Europa LeagueNur Stuttgart schafft es in die nächste Runde

Hannover scheitert in letzter Sekunde, auch Gladbach und Leverkusen fliegen aus der Europa League. Stuttgart steht zum ersten Mal im Achtelfinale. Die Spielberichte

Christian Gentner feiert sein Tor mit seinen Teamkollegen

Christian Gentner feiert sein Tor mit seinen Teamkollegen  |  © Dennis Grombkowski/AFP/Getty Images

KRC Genk – VfB Stuttgart 0:2 (0:1)

Der VfB Stuttgart steht zum ersten Mal im Achtelfinale der Europa League. Nach dem 1:1 im Hinspiel vor einer Woche besiegte der schwäbische Bundesligist im Rückspiel den KRC Genk. Arthur Boka (45. Minute) und Christian Gentner (59.) erzielten die Treffer für die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia. Mit dem verdienten Weiterkommen hat sich Stuttgart aus seiner Krise befreit.

Die Temperaturen im Genker Stadion waren frostig, aber beide Teams spielten schnell nach vorn, ohne viel zu Taktieren. In der Stuttgarter Offensive fiel Shinji Okazaki auf, der für Raphael Holzhauser spielte. In der 14. Minute wäre ihm beinahe die frühe Führung gelungen, doch Kalidou Koulibaly klärte den Lupfer kurz vor der Torlinie.

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Die Stuttgarter blieben gefährlicher als ihre Gegner, leisteten sich aber auch zu viele kleine Fehler. Vedad Ibiševićs Schuss in der 19. Minute ging klar über das Tor. Martin Harnik (28.) hätte sich seine Chance aus 15 Metern nicht entgehen lassen dürfen, doch der Ball rauschte über das Tor. Im Gegenzug konnte Genks Spieler Benjamin de Ceulaer einen Kopfball nicht platzieren, bei dem der VfB auf Abseits spekuliert hatte.

Genk wurde gegen Ende der ersten Halbzeit stärker. Der VfB stand aber solide, Antonio Rüdiger als Ersatz für den gesperrten Georg Niedermeier agierte gut in der Innenverteidigung.

Schließlich schafften die Schwaben doch ihre Treffer: Boka schoss nach einem Eckball auf das Tor, zweimal wurde der Schuss abgefälscht, bis er im Netz landete. Gentner (59.) erhöhte nach einem blitzschnellen Angriff mit einem souveränen Flachschuss ins lange Eck.

Genk wurde in der zweiten Halbzeit noch immer nicht offensiver – umso ärgerlicher für den VfB, dass Ibišević (54.) eine weitere Chance aus kurzer Distanz vergab. Ibrahima Traoré (74.) der frei vor dem gegnerischen Tor stand, zielte knapp vorbei.

Im Achtelfinale trifft der VfB am 7. und 14. März auf Lazio Rom. Im Heimspiel wird Ibišević fehlen, der in Genk seine dritte Gelbe Karte sah.

KRC Genk: Köteles - Ngcongca, Simaeys, Koulibaly, Tshimanga - Hyland, Kumordzi (61. Barda) - Buffel (77. Ojo), Gorius, de Ceulaer (71. Joseph-Monrose) - Plet
VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Rüdiger, Boka - Kvist, Gentner - Harnik, Okazaki (77. Holzhauser), Traoré (75. Maxim) - Ibišević (83. Macheda)
Schiedsrichter: Yefet (Israel)
Zuschauer: 22.000
Tore: 0:1 Boka (45.), 0:2 Gentner (59.)
Gelbe Karten: Hyland / Ibišević, Maxim
Beste Spieler: de Ceulaer / Tasci, Gentner

Álvaro Domínguez im Zweikampf Libor Kozák

Álvaro Domínguez im Zweikampf Libor Kozák   |  © Filippo Monteforte/AFP/Getty Images

Lazio Rom – Borussia Mönchengladbach 2:0 (2:0)

Abwehrfehler haben Borussia Mönchengladbachs Traum vom ersten Europacup-Achtelfinale seit 18 Jahren platzen lassen. Eine Woche nach dem 3:3-Unentschieden im Hinspiel verlor der Bundesliga-Zehnte das Rückspiel bei Lazio Rom. Antonio Candreva (10.) und Alvaro Gonzalez (33.) nutzten zwei Gladbacher Fehler, um Lazio die Tore zu sichern.

Angefeuert von fast 10.000 mitgereisten Fans wollten die Mönchengladbacher das Weiterkommen unbedingt schaffen. Doch die Mannschaft von Lucien Favre spielte vorne ohne Mut und zeigte in der Abwehr katastrophale Schwächen. Das brachte das Team frühzeitig ins Hintertreffen: Die Mannschaft wirke "wie der Igel vor der Schlange", sagte der wütende Borussia-Sportdirektor Max Eberl schon in der Pause.

