Nick Hornby"Der englische Fußball ist ruiniert worden"

Ich habe keine großen Hoffnungen für den Fußball in England, sagt der Londoner Schriftsteller Nick Hornby. Vielmehr werde dort inzwischen das deutsche Modell bewundert. von 

Manchester Uniteds Wayne Rooney

Manchester Uniteds Wayne Rooney  |  © Alex Livesey/Getty Images

ZEIT ONLINE: Herr Hornby, früher wurden deutsche Spieler und deutsche Mannschaften insbesondere in England als bloße Renner, Maschinen, Panzer verspottet, bewundert, gefürchtet. Nun haben zwei deutsche Mannschaften die Champions League unter sich ausgemacht: Dortmund und Bayern. Zusammen mit der deutschen Nationalmannschaft gelten sie als Avantgarde des modernen, künstlerisch wertvollen Spiels. Wie nehmen Sie diese Entwicklung aus englischer Perspektive wahr?

Nick Hornby: Ich glaube, dass die Menschen hier das deutsche Modell wirklich bewundern. Gerade die Arsenal-Fans hatten die Arroganz der beiden spanischen Vereine satt. Ständig diese Ankündigungen, dass sie wahrscheinlich diesen oder jenen Spieler kaufen würden, und das immer mitten in der Saison. In den letzten paar Jahren haben wir Song, Hleb und Fabregas an Barça verloren und es scheint ganz so, als wären alle drei Spieler durch den Wechsel beschädigt, wenn nicht sogar zerstört worden. Daher ist die Achse Dortmund/München nicht nur wegen ihres Fußballs interessant, der aufregend und technisch anspruchsvoll ist, sondern auch weil gerade die Dortmunder Mannschaft gut aufgebaut ist, ganz offen für jeden. Bloß, dass sie gerade ihre Spieler an München verliert.

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ZEIT ONLINE: Kann, muss der englische Fußball am Ende ausgerechnet von den Deutschen etwas lernen?

Nick Hornby
Nick Hornby

Nick Hornby, Jahrgang 1957, ist ein britischer Schriftsteller. Bekannt wurde er durch seinen Debütroman Fever Pitch, der schnell Kultstatus erreichte. Hornby ist Fan des FC Arsenal.

Hornby: Wir müssen noch eine Menge Dinge erledigen, bis wir von den Deutschen lernen können. Wir sind noch gar nicht in der Lage, überhaupt etwas zu lernen. Der englische Fußball ist von Oligarchen und Scheichs ruiniert worden. Es gibt zu viele Fußballer in England, die zweihundertfünfzigtausend Euro in der Woche verdienen und keinerlei Interesse an dem Klub haben, für den sie spielen, geschweige denn so etwas wie ein Zugehörigkeitsgefühl verspüren. Nur drei Teams können die Meisterschaft gewinnen, und das wird sich in den nächsten Jahren auch nicht ändern. Die Pokalwettbewerbe werden entwertet durch das Bedürfnis nach Champions-League-Fußball. Viele unserer besten internationalen Fußballer kommen in ihren Klubs kaum zum Spielen. Beim Match von Manchester United gegen Real Madrid saß selbst Rooney auf der Bank! Ich habe keine großen Hoffnungen für die Zukunft des Fußballs in unserem Land. Aber vielleicht müsst ihr das auch irgendwann durchmachen. Bayern wirkt auch schon zu stark für die Bundesliga.

ZEIT ONLINE: Bei Ihrem Verein Arsenal London spielen ja zwei Deutsche, Per Mertesacker und Lukas Podolski. Kann man von denen auch etwas lernen?

Hornby: Mertesacker haben die Arsenal-Fans sehr gern. Auf die Melodie von "Guantanamera" singen sie "Big fucking German/we’ve got a big fucking German!" Ich selbst mag ihn aus nostalgischen Gründen: Er erinnert mich an die siebziger und achtziger Jahre, als Innenverteidiger genauso aussahen wie er und genauso spielten.

