon arg die Verzweiflung durch. Das hatten wir ja beim FCB noch nie, dass es einen riesigen Konkurrenzkampf von Klassespielern mit einem großen Kader gibt! Nächstes Jahr wird also alles ganz, ganz anders...

    Wg. Lewandowski:"Alle haben sich geäussert. München, der Spieler und Dortmund und alle haben klar gesagt, dass vor der nächsten Saison nichts zu vermelden ist." Glaubt da noch jemand an den Osterhasen? Es läuft, wie es immer läuft. Sie versuchen es mühselig bis zum 27. unter der Decke zu halten. Vielleicht schaffen sie das alle gerade eben noch. Spätestens nach dem Pokalspiel ist es offiziell.

  3. Der FC Baynern ist der Verein mit den meisten Fans, bzw, den meisten Anti-Fans.
    Aber aber eines ist sicher. Die kahl-geschorenen, Hirn amputierten möchtegern Hooligans engl. Art sind dort nahezu bis gar nicht präsent.
    Und falls doch, "gschissn drauf"!
    Die bayr. Hooligans fallen nur durch ihre Unsichtbarkeit auf, man riecht nur ihren "Hosen-Drä-Drä", sieht sie aber nicht.

    Eine Leserempfehlung
  4. gestern hat nur Basti mitgespielt oder....der einzige ! Schweinsteiger.... ;-))

  5. "Am meisten nervt aber gerade, dass kein Tag vergeht an dem man nicht mindestens einmal liest "Lewandowski mit Bayern in Verbindung gebracht"."
    Voriges Jahr war es Dante , noch in Gladbach, der einen Elfmeter gegen die Bayern verschoss...so etwas könnte in den drei Pflichtspielen in denen Bayern gegen den BVB spielen werden/könnten auch passieren,,,,, oder zumind. , wenn es denn stimmt, und da gehe ich von aus, weil Bayern traditionell seine BL Kontrahenten immer gute Spieler rausgekauft hat,auch im Spiel zu dem Bruchteil einer Sekunde bei Lewandowski durch den Kopf schießt (auch unbewusst) Mensch, ich spiel demnächst bei denen, soll ich mir selbst schaden....???
    Ein Schelm, der dabei Böses denkt....

    Aber eins kann ich mir in diesem Zusammenhang bestimmt nicht vorstellen, dass man Gomez gegen Lewandoski tauscht.....grins

    2 Leserempfehlungen

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service