Werder Bremen ist sich mit DFB-Sportdirektor Robin Dutt über eine Zusammenarbeit als Cheftrainer einig. Dutt hat den DFB um eine Freigabe aus seinem Vertrag gebeten. Der Deutsche Fußball-Bund bestätigte dies auf seiner Homepage. Das Präsidium des DFB werde sich "aufgrund der Bedeutung der Personalie" kommende Woche mit der Frage befassen.

Bremens Geschäftsführer Thomas Eichin sagte: "Wir hoffen sehr, dass es zu einer Freigabe durch den DFB kommt." Die Gespräche mit Dutt seien sehr gut verlaufen. "Er ist unser Wunschkandidat für den Trainerposten", sagte Eichin. Er erfülle alle Kriterien, die sich der Verein für einen Neuanfang gesetzt habe. 

Dutt kenne sich "bestens im Nachwuchsbereich aus, kann auf gute Talentförderung verweisen und hat in der Bundesliga bereits nachgewiesen, dass er eine solche Aufgabe erfolgreich meistern kann", sagte Eichin.

Der frühere Freiburger und Leverkusener Trainer Dutt soll in Bremen Nachfolger des langjährigen Trainers Thomas Schaaf werden. Der Verein hatte sich vor gut einer Woche nach 14 Jahren von Schaaf getrennt. Dutt war erst im vergangenen Jahr Nachfolger des zu Bayern München gewechselten Matthias Sammer geworden.