Schwingen : Er möchte König der Schweiz werden

Schwingen, eine Art Ringen, ist Schweizer Nationalsport. Dieylani Pouye ist der einzige Schwinger aus Afrika. Nun möchte der Senegalese König der Schwinger werden.

Schwingen ist wie Ringen auf Sägemehl – und Nationalsport in der Schweiz. Dieylani Pouye ist seit 2011 fasziniert von dieser Disziplin. Er ist der einzige afrikanische Schwinger. Im Senegal hatte er bereits eine afrikanische Form des Ringens, das "Laamb", praktiziert. Pouye möchte nun für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest qualifizieren, bei dem am 1. September vor großem Publikum der König des Schwingens gekrönt wird. Die Bilder dokumentieren seine Trainingseinheiten und Qualifikationsduelle.

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Kommentare

12 Kommentare Seite 1 von 2 Kommentieren

@ 6 Ärgern Sie sich nicht.

Natürlich haben Sie das Recht, Ihre Heimat zu lieben und vor Überfremdung zu schützen. Wir hier in Deutschland möchten das ganz genau so. Allerdings gibt es bei uns eine Gruppe von Mitbürgern, die den Gedanken an eine eigene Heimat für den Ausweis einer rechtsradikalen Gesinnung hält. Diese Leute, die die Debatten in diesem Forum beherrschen, haben sich die „Einhegung und Ausdünnung“ Deutschlands auf ihre Fahne geschrieben und freuen sich, „wenn wieder ein Stück Deutschland verschwunden ist“. Heimatliebe ist in diesem Weltbild nur bei Tibetern und Tschetschenen angebracht.

Ärgern Sie sich nicht. Die Rassismus- oder Nazikeule gehört hier zum alltäglichen Diskussionsniveau. Es braucht keinen realistischen Anlaß dafür.

Das musste doch aus der Schweiz kommen...!

Interessant, wie sie sich Einbilden, dass ich aus Deutschland komme. Nur zu ihrer Information auch ich bin Schweizer....damit sie es auch glauben: Bi en igssessene alte Zürcher, aber i schrieb jetzt wiiter emol uf Hochdütsch, aus respekt! Sie haben das wort "Nazis" erwähnt, nicht ich und mit ihrer Antwort bestätigen sie mir meine Aussage! Leider ist es immer noch so in der Schweiz, das Fremdenfeindlichkeit sehr hoch ist. Menschen in der Schweiz die einen Migrationshintergrund haben, schiessen wunderbare Tore für unser Land, wenn sie aber einmal Fahnen aus dem Land hissen, aus dennen ihre Eltern den Ursprung haben, dann werden sie kritisiert und verpönt! Auch der junge, ein ganz sympatischer, wird es schwer haben, denn so sind wir-ängstlich-verschlossen und nörgelisch...typisch EIDGENOSSE...und das von einem Zürcher-Schweizer;)

Heimatliebe und Nationalismus...

Sind sehr sehr unterschiedliche Dinge! Wenn ich Worte wie "Überfremdung" höre denke ich unweigerlich an das zweite. Ich empfinde das auch nicht als Nazikeule, Faschismus hat doch wieder eine ganz andere Qualität. Abgesehen davon finde ich Nationalismus in Deutschland verglichen mit anderen Ländern dieser (westlichen) Welt doch *noch* sehr moderat, aber an sich nicht weniger beknackt als in anderen Ländern auch.
Wenn Sie auf Deutsche Bräuche stehen, pflegen Sie sie! Bei denen die ich gern hab mach ich mit! Ansonsten soll jeder Bewohner dieses Landes das auch tun, und wenn das irgendwann immer weniger deutsche sind die irgendwelche Bräuche hier pflegen wird die Welt davon auch nicht untergehen. Auch nicht in Deutschland.