ZEIT ONLINE: Es hieß immer, er sei zu langsam für die Premier League.

Hornby: Nun ja, er ist schon langsam. Aber er schafft es irgendwie, das zu überspielen. Er bringt sich nie in eine Lage, bei der seine Geschwindigkeit – oder vielmehr das Fehlen derselben – zum Problem wird.

ZEIT ONLINE: Und Podolski?

Hornby: Mein deutscher Verleger Helge Malchow, ein FC Köln-Fan, erzählte mir, dass Podolski "grenzenlos viele" Tore für Arsenal schießen würde. Ich möchte keinesfalls Helges Urteil infrage stellen. Aber ich denke, es ist vertretbar, wenn ich sage, dass es eventuell doch… ein paar Grenzen gibt. Das Problem für Podolski war, dass er Robin Van Persie ersetzen musste. Vielleicht nicht ganz direkt, aber beide schießen mit dem linken Fuß, also waren Vergleiche unvermeidlich. Aber er hat kaum je ein ganzes Match für Arsenal durchgespielt – immer wird er ausgewechselt, und ich weiß nicht, wie fit er im Moment ist.

ZEIT ONLINE: Das deutsch-englische Verhältnis ist aus vielen historischen Gründen nicht einfach. Spielt das bei der Beurteilung deutscher Spieler in der Premier League noch eine Rolle?

Hornby: Nein, gar nicht. Es gibt kein Problem, denn kulturell gesehen sind sich die beiden fußballspielenden Länder sehr ähnlich. Es ist schwer, sich vorzustellen, dass Poldi oder Per in die gleiche Art von Nöten geraten würden wie zum Beispiel Liverpools uruguayischer Stürmer Luis Suárez in den letzten zwei Jahren: Den Gegner beißen, Rassimus und üble Nachrede – eine unschöne Kombination. Und für Arsenal haben die Deutschen noch einen ganz besonderen Vorzug: Sie sind keine Franzosen. Viele Jahre lang war Arsenal eine französische Mannschaft, und – mit Petit, Vieira, Henry, Pires und selbst Nasri – auch ganz glücklich dabei. Aber seit einigen Jahren gibt es keine französischen Spieler solchen Formats mehr, jedenfalls keine, die Arsenal sich leisten könnte. Trotzdem kauft Wenger weiterhin welche ein. Also sind die Deutschen eine willkommene Abwechslung in der Rekrutierungspolitik.

Leserkommentare
  1. Stell dir vor es ist 1. Bundesliga...

    Vielleicht werden sich in Zukunft 2. Liga Spiele weit aus größerer Beliebtheit erfreuen, und deren Stadien zu klein. Jede Mannschaft, die dort zu stark oder zu gepu$ht ist, wird ja umgehend von der 1. BuLI aufgesaugt, und den Bayern zum Fraß vergeworfen. d.h, die 2 Liga bleibt irgendwo immer spannend..

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    Ach hoeren Sie doch auf. Die meisten Fans interessieren sich fuer die erfolgreichen Mannschaften und nicht fuer irgendwelche Zweitligagurken

  2. Ja, die Meisterschft war schon in diesem Jahr extrem langweilig. Für die neue Saison besteht kaum Hoffnung, dass sich das ändern wird. Bayern steht doch schon als Meister fest. In der neuen Saison traue ich denen glatt 34 Siege zu.

    Bleibt abzuwarten, wie lange das noch gut geht. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis es eine "Europaliga" geben wird, denn selbst für die Bayern dürfte dieser Zustand auf Dauer zu langweilig werden.

    "Zusammen mit der deutschen Nationalmannschaft gelten sie als Avantgarde des modernen, künstlerisch wertvollen Spiels."

    Ganz schön dick aufgetragen. Wir reden hier über Fußball.

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    Arroganz war dafür das Dortmund das Finale gewinnt. Sie mögen ja recht haben aber man kann dies auch weniger überheblich ausdrücken. Darum kann euch nämlich in anderen Teilen Deutschlands nicht ausstehen. Ein wenig in Demut üben würde euch gerade jetzt nicht schaden.

