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1899 Hoffenheim - SC Freiburg

1899 Hoffenheim – SC Freiburg 2:1 (2:1)

Erleichterung bei 1899 Hoffenheim: Nach neun Spielen ohne Sieg, dem Umbau der halben Mannschaft und der viel diskutierten Degradierung von dem Torwart Tim Wiese gewann die TSG gegen den SC Freiburg. Die Kraichgauer verbesserten sich dadurch wieder auf den Relegationsplatz der Fußball-Bundesliga. Ein Doppelpack von Kevin Volland in der 10. und 26. Minute war die Antwort auf die frühe Freiburger Führung durch Max Kruse (4.). Durch diesen wichtigen Sieg dürfte nach den vielen Negativschlagzeilen der vergangenen Wochen wieder etwas mehr Ruhe bei den Hoffenheimern einkehren.

Der 20 Jahre alte Volland hat bislang jedes der drei Rückrunden-Tore seiner Mannschaft erzielt. Doch noch mehr in den Blickpunkt rückte in die neue Hoffenheimer Nummer eins. Heurelho Gomes stand nur zwei Tage nach seiner Verpflichtung vom englischen Club Tottenham Hotspur bereits im Tor der TSG und wurde von den Fans zunächst mit freundlichem Applaus begrüßt und später während des Spiels sogar bei jeder Entschärfung einer Flanke lautstark gefeiert. Genau solche hohen Bälle waren stets die größte Schwäche des Ex-Nationaltorwarts Wiese gewesen, der zum eigenen Schutz vor dem großen öffentlichen Druck nur von der Tribüne aus zuschaute.

Gomes gab der Mannschaft tatsächlich jene Sicherheit, die Wiese nur ganz selten einmal ausstrahlte. Neben dem routinierten Brasilianer liefen auch der Verteidiger David Abraham und der Stürmer Igor de Camargo zum ersten Mal für die Hoffenheimer auf. Insgesamt gab es bei der TSG fünf Änderungen gegenüber dem 1:2 bei Eintracht Frankfurt und sogar deren sechs im Vergleich zum 3:5 im Hinspiel in Freiburg. Auch das zeigt, wie viel Unruhe in diesem Team steckt.

Folglich zeigte der Sport-Club in den ersten Minuten auch genau das, was die Hoffenheimer sich erst mühsam erarbeiten müssen: einen selbstbewussten und vor allem eingespielten Auftritt. Kruse nutzte gleich die erste Chance zum 0:1 und Verteidiger Oliver Sorg hätte nur vier Minuten später aus spitzem Winkel gleich nachlegen können (8.). Doch die völlig neu zusammengewürfelten Gastgeber hielten der überlegenen Freiburger Spielaufstellung mit Erfolg einen unbändigen Einsatz und einige schwer zu verteidigende Offensivkräfte (Volland, Firmino, Usami) entgegen. So drehten sie das Spiel.

Dem 1:1-Ausgleich ging ein Pfostenschuss von Roberto Firmino voraus, dessen Abpraller Volland aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Beim 2:1 nutzte der U21-Nationalspieler einen Ballverlust von Freiburgs Sorg im eigenen Strafraum.

Nach der Pause waren die Gäste wieder deutlich überlegen. Im Gegensatz zu den Anfangsminuten fehlte ihnen in der Offensive aber die Durchschlagskraft. Hoffenheim verlegte sich aufs Kontern und war damit gefährlicher als der SC: de Camargo (60.) und Patrick Ochs (89.) vergaben die besten Möglichkeiten. Die Freiburger verpassten durch ihre erste Niederlage bei der TSG die Chance, einen Vereinsrekord aufzustellen: Sie hätten in der Bundesliga zum ersten Mal sieben Auswärtsspiele in Serie ungeschlagen bleiben können.

1899 Hoffenheim: Heurelho Gomes - Beck, Delpierre, Abraham, Johnson - Weis (76. Williams), Polanski - Roberto Firmino (83. Ochs), Volland, Usami - de Camargo (70. Derdiyok)

SC Freiburg: Baumann - Hedenstad, Diagne, Krmas, Sorg - Schuster, Flum - Schmid (76. Makiadi), Caligiuri - Rosenthal (84. Jendrisek), Kruse

Schiedsrichter: Hartmann (Wangen)

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Zuschauer: 24.000

Tore: 0:1 Kruse (4.), 1:1 Volland (10.), 2:1 Volland (26.)

Gelbe Karten: Beck (4), Polanski (3), Roberto Firmino (4) / Hedenstad (1)

Beste Spieler: Volland, Polanski / Schuster, Kruse

Leserkommentare
    • gynngr
    • 02. Februar 2013 1:10 Uhr

    die Mannschaft von dem Trainer - war sicher nur spass, oder ...

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    ...stört sich lange niemand mehr.;)

    • lyriost
    • 04. Februar 2013 9:03 Uhr

    "Die Mannschaft von xy" ist sprachlich völlig korrekt. Ihr "Spass" dagegen orthographisch falsch. Außerdem beginnt ein Satz mit einem großen Buchstaben, und der Gedankenstrich, den Sie gesetzt haben ist keiner, richtig wäre –. Davon abgesehen, gehört an die von Ihnen gewählte Stelle gar keiner. Fehlleistungen über Fehlleistungen – aber das Maul aufreißen ...

    • Netiew
    • 02. Februar 2013 4:46 Uhr

    Was mag das bedeuten? Vielleicht 8 Gegentore in 2 Spielen oder 2 Gegentore in 8 Spielen oder erst 2, dann 8 Gegentore oder 2 vom Trainer erlaubte, dann aber 8 erhaltene Gegentore? Die Trainer haben ja was gegen Gegentore.

  1. 3. Tusch!

    Wenn in der Bundesliga schon nichts Besonderes los ist: Real hat durch ein Eigentor von Herrn Cristiano Ronaldo 0:1 verloren. Wenn das nicht der Lacher des Wochenendes ist?

    4 Leserempfehlungen
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    wenigstens hat er ein Tor geschossen....was man von Gomez und Robben ja nicht behaupten kann..... tata tata...

    • creo2.0
    • 03. Februar 2013 14:22 Uhr

    Da war mein Wochenende aber deutlich spannender!

    Aber klar gefundenes Fressen für alle Neider..

  2. ...besser wäre....bisher nicht zu stoppen.....oder ist der Kommentator Hellseher??
    Kross ist wahrlich ein Grosser geworden..
    wer 62 Mio. auf der Bank sitzen lassen kann (Robben und Gomez) und erst 15 min vor Schluss einwechselt... hat falsch eingekauft oder hat die Meisterschaft (fast) schon sicher....

  3. wenigstens hat er ein Tor geschossen....was man von Gomez und Robben ja nicht behaupten kann..... tata tata...

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Tusch!"
    • creo2.0
    • 03. Februar 2013 14:22 Uhr

    Da war mein Wochenende aber deutlich spannender!

    Aber klar gefundenes Fressen für alle Neider..

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Tusch!"
  4. .... für den Award "Lacher des Wochenendes" sind offensichtlich immer noch Steigerungen möglich! Meine beiden Vorredner haben, wie sollte es anders sein, natürlich in dieser Hinsicht vollkommen recht!

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    • creo2.0
    • 03. Februar 2013 14:33 Uhr

    Wurde mir aber auch erst nach Ihrem letzten Post klar.. ;-)

    • creo2.0
    • 03. Februar 2013 14:33 Uhr

    Wurde mir aber auch erst nach Ihrem letzten Post klar.. ;-)

    Antwort auf "Korrigiere..."

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