Fußball-BundesligaDortmund gewinnt Verfolgerduell, Nürnberg beendet Gladbachs Serie

Der BVB vergibt gegen Leverkusen einen Zwei-Tore-Vorsprung, beweist am Ende aber Stehvermögen. Mönchengladbach verliert erstmals nach neun Spielen. Alle Spielberichte

Dortmunds Lukasz Piszczek (l.) und Leverkusens Andre Schürrle im Zweikampf

Dortmunds Lukasz Piszczek (l.) und Leverkusens Andre Schürrle im Zweikampf  |  © Marius Becker/dpa

Bayer Leverkusen – Borussia Dortmund 2:3 (0:2)

Borussia Dortmund ist wieder der erste Verfolger von Spitzenreiter Bayern München. Der deutsche Meister siegte in einem spannenden Spiel bei Bayer Leverkusen und verdrängte die Rheinländer von Tabellenplatz zwei. Marco Reus (3. Minute), Jakub Blaszczykowski (9./Foulelfmeter) und Robert Lewandowski (63.) beendeten mit ihren Treffern die Heimserie der Leverkusener, die zuvor in 15 Pflichtspielen auf eigenem Platz ungeschlagen waren.

Die beiden Tore von Stefan Reinartz (58./62.) genügten den Gastgebern nicht, obwohl Blaszczykowski seinen zweiten Strafstoß (70.) vergab und es damit noch mal spannend machte. Bayer rutschte durch die Niederlage auf Rang drei ab und hat im Kampf um die direkte Champions-League-Qualifikation nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Vierten Eintracht Frankfurt. Die Dortmunder wahrten ihren Zwölf-Zähler-Rückstand auf die Bayern.

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Beide Teams hielten sich nicht lange auf und stürmten sofort drauflos. Nach 56 Sekunden tauchte Gonzalo Castro vor dem BVB-Ersatzkeeper Mitchell Langerak auf, der den erkrankten Roman Weidenfeller vertrat. Castros Heber war aber zu hoch angesetzt. Kurz darauf machte es Reus besser. Der Nationalspieler nutzte einen Steilpass von Lewandowski und hob den Ball gekonnt über den herauslaufenden Bayer-Schlussmann Bernd Leno.

Fünf Minuten später ärgerte sich Leno schon wieder. Diesmal tauchte Lewandowski frei vor ihm auf, der Keeper brachte den Polen zu Fall und Schiedsrichter Deniz Aytekin entschied auf Strafstoß. Blaszczykowski verwandelte sicher – 2:0 für Dortmund.

Diese Effektivität fehlte den Leverkusenern in der ersten Hälfte. Mehrfach kamen die Gastgeber gefährlich vor das Tor der Borussia, nutzten ihre Chancen aber nicht. Stefan Kießling verpasste sein 100. Tor in der Bundesliga, als er einen Hechtflugkopfball daneben setzte (14.). Gut zehn Minuten später blockte Felipe Santana in höchster Not einen Schuss von Kießling ab. Auch André Schürrle hatte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel kein Glück (44.).

Nach der Pause das gleiche Bild: Die beherzten Bayer-Kicker drängten auf den Anschluss, blieben aber zunächst erfolglos. Der eingewechselte Sidney Sam (47.) scheiterte ebenso am starken Langerak wie Kießling (50.) bei einem Kopfball aus kurzer Distanz. Im Nachschuss traf Schürrle den auf der Torlinie postierten Mats Hummels. Nach dem neunten Eckball war es dann endlich so weit: Kießling bediente Reinartz, der den Ball ins Tor brachte.

Nun wackelten die Dortmunder bedenklich, konnten kaum noch für offensive Entlastung sorgen. Die Zahl der Fehlpässe beim BVB häufte sich, die Abwehr ließ ungewohnt viel zu. Und wieder war es Defensivspezialist Reinartz, der nach einer Kopfball-Vorlage von Sebastian Boenisch traf.

Aber schon im Gegenzug baute Bayer die taumelnde Borussia unfreiwillig wieder auf. Philipp Wollscheids Rückpass war zu kurz, Lenos Rettungstat reichte nicht. Lewandowski sagte danke und brachte die Gäste mit seinem 13. Saisontor wieder in Führung. In einer intensiven Schlussphase stemmten sich die Leverkusener mit Macht gegen die unglückliche Schlappe, schafften aber die Wende nicht mehr.

Bayer Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Toprak, Boenisch - Bender, Reinartz (87. Milik), Rolfes (46. Sam) - Castro (79. Hegeler), Kießling, Schürrle

Borussia Dortmund: Langerak - Piszczek, Felipe Santana, Hummels, Schmelzer - Gündogan (90.+3 Schieber), Bender - Blaszczykowski (80. Großkreutz), Götze (90. Kehl), Reus - Lewandowski

Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach)

Zuschauer: 30.210 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Reus (3.), 0:2 Blaszczykowski (9./Foulelfmeter), 1:2 Reinartz (58.), 2:2 Reinartz (62.), 2:3 Lewandowski (63.)

Besonderes Vorkommnis: Leno (Bayer Leverkusen) hält Foulelfmeter von Blaszczykowski (70.)

