Faschismus: Verpflichtung von Di Canio stößt auf heftige Kritik
Der englische Fußballclub AFC Sunderland hat Paolo di Canio als Trainer verpflichtet. Der hat sich einst offen zum Faschismus bekannt, fühlt sich nun aber missverstanden.
© Jamie McDonald/Getty Images

Paulo di Canio, neuer Trainer des AFC Sunderland
Mit der Verpflichtung des umstrittenen italienischen Exprofis Paolo di Canio als neuen Trainer hat der englische Fußballklub AFC Sunderland heftige Reaktionen ausgelöst. Vorstandsmitglied und Exaußenminister David Miliband trat umgehend zurück. Piara Powar, der Chef des Netzwerks Fußball gegen Rassismus in Europa (Fare), bezeichnete di Canio auf Twitter als "ersten faschistischen Trainer" in der Premier League.
Der Verein und di Canio, der sich in der Vergangenheit zu rechtsradikalen Ansichten bekannt hatte, reagierten prompt. Sie wehrten sich in einer ausführlichen gemeinsamen Stellungnahme auf der Klub-Homepage.
Von Rassismus zu sprechen, sei "absolut dumm, dumm und lächerlich", sagte di Canio. "Natürlich tut es weh, wenn Leute versuchen, dir deine Würde zu nehmen. Das ist nicht fair", meinte der 44 Jahre alte Italiener. Er sagte allerdings auch: "Wenn ich jemanden verletzt haben sollte, tut es mir leid." Ihm seien aber Dinge falsch ausgelegt worden.
"Wir sind nicht im Parlament, sondern auf dem Fußballplatz"
Di Canio war während seiner Zeit als Spieler mehrfach mit offen rechtsradikalen Aktionen und Äußerungen aufgefallen. Er betonte nun, dass er nicht über Politik reden wolle, "weil das nicht mein Gebiet ist. Wir sind nicht im Parlament, sondern auf dem Fußballplatz", sagte er.
Nach der Bekanntgabe des Wechsels verkündete der frühere britische Außenminister David Miliband den Rücktritt von seinem Posten als Vorstandsmitglied des Klubs. "Im Lichte der früheren politischen Äußerungen des Trainers halte ich es für richtig zurückzutreten", erklärte Miliband. Fare-Chef Powar beglückwünschte ihn via Twitter zu diesem Schritt: "Respekt vor Miliband".
Vereinschefin Margaret Byrne verteidigte hingegen das Engagement di Canios: "Ihn als Rassisten zu beschuldigen oder ihm faschistische Sympathien zu unterstellen, wie es einige gemacht haben, beleidigt nicht nur ihn, sondern auch die Integrität dieses Fußballvereins."
In Sunderland tritt di Canio die Nachfolge des am Samstag entlassenen Martin O'Neill an. Der Exprofi erhält einen Zweieinhalbjahresvertrag beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. Zuvor war er trotz sportlicher Erfolge im Februar beim Drittligisten Swindon zurückgetreten.







Europaweit versuchen viele Clubs, dem Wiedererstarken faschistischer Tendenzen bei Teilen ihrer Anhänger entgegenzutreten und ein englischer Erstligist beruft einen bekennenden Faschisten als seinen Trainer.
"Ihn als Rassisten zu beschuldigen oder ihm faschistische Sympathien zu unterstellen, wie es einige gemacht haben, beleidigt nicht nur ihn, sondern auch die Integrität dieses Fußballvereins.""
Das ist die typische widerwärtige Art, diejenigen zu Tätern zu machen, die über dies unsägliche Vereinsverhalten zurecht empört bis entsetzt sind. Der Versuch, die Anhänger des Vereins hier in die katastrophale Fehlentscheidung miteinzubeziehen, ist ebenfalls durchschaubar, wie Fans mehrheitlich allerdings nun mal sind, wird es ihnen egal sein, solange der Verein nur wieder Erfolg hat. Allein schon deswegen muss man hoffen, dass der Verein mit dieser Verpflichtung scheitert.
Ein trauriger Tag für den Fußball.
Bitte bleiben Sie beim Thema. Danke, die Redaktion/mo.
LIES?
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bist du dabei?
Ist ne faire SACHE
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Ist ne faire SACHE
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Ist ne faire SACHE
Bin aus Altersgründen wohl aber nicht mit von der Partie!
Bin aus Altersgründen wohl aber nicht mit von der Partie!
Italienische Faschisten sind keine Rassisten, die Gutmenschen können wieder Luft holen. Müssen jetzt also schon Fußballtrainer dem Mainstream angehören?
Echt traurig, dass man jetzt auch noch den Fußball politisieren will.
Es wird maßlos übertrieben.
Was unterscheidet bitte italienische Faschisten,von deutschen Faschisten hinsichtlich ihrer Weltanschauung?
Italienische Faschisten sind ebenso Rassisten wie deutsche Nazis. Mit dem Unterschied, dass italienische Faschisten heute noch auf ihre Völkermordaktionen z. B. in Abessinien stolz sind und dies auch öffentlich bei Feiern an den entsprechenden faschistischen Denkmälern zeigen können. Es werden sogar heute noch Denkmäler gebaut, die den faschistischen Völkermord verherrlichen.
Ist das ein Aprilscherz? Man gehört also dem Mainstream an, wenn man kein Faschist ist?
Der römische Gruß ist sehr alt und hat wenig mit dem Nationalsozialismus zu tun. Mussolinis Faschismus ist noch nicht mal in der Organisation vergleichbar mit dem süddeutschen und österreichischen Faschismus. Mussolini war vom Rat gewählt und wegen Erfolglosigkeit wurde er wieder abgewählt und vom König verhaftet lassen. Das waren ganz andere Verhältnisse und auch nicht antisemitisch.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
nicht darum, was der Faschismus in Italien in den 1920ern bedeutet hat, sondern darum, welche Haltung mit dem Hitlergruss eindeutig transportiert wird.
