BundesligaDortmund schafft nur Unentschieden in Gladbach

Mit seinem ersten Bundesliga-Tor hat Amin Younes Dortmund die Generalprobe für die Pokal-Partie beim FC Bayern vermasselt. Alle Spielberichte vom Wochenende

Fürth – Leverkusen 0:0

Die SpVgg Greuther Fürth wartet auch nach der Trennung von Trainer Mike Büskens auf ihren ersten Heimsieg in der Fußball-Bundesliga. Gegen Bayer Leverkusen erkämpfte der Tabellenletzte beim 0:0 immerhin einen Punkt im Abstiegskampf. Mit dem 0:0 verwehrte der Tabellenletzte am Sonntag Bayer Leverkusen zwar den Sprung auf Platz zwei. Das Team kommt dem Abstieg aber immer näher.

Fürths Präsident Helmut Hack bestätigte vor der Partie im TV-Sender Sky, dass der Club zu Zweitliga-Coach Ralph Hasenhüttl vom VfR Aalen Kontakt aufgenommen hat. Der Österreicher hat dort aber einen Vertrag bis 2014. Man stehe auch mit anderen Trainern in Kontakt, erklärte Hack und sagte: "Wir werden die Entscheidung nicht übers Knie brechen." Der neue Mann soll die Franken auch bei einem eventuellen Abstieg in der 2. Liga trainieren.

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Vier Tage nach dem Rauswurf von Büskens wuchs der Rückstand der Franken auf den Relegationsplatz auf fünf Zähler an. Interimscoach Ludwig Preis setzte überraschend Geis (Bundesliga-Debüt) und Pledl (Startelf-Debüt) im Spiel ein.

Leverkusen verpasste durch die Nullnummer den Sprung auf Rang zwei. Drei Tage nach dem Europa-League-Aus zeigte Bayer zu wenig, um den erwarteten Punkte-Dreier einzufahren und an Dortmund vorbeizuziehen.

Geis machte in der ersten Hälfte zweimal auf sich aufmerksam: Der 19-Jährige prüfte Bayer-Schlussmann Bernd Leno mit einem strammen Freistoß (13.) und rettete nach einem Heber von André Schürrle per Kopf auf der eigenen Torlinie (41.). Zuvor war Stefan Kießling nach dem bis dahin besten Gäste-Spielzug am guten Torwart Wolfgang Hesl gescheitert. Hesl rettete danach bis zum Pausenpfiff noch zweimal gegen Distanzschüsse von Schürrle (43.) und einen tückischen Flachschuss von Daniel Carvajal (44.).

Zuvor war den Gästen drei Tage nach dem bitteren Europa-League-Aus bei Benfica Lissabon nur wenig gegen die spielerisch limitierten, aber wieder einmal sehr engagierten Hausherren eingefallen. "Es hat eine Weile gedauert, uns darauf einzustellen", sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler in der Pause. Die Rheinländer hatten sogar noch Glück, dass Gonzalo Castro einen Kopfball von Mergin Mavraj für den geschlagenen Leno von der Torlinie schlug (30.).

Leverkusen blieb in der zweiten Hälfte am Drücker, es dauerte jedoch fast eine Viertelstunde, ehe Kießling die erste Chance hatte und mit seinem Kopfball erneut an Hesl scheiterte. Von Fürth kam offensiv fast nichts mehr, dafür machte die Mannschaft dem Bayer-Team das Leben wieder genauso schwer wie über weite Strecken der ersten Hälfte. Schürrle konnte Hesl mit einer Einzelaktion erneut nicht überwinden (78.). Danach suchten auch die Gastgeber noch einmal ihre Chance, blieben aber wie so oft in dieser Saison zu harmlos bei ihren Bemühungen.