Gelbe Karten: Boenisch (4), Carvajal (6), Leno (1), Reinartz (6), Toprak (5) / Langerak (1)

Beste Spieler: Reinartz, Carvajal / Götze, Lewandowski

1. FC Nürnberg – Bor. Mönchengladbach 2:1 (2:0)

Der 1. FC Nürnberg hat seinem neuen Trainer Michael Wiesinger den ersten Sieg als Bundesligatrainer beschert. Timmy Simons (4. Minute) brachte die Franken mit einem Foulelfmeter in Führung, Tomas Pekhart (30.) legte nach. Patrick Herrmann (58.) konnte für Gladbach nur noch den Anschlusstreffer erzielen. Nürnberg hält somit den Abstand zum Relegationsplatz konstant bei acht Punkten.

"Das ist klar eine Schwalbe. Man muss aufpassen, wenn man so einen Penalty gibt, dann muss man sicher sein. Das ist unglaublich", schimpfte Gladbachs Coach Lucien Favre über den frühen Strafstoß. "Wir haben schon schlimmere Elfer bekommen", sagte Nürnbergs Torwart Raphael Schäfer nach dem Spiel.

Während die Rheinländer erstmals nach neun Pflichtspielen wieder verloren und den Sprung auf einen Europa-League-Rang verpassten, bleiben durch den Erfolg der Nürnberger die Nichtabstiegsplätze für 1899 Hoffenheim sowie den FC Augsburg und Greuther Fürth in weiter Ferne. Deren Punktgewinne hatten den Druck auf Nürnberg schon vor dem Anpfiff erhöht. "Wir gucken nur auf uns, wir müssen hier zu Hause unsere Hausaufgaben erledigen", warnte Wiesinger deshalb sein Team und drängte in seinem dritten Spiel seit der Amtsübernahme von Dieter Hecking auf den ersten Erfolg. "Wir wollen drei Punkte."

Die Nürnberger befolgten die Maßgabe des Coaches von Beginn an – kamen aber zunächst durch zweifelhafte Mittel zum Erfolg. Obwohl Gladbachs Thorben Marx beim Tackling gegen Mike Frantz zurückzog, nutzte der Linksaußen die Gelegenheit, ging im Strafraum zu Boden und verleitete Schiedsrichter Florian Mayer so zum Pfiff. Simons düpierte Gladbachs Torwart Marc-André ter Stegen mit einem Schuss in die Tormitte.

Trotz des frühen Rückschlags zeigten sich die Gäste keineswegs beeindruckt, sondern drängten auf den schnellen Ausgleich. Nach einem Solo des schnellen und technisch hochbegabten Herrmann, der auch Nürnbergs Schlussmann Raphael Schäfer ausspielte, rettete Hiroshi Kiyotake (8.) kurz vor der Linie. In einer offenen, temporeichen Partie sorgte vor allem Juniorennationalspieler Herrmann für die spielerischen Höhepunkte der Gäste. Dessen Distanzversuch parierte Schäfer jedoch sicher (36.), zudem zeichnete sich der Torhüter auch gegen Luuk de Jong (43.) aus.

Abgeklärter agierten die Franken. Sie setzen bei weniger als 30 Prozent Ballbesitz in der ersten Halbzeit aus einer kompakten Defensive ihre wenigen Vorstöße mustergültig um. Marx leitete mit einem Querpass den Konter über Kiyotake ein, die öffnende Vorlage des Japaners verwertete Pekhart aus halblinker Position mit seinem dritten Saisontreffer.

Auch nach der Pause blieb die Partie umkämpft. Gladbach zeigte die zunächst vermisste Zielstrebigkeit. Nach einer Kopfballablage von de Jong sprintete Herrmann Nürnbergs Innenverteidiger Per Nilsson davon und ließ Schäfer keine Chance. Mit der Einwechslung von Peniel Mlapa für Lukas Rupp (60.), der nach den Ausfällen von Havard Nordtveit (Knieverletzung) und Granit Xhaka (Grippe) im defensiven Mittelfeld in die Startelf gerückt war, setzte Gladbachs Trainer Lucien Favre auf volle Offensive. Zehn Minuten vor Ende musste Angreifer Mlapa angeschlagen jedoch wieder vom Feld – und auch sein Ersatz Mike Hanke konnte in einer hitzigen und nickligen Schlussphase nicht mehr für den Ausgleich sorgen.

1. FC Nürnberg: Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola - Simons - Feulner, Kiyotake, Balitsch (90.+2 Dabanli), Frantz (75. Mak) - Pekhart (68. Polter)

Bor. Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Brouwers, Dominguez, Wendt - Rupp (60. Mlapa - 80. Hanke), Marx (78. Ring) - Cigerci, Arango - Herrmann, de Jong

Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf)

Zuschauer: 37.793

Tore: 1:0 Simons (4./Foulelfmeter), 2:0 Pekhart (30.), 2:1 Herrmann (58.)

Gelbe Karten: Mak (1), Pinola (9) / Herrmann (4), Jantschke (5), Wendt (1)

Beste Spieler: Kiyotake / Herrmann

Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 0:2 (0:2)

Srdjan Lakic hat Eintracht Frankfurt vier Tage nach seiner Verpflichtung auf Champions-League-Kurs geschossen. Der frühere Stürmer des VfL Wolfsburg sorgte mit einem Doppelpack (22./36. Minute) für den Sieg beim Hamburger SV. Mit nun 36 Punkten festigte die Eintracht Platz vier in der Tabelle. In Hamburg hatte Frankfurt zuletzt vor 14 Jahren gewonnen. Für Trainer Armin Veh war es die erstmalige Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.