  3. Habe am Wochenende noch mit englischen Fans gesprochen. Das ein oder andere kann man sicher vom deutschen Fußball lernen, aber wichtig ist, dass der engl. Fußball wieder eine starke, eigene Identität findet. Denn das Hinterherrennen derjenigen Nation/Spielweise, die gerade angesagt ist, haben die Engländer schon häufig mitgemacht. Vor ein paar Jahren hieß es, ohne Tiki-Taka gehe gar nichts. Ein paar Jahre davor war es der niederländische Fußball, dem man gefälligst hinterhereilen sollte.

    Insofern teile ich die Selbstgefälligkeit, die auch in den Fragen rüberkommt, nicht ganz. Aber Beckenbauers Fehler 1990 ist wohl manchen nicht mehr geläufig.

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    ...wo soll der englische Fußball seine Identität herbekommen? Die englische Nationalmannschaft lässt erkennen, dass es an starkem Nachwuchs fehlt. Welche englischen Spieler haben in den letzten Jahren sehr hohes internationales Niveau gezeigt? Lampard, Terry, Rooney, Scholes, Rio Ferdinand und dann wird es schon dünn.

    Dazu kommt, dass es meiner Meinung nach in England an innovativen Trainern fehlt. Der englische Fußball ist in den letzten Jahrzehnten nicht eben durch neue Ideen aufgefallen, sämtliche Erfolge lassen sich fast ausschließlich durch die individuelle Klasse an oftmals ausländischen Spielern erklären.

    Ohne allzugroße Selbstbeweihräucherung, aber was Deutschland sicher richtig gemacht hat, war nach den katastrophalen Pleiten bei der EM 2000 und 2004 sehr viel Aufwand in die Ausbildung junger Nachwuchsspieler zu investieren. Die Ernte wird jetzt auf Vereinsebene und in der Nationalmannschaft eingefahren. In England kann ich vergleichbares nicht erkennen.

    am meisten verwundert ist die Tatsache, die verschwiegen wird, wenn es um Arsenal geht. Der Klub ist größtenteils im Besitz von Stanley Kroenke http://de.wikipedia.org/w... und es wäre spannend, wie Arsenalfans dies empfinden, dass ihr Klub hin und her gereicht werden könnte.

    Ob Dtl. nun das Topbeispiel ist, an dem man sich orientieren soll, wenn ein Verein alles gewinnt, der schlicht unfassbare Transfersummen stemmt? Ich weiß nicht. Eher nicht und das ist keine Kritik an Bayern, denn das ist deren Aufgabe, als Wettbewerber. Generell gibt es eigentlich kaum wirklich positive Beispiele, bei denen vernünftig über einen sehr langen Zeitraum gewirtschaftet und dabei trotzdem sportlich erfolgreich gespielt wurde. Das ist die Tragik des europäischen Fußballs. Und was das TikiTaka betrifft. Wie oft eigentlich noch. Das wurde schon von Real, Ajax, Argentinien und anderen gespielt, nur eben nicht so benannt. Ja selbst von Arsenal. Erinnert sei an die Zeit um 2004 als sie ohne Niederlage in der Liga blieben und einen sensationellen Fußball spielten.
    Die Identität des englischen Fußballs? Spielerisch mag das verschwimmen mit anderen europäischen Topklubs, aber es gibt sie noch, vor allem im Bezug auf Kampf.
    Der beste Indikator für den Stand einer Liga ist eigentlich die Europaleague, wenn also Vereine aufeinandertreffen, die nicht so sehr mit Geld um sich werfen und genau darum ärgert es mich, dass CL Ausscheider an diesem Wettbewerb teilnehmen dürfen.

  4. In gewisser Weise hat das Geld den englischen Fußball unattraktiv gemacht. Denn wenn immer der Verein gewinnt, der am meisten investiert, wird der Sport höchstens noch für Analysten und Investoren interessant.