SpVgg Greuther Fürth: Hesl - Zimmermann, Sobiech, Mavraj, Baba - Fürstner (67. Trinks), Geis - Klaus, Pledl, Prib (61. Pekovic) - Djurdic (46. Azemi)

Bayer Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Toprak, Boenisch - Bender (69. Sam), Reinartz (89. Milik), Rolfes (71. Hegeler) - Castro, Schürrle - Kießling

Schiedsrichter: Drees (Münster-Sarmsheim)

Zuschauer: 14.635

Gelbe Karten: Pekovic (6), Pledl (1) / Toprak (6) Beste Spieler: Hesl / Castro
 

Leserkommentare
  1. beide sind mit Ihren Tabellenplätzen bestens bedient, warum soll man sich dann gegenseitig wehtun.
    Ich finde, beide Mannschaften spielen bis jetzt einen schönen herzerfrischenden direkten Fußball und jetzt ein 0:0 ist als eine Ausnahme anzusehen.

  2. Bayern duselt sich wieder mal mit Hilfe des Schiedsrichters zu einem glanzlosen Arbeitssieg und profitiert erneut von einem Gegner, der seine schwächste Saisonleistung bot. Schweinsteiger saß nach seinen schwachen Leistungen zuletzt nur auf der Tribüne und sollte sich mit einem Karriereende bei Liaoning Whowin FC in China beschäftigen. Wenn das mal keinen Krach in München gibt!?

    Ich spüre die Gier in mir, endlich morgen Weltklassefußball zum Verlieben vom schwarz-gelben Tabellenzweiten zu erleben, der die Langeweile der rot-weißen Dauersieger in ein mitreissendes Spektakel für die Liga verzaubern wird.

    7 Leserempfehlungen
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    vom FCB Werder so abzuschlachten, zumal Sie gegen nur 10 Mann gespielt haben.....

    Werter Haffenloher,
    es erscheint kaum ein Sport-Kommentar von Ihnen, ohne daß Sie versuchen, eine Spitze gegen den BVB unterbringen.

    Warum haben Sie solche Minderwertigkeitskomplexe?

    Erfreuen Sie Sich am Lauf der rot-weißen Seppls. Es sei Ihnen doch gegönnt.

    Vielleicht ist das ja am Mittwoch vorbei.

    Werden Sie dann auch weiter fröhlich posten?

    MfG

    Danke für Ihren Kommentar, Sie haben das prächtig auf den Punkt gebracht. Mittwoch werden wir ja die Gelegenheit des direkten Vergleichs haben. Die Frage ist: Was wird da triumphieren - Weltklassefußball oder rot-weißes Gerumpel, spielerische Brillanz oder Bayerndusel? Hoffentlich schaffen uns die borussischen Ballmagier das elende bajuwarische Ballgetrete wenigstens in einem Wettbewerb vom Hals!

    Aber ich sehs schon kommen, der BVB wird ausgerechnet in diesem Spiel seine schlechteste Saisonleistung abliefern...

    ... glauben zu können, was ich da vor mir sah ...

    Bayern-Dusel ? Ganz Europa raunt staunend über diese Bayern ...
    Schiedsrichter-Hilfe? Was für ein armseliger Topos!

    Da kann ich nur wortspielerisch sagen: "Ganz schön "be-KLOPPT" !

  3. vom FCB Werder so abzuschlachten, zumal Sie gegen nur 10 Mann gespielt haben.....

    Antwort auf "Wia oiwei hoid..."
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    • Marobod
    • 23. Februar 2013 18:04 Uhr

    denn ohne Pietaet?

    Bayerns "B-Elf" hat ziemlich souveraen gespielt und in keinem Fall versucht zu verwalten, denn das ist beim Fußball sonst unertraeglich, man gewinnt wenn man 90 Minuten auf Sieg und mehr Tore spielt.Ja bei einer 4:0 Fuehrung, nimmt man gewohnterweise nen Gang Raus und spielt souveraen weiter ohne sich mehr noch anzustrengen, was die bayern auch taten, jedoch merkt man dannn schon wie schnell da das gegentor kommt.