Lakic kam für Karim Matmour im Angriff zum Zug. Sebastian Jung durfte nach überstandener Grippe für Stefano Celozzi beginnen. Lakic zeigte schon nach sieben Minuten seine Torgefährlichkeit, als ein Kopfball nur ganz knapp am Tor von René Adler vorbeiging. Genau richtig stand der Kroate, als er nach einem Angriff über Jung und Stefan Aigner den Ball über die Linie drücken konnte. Seit der Saison 2010/2011 hatte er nicht mehr getroffen.

"Es ist schwer für ihn, er hat jetzt drei Einheiten mit uns mitgemacht. Ich weiß schon, dass er normalerweise mehr Zeit braucht, um Dinge zu automatisieren und die Laufwege auch zu kennen. Ein gewisses Risiko ist das natürlich, aber das Risiko gehe ich gerne ein", hatte Veh vor der Partie gesagt.

Das Risiko zahlte sich aus, zumal es so wirkte, als hätte er die Laufwege mit seinen Mitspielern schon länger geübt. Wieder war es Aigner, der ihm beim zweiten Treffer mit einer langen Flanke auflegte. Lakic traf mit einem Kopfballaufsetzer. Adler war ohne Chance, konnte sich aber drei Minuten später auszeichnen, als der zweimalige Vorlagengeber Aigner es einmal selbst versuchte.

Seine erste Möglichkeit hatte der blasse HSV durch seinen treffsichersten Torjäger. Artjoms Rudnevs' (26.) Schuss landete aber in den Armen von Kevin Trapp. Die beste Möglichkeit vergab Tolgay Arslan (45.), der den Vorzug vor Per Skjelbred erhalten hatte, als er vor dem gegnerischen Tor Rudnevs anschoss. Schon nach wenigen Minuten hatte Milan Badelj die fünfte Gelbe Karte erhalten und fehlt den Hanseaten am kommenden Wochenende bei Borussia Dortmund.

Fink wechselte nach der Pause zwar den offensiven Maximilian Beister für Arslan und Tomas Rincon für Badelj ein, das Spiel machten aber zunächst wieder die Gäste. Der frühere HSV-Spieler Alexander Meier traf das Aluminium. Heung-Min Son fand nach einem Kopfball (51.) seinen Meister in Trapp, der den Ball über die Latte lenkte. Adler verhinderte einen höheren Rückstand, als er sich in einen Schuss von Meier (54.) warf. Kurz vor Schluss parierte der Keeper mit der Fußsohle erneut stark gegen Meier (87.), auch sein Gegenüber Trapp zeichnete sich noch mehrfach aus.

Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Bruma, Westermann, Jansen - Badelj (46. Beister) - Arslan (46. Rincón), Aogo (78. Berg) - van der Vaart - Son, Rudnevs

Eintracht Frankfurt: Trapp - Jung, Anderson, Zambrano, Oczipka - Schwegler, Rode - Aigner (89. Celozzi), Meier, Inui (87. Russ) - Lakic (83. Matmour)

Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 52.523

Tore: 0:1 Lakic (22.), 0:2 Lakic (36.)

Gelbe Karten: Badelj (5), Bruma (1), Rudnevs (3) / Matmour (1)

Beste Spieler: Son / Trapp, Aigner, Lakic

FSV Mainz 05 – Bayern München 0:3 (0:1)

Auf dem Weg zur 23. deutschen Meisterschaft hat der FC Bayern München auch die Auswärtshürde beim FSV Mainz 05 gemeistert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gewann der Tabellenführer mit und kann am Sonntag entspannt zuschauen, wie Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund um den Anschluss kämpfen werden.

Thomas Müller in der 41. Minute und Mario Mandzukic (50./57.) mit seinen Saisontreffern 13 und 14 schossen die Tore für Bayern, die nun 51 Punkte auf ihrem Konto haben. Allerdings täuscht das klare Resultat etwas über den Spielverlauf, denn die Münchner kamen schwer in die Gänge.

Mainz bot dem Vizemeister in der ersten Hälfte mit aggressivem Zweikampfverhalten die Stirn und kaum Raum zur Entfaltung. Schon nach zehn Minuten hielt es der Bayern-Trainer Jupp Heynckes nicht mehr auf der Bank. Immer wieder stand der 67-Jährige gestikulierend an der Seitenlinie, um das Spiel seiner Mannschaft von außen zu ordnen.

Doch die Bayern bekamen zunächst keinen Zugriff. Der FSV Mainz, der auf seinen Torjäger Adam Szalai verzichten mussten, spielte unbekümmert auf und brachte die Bayern-Defensive einige Male in schwierige Situationen. Allerdings fehlte es in Tornähe an der Präzision, so dass auf beiden Seiten klare Chancen ausblieben.