    Genau deswegen pinkelt sich Bayern auch längerfristig selber ans Bein, wenn es jedesmal wenn ein Gegner auf Augenhöhe aufsteigt die besten Spieler wegkauft. Denn sowas werden die Fans auf Dauer nicht tolerieren. Und die anderen Vereine werden Sturm laufen, wenn die Bundesliga so an Attraktivität verliert.

    Wo bleibt der Reiz, wenn Bayern jedes Jahr mindestens das vierfache ausgibt für Spieler wie alle anderen Mannschaften der Buli? Neue Finanzierungsregeln werden auf jeden Fall kommen, wenn Bayern so weitermacht. Die anderen Vereine und vorallem die Fans werden das nicht tolerieren.

    Da steht dann eine Mannschaft mit über 70 Millionen Transferausgaben im Finale gegen eine Mannschaft die über 20 Millionen eingenommen hat durch Transfers (Götze ist da nicht mit drin!). Wer hat da Respekt verdient?

    Also wenn das so weitergeht, verabschiede ich mich in die 2. Liga.

    England sollte uns ein warnendes Beispiel sein.

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    Volle Zustimmung!

    "Neue Finanzierungsregeln werden auf jeden Fall kommen, wenn Bayern so weitermacht. Die anderen Vereine und vor allem die Fans werden das nicht tolerieren."

    Vielleicht sollten sich die gleichgesinnten Fans organisieren und ihre Macht demonstrieren. Eine wirksame Maßnahme wäre es schon, wenn man sich die Spiele des eigenen Vereins gegen den FCB nur noch in der Sportschau anschaute. Sollen doch die mitreisenden Bayern-Fans ruhig das komplette Stadion besetzen und ihrem GröFuVaZ (= Größter Fußball-Verein aller Zeiten) ohne störende Gegenstimmen zujubeln dürfen. Gebt dem FCB einfach, was er - laut Hoeneß - will: allein sein ganz oben...
    :-)

    Ich denke, wenn das eine Saison einigermaßen konsequent durchgezogen würde, würden die BuLi-Granden plötzlich vor Ideen nur so sprudeln, wie man den kapitalistischen Wettbewerb wieder etwas sportähnlicher gestalten könnte.
    Das ganze BuLi-Geschäft lebt schließlich von den Euros der Fans. Und die Fans, die wirklich Sport sehen wollen, sollten sich ihrer Macht bewusst werden.

    Ich finde, wir sollten da noch ein wenig abwarten. Der FC Bayern legt gerade die perfekte Saison hin. Ok. Aber die Annahme, der Alptraum quasi, daß diese Bayern dann, mit Götze, mit Lewandowski, mit Guardiola quasi auf Jahre unschlagbar sein werden, teile ich nicht unbedingt. Auch, weil vollkommen unklar ist, wie G + L außerhalb des BVB-Kollektivs funktionieren, oder ob G außerhalb Spaniens funktioniert. Geld schießt keine Tore, und Talent auch nur, wenn es sich wohlfühlt.

    Ich teile da die Meinung von nigromontanus - Bayern muss erst mal zurechtkommen mit Guardiola (und umgekehrt) und nicht in Post-CL- und (wenn Stuttgart nichts dagegen hat) Post-Triple-Lethargie verfallen; die Neuzugänge werden ihr Übriges tun, nur die wenigsten Investitionen der Bayern haben sich so stark ausgezahlt wie jene in Martinez. Auch der BVB wird sich berappeln und ein Stück weit neu ausrichten müssen.

    Ziemlich gut kann ich mir sogar vorstellen, dass es 2013/14 einen Meister gibt, der weder aus München noch aus Dortmund kommt.

    • bayert
    • 28. Mai 2013 7:13 Uhr

    Götze hätte beim BVB bleiben können (er wollte nicht!), Lewandowski will unbedingt weg. Draxler von S04 hat es vorgemacht.

    Der BVB hat letztes Jahr Gladbach geschwächt (neben den FCB), und gestern wurde Bremen geschwächt.