    Bremen haette besser verteidigen muessen um die Tore zu verhindern, aber der SV aus der Vorrunde war heute scheinbar nicht da, was schade war aber gut fuer Bayern, welche gespielt haben als waeren sie ausgehungert von der Kette gelassen

    • Marobod
    • 23. Februar 2013 18:04 Uhr

    denn ohne Pietaet?

    Bayerns "B-Elf" hat ziemlich souveraen gespielt und in keinem Fall versucht zu verwalten, denn das ist beim Fußball sonst unertraeglich, man gewinnt wenn man 90 Minuten auf Sieg und mehr Tore spielt.Ja bei einer 4:0 Fuehrung, nimmt man gewohnterweise nen Gang Raus und spielt souveraen weiter ohne sich mehr noch anzustrengen, was die bayern auch taten, jedoch merkt man dannn schon wie schnell da das gegentor kommt.

    Bremen haette besser verteidigen muessen um die Tore zu verhindern, aber der SV aus der Vorrunde war heute scheinbar nicht da, was schade war aber gut fuer Bayern, welche gespielt haben als waeren sie ausgehungert von der Kette gelassen

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    Antwort auf "Ohne Pietät "
  4. 5. B-Elf?

    Manuel Neuer - Philipp Lahm, Jerome Boateng, Dante, Diego Contento - Javi Martínez, Luiz Gustavo - Arjen Robben, Xherdan Shaqiri, Franck Ribéry - Mario Gomez

    Das ist ja wohl eine "A-Elf" und man erkennt deutlich wie gut die sind , wenn Schweinsteiger nicht dabei ist. ;-)

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    • Marobod
    • 23. Februar 2013 18:39 Uhr

    Spieler haben in der Saison kaum gespielt oder sid als Joker gekommen, also die 6 Veraenderungen.

    Und zweitens war das "" ein deutliches Zeichen fuer , ich mein das nicht woertlich , weil Bayerns "B-Elf" immernoch wie eine Walze spielt und manchem Verein inklusive Dortmund den Neid aufkommen lassen kann.

    Das sie ohne Schweini gut spielen koennen ist unstrittig, nur wie wuerden sie die Bremer besiegen mit Schweinsteiger? da wuerde in eine ahette wuerde waere wenn Diskussion driften, welche unproduktiv ist ;)

    Zumal man daran auch sieht, das die Bayern anders als Dortmund Spieler austauschen koennen und trotzdem hervorragende Leistung bringen.

    Nur eine kleine Spitze gegen Schweinsteiger?
    Sie haben uns noch nicht mal den Fakt eines *Gegentores* vor die Augen geführt?
    Kein Beginn einer Krise, wo bleibt der Pferdefuss?
    Ehrlich, ich freu mich von Spieltag zu Spieltag auf Ihre Kommentare, nun bin ich ein wenig enttäuscht!

    • Marobod
    • 23. Februar 2013 18:39 Uhr

    Spieler haben in der Saison kaum gespielt oder sid als Joker gekommen, also die 6 Veraenderungen.

    Und zweitens war das "" ein deutliches Zeichen fuer , ich mein das nicht woertlich , weil Bayerns "B-Elf" immernoch wie eine Walze spielt und manchem Verein inklusive Dortmund den Neid aufkommen lassen kann.

    Das sie ohne Schweini gut spielen koennen ist unstrittig, nur wie wuerden sie die Bremer besiegen mit Schweinsteiger? da wuerde in eine ahette wuerde waere wenn Diskussion driften, welche unproduktiv ist ;)

    Zumal man daran auch sieht, das die Bayern anders als Dortmund Spieler austauschen koennen und trotzdem hervorragende Leistung bringen.

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  5. Werter Haffenloher,
    es erscheint kaum ein Sport-Kommentar von Ihnen, ohne daß Sie versuchen, eine Spitze gegen den BVB unterbringen.

    Warum haben Sie solche Minderwertigkeitskomplexe?

    Erfreuen Sie Sich am Lauf der rot-weißen Seppls. Es sei Ihnen doch gegönnt.