Erst in der 36. Minute wurde es zum ersten Mal gefährlich – für die Bayern. Nicolai Müller passte quer an die Strafraumgrenze zu Yunus Malli, dessen Direktschuss von Dante zur Ecke abgefälscht wurde. Kurz darauf kamen auch die Gäste durch Javi Martinez, dessen Kopfball der FSV-Torwart Christian Wetklo parierte, zu ihrer ersten Möglichkeit.

Die Münchner Führung kam überraschend. Toni Kroos schickte einen feinen Pass auf Müller, der Wetklo umkurvte und ins leere Tor einschob. Es war bereits das elfte Saisontor für den Nationalspieler.

Nach dem Wechsel spitzelte Mandzukic eine Flanke von David Alaba ins Netz, dann war der Kroate auf Vorlage von Philipp Lahm mit dem Kopf zur Stelle. Die Mainzer ließen sich trotz des deprimierenden Rückstandes zwar nie hängen, konnten den Favoriten aber nicht mehr in Bedrängnis bringen.

Wetklo verhinderte gegen Mandzukic (72.) eine noch höhere Niederlage. Sein Gegenüber Manuel Neuer musste dagegen in den gesamten neunzig Minuten nicht einmal ernsthaft eingreifen. In der Schlussviertelstunde durften auf Münchner Seite auch noch Arjen Robben und Mario Gomez ran.

FSV Mainz 05: Wetklo - Pospech, Kirchhoff, Noveski, Zabavnik - Baumgartlinger - Malli (46. Risse), Soto (62. Zimling) - Ivanschitz - Nicolai Müller, Parker (84. Caligiuri)

Bayern München: Neuer - Lahm, van Buyten, Dante, Alaba - Javi Martínez, Schweinsteiger - Müller, Kroos (82. Luiz Gustavo), Ribéry (76. Robben) - Mandzukic (76. Gomez)

Schiedsrichter: Weiner (Ottenstein)

Zuschauer: 34.000 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Müller (41.), 0:2 Mandzukic (50.), 0:3 Mandzukic (57.)

Gelbe Karten: Nicolai Müller (5), Risse (1), Zabavnik (4) /

Beste Spieler: Nicolai Müller / Mandzukic, Müller

FC Schalke 04 – SpVgg Greuther Fürth 1:2 (0:0)

Selbst ein Traumtor von Neuzugang Michel Bastos hat den FC Schalke 04 nicht in die Erfolgsspur zurückgeführt. Die Mannschaft von Jens Keller verlor im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SpVgg Greuther Fürth trotz spielerischer Überlegenheit durch ein Tor von Neuzugang Nikola Djurdjic in der Nachspielzeit und verlor im Kampf um die Champions-League-Plätze weiter an Boden.

Der erst am Dienstag verpflichtete Brasilianer Bastos brachte sein Team mit einem Distanzschuss (46. Minute) in Führung, doch Felix Klaus (52.) schaffte für Greuther Fürth zunächst den Ausgleich, ehe Djurdjic nachlegte und dem Schalke nach siebzehn Spielen ohne Sieg sogar noch den zweiten Dreier der Saison bescherte.

Der von Olympique Lyon ausgeliehene Bastos feierte wie erwartet gleich seine Premiere bei Schalke, zudem rückte Jermaine Jones nach seiner Drei-Spiele-Sperre auf seine angestammte Position im defensiven Mittelfeld. Julian Draxler übernahm die Spielmacherrolle des nach Tottenham gewechselten Lewis Holtby und war einer der besten Schalker. Gleichwohl musste er nach einer guten Stunde für den Neuzugang Raffael den Platz räumen.

Auf der Gegenseite krempelte der Ex-Schalker Michael Büskens bei seinem ersten Gastspiel in der Arena als Fürther Trainer nach dem 0:3 gegen Mainz seine halbe Mannschaft um. Unter anderem kehrte der Stürmer Gerald Asamoah gegen seine ehemaligen Kollegen in die Startelf zurück. Und in Matthias Zimmermann, Jozsef Varga und Nikola Djurdjic bot Büskens drei Neulinge auf.

Schalke war von Beginn an zwar spielbestimmend, doch schnelles Spiel in die Spitze und damit auch große Chancen waren selten. Allein durch Standards drohte zunächst etwas Gefahr. Zweimal kam Roman Neustädter nach Ecken von Jefferson Farfan zu Kopfbällen (11./29.), die aber von dem Torhüter Wolfgang Hesl und Milorad Pekovic abgewehrt wurden. Bastos traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz (26.). Die Franken verteidigten engagiert und setzten gelegentlich sogar Akzente nach vorn. Der Ungar Varga gefiel im defensiven Mittelfeld und hatte Pech bei einem Distanzschuss (25.).

Kurz nach der Pause zeigte Bastos, warum ihn Schalke für rund 1,5 Millionen Euro für eineinhalb Jahre aus Frankreich geholt hat. Der 29-Jährige legte sich den Ball neben dem linken Strafraumeck zurecht und ließ Hesl mit einem harten Linksschuss in die lange Ecke keine Abwehrchance.

Doch nur sechs Minuten später verspielte der Champions-League-Achtelfinalist seinen Vorteil wieder und kassierte nach einer schönen Hereingabe von Djurdjic, die Klaus über die Linie drückte, den überraschenden 1:1-Ausgleich. Zwar drängte der Gastgeber in der Schlussphase auf den Siegtreffer, doch die SpVgg stärkte ihrem in die Kritik geratenen Trainer mit einer Energieleistung in der Defensive den Rücken. Kurz vor Schluss traf Raffael nur den Pfosten, ehe Djurdjic zum letzten Tor traf. 