Die Gladbacher Strategie, aus einer gesicherten Defensive auf die richtige Chance zu lauern, wurde bereits in der Anfangsphase durchkreuzt. Mit einem dilettantischen Ballverlust im Mittelfeld leitete Álvaro Domínguez das Führungstor für Lazio ein. Candreva nahm das Geschenk des Gladbacher Abwehrspielers dankbar an und brachte seine Mannschaft in Führung. In Mönchengladbachs Defensive behielt nur Martin Stranzl die Übersicht.

Der unnötige Gegentreffer sorgte für zusätzliche Verunsicherung bei den Gladbachern, die erst nach der Hälfte der ersten Halbzeit vorne Akzente setzte – aber trotzdem kaum torgefährlich wurde. Nach 21 Minuten rutschte Patrick Herrmann beim Schuss ab, der Ball flog weit am Tor vorbei.

Die Römer waren effizienter: Ihre zweite Chance nutzten sie prompt zum zweiten Tor. Als ter Stegen einen Schuss von Stefan Radu aus gut 20 Metern nach vorne abprallen ließ, reagierte Gonzalez schneller als drei Gladbacher und traf zum 2:0. Ein weiteres Gegentor verhinderte kurz vor dem Halbzeitpfiff der Außenverteidiger Oscar Wendt, nachdem ter Stegen zuvor wieder einen Ball nicht festhalten konnte.

Nach dem Seitenwechsel dominierte Mönchengladbach gegen die nachlassenden Römer zwar weitgehend das Geschehen, schaffte aber keine Tore. Erst nach 66 Minuten wurde Lazios Torhüter Federico Marchetti beim Schuss von Stranzl zu einer Parade gezwungen. Am Ende stand für die Borussia die erste Europacup-Niederlage gegen ein italienisches Team seit 39 Jahren.

Lazio Rom: Marchetti - Konko, Biava, Cana, Radu - Ledesma - Candreva (82. Pereirinha), González (69. Onazi), Hernanes, Lulic - Floccari (78. Kozak)

Bor. Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez, Wendt - Nordtveit, Cigerci (70. Hanke), Marx - Herrmann, de Jong, Arango (52. Younes)
Schiedsrichter: Göcek (Türkei)
Zuschauer: 25.000
Tore: 1:0 Candreva (10.), 2:0 González (33.)
Gelbe Karten: - / Younes
Beste Spieler: González, Hernanes / Cigerci

Stefan Kießling im Zweikampf mit Ezequiel Garay

Stefan Kießling im Zweikampf mit Ezequiel Garay   |  © AFP/Getty Images

Benfica Lissabon – Bayer Leverkusen 2:1 (0:0)

Viel probiert, nichts erreicht: für Bayer Leverkusen ist nach einem Spiel der verpassten Chancen die Europa League vorzeitig beendet. Eine Woche nach dem 0:1 im Hinspiel verlor Leverkusen auch das Rückspiel in der Zwischenrunde bei Benfica Lissabon. Der Treffer von André Schürrle in der 75. Minute war zu wenig für den Bundesliga-Dritten. Ola John (60.) und Nemanja Matic (77.) trafen für die Portugiesen.

Die Partie war ein Geduldsspiel: Obwohl Leverkusen das Spiel die meiste Zeit bestimmte, gelang es der Mannschaft zu selten, Lücken in der Abwehr der Portugiesen zu finden. Stefan Kießling rieb sich in vielen Zweikämpfen auf und hatte zudem Pech mit einem Schuss an den Pfosten. Auch Schürrle scheiterte zunächst. Immerhin stand die Defensive sicher: Oscar Cardozo, der im Hinspiel für Lissabon traf, war gegen seinen Bewacher Ömer Toprak kaum erfolgreich.

Mit Elan machte sich Leverkusen an die schwierige Aufgabe, den Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen. Schon in der 3. Minute setzte Schürrle das erste offensive Achtungszeichen, doch Benficas Torhüter Artur konnte einen frühen Rückstand verhindern. Wenig später fehlte Bayer einmal mehr das Glück, als Kießling aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf (12.).

Der Schwung der Leverkusener ebbte allerdings rasch ab, Benfica gelangen immer mehr erfolgversprechende Angriffe. In der 16. Minute bewahrte Leverkusens Torwart Bernd Leno seine Mannschaft bei einem Kopfball von Nicolas Gaitan reaktionsschnell vor dem Gegentor. Während die Portugiesen allmählich die Spielkontrolle übernahmen, ging bei den Leverkusenern die Passsicherheit immer mehr verloren. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit berappelte sich die Elf von Trainer Sascha Lewandowski wieder – und hatte erneut Pech. Diesmal traf Schürrle mit einem Schuss aus spitzem Winkel den Pfosten.

