USA – DeutschlandLöw könnte Klinsmann den Job retten

Beim 3:4 gegen die USA traf Joachim Löw auf Jürgen Klinsmann. Mit der Niederlage hilft der DFB dem Ex-Trainer aus den negativen Schlagzeilen. von Cathrin Gilbert

Brüder im Geiste: Joachim Löw und Jürgen Klinsmann nach dem Spiel

Brüder im Geiste: Joachim Löw und Jürgen Klinsmann nach dem Spiel  |  © Nicholas Klamm/Bongarts/Getty Images

Eine Stunde nach der 3:4-Niederlage der Deutschen gegen die US-Amerikaner scheint Washington in einem Gewitterschauer unterzugehen. Der Himmel ist finster, als wäre es Mitternacht. Draußen springen Kanaldeckel aus der Verankerung. Drinnen im noblen Fairmont Hotel isst Joachim Löws Mannschaft zum letzten Mal auf der zweiwöchigen Reise gemeinsam zu Abend.

Die Stimmung im Hotel ist fast genauso gespenstisch wie das Wetter. Nicht nur der 23-jährige Torhüter Marc-André ter Stegen könnte damit hadern, sich mit seinem Eigentor blamiert zu haben. Stimmung und Spielausgang passen gar nicht zur Atmosphäre, die auf der Reise im deutschen Team geherrscht hat. Dieser Aufenthalt in Amerika sei "wahnsinnig gut und wahnsinnig positiv", hat Löw vor dem Anpfiff gesagt. Und es spricht wenig dafür, dass diese Niederlage an seinem Fazit viel ändert.

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Zeitgleich sitzt Jürgen Klinsmann, der Deutschland mit dem damaligen Co-Trainer Löw 2006 das Sommermärchen bescherte, mit seinem US-Team zusammen. Klinsmann fasst das Spiel als "schönes Fußballfest" zusammen, "wir wussten, dass Jogis Mannschaft nicht in Schwung ist".

Klinsmann stand in den letzten Wochen extrem unter Druck, auch wenn man ihm das bei seinen gewohnt fröhlichen Auftritten in Washington nicht anmerken konnte. Nachdem seine Mannschaft das erste WM-Qualifikationsspiel gegen Honduras 1:2 verloren hatte, klagten Fans auf der Website des Verbandes, Klinsmann müsse entlassen werden und die Mannschaft brauche einen echten Trainer.

Amerikanische Journalisten sagen, sie vermissten Nähe zu ihrem Nationaltrainer, Interview-Anfragen versickerten unbeantwortet in den Tiefen des Verbandes. Sogar die Spieler kritisierten ihn in einem 5.000 Wörter langen Dossier auf einem Nachrichtenportal. Seine ständigen Experimente verunsicherten die Mannschaft. Eine klare taktische Linie sei nicht erkennbar oder werde zumindest nicht richtig kommuniziert. Ähnlichen Vorwürfen musste sich Klinsmann schon als Trainer des FC Bayern München stellen.

Leserkommentare
  1. als sogenannter "Trainer" so viel Geld binnen so weniger Jahre einzuheimsen, ohne auch nur einen Funken Ahnung von Taktik zu haben und die Hälfte seiner Spieler wie Abschaum zu behandeln.

    http://www.sportingnews.c...

    Da hab ich mich an so einiges erinnert gefühlt in Bezug auf das "verlorene Jahr" beim FC Bayern.

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    Löw ist da auch nicht viel besser.

  2. Löw ist da auch nicht viel besser.

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    Löw dürfte warscheinlich das Längste Trainerkapitel ohne Titel beim DFB sein.
    Ich habe ja immer gehofft, dass der DFB alles unternehmen wird um Heynkes zu bekommen - aber das ist wohl der Unterschied zwischen dem FC-Bayern und dem DFB: Der FCB hat sich aktiv um einen neuen Außnahmetrainer bemüht, obwohl sie schon einen Spitzentrainer hatten. Der DFB wartet wohl, biss die Bildzeitung schreibt, dass es Zeit für einen neuen Trainer wird.

  3. Da ischd es högschdens voll der wahnsinn wie die Jungen Buben gespielt haben... aber sobald ein Gegner mit Format kommt ischd es halt au wahnsinnig schwierig auf den zu reagieren, gell?

    Wir haben eine Nati-qualität die ich mit meinen 30 Lenzen noch nicht erlebt hab... aber mit Jogi fehlt mmn das letzte Qentchen Drive, wie Klopp es seinen Leut vermittelt, oder das letzte Qentchen Ernsthaftigkeit, Bewusstsein für die eigenen Qualitäten und Aufopferungswillen, wie Jupp es von seinen Leut erwartet.