FC Schalke 04: Hildebrand - Uchida, Höwedes, Matip, Fuchs - Neustädter, Jones (82. Pukki) - Farfán, Draxler (67. Raffael), Bastos - Huntelaar

SpVgg Greuther Fürth: Hesl - Zimmermann, Mavraj, Sobiech, Baba - Klaus (72. Sararer), Varga, Peković (69. Nehrig), Stieber - Djurdic, Asamoah (84. Azemi)

Schiedsrichter: Dankert (Rostock)

Zuschauer: 60.693

Tore: 1:0 Bastos (47.), 1:1 Klaus (52.), 1:2 Djurdic (90.+2)

Gelbe Karten: Fuchs (5) / Peković (4), Sobiech (1), Varga (1)

Beste Spieler: Draxler, Bastos / Varga, Djurdic

VfL Wolfsburg – FC Augsburg 1:1 (1:1)

Der FC Augsburg bleibt in der Rückrunde ungeschlagen. Die gegen den Abstieg kämpfenden Augsburger sicherten sich beim VfL Wolfsburg ein Remis und holten in der dritten Partie nach der Winterpause den fünften Punkt. Wolfsburg blieb hingegen auch im insgesamt vierten Spiel gegen Augsburg ohne Sieg und liegt weiter weit entfernt von den Europapokal-Plätzen. Den Augsburger Ausgleichstreffer erzielte Jan Moravek (25.), nachdem für den VfL Innenverteidiger Naldo (23.) zur Führung getroffen hatte.

Die Wolfsburger spielten nur anfangs offensiv und dominierend. Mehr Ballbesitz und mehr gewonnene Zweikämpfe führten zu besseren Statistikwerten, ohne dass der VfL überzeugen konnte. Zudem ließ die Nutzung der frühen Einschussmöglichkeiten zu wünschen übrig.

Je länger das Spiel dauerte, desto häufiger liefen sich die Gastgeber in der FCA-Defensive fest. Diego setzte deutlich weniger Impulse als zuletzt. Mittelstürmer Bas Dost bekam kaum Anspiele, konnte sich außerdem nicht gegen die aufmerksamen Augsburger Innenverteidiger durchsetzen.

Die Wolfsburger Abwehr hatte kaum etwas zu tun, wirkte allerdings bei den wenigen Augsburger Angriffen nicht sicher. Häufig schalteten sich die VfL-Innenverteidiger Naldo und Alexander Madlung in die Angriffsaktionen ein. Madlung, der für den in Hannover schwachen Simon Kjaer in die Startformation rückte, spielte anfangs gute Pässe nach vorne. Sein Partner Naldo überzeugte mit Freistößen und Kopfbällen wie bei der Führung nach einer Ecke von Diego.

Hatten die Augsburger gefährliche Aktionen, dann war oft Ja-Cheol Koo daran beteiligt. Der vom VfL ausgeliehene Südkoreaner sorgte einige Male für Unruhe. Kein Wunder, dass Koo auch den Ausgleich durch Moravek vorbereitete, bei dem Madlung und Marcel Schäfer unglücklich aussahen. Verärgert war der Mittelfeldspieler, dass er in der 63. Minute keinen Elfmeter erhielt, als Naldo ihn am Arm berührte und aus dem Gleichgewicht brachte.

Auffälligster Augsburger war indes Alexander Manninger. Der für den angeschlagenen Simon Jentzsch im Tor stehende Keeper hielt einige Male mit tollen Reflexen. So entschärfte er in der Anfangs-Viertelstunde die besten VfL-Chancen von Diego. Dessen Drehschuss aus kurzer Distanz in der 12. Minute wehrte er geschickt ab, und auch fünf Minuten später parierte der österreichische Ersatztorwart in seinem dritten Erstligaspiel gegen den VfL-Spielmacher. Zudem reagierte er in den Nachspielzeit gut gegen Madlungs Kopfball.

Die Augsburger zeigten großen Einsatz und viel Leidenschaft. Sie spielten mit der gleichen Startelf wie zuletzt beim Punktgewinn gegen Schalke 04 dicht gestaffelt im Mittelfeld und auf Konter aus. Stürmer Sascha Mölders erhielt indes wenig verwertbare Anspiele und gewann kaum Zweikämpfe.

VfL Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Madlung, Schäfer - Träsch (83. Kahlenberg), Polak (67. Hasebe) - Vieirinha, Diego, Perisic - Dost (67. Olic)

FC Augsburg: Manninger - Philp, Callsen-Bracker, Klavan, Ostrzolek - Baier - Koo, Moravek, Ji (88. Hahn), Werner (46. Vogt) - Mölders (82. Oehrl)

Schiedsrichter: Fritz (Korb)

Zuschauer: 22.257

Tore: 1:0 Naldo (23.), 1:1 Moravek (25.)

