Fußball-Bundesliga : Dortmund gewinnt Verfolgerduell, Nürnberg beendet Gladbachs Serie
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Hamburger SV – Eintracht Frankfurt

Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 0:2 (0:2)

Srdjan Lakic hat Eintracht Frankfurt vier Tage nach seiner Verpflichtung auf Champions-League-Kurs geschossen. Der frühere Stürmer des VfL Wolfsburg sorgte mit einem Doppelpack (22./36. Minute) für den Sieg beim Hamburger SV. Mit nun 36 Punkten festigte die Eintracht Platz vier in der Tabelle. In Hamburg hatte Frankfurt zuletzt vor 14 Jahren gewonnen. Für Trainer Armin Veh war es die erstmalige Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.

Lakic kam für Karim Matmour im Angriff zum Zug. Sebastian Jung durfte nach überstandener Grippe für Stefano Celozzi beginnen. Lakic zeigte schon nach sieben Minuten seine Torgefährlichkeit, als ein Kopfball nur ganz knapp am Tor von René Adler vorbeiging. Genau richtig stand der Kroate, als er nach einem Angriff über Jung und Stefan Aigner den Ball über die Linie drücken konnte. Seit der Saison 2010/2011 hatte er nicht mehr getroffen.

"Es ist schwer für ihn, er hat jetzt drei Einheiten mit uns mitgemacht. Ich weiß schon, dass er normalerweise mehr Zeit braucht, um Dinge zu automatisieren und die Laufwege auch zu kennen. Ein gewisses Risiko ist das natürlich, aber das Risiko gehe ich gerne ein", hatte Veh vor der Partie gesagt.

Das Risiko zahlte sich aus, zumal es so wirkte, als hätte er die Laufwege mit seinen Mitspielern schon länger geübt. Wieder war es Aigner, der ihm beim zweiten Treffer mit einer langen Flanke auflegte. Lakic traf mit einem Kopfballaufsetzer. Adler war ohne Chance, konnte sich aber drei Minuten später auszeichnen, als der zweimalige Vorlagengeber Aigner es einmal selbst versuchte.

Seine erste Möglichkeit hatte der blasse HSV durch seinen treffsichersten Torjäger. Artjoms Rudnevs' (26.) Schuss landete aber in den Armen von Kevin Trapp. Die beste Möglichkeit vergab Tolgay Arslan (45.), der den Vorzug vor Per Skjelbred erhalten hatte, als er vor dem gegnerischen Tor Rudnevs anschoss. Schon nach wenigen Minuten hatte Milan Badelj die fünfte Gelbe Karte erhalten und fehlt den Hanseaten am kommenden Wochenende bei Borussia Dortmund.

Fink wechselte nach der Pause zwar den offensiven Maximilian Beister für Arslan und Tomas Rincon für Badelj ein, das Spiel machten aber zunächst wieder die Gäste. Der frühere HSV-Spieler Alexander Meier traf das Aluminium. Heung-Min Son fand nach einem Kopfball (51.) seinen Meister in Trapp, der den Ball über die Latte lenkte. Adler verhinderte einen höheren Rückstand, als er sich in einen Schuss von Meier (54.) warf. Kurz vor Schluss parierte der Keeper mit der Fußsohle erneut stark gegen Meier (87.), auch sein Gegenüber Trapp zeichnete sich noch mehrfach aus.

Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Bruma, Westermann, Jansen - Badelj (46. Beister) - Arslan (46. Rincón), Aogo (78. Berg) - van der Vaart - Son, Rudnevs

Eintracht Frankfurt: Trapp - Jung, Anderson, Zambrano, Oczipka - Schwegler, Rode - Aigner (89. Celozzi), Meier, Inui (87. Russ) - Lakic (83. Matmour)

Schiedsrichter: Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 52.523

Tore: 0:1 Lakic (22.), 0:2 Lakic (36.)

Gelbe Karten: Badelj (5), Bruma (1), Rudnevs (3) / Matmour (1)

Beste Spieler: Son / Trapp, Aigner, Lakic

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Kommentare

24 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Bayern ist nicht zu stoppen

...besser wäre....bisher nicht zu stoppen.....oder ist der Kommentator Hellseher??
Kross ist wahrlich ein Grosser geworden..
wer 62 Mio. auf der Bank sitzen lassen kann (Robben und Gomez) und erst 15 min vor Schluss einwechselt... hat falsch eingekauft oder hat die Meisterschaft (fast) schon sicher....