Manchester UnitedManU-Trainer Ferguson tritt nach 26 Jahren ab

13 Meistertitel hat er mit Manchester United in England geholt, zwei Mal gewann er die Champions League. Zum Karriereende sagt der 71-Jährige: "Es ist die richtige Zeit."

Der Trainer von Manchester United, Alex Ferguson

Der Trainer von Manchester United, Alex Ferguson  |  © Nigel Roddis/Reuters

Trainer-Legende Alex Ferguson beendet am Saisonende nach 26 Jahren seine Erfolgskarriere bei Manchester United. Das gab der englische Fußball-Rekordmeister bekannt. In seiner Laufbahn führte Ferguson ManUnited zu 13 Meistertiteln und zwei Siegen in der Champions League.

Insgesamt gewann der Schotte bei seinen Trainerstationen St. Mirren, FC Aberdeen und ManUnited 48 Titel. "Es ist die richtige Zeit", sagte Ferguson in der Mitteilung. Als Nachfolger wird in britischen Medien David Moyes, Trainer des Premier-League-Rivalen FC Everton, gehandelt.

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Auch die aktuelle Saison beendet Ferguson mit einem Meistertitel. "Es war mir wichtig, die Organisation in einer möglichst starken Form zurückzulassen", sagte er. "Ich glaube, dies getan zu haben."   

Queen Elisabeth II. hatte Ferguson 1999 wegen seiner besonderen Verdienste für den englischen Fußball in den Stand eines Ritters gehoben. Der 71-Jährige blickt nun zufrieden auf sein Werk zurück: Die Qualität des Teams und die Balance zwischen jungen und erfahrenen Spieler stelle sicher, dass Manchester auch auf lange Sicht erfolgreich bleibe. "Unsere Trainingsanlagen gehören zu den besten weltweit", sagte Ferguson. Das Stadion Old Trafford sei eines der besten der Welt.     

Der in Glasgow geborene Trainer will dem Verein als Vorstandsmitglied verbunden bleiben.

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Leserkommentare
  1. Endlich ist dieser unerträglich mürrische, arrogante und unsympathische Typ weg.

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    ...das trifft es gut. Seit ich Fußball schaue, ist er Trainer von United. Es fällt mir schwer, mir diesen Verein ohne ihn vorzustellen.
    M
    an kann von ihm persönlich halten was man will, sich über so lange Zeit an der Spitze – national wie international – zu halten, lässt über seine fachlichen Fähigkeiten keine zwei Meinungen zu.

    Ich bin gespannt, wer die Nachfolge antritt.

    kennen ihn privat, dass Sie dies beurteilen können?

  2. ...das trifft es gut. Seit ich Fußball schaue, ist er Trainer von United. Es fällt mir schwer, mir diesen Verein ohne ihn vorzustellen.
    M
    an kann von ihm persönlich halten was man will, sich über so lange Zeit an der Spitze – national wie international – zu halten, lässt über seine fachlichen Fähigkeiten keine zwei Meinungen zu.

    Ich bin gespannt, wer die Nachfolge antritt.

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Endlich weg"
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    Das war gar nicht als Antwort auf den ersten Beitrag gemeint.

    wahrlich einer der ganz großen seiner Zunft. Es ist so ähnlich wie mit Giggs und Scholes, die man sich auch nur bei United vorstellen konnte. Wenn man sich überlegt, wo United vor seinem Wirken stand, dann ist diese Leistung einfach Wahnsinn. Man muss sich vorstellen, welche Spielerjuwele von ihm erst den Schliff erhalten haben, der sie zu dem gemacht hat, wie z.B. Beckham und Ronaldo.
    Ferguson steht für eine Form von Fußballromantik, die es in der heutigen, schnelllebigen Zeit kaum noch gibt. Ein Trainer, der absolut das Vertrauen des Vereins, auch in Krisenzeiten genossen hat und am Ende dafür belohnt wird.
    Nun kann man fleißig spekulieren, wer die Nachfolge antritt und aus bayrischer Sicht haben sie es mit Guardiola richtig gemacht, denn sonst hätte man ihn sich sicher bei United gewünscht.

  3. 3. Huch.

    Das war gar nicht als Antwort auf den ersten Beitrag gemeint.

    Antwort auf "Trainer-Legende,..."
  4. Ich wünsche ihm einen schönen Ruhestand. Er hat ihn verdient nach fast 27 Jahren bei den Reds. Wer in seine Fußstapfen tritt, wird viel zu tun haben, sie auszufüllen...

    • Siru
    • 08. Mai 2013 12:09 Uhr

    48 Titel sprechen für sich. Gibt es überhaupt einen Trainer, die das schon mal erreicht hat?

    Etwas nervös macht mich die Meldung aber schon, wird doch Klopp als möglicher Nachfolger genannt. Er sagt zwar immer wieder, daß er seinen Vertrag beim BVB bis 2016 erfüllen wird, aber das hat Götze vor 6 Wochen in einem Interview auch noch so ähnlich gesagt.

    2 Leserempfehlungen
  5. 6. Kagawa

    Kommt nun hoffentlich zurück wie Sahin im Winter...

    Eine Leserempfehlung
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    • Siru
    • 08. Mai 2013 12:48 Uhr

    hab ich auch schon von geträumt....:-)

    • Siru
    • 08. Mai 2013 12:48 Uhr

    hab ich auch schon von geträumt....:-)

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    Antwort auf "Kagawa"
  6. wahrlich einer der ganz großen seiner Zunft. Es ist so ähnlich wie mit Giggs und Scholes, die man sich auch nur bei United vorstellen konnte. Wenn man sich überlegt, wo United vor seinem Wirken stand, dann ist diese Leistung einfach Wahnsinn. Man muss sich vorstellen, welche Spielerjuwele von ihm erst den Schliff erhalten haben, der sie zu dem gemacht hat, wie z.B. Beckham und Ronaldo.
    Ferguson steht für eine Form von Fußballromantik, die es in der heutigen, schnelllebigen Zeit kaum noch gibt. Ein Trainer, der absolut das Vertrauen des Vereins, auch in Krisenzeiten genossen hat und am Ende dafür belohnt wird.
    Nun kann man fleißig spekulieren, wer die Nachfolge antritt und aus bayrischer Sicht haben sie es mit Guardiola richtig gemacht, denn sonst hätte man ihn sich sicher bei United gewünscht.

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    Antwort auf "Trainer-Legende,..."
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    Das ist eben die Alternative zu Bayern München, lange etwas aufbauen und nicht bei der ersten Durststrecke den Trainer rausschmeissen, weil man mal ein oder zwei Jahre nicht erster oder zweiter wird.

    Finanziell sieht ManU auch gar nicht so schlecht aus, wenn man mal die "Schulden" die durch den neuen Eigentümer entstanden sind aus der Bilanz rausrechnet.

    Der der hat nichts anderes gemacht als den Kaufpreis plus Rendite as Verbindlichlkeit in die Bilanz zustellen.

    Ist natürlich auch steuerlich gewinnmindernd.

    Ryan Giggs wird in der nächsten Saison ERSTMALS unter einem anderen Trainer spielen. Der ist 39, der Giggs!

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  • Quelle ZEIT ONLINE, zz
  • Schlagworte Alex Ferguson | Medien | Elisabeth II | Fußball | Queen | Saison
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