Und selbstverständlich sind italienische Faschisten Rassisten und kein skurriler Mussolini-Memorial Club.
Und ebenfalls selbstverständlich ist diese Sport politisch.
Immer schon gewesen. Ich verweise Sie auf das "Wunder von Bern".
Ebenfalls verfängt nicht Ihr Versuch, Kritiker des öffentlich zur Schau getragenen Rechtsradikalismus als "Gutmenschen" zu bezeichnen.
Ist Ihnen bewusst, welches Vokabular Sie hier verwenden?
Bei Ihnen passen Form und Inhalt gut zusammen.
Was unterscheidet bitte italienische Faschisten,von deutschen Faschisten hinsichtlich ihrer Weltanschauung?
Italienische Faschisten sind ebenso Rassisten wie deutsche Nazis. Mit dem Unterschied, dass italienische Faschisten heute noch auf ihre Völkermordaktionen z. B. in Abessinien stolz sind und dies auch öffentlich bei Feiern an den entsprechenden faschistischen Denkmälern zeigen können. Es werden sogar heute noch Denkmäler gebaut, die den faschistischen Völkermord verherrlichen.
Ist das ein Aprilscherz? Man gehört also dem Mainstream an, wenn man kein Faschist ist?
Der römische Gruß ist sehr alt und hat wenig mit dem Nationalsozialismus zu tun. Mussolinis Faschismus ist noch nicht mal in der Organisation vergleichbar mit dem süddeutschen und österreichischen Faschismus. Mussolini war vom Rat gewählt und wegen Erfolglosigkeit wurde er wieder abgewählt und vom König verhaftet lassen. Das waren ganz andere Verhältnisse und auch nicht antisemitisch.
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ls
nicht darum, was der Faschismus in Italien in den 1920ern bedeutet hat, sondern darum, welche Haltung mit dem Hitlergruss eindeutig transportiert wird.
Und selbstverständlich sind italienische Faschisten Rassisten und kein skurriler Mussolini-Memorial Club.
Und ebenfalls selbstverständlich ist diese Sport politisch.
Immer schon gewesen. Ich verweise Sie auf das "Wunder von Bern".
Ebenfalls verfängt nicht Ihr Versuch, Kritiker des öffentlich zur Schau getragenen Rechtsradikalismus als "Gutmenschen" zu bezeichnen.
Ist Ihnen bewusst, welches Vokabular Sie hier verwenden?
Bei Ihnen passen Form und Inhalt gut zusammen.
Bin aus Altersgründen wohl aber nicht mit von der Partie!
Im seien Dinge falsch ausgelegt worden? Wie falsch kann man denn den Faschistengruß bitteschön verstehen? Der Gruß ist so eindeutig und idiotisch wie ein Zeichen nur sein kann!
Was unterscheidet bitte italienische Faschisten,von deutschen Faschisten hinsichtlich ihrer Weltanschauung?
Viel mehr muss man gar nicht sagen.
Man noch lange kein Rassist, wenn man sich gegen Zuwanderung in sein Land beschwert, wie Di Canio es tut.
Leider wird das hier in Deutschland quasi gleichgesetzt.
"Italienische Faschisten sind ebenso Rassisten wie deutsche Nazis. Mit dem Unterschied, dass italienische Faschisten heute noch auf ihre Völkermordaktionen z. B. in Abessinien stolz sind und dies auch öffentlich bei Feiern an den entsprechenden faschistischen Denkmälern zeigen können. Es werden sogar heute noch Denkmäler gebaut, die den faschistischen Völkermord verherrlichen."
Nein, sind sie nicht unbedingt. Und ein Völkermord hat auch nichts mit Faschismus zu tun, einige denken anscheinend, da bestehe ein Patent drauf. Ein Belgier, der sich zur Monarchie bekennt verherrlicht doch auch nicht automatisch die über 10 Millionen Toten im Kongo oder? Soll das dann auch Faschismus sein oder wie? Mal abgesehen davon, dass das kaum jemand weiß und noch weniger interessiert. Jede Nation hat Dreck am Stecken.
Lasst diesen Mann doch einfach machen, wenn er mit seiner Multikultimannschaft (und ich schätze das wird er) auskommt, ist doch alles in Ordnung.
Viel mehr muss man gar nicht sagen.
Man noch lange kein Rassist, wenn man sich gegen Zuwanderung in sein Land beschwert, wie Di Canio es tut.
Leider wird das hier in Deutschland quasi gleichgesetzt.
"Italienische Faschisten sind ebenso Rassisten wie deutsche Nazis. Mit dem Unterschied, dass italienische Faschisten heute noch auf ihre Völkermordaktionen z. B. in Abessinien stolz sind und dies auch öffentlich bei Feiern an den entsprechenden faschistischen Denkmälern zeigen können. Es werden sogar heute noch Denkmäler gebaut, die den faschistischen Völkermord verherrlichen."
Nein, sind sie nicht unbedingt. Und ein Völkermord hat auch nichts mit Faschismus zu tun, einige denken anscheinend, da bestehe ein Patent drauf. Ein Belgier, der sich zur Monarchie bekennt verherrlicht doch auch nicht automatisch die über 10 Millionen Toten im Kongo oder? Soll das dann auch Faschismus sein oder wie? Mal abgesehen davon, dass das kaum jemand weiß und noch weniger interessiert. Jede Nation hat Dreck am Stecken.
Lasst diesen Mann doch einfach machen, wenn er mit seiner Multikultimannschaft (und ich schätze das wird er) auskommt, ist doch alles in Ordnung.
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