Wer spielt wann gegen wen?

Borussia Mönchengladbach – Schalke 04 (Freitag, 20.30 Uhr)
VfB Stuttgart – Greuther Fürth (Samstag, 15.30 Uhr)
Hannover 96 – 1. FSV Mainz 05
Werder Bremen – TSG Hoffenheim
1. FC Nürnberg – Bayer Leverkusen
Eintracht Frankfurt – Fortuna Düsseldorf
Borussia Dortmund – Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr)
SC Freiburg – FC Augsburg (Sonntag, 15.30 Uhr)
Hamburger SV – VfL Wolfsburg (Sonntag, 17.30 Uhr)

Welches Spiel dürfen Sie auf keinen Fall verpassen?

Eigentlich ist ja schon fast alles entschieden. Wer Meister ist (Bayern), wer sich direkt für die Champions League qualifiziert (Dortmund, Leverkusen), wer sich in die Liga nur verirrt hat (Fürth). Nur unten im Keller sind noch ein Abstiegs- und ein Relegationsplatz zu vergeben. Der Verlierer des Duells Bremen gegen Hoffenheim hat darauf beste Chancen. Seit Thomas Schaaf für den sportlichen Erfolg verantwortlich ist, also etwa seit dem Beitritt Bremens zur Hanse 1260, stand es um den Klub nicht so schlecht. Seit zehn Spielen gab es keinen Sieg mehr. Hinzu kommt der Ärger mit Marko Arnautovic und Eljero Elia, zwei begnadeten, aber schlecht erziehbaren Kickern, die kürzlich wegen überhöhter Geschwindigkeit mit der Polizei aneinanderrasselten und deshalb von ihrem Verein bis Saisonende suspendiert wurden. Arnautovic hat sich nun seiner Konterstärke besonnen. Auf seiner Facebook-Seite hat er einen Post veröffentlicht: "Nur damit ihr auch mal checkt wie das so gelaufen ist…" Und in einem Interview legte er einen fast poetischen Satz nach: "Da werden Ameisen zu Elefanten aufgeblasen."

Welches Spiel können Sie mit gutem Gewissen verpassen?

Die Spielplantüftler der DFL hatten alles gegeben. Dortmund gegen Bayern am 32. Spieltag, das sollte der Höhepunkt des Fußballjahres werden, das Spiel, das alles entscheidet. Es kam anders. Weil der FC Bayern zu stark war und beide Vereine ihr großes Glück in diesem Jahr außerhalb der deutschen Grenzen gesucht und gefunden haben. So ist dieses Spiel wohl das absurdeste Spitzenduell seit Langem. Beide Klubs werden mit ihrer B-Elf auflaufen. Auf dass der andere auch ja keine Rückschlüsse auf das große Finale am 25. Mai in London ziehen können wird! Viel mehr als ein bisschen Gefummel wird's wohl nicht werden. Passend dazu nannte das ZDF-Morgenmagazin die Partie "das Vorspiel", auch auf die Gefahr hin, dass die frivole Doppeldeutigkeit beim Zielpublikum 65+ vielleicht nicht komplett verstanden wird. Denen müsste man schon mit Sepp Herberger kommen, und mit seinem famosen Spruch: Ein Vorspiel dauert 90 Minuten.

Wer steht im Blickpunkt?

Immer noch Uli Hoeneß. Lässt er sich am Wochenende in Dortmund sehen? Auch so aber wird genug über ihn geredet und geschrieben. Hier ein paar Google-Treffer:

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