    Jogi mag ein netter Kerle sein, aber mit 'Nett' allein gewinnt Mensch im Fußball högschdens zweite und dritte Plätze.

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    Schaut man sich das Spiel gegen Italien an oder Spanien, waren es Nuancen. Vorallem gegen Italien waren es zwei Spieler Pirlo und Baloteli die ihre Einfälle hatten. Hätte Schweinsteiger zudem einen besseren Tag gehabt wär das Spiel wohl anders ausgegangen.
    Das ist halt Fußball, vorallem bei EM WM ist viel Glück dabei.
    Löw ist ein guter Trainer und Taktiker ihm fehlt ein bisschen das Glück.
    2014 sollte man ihm noch zugestehen, danach kann man sich imemr noch trennen.
    Klinsmann hingegen hat weder in der Nationalelf noch bei bayern überzeugt, wobei eben Bayern als deutlich höher eingeschätzt werden muss. Hier sind es eben keine K.O Spiele, sondern Kontinuität die zeigt was jemand draufhat.
    Klinsmann hat hier auf aller Eebene versagt. Löw wurde nicht Weltoder Europameister gut, aber hier entscheiden Nuancen und Spanien hatte einfach ein Jahrhundert team(das mittlerweile alt ist)
    Als Brasilien sein Jahrhundertteam hatte, wurde Deutschland auch regelmäßig zweiter oder dritter.
    Nur Löw hat auf Vereinsebene überzeugt, Klinsmann auf keiner Ebene. Das Sommermärhcen war Glück, denn die Spieler mies und die Gegner noch schlechter.
    Ich bin auch für einen Trainerwechsel bei der nati, aber ich denke zu sagen Löw wäre schelcht ist nicht fair. Vorallem Spanien ist halt ein krasser >Brocken in den letzen 8 jahren gewesen.

    • p16
    • 03. Juni 2013 13:45 Uhr

    Das stimmt. Und was ich persönlich dabei fast noch schlimmer finde ist, dass die zweiten und dritten Plätze unter Löw in dieser widerlichen Event- und Partykultur von heute trotzdem immer genauso abgefeiert wurde, als ob man den Titel geholt hätte. Als ob das Ergebnis überhaupt nichts zählen würde. Falsch. Deutschland hat den Anspruch im Fussball Titel zu holen. Alles andere zählt nicht. Andere Bundestrainer in der Geschichte, die so lange ohne Titel geblieben sind wie Löw, wären schon längst weg gewesen.

    Klopp wäre sicher ein toller Nationaltrainer, aber ich glaube, dazu ist noch nicht bereit. Also lasst Löw den Posten ruhig noch ein paar Jahre machen, er macht das schon sehr gut, und Klopp soll Dortmund noch eine Weile regieren. Wenn er dann reif ist, kann er immer noch Nationaltrainer werden...

    Und auch wenn diese Nationalmannschaft so gut wie selten je ist, andere Teams - wie Spanien - sind es leider auch. Der Löw macht eine gute Arbeit...und auch Heynckes oder sonstige "Heilande" hatten schon grottenschlechte Jahre bis Jahrzehnte. Der Klopp hat die Championsleague übrigens nicht gewonnen. Vielleicht auch so ein ewiger "Looser" wie Löw angeblich.

  4. Mir scheints, als würde hier indirekt behauptet, das Spiel sei abgekatert gewesen - die DFB-Auswahl habe das us-amerikanische Klinsmann-Team gewinnen lassen.

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  5. 5. najo23

    Schaut man sich das Spiel gegen Italien an oder Spanien, waren es Nuancen. Vorallem gegen Italien waren es zwei Spieler Pirlo und Baloteli die ihre Einfälle hatten. Hätte Schweinsteiger zudem einen besseren Tag gehabt wär das Spiel wohl anders ausgegangen.
    Das ist halt Fußball, vorallem bei EM WM ist viel Glück dabei.
    Löw ist ein guter Trainer und Taktiker ihm fehlt ein bisschen das Glück.
    2014 sollte man ihm noch zugestehen, danach kann man sich imemr noch trennen.
    Klinsmann hingegen hat weder in der Nationalelf noch bei bayern überzeugt, wobei eben Bayern als deutlich höher eingeschätzt werden muss. Hier sind es eben keine K.O Spiele, sondern Kontinuität die zeigt was jemand draufhat.
    Klinsmann hat hier auf aller Eebene versagt. Löw wurde nicht Weltoder Europameister gut, aber hier entscheiden Nuancen und Spanien hatte einfach ein Jahrhundert team(das mittlerweile alt ist)
    Als Brasilien sein Jahrhundertteam hatte, wurde Deutschland auch regelmäßig zweiter oder dritter.
    Nur Löw hat auf Vereinsebene überzeugt, Klinsmann auf keiner Ebene. Das Sommermärhcen war Glück, denn die Spieler mies und die Gegner noch schlechter.
    Ich bin auch für einen Trainerwechsel bei der nati, aber ich denke zu sagen Löw wäre schelcht ist nicht fair. Vorallem Spanien ist halt ein krasser >Brocken in den letzen 8 jahren gewesen.