Nach einer Stunde Spielzeit tobten die Benfica-Anhänger, als Ola John den Ball aus spitzem Winkel unhaltbar für Leno in die lange Torecke schoss. Dem möglichen Ausgleich stand in der 63. Minute beim Volleyschuss von Rolfes erneut Artur im Wege. Eine Viertelstunde vor Schluss keimte bei Bayer nach Schürrles Volleyschuss zum 1:1 noch einmal Hoffnung auf, doch nur zwei Minuten später machte Matic diese mit seinem Kopfballtreffer zum 2:1 wieder zunichte.

Benfica Lissabon: Artur - André Almeida, Luisão, Garay, Melgarejo - Carlos Martins (53. Salvio), Matic, Gaitán - Pérez, Cardozo (64. Lima), John (90.+4 Jardel)
Bayer Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Toprak, Boenisch - Bender (57. Hegeler), Reinartz (74. Milik), Rolfes - Castro, Schürrle, Kießling
Schiedsrichter: Kralovec (Tschechien)
Zuschauer: 42.000
Tore: 1:0 John (60.), 1:1 Schürrle (75.), 2:1 Matic (77.)
Gelbe Karten: John, Matic, Pérez / Bender, Carvajal
Beste Spieler: Artur, John / Schürrle, Kießling

Sergio Pinto und Eto'o

Sergio Pinto und Eto'o  |  © Martin Rose/AFP/Getty Images

Hannover 96 – Anschi Machatschkala 1:1 (0:0)

Ein Ausgleich in letzter Minute schmeißt Hannover 96 aus der Europa League: Gegen Anschi Machatschkala kam der Verein nicht über ein Remis hinaus. Nach dem 1:3 im Hinspiel schieden die Hannoveraner damit aus. Sergio da Silva Pinto (70. Minute) erzielte das Hannover-Tor. Lacina Traoré gelang in der langen Nachspielzeit (90.+8) der Ausgleich für Anschi. "Es ist bitter, weil wir die Chance hatten weiterzukommen. Die Leistung war okay, aber letztlich zählt das Ergebnis", sagte der 96-Kapitän Christian Schulz.

"Ich denke, dass wir die bessere Mannschaft waren und das Spiel gemacht haben. Wir hätten es verdient gehabt, weiterzukommen", sagte da Silva Pinto. Auch Jan Schlaudraff zeigte sich enttäuscht: "Ich glaube wir können uns nicht viel vorwerfen. Wir haben in der Europa League einen guten Eindruck hinterlassen."

Hannover setzte die Russen unter Druck. Die beste Chance in der Anfangsphase hatte Mohammed Abellaoue (15.), doch er verpasste die Hereingabe von Szabolcs Huszti. Fünf Minuten später ging ein Schuss von Abellaoue aus 25 Metern am Tor vorbei. Auch bei einem Kopfball von Mame Diouf (23.) fehlte nicht viel zu Hannovers Führung.

Anschi Machatschkala schien zunächst überrascht über die Stärke der Hannoveraner. Der keinesfalls sicher wirkende Anschi-Torwart Wladimir Gabulov (34.) boxte den Ball nach einer Freistoß-Flanke von Hustzi gerade noch weg. Ein Kopfball von Didier Ya Konan (40.) ging daneben – Hannover fehlte das Glück.

Auch nach der Pause war Hannover das aktivere Team, aber es fehlten die klaren Aktionen. Doch dann traf da Silva Pinto: Nach Hustizs Flanke ging sein Drop-Kick ins Netz. Als Diouf (87.) im Strafraum fiel, forderte Hannover Strafstoß, bekam diesen aber nicht. In der achtminütigen Nachspielzeit traf schließlich Traoré zum Ausgleich.

Hannover 96: Zieler - Sakai (83. Sobiech), Djourou, Schulz, Pocognoli (72. Rausch) - Schmiedebach (61. Schlaudraff), da Silva Pinto - Ya Konan, Huszti - Diouf, Abdellaoue
Anschi Machatschkala: Gabulow - Logaschow, João Carlos, Ewerton, Eschtschenko - Jucilei, Diarra - Boussoufa (79. Carcela-González), Achmedow (90.+10 Schatow), Willian (67. Traoré) - Eto'o
Schiedsrichter: Eriksson (Schweden)
Zuschauer: 27.500
Tore: 1:0 da Silva Pinto (70.), 1:1 Traoré (90.+9)
Gelbe Karten: Diouf, Huszti, Sakai, Ya Konan / Boussoufa, Eto'o, Ewerton, Gabulow, Logaschow
Beste Spieler: Huszti, Schulz / Jucilei

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Leserkommentare
  1. liebe zeit,

    ich hab das spiel in hannover nicht gesehen und ihre überschrift ist so irritierend dass ich auf annderen seiten die fakten checken musste, das war nicht der sinn meines herkommens.
    erfahrene betrachter der internationalen turniere schätzen ja die dramatik der auswärtstorregelung, so dass man bei ihrer überschrift den eindruck hatte hannover wäre opfer einer last minute-tragödie geworden.

    aber nichts dergeichen, der ausgleich besiegelte lediglich alle hoffnungen noch entscheidende zweite tor zu schießen. beim endstand von nur 1:0 wären die hannoveraner auch ausgeschieden!

    bitte hegen sie ein webig mehr sorgfalt beim kreieren ihrer überschriften....

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ihr kommentar gilt auch für Rom-Gladbach.
    das fast herbeipostulierte "weiterkommen" nach 3:3 zuhause war unrealistisch, eigentlich lächerlich.
    die Römer spielten von anfang an ihr spiel sicher und ungefährdet "nach hause".
    nach dem frühen 1:0 von Lazio glaubte doch kein mensch mehr an den - nötigen - sieg der gladbacher.

    • lxththf
    • 22. Februar 2013 12:05 Uhr

    ohne Klugschei...erei :)
    Das Hannoverspiel war sehr dramatisch und Hannover dem 2:0 deutlich näher, als die Russen dem 1:1. Der Ausgleich fiel in last Minute und zerstörte jegliche Hoffnungen, denn da war der Kuchen gefrühstückt.

  2. Breite nur Hopp. Wird leider nichts mit dem erhofften Durchmarsch der deutschen Clubs in Europa. Ausgerechnet Stuttgart wird es auch nicht reißen.

  3. Ihr kommentar gilt auch für Rom-Gladbach.
    das fast herbeipostulierte "weiterkommen" nach 3:3 zuhause war unrealistisch, eigentlich lächerlich.
    die Römer spielten von anfang an ihr spiel sicher und ungefährdet "nach hause".
    nach dem frühen 1:0 von Lazio glaubte doch kein mensch mehr an den - nötigen - sieg der gladbacher.

    Antwort auf "ausgleich"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • lxththf
    • 22. Februar 2013 12:07 Uhr

    erlebt hat, dass ein Team ein Spiel nochmal gedreht hat. Anders formuliert. Gladbach hätte nach dem 0:1 gerade mal 2 Tore gebraucht in den verbleibenden 80 Minuten. Total unrealistisch? Glücklicherweise wurde das Hinspiel gezeigt und da hat Gladbach (leider auch Lazio) gezeigt, was alles möglich ist im Fußball.

  4. ähmm...
    was ist bei der überschrift den so irretierend?
    stuttgart ist die einzige von 4 mannschaften, die eine runde weiterkommt....
    und da ist es völlig egal, ob es sich um einen last minute treffer handelt oder ein blamables 2-0 ohne jede gegenwähr...
    unter strich zählt nur der vfb, der die deutsche fahne in der euro league hochhält

    Eine Leserempfehlung
    • lxththf
    • 22. Februar 2013 12:05 Uhr

    ohne Klugschei...erei :)
    Das Hannoverspiel war sehr dramatisch und Hannover dem 2:0 deutlich näher, als die Russen dem 1:1. Der Ausgleich fiel in last Minute und zerstörte jegliche Hoffnungen, denn da war der Kuchen gefrühstückt.

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "ausgleich"
    • lxththf
    • 22. Februar 2013 12:07 Uhr

    erlebt hat, dass ein Team ein Spiel nochmal gedreht hat. Anders formuliert. Gladbach hätte nach dem 0:1 gerade mal 2 Tore gebraucht in den verbleibenden 80 Minuten. Total unrealistisch? Glücklicherweise wurde das Hinspiel gezeigt und da hat Gladbach (leider auch Lazio) gezeigt, was alles möglich ist im Fußball.

    Antwort auf "hallo, kannnichtsein"
  5. ohne BVB und Bayern...., aber auch sehr wenige Kommentare...warum?

  6. Bundesliga Vereinen, die in europäischen Achtelfinalen spielen.
    Ist die BL damit die führende europäische Liga geblieben?

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, nf
  • Schlagworte Europa | Stuttgart | Christian Gentner | Bayer AG | Bundesliga | Fußball
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