    Vielleicht ist das ja am Mittwoch vorbei.

    Werden Sie dann auch weiter fröhlich posten?

    MfG

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    Antwort auf "Wia oiwei hoid..."
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    Für den FCB ist - mit einem Titel in der Tasche - ist lediglich Mittwoch.

    Vorbehaltlich der weiteren Entwicklung in der Champions League. Da sind ja die Treffen nr. 4 und 5 in dieser Saison nicht mehr so unwahrscheinlich. Toll wäre natürlich ein Finale FCB-BVB (sollte Milan Barca tatsächlich aus dem Weg räumen und der FCB seine lange Rechnung mit Milan endlich mal begleichen können).

    Wir freuen uns auf die kommenden Duelle! Möge der Bessere gewinnen, auch wenn's am Ende doch nur der Glücklichere sein wird.

    Seltsam, kann es sein, dass da der ein oder andere besonders sympathische Afficionado des Doublegewinners leicht empfindlich reagiert, wenn man ihm die seitenlangen Elogen vieler seiner Gesinnungsgenossen in diesem Forum kompakt widerspiegelt?

    Machen Sie sich keine Sorgen und schonen Sie Ihr angegriffenes Nervenkostüm, geschätzter Herr, für Sie und Ihre Kollegen werde ich mir immer nur allzu gerne Zeit nehmen. Seien Sie bitte auch etwas nachsichtig mit mir. Wie Sie wissen, leiden wir Bayern ja alle unter einem massiven "Dortmund-Trauma". Mein Analytiker hat mir deshalb eine intensive Schreibtherapie verordnet. Diese wird daher sogar noch dringlicher, sollte der FCB am Mittwoch, wider Erwarten, verlieren. Sie werden als auch danach noch gelegentlich weiter von mir hören. Sollte dies jedoch nicht ganz Ihrem Gusto entsprechen und Sie weniger meiner komplexbehafteten Beiträge lesen wollen, so müssen Sie beim Pokalspiel schon kräftig für die Roten fiebern, damit meine Therapie überflüssig wird. Hört sich ganz nach einer ausweglosen Situation für Sie an, ich möchte nicht unbedingt mit Ihnen tauschen wollen.

    Ein kleiner Hinweis noch zum Feinschliff Ihrer zweifellos profunden ethnologischen Kenntnisse über Bayern. "Seppl" ist eine Figur, die es nur im Kasperltheater gibt. Der FCB bespielt ein anderes Genre, es handelt sich hierbei um den FCB Hollywood. Dort heißen die "Seppl" Oscar. Bitte beachten Sie den kleinen aber feinen Unterschied!

    Hawediehre!
    Da Haffenloher

    • thelaw
    • 24. Februar 2013 10:29 Uhr

    bei der Gegenseite.

    Falls Sie es nicht gemerkt haben, das war ein ironisch einwandfreies Posting vom Haffenloher, welches bedeutent unterhaltsamer war, als das Ihrige.
    Die "Spitzen" kommen zu 90% aus dem hiesigen BVB-Lager. Es wird den Bayern-Fans da durchaus zustehen, hier und da den "Preussen" aus dem Pott einige frühere Schmähungen unter die Nase zu reiben.

    • E.Wald
    • 24. Februar 2013 1:05 Uhr

    Heute hat man mMn gut gesehen, welch wertvolle Verpflichtung Martinez für die Bayern ist. Als nach dem 4:0 Martinez ausgewechselt wurde und dann weder Schweinsteiger noch Martinez auf dem Platz standen, haben die Bayern gegen 10 Mann (!) sichtbar an defensiver Stabilität verloren - und auch, wenn das Gegentor durch einen Fehler von Dante eingeleitet wurde, das Gegentor passte da ins Bild.
    Die Bayern bekamen das Spiel wieder in den Griff; dennoch hat mich das Auftreten nach der 60. Minute deutlich an die letzte Saison nach Schweinsteigers Verletzung erinnert.

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