Der Fußballspieler Mario Götze hat rechtliche Schritte gegen die Dortmunder Hip-Hop-Gruppe Kopfnussmusik eingeleitet. Die Rapper hatten nach Bekanntwerden von Götzes Wechsel zum FC Bayern ein Lied veröffentlicht, das nach Ansicht des Sportlers Grenzen überschreitet.

Götzes Berater Volker Struth sagte der Onlineausgabe der Rheinischen Post: "Dieser Schmutzsong hat Grenzen überschritten, gegen die sich Mario wehren muss. Deshalb haben wir juristische Schritte eingeleitet." Mit einer Unterlassungserklärung will er die Publikation des Videos stoppen. In einem weiteren Antrag fordert er, den Verkauf von T-Shirts zu verbieten, die den Aufdruck "Götze-Marionette" tragen. Der Anwalt droht mit Schadensersatzansprüchen in Höhe von 100.000 Euro.

Auf ihrer Facebook-Seite baten die Rapper um Unterstützung und Spenden für einen möglichen Prozess. "Wenn Geld überbleiben sollte, werden wir ein großes Benefizkonzert organisieren und den restlichen Betrag einer gemeinnützigen Organisation spenden", hieß es seitens Kopfnussmusik.