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    Man muss auch schauen was für ein Spielermaterial Klinsmann damals zu Verfügung hatte. Beim FC Bayern spielten noch Spieler wie Lell, Ottl, Oddo, Sosa, Borowski, Kraft. Das sind zwar alles keine schlechten Bundesligaspieler, aber halt nicht herausragend.
    Was Klinsmann als einer des ersten kapiert hatte ist wie wichtig die Psychologie im Fußball ist. Seitdem gibt es allerorten Mentalcoaches. Dafür wurde er dann völlig zu unrecht verlacht, von den Leuten die im "Männersport" Fußball kein "Psychogelaber" sehen wollten.

    Und was hat der Löw ihrer Meinung nach im Vereinsfußball so großartiges erreicht? Er ist mit dem VfB Stuttgart vierter geworden. (Zugegebenermaßen mit schönem Offensivfußball; magisches Dreieck). Immerhin hat er im DFB-Pokalfinale gegen Cottbus 2:0 gewonnen. Die waren damals gerade aus der Regionalliga in die zweite Liga aufgestiegen.
    Dann war Elber weg und damit auch die Löwsche Herrlichkeit.

    • p16
    • 03. Juni 2013 13:45 Uhr

    Das stimmt. Und was ich persönlich dabei fast noch schlimmer finde ist, dass die zweiten und dritten Plätze unter Löw in dieser widerlichen Event- und Partykultur von heute trotzdem immer genauso abgefeiert wurde, als ob man den Titel geholt hätte. Als ob das Ergebnis überhaupt nichts zählen würde. Falsch. Deutschland hat den Anspruch im Fussball Titel zu holen. Alles andere zählt nicht. Andere Bundestrainer in der Geschichte, die so lange ohne Titel geblieben sind wie Löw, wären schon längst weg gewesen.

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    > [...] dass die zweiten und dritten Plätze unter Löw in dieser
    > widerlichen Event- und Partykultur von heute trotzdem immer
    > genauso abgefeiert wurde, als ob man den Titel geholt hätte.

    Nur weil man mal was behauptet ist's noch nicht richtig.

    Nach der Niederlage im EM-Halbfinale war ganz Fußballdeutschland kollektiv ernüchtert; auch nach der Niederlage im WM-Halbfinale '10 war man erst mal heftig zerknirscht. Von der Fassungslosigkeit nach dem WM-Halbfinale 2006 ganz zu schweigen.

    Dass "diese widerliche Evenkultur", wie Sie das zu nennen belieben, überhaupt etwas zu feiern hatte lag vor allem daran, dass es nach vielen, vielen Jahre endlich wieder Spaß(!) machte, Deutschlands N11 zuzusehen. Was maßgeblich *auch* an den Umstrukturierungen im deutschen Fußball liegt, die Klinsmann unter Protektion von MV und assistiert von Löw auf den Weg brachte.

    > Als ob das Ergebnis überhaupt nichts zählen würde. Falsch.
    > Deutschland hat den Anspruch im Fussball Titel zu holen.
    > Alles andere zählt nicht.

    Ich frage mich immer, wieso Leute mit einer Meinung wie der Ihrigen überhaupt Fußballspiele *sehen*. Sie wollen doch nur Ergebnisse? Dann müsste ihnen die nüchterne Mitteilung des Spielergebnisses am Tag danach doch vollauf genügen...

    Ich persönlich hätte mich regelrecht geschämt, wenn Deutschland z.B. 2002 Weltmeister geworden wäre. Die aktuelle Spielweise hingegen macht mir (meist) Freude, sogar "mit ohne" Titel...

    Ach ja: Seien Sie gewiss, ich bin kein "Event-Fan".

    Mit Jogi werden "Wir" also nie Weltmeister. Na und? Wer ist "Wir"? Sind ein paar Nationalspieler im Forum? Ich habe jedenfalls noch nie in der Nationalmannschaft gespielt und das ist auch gut so.
    Mir ist es egal, ob die Mannschaft einen Titel holt, solange sie schönen Fußball spielt. Das 4:4 gegen Schweden war einfach klasse.
    Vielleicht denken die Leute auf den Partymeilen ähnlich. Die meisten werden zwar noch nicht einmal alle Weltmeister in chronologischer Reihenfolge aufzählen können, aber sie nehmen die ganze Sache zum Glück nicht so ernst.