Gelbe Karten: Diego (3), Fagner (2) / Baier (4), Ostrzolek (4), Werner (4)

Beste Spieler: Fagner, Naldo / Koo, Manninger

1899 Hoffenheim – SC Freiburg 2:1 (2:1)

Erleichterung bei 1899 Hoffenheim: Nach neun Spielen ohne Sieg, dem Umbau der halben Mannschaft und der viel diskutierten Degradierung von dem Torwart Tim Wiese gewann die TSG gegen den SC Freiburg. Die Kraichgauer verbesserten sich dadurch wieder auf den Relegationsplatz der Fußball-Bundesliga. Ein Doppelpack von Kevin Volland in der 10. und 26. Minute war die Antwort auf die frühe Freiburger Führung durch Max Kruse (4.). Durch diesen wichtigen Sieg dürfte nach den vielen Negativschlagzeilen der vergangenen Wochen wieder etwas mehr Ruhe bei den Hoffenheimern einkehren.

Der 20 Jahre alte Volland hat bislang jedes der drei Rückrunden-Tore seiner Mannschaft erzielt. Doch noch mehr in den Blickpunkt rückte in die neue Hoffenheimer Nummer eins. Heurelho Gomes stand nur zwei Tage nach seiner Verpflichtung vom englischen Club Tottenham Hotspur bereits im Tor der TSG und wurde von den Fans zunächst mit freundlichem Applaus begrüßt und später während des Spiels sogar bei jeder Entschärfung einer Flanke lautstark gefeiert. Genau solche hohen Bälle waren stets die größte Schwäche des Ex-Nationaltorwarts Wiese gewesen, der zum eigenen Schutz vor dem großen öffentlichen Druck nur von der Tribüne aus zuschaute.

Gomes gab der Mannschaft tatsächlich jene Sicherheit, die Wiese nur ganz selten einmal ausstrahlte. Neben dem routinierten Brasilianer liefen auch der Verteidiger David Abraham und der Stürmer Igor de Camargo zum ersten Mal für die Hoffenheimer auf. Insgesamt gab es bei der TSG fünf Änderungen gegenüber dem 1:2 bei Eintracht Frankfurt und sogar deren sechs im Vergleich zum 3:5 im Hinspiel in Freiburg. Auch das zeigt, wie viel Unruhe in diesem Team steckt.

Folglich zeigte der Sport-Club in den ersten Minuten auch genau das, was die Hoffenheimer sich erst mühsam erarbeiten müssen: einen selbstbewussten und vor allem eingespielten Auftritt. Kruse nutzte gleich die erste Chance zum 0:1 und Verteidiger Oliver Sorg hätte nur vier Minuten später aus spitzem Winkel gleich nachlegen können (8.). Doch die völlig neu zusammengewürfelten Gastgeber hielten der überlegenen Freiburger Spielaufstellung mit Erfolg einen unbändigen Einsatz und einige schwer zu verteidigende Offensivkräfte (Volland, Firmino, Usami) entgegen. So drehten sie das Spiel.

Dem 1:1-Ausgleich ging ein Pfostenschuss von Roberto Firmino voraus, dessen Abpraller Volland aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Beim 2:1 nutzte der U21-Nationalspieler einen Ballverlust von Freiburgs Sorg im eigenen Strafraum.

Nach der Pause waren die Gäste wieder deutlich überlegen. Im Gegensatz zu den Anfangsminuten fehlte ihnen in der Offensive aber die Durchschlagskraft. Hoffenheim verlegte sich aufs Kontern und war damit gefährlicher als der SC: de Camargo (60.) und Patrick Ochs (89.) vergaben die besten Möglichkeiten. Die Freiburger verpassten durch ihre erste Niederlage bei der TSG die Chance, einen Vereinsrekord aufzustellen: Sie hätten in der Bundesliga zum ersten Mal sieben Auswärtsspiele in Serie ungeschlagen bleiben können.

1899 Hoffenheim: Heurelho Gomes - Beck, Delpierre, Abraham, Johnson - Weis (76. Williams), Polanski - Roberto Firmino (83. Ochs), Volland, Usami - de Camargo (70. Derdiyok)

SC Freiburg: Baumann - Hedenstad, Diagne, Krmas, Sorg - Schuster, Flum - Schmid (76. Makiadi), Caligiuri - Rosenthal (84. Jendrisek), Kruse

Schiedsrichter: Hartmann (Wangen)

Zuschauer: 24.000

Tore: 0:1 Kruse (4.), 1:1 Volland (10.), 2:1 Volland (26.)

Gelbe Karten: Beck (4), Polanski (3), Roberto Firmino (4) / Hedenstad (1)

Beste Spieler: Volland, Polanski / Schuster, Kruse

Fortuna Düsseldorf – VfB Stuttgart 3:1 (2:0)

Mit dem ersten Sieg in diesem Jahr hat Fortuna Düsseldorf einen wichtigen Erfolg im Abstiegskampf der Fußball- Bundesliga geschafft und die sportliche Krise beim VfB Stuttgart verschärft. Der Aufsteiger bezwang Stuttgart und hält mit 24 Punkten weiterhin einen Sicherheitsabstand zur Abstiegszone. Die Stuttgarter hingegen mussten schon die vierte Niederlage in Serie hinnehmen. Robbie Kruse (8./37.) und Oliver Fink (76.) erzielten die Treffer für Düsseldorf, die nach mehr als 23 Jahren wieder einen Heimsieg gegen Stuttgart feierten. Christian Gentner traf für den VfB (60.).

Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia, der unter der Woche seinen Vertrag bis 2015 verlängert hatte, war durch viele Verletzungen und Sperren zu Umstellungen gezwungen. Insgesamt standen gleich fünf neue Spieler in der Startformation, darunter auch der  Neuzugang Felipe in der Innenverteidigung und Tamas Hajnal im offensiven Mittelfeld. Doch gegen die zuletzt enttäuschenden Gastgeber fanden die Stuttgarter nur schwer ins Spiel. Die Düsseldorfer standen in der Defensive sehr tief und setzten dann bei Ballgewinn auf schnelle Konter.

Fortunas Trainer Norbert Meier hatte dafür drei wichtige Veränderungen vorgenommen. Der Kapitän Andreas Lambertz kehrte wie Ken Ilsö wieder ins Team zurück und in der Innenverteidigung feierte Stelios Malezas sein Comeback nach fast viermonatiger Verletzungspause.

Vor allem Lambertz tat dem Spiel für Fortuna gut. In der achten Minute legte der Fortuna-Kapitän nach einem Doppelpass Robert Tesche den Ball auf, doch der Neuzugang traf nur den rechten Innenpfosten. Zwei Minuten später war dann der Australier Kruse mit dem Führungstreffer zur Stelle, als er einen von Tesche abgefälschten Schuss aufnahm und zum 1:0 verwandelte. Noch vor der Pause gelang erneut Kruse mit einem Flachschuss ins lange Ecke nach Vorarbeit von Ilsö der zweite Treffer für den Aufsteiger (37.).

Die Gäste mussten nach dem Rückstand reagieren. In Federico Macheda und Ibrahima Traore kamen zwei neue Offensivkräfte, die dem Angriffsspiel der Stuttgarter neue Impulse gaben. Eine Flanke des schnellen Traore nutzte Gentner in der 60. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer. In der Folgezeit hatten die Düsseldorfer Schwerstarbeit in der Defensive zu verrichten und kamen nur noch zu wenigen Entlastungsangriffen. Eine dieser Möglichkeiten nutzte der eingewechselte Fink mit einem Distanzschuss zum 3:1. Damit war der vierte Heimsieg der Saison für den Aufsteiger perfekt.

Fortuna Düsseldorf: Giefer - Balogun, Malezas, Latka, van den Bergh - Bodzek, Tesche - Kruse (90. Bellinghausen), Ilsø (67. Fink), Lambertz - Reisinger (80. Schahin)

VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Felipe Lopes, Molinaro - Gentner, Kvist - Torun (71. Okazaki), Hajnal (46. Traoré), Holzhauser (46. Macheda) - Ibisevic

Schiedsrichter: Stark (Ergolding)

Zuschauer: 44.153

Tore: 1:0 Kruse (10.), 2:0 Kruse (37.), 2:1 Gentner (60.), 3:1 Fink (76.)

Gelbe Karten: Kruse (6), Malezas (1) / Felipe Lopes (1), Kvist (4), Sakai (4)

Beste Spieler: Lambertz, Kruse / Gentner, Traoré

Werder Bremen – Hannover 96 2:0 (0:0)

Nils Petersen hat Werder Bremen vor einem Fehlstart in der Rückrunde bewahrt. Der Stürmer erzielte beide Treffer im 50. Bundesliga-Nordderby gegen Hannover 96 und bescherte seiner Mannschaft damit den ersten Sieg im Jahr 2013. Mit 25 Punkten hat die Elf von Bremens Trainer Thomas Schaaf den Anschluss zur oberen Tabellenhälfte wieder hergestellt. Der Bremer Sieg war verdient, auch wenn die beiden Tore durch Petersen (85. und 88. Minute) sehr spät fielen. Für den früheren Torschützenkönig der 2. Fußball-Bundesliga waren es die Saisontreffer Nummer acht und neun.

Werder war nach zuletzt zwei Niederlagen und 2:8 Gegentoren um Wiedergutmachung bemüht. Im Mittelfeld übernahm Aaron Hunt nach überstandener Oberschenkelverletzung das Kommando und rückte genauso in die erste Elf wie Eljero Elia. Mit frühem Pressing setzte die Mannschaft von dem Trainer Thomas Schaaf Hannover unter Druck und erspielte sich bei Dauerregen ein deutliches Übergewicht und Chancenplus. Nach 20 Minuten hatte Bremern bereits zehn Torschüsse.

Der verschwenderische Umgang mit den Tormöglichkeiten war bei Bremen jedoch auch ein Nachteil. So setzte Assani Lukimya bereits in der zweiten Minute einen Kopfball an die Latte. Danach scheiterte Mehmet Ekici mit einem abgefälschten Schuss (8.) und Zlatko Junuzovic mit einem Schlenzer (10.). Anschließend war es Sokratis, der per Kopf für Gefahr sorgte (10.). Doch der starkeTormann Ron-Robert Zieler war in dieser Szene ebenso zur Stelle wie Mitte der ersten Halbzeit bei einem Schuss von Nils Petersen aus halbrechter Position (22.). Kurz vor der Pause verzog Hunt in aussichtsreicher Position (45.+1).