  5. Das Problem im englischen Fußball ist die abgehobenheit von Spielern und Kommentatoren.Spieler meinen wenn sie mehr verdienen als andere waeren sie auch die besseren Fussballer. Kommentatoren himmeln jeden englischen Spieler der mehr als einen akkuraten Pass spielt zum Weltstar hoch.Früher,in meiner Jugend, verloren wir fast immer wenn wir gegen engl.Jugendmannschaften spielten. Sie waren fussballerische und taktisch immer besser als wir. Heute wird engl.Talent nicht gefördert und fuer viel Geld Schrott gekauft.

    2 Leserempfehlungen
    • CorinK
    • 27. Mai 2013 20:13 Uhr

    da spricht aber sehr viel Frustration aus Mr. Hornby. Frust darüber, dass Arsenal in der Premier League etwas den Anschluss verliert und da, im Gegensatz zu den Scheich- und Oligarchen-Clubs, mehr auf "Leistungsbezogene" Einkünfte angewiesen sich so auch nicht zurück in die Spitze kaufen kann.
    Zugegeben, das Abschneiden der Englischen Clubs dieser CL-Saison war alles andere als gut. Einen eindeutigen Abwärtstrend kann ich da jedoch nicht ausmachen. Es ist erst ein Jahr her da hat ein englischer Club die Königsklasse gewonnen. Der gleiche hat dieses Jahr die Euroleague gewonnen. Vor zwei Jahren war ManU noch im Finale. Beiden Vereine würde ich für nächste Saison auch wieder als Anwärter auf Europas Thron sehn. Das Barcelona und Real nächstes Jahr wieder zum Favoritenkreis gehören ist wohl auch unumstritten. In Deutschland haben wir mit dem FCB und dem BVB auch nur zwei Vereine denen mehr wie Viertelfinale zugetraut wird. (Schalke in Klammern und Anführungszeichen, wenn Sie mal ein ruhigeres Jahr erwischen). Insbesondere wenn man die deutschen Vereine in der Euroleague beachtet würde ich bei der Bundesliga bei weitem noch nicht von stärkster Liga reden.

    2 Leserempfehlungen
  6. Volle Zustimmung!

    "Neue Finanzierungsregeln werden auf jeden Fall kommen, wenn Bayern so weitermacht. Die anderen Vereine und vor allem die Fans werden das nicht tolerieren."

    Vielleicht sollten sich die gleichgesinnten Fans organisieren und ihre Macht demonstrieren. Eine wirksame Maßnahme wäre es schon, wenn man sich die Spiele des eigenen Vereins gegen den FCB nur noch in der Sportschau anschaute. Sollen doch die mitreisenden Bayern-Fans ruhig das komplette Stadion besetzen und ihrem GröFuVaZ (= Größter Fußball-Verein aller Zeiten) ohne störende Gegenstimmen zujubeln dürfen. Gebt dem FCB einfach, was er - laut Hoeneß - will: allein sein ganz oben...
    :-)

    Ich denke, wenn das eine Saison einigermaßen konsequent durchgezogen würde, würden die BuLi-Granden plötzlich vor Ideen nur so sprudeln, wie man den kapitalistischen Wettbewerb wieder etwas sportähnlicher gestalten könnte.
    Das ganze BuLi-Geschäft lebt schließlich von den Euros der Fans. Und die Fans, die wirklich Sport sehen wollen, sollten sich ihrer Macht bewusst werden.

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  7. 8. Nick,

    hat vollkommen Recht. Das Grundproblem sicherlich ist das Geld, die Konsequenz jedoch ist fehlende Identifikation und eine fehlende Spielphilosophie. Barcelona beispielsweise hat es vor gemacht, der Philosophie wurde Namen wie Ibrahimovic, Eto'o und Ronaldinho geopfert..und nicht andersherum!

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Lukas Podolski | Fußball | Nick Hornby | Real Madrid | England | Oligarch
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