Fußball-Europameisterschaft : München bewirbt sich für EM 2020

13 Städte werden die Fußball-Europameisterschaft in sieben Jahren austragen. München hat bekannt gegeben, dass es sich als Austragungsort bewerben wird.

München hat sich als erste deutsche Stadt offiziell als Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft 2020 beworben. "Die Bayern haben in unzähligen Gelegenheiten bewiesen, dass sie sehr tolerante Gastgeber sind. Das ist der stärkste Trumpf", sagte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) und Karl-Heinz Rummenigge, dem Vorstandschef des FC Bayern.

Die Bewerbung wird nun zunächst beim Deutschen Fußball-Bund eingereicht. Bis September dieses Jahres muss der DFB dann seine Bewerberstädte für das Turnier bei der Europäischen Fußball-Union Uefa benennen.

Die Kandidaten können sich sowohl um eines von zwölf Paketen mit drei Gruppenspielen und einem K.o.-Spiel im Achtel- oder Viertelfinale als auch um die Ausrichtung der Halbfinals und des Endspiels bewerben. Die Münchner hätten beschlossen, dass sie für beide Optionen ihre Unterlagen beim DFB einreichen wollen, sagte Rummenigge. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hatte zuletzt betont, die erste Variante zu bevorzugen.

Die Uefa will die EM in sieben Jahren in 13 europäischen Ländern austragen lassen. Als weitere mögliche deutsche Bewerberstädte neben der bayerischen Landeshauptstadt waren zuletzt auch Berlin, Dortmund und Stuttgart im Gespräch.

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Kommentare

14 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

Die Eifersucht ist stets ein treuer Begleiter des Menschen

Aus ihrem Kommentar kann ich entnehmen, dass Sie aus einem der Länder kommen, welche Nutznießer des Länderfinanzausgleichs sind.
Sie müssen zugeben, dass die Länder sehr viel Geld für nichts ausgeben.(Berlin)
Sie fordern nun, dass eine Veranstaltung die einen enormen Werbewert hat, nicht stattfinden soll, weil sie der Meinung sind, dass die Länder anscheinend nicht genug bekommen?

Ich bin lieber aktiv

Nun ja, es mag daran liegen, dass mich nicht dafür begeistern kann anderen beim kicken zuzuschauen. Ich gehe lieber klettern oder schwimmen. Aber es würde mit nicht einfallen Geld dafür zu zahlen (oder mich lange in eine Warteschlange zu stellen) wie andere Sport treiben.

Vielleicht haben sie Recht, soll jeder das tun was er will oder kann. Blödsinn ist es trotzdem ;-)
Wer von uns beiden näher an der Realität war sehen wir ggf. 2020. Wer weiss, vielleicht geht es dieses Mal ja wirklich nur um Sport?

Länderfinanzausgleich

Ich bin mir nicht sicher ob das Thema zur Artikel "EM 2020" passt, aber den Bogen zurück zum Sport sollte ich schaffen Ich wohne in München, arbeite in der IT und hätte ohne Bayerns Zahlungen in den Länderfinanzausgleich sicher eine bessere Infrastruktur in München, vielleicht persönlich auch mehr Geld im porte-monnaie. Bis in die 80-er Jahre flossen viele Gelder aus dem Länderfinanzausgleich nach Bayern. Dort wurde es klug investiert (einiges auch veruntreut) und Bayern gelang der Umbau vom Agraland zum IT-Standort. Heute zahlt Bayern grosse Summen in den Länderfinanzausgleich. In vielen Bundesländern wird das Geld tatsächlich "verbrannt", in anderen dazu genutzt die laufenden Augaben zu decken.

Auf der anderen Seite zieht Bayern aus diesen Bundesländern qualifizierte Leute ab, die dort dann eben fehlen. Gerade in München ist dies deutlich zu beobachten, nicht zuletzt an mir selbst. Bayern ist (auch) Mitverursacher der Situation in anderen Bundesländern. Vielleicht ähnlich wie das wirtschaftlich starke Deutschland wirtschaftlich schwache Länder der EU zwar stützt, ihre Wirtschaft aber auch hemmt..

Persönlich glaube ich nicht, dass das Geld für eine EM gut und nachhaltig investiert ist. Wir hätten auf Dauer mehr davon, wenn Gelder in die Bildung gingen, die Infrastruktur sinnvoll ausgebaut wird u.v.m. Sicher ein Kraftakt, aber einer für den es sich lohnt Geld zu investieren. EM-Gelder versickern einfach, eine Abiturklasse "verzinst" sich ein Leben lang!

Ein paar Fakten kann ich so nicht stehen lassen...

Also, bis Mitte der 80er floßen Gelder nach Bayern, nicht viele Gelder. Bayern zahlt im Moment im Jahr 3.9 Mrd. Euro in den LFA ein. Wenn man Alles, was Bayern je erhalten hat zusammen rechnet, kommt man auf 3.418 Mrd. Euro. Die Zahl ist nicht überall inflatitonsbereinigt, aber das spielt keine Rolle bei dieser Summe im Verhältnis zu dem, was gezahlt wird.
Jetzt leisten sich die Bayern auch nicht so viele Sozialleistungen wie viele Nehmerländern. Anzuführen wären da Kindergartengebühren, Studiengebühren etc. Also, so kann man meines Erachtens nicht argumentieren.

Im Übrigen sind sowohl Flughafen, SBahn als auch Stadion bereits in München vorhanden. Ich denke sogar, dass München mit einer Teilnahme Gewinn macht.

Das mit dem Abwerben ist so eine Sache. Also, ich komme ja selbst ursprünglich aus Bayern. Tatsächlich haben viele aus den Neuen Bundeländern dort gearbeitet. Aber ich kann mich drehen wie ich will - es kommt mir nicht in den Sinn, wieso Bayern für die Misswirtschaft der DDR verantwortlich zu zeichnen ist.

München

Huch, ich glaube die Diskussion gleitet etwas ab. An München ist nichts falsch, ich hoffe, mein vorheriger Kommentar enthält keine missverständlichen Formulierungen? In München lernte ich eine nette junge Dame kennen. Ein guter Grund in eine andere Stadt zu ziehen wir ich finde. Von "vorgehaltener Waffe" kann keine Rede sein. Oder meinten Sie "Waffen einer Frau"?