Mit vielen Ballverlusten machten sich die Hannoveraner, denen neun Leistungsträger wegen Verletzungen oder Sperren fehlten, das Spiel selbst schwer. Die beste Chance resultierte aus einem schlimmen Fehlpass der Bremer, als Mame Diouf frei vor Werders Tormann Sebastian Mielitz auftauchte, den Ball aber nicht richtig traf (17.). Gefährlich wurde Hannover nur dann, wenn das Mittelfeld schnell überbrückt wurde. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit verschlimmerte sich die Personalsituation von Hannover 96, als Mohammed Abdellaoue mit einer Knieverletzung vom Feld musste.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren es die Bremer, die eine Schrecksekunde zu überstehen hatten. Einen Schuss von Jan Schlaudraff von der Strafraumgrenze konnte Mielitz nur nach vorne abprallen lassen, den Nachschuss brachte Diouf aus kurzer Entfernung aber nicht im Tor unter. Der Treffer hätte wegen Abseitsstellung aber auch nicht gezählt.

Nach einer kurzen Pause waren die Bremer aber wieder Herr der Lage. Es wurde mehrfachbrenzlig für Zieler, wie etwa bei den guten Chancen von Lukimya (54.), Petersen (61.) oder Hunt (68.). Auf der Linie rettete für Zieler Manuel Schmiedebach nach einem Kopfball von Sokratis. So dauerte es bis zur 85. Minute, bis Petersen auf Vorlage von Elia traf.

Werder Bremen: Mielitz - Ignjovski, Lukimya, Sokratis, Schmitz - Junuzovic - Elia (89. Prödl), de Bruyne, Hunt, Ekici (74. Yildirim) - Petersen (90.+1 Akpala)

Hannover 96: Zieler - Chahed, Djourou, Haggui, Pander - Schmiedebach (87. Sobiech), da Silva Pinto - Schlaudraff (79. Kadah), Huszti - Abdellaoue (40. Rausch), Diouf

Schiedsrichter: Gräfe (Berlin)

Zuschauer: 41.600 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Petersen (85.), 2:0 Petersen (88.)

Gelber Karten: - / Kadah (1), Djourou (2), Chahed (2)

Beste Spieler: Sokratis, Petersen / Zieler, da Silva Pinto

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Leserkommentare
    • gynngr
    • 02. Februar 2013 1:10 Uhr

    die Mannschaft von dem Trainer - war sicher nur spass, oder ...

    Eine Leserempfehlung
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    ...stört sich lange niemand mehr.;)

    • lyriost
    • 04. Februar 2013 9:03 Uhr

    "Die Mannschaft von xy" ist sprachlich völlig korrekt. Ihr "Spass" dagegen orthographisch falsch. Außerdem beginnt ein Satz mit einem großen Buchstaben, und der Gedankenstrich, den Sie gesetzt haben ist keiner, richtig wäre –. Davon abgesehen, gehört an die von Ihnen gewählte Stelle gar keiner. Fehlleistungen über Fehlleistungen – aber das Maul aufreißen ...

    • Netiew
    • 02. Februar 2013 4:46 Uhr

    Was mag das bedeuten? Vielleicht 8 Gegentore in 2 Spielen oder 2 Gegentore in 8 Spielen oder erst 2, dann 8 Gegentore oder 2 vom Trainer erlaubte, dann aber 8 erhaltene Gegentore? Die Trainer haben ja was gegen Gegentore.

  1. 3. Tusch!

    Wenn in der Bundesliga schon nichts Besonderes los ist: Real hat durch ein Eigentor von Herrn Cristiano Ronaldo 0:1 verloren. Wenn das nicht der Lacher des Wochenendes ist?

    4 Leserempfehlungen
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    wenigstens hat er ein Tor geschossen....was man von Gomez und Robben ja nicht behaupten kann..... tata tata...

    • creo2.0
    • 03. Februar 2013 14:22 Uhr

    Da war mein Wochenende aber deutlich spannender!

    Aber klar gefundenes Fressen für alle Neider..

  2. ...besser wäre....bisher nicht zu stoppen.....oder ist der Kommentator Hellseher??
    Kross ist wahrlich ein Grosser geworden..
    wer 62 Mio. auf der Bank sitzen lassen kann (Robben und Gomez) und erst 15 min vor Schluss einwechselt... hat falsch eingekauft oder hat die Meisterschaft (fast) schon sicher....

  3. wenigstens hat er ein Tor geschossen....was man von Gomez und Robben ja nicht behaupten kann..... tata tata...

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Tusch!"
    • creo2.0
    • 03. Februar 2013 14:22 Uhr

    Da war mein Wochenende aber deutlich spannender!

    Aber klar gefundenes Fressen für alle Neider..

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Tusch!"
  4. .... für den Award "Lacher des Wochenendes" sind offensichtlich immer noch Steigerungen möglich! Meine beiden Vorredner haben, wie sollte es anders sein, natürlich in dieser Hinsicht vollkommen recht!

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    • creo2.0
    • 03. Februar 2013 14:33 Uhr

    Wurde mir aber auch erst nach Ihrem letzten Post klar.. ;-)

    • creo2.0
    • 03. Februar 2013 14:33 Uhr

    Wurde mir aber auch erst nach Ihrem letzten Post klar.. ;-)

    Antwort auf "Korrigiere..."

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