    ist der Spass den man bei den meisten Spielen unter Löw hat. Auch ich war enttäuscht von seinem "blackout" beim Italienspiel der letzten WM. Doch bis auf wenige Ausnahmen sind die Spiele mit Löw sehr ansehnlich. Mit Grausen denke ich an Zeiten unter Völler. Löw hat noch eine Chance bei der nächsten WM. Ich denke das weiss er auch. Und wenn wir wieder nur 2. oder 3. werden aber dafür ansehnlichen Fussball sehen bin ich nicht traurig darüber. Vielleicht kommt nach Löw dann wieder ein "Beisser" der mit 1:0 Siegen den Titel holt. Dann können sich die Löw Kritiker freuen. Und ich werde mir wieder denken: Typisch deutsch, Hauptsache sie gewinnen.

  6. > [...] dass die zweiten und dritten Plätze unter Löw in dieser
    > widerlichen Event- und Partykultur von heute trotzdem immer
    > genauso abgefeiert wurde, als ob man den Titel geholt hätte.

    Nur weil man mal was behauptet ist's noch nicht richtig.

    Nach der Niederlage im EM-Halbfinale war ganz Fußballdeutschland kollektiv ernüchtert; auch nach der Niederlage im WM-Halbfinale '10 war man erst mal heftig zerknirscht. Von der Fassungslosigkeit nach dem WM-Halbfinale 2006 ganz zu schweigen.

    Dass "diese widerliche Evenkultur", wie Sie das zu nennen belieben, überhaupt etwas zu feiern hatte lag vor allem daran, dass es nach vielen, vielen Jahre endlich wieder Spaß(!) machte, Deutschlands N11 zuzusehen. Was maßgeblich *auch* an den Umstrukturierungen im deutschen Fußball liegt, die Klinsmann unter Protektion von MV und assistiert von Löw auf den Weg brachte.

    > Als ob das Ergebnis überhaupt nichts zählen würde. Falsch.
    > Deutschland hat den Anspruch im Fussball Titel zu holen.
    > Alles andere zählt nicht.

    Ich frage mich immer, wieso Leute mit einer Meinung wie der Ihrigen überhaupt Fußballspiele *sehen*. Sie wollen doch nur Ergebnisse? Dann müsste ihnen die nüchterne Mitteilung des Spielergebnisses am Tag danach doch vollauf genügen...

    Ich persönlich hätte mich regelrecht geschämt, wenn Deutschland z.B. 2002 Weltmeister geworden wäre. Die aktuelle Spielweise hingegen macht mir (meist) Freude, sogar "mit ohne" Titel...

    Ach ja: Seien Sie gewiss, ich bin kein "Event-Fan".

    8 Leserempfehlungen
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    "Eventfans" fast lieber, als die "richtigen" Fans, denn scheinbar erkennen diese, worum es im Fußball auch geht. Man kann es herunterbrechen auf die einfache Formel - Ball ins Tor und gewinnen - oder aber, man betrachtet, wie sich die Mannschaft entwickelt hat und da gibt es viel zu feiern. Man beklatscht, wenn Özil oder Müller zaubern, Hacke Spitze 1,2,3, man erfreut sich an der Angriffswucht und gesteht dem Team zu, dass es nicht möglich ist, immer auf diesem Level zu spielen, oder aber, man macht Fußball nur an Erfolg fest. Lieber 1:0 Spanien wegholzen, als mit spielerischem Glanz, Einsatz und Nervenschwäche 0:1 verlieren? Da stellt sich mir die Frage: Wer sind denn eigentlich wirklich die Erfolgsfans? Diejenigen, die auch in der Stunde der Niederlage ihr Team anfeuern, dem Trainer sachlich kritisieren und trotzdem den Rücken stärken, oder die anderen, die jedes Jahr einen neuen Trainer einstellen müssten, weil der Erfolg ausbleibt. Erinnert sei kurz an diese schottische Weisheit: http://www.youtube.com/wa...
    Wer diese Zeilen wirklich fühlt, der wird vielleicht sehen, was entscheidend im Fußball ist und das ist für mich nicht der Titel, wenn das Team wirklich alles gegeben hat.

    Einige Verschwoerungstheoretiker*innen wuerden vielleicht sagen, Deutschland ist nur deshalb im Halbfinale gescheitert, da Angela Merkel (Bundeskanzlerin) von der CDU kurz zuvor sagte, Eurobonds wird sie niemals einfuehren. Oder anders gesagt: Gib Solidaritaet keine Chance. Klingt doch verdammt nationalistisch, oder? Stand 26. Juni 2012.
    http://www.telegraph.co.u...
    Niederlage gegen Italien am 28. Juni 2012.
    Fazit: UEFA mag Patriotismus, aber keinen Nationalismus. Selbst fuer uns ist es nicht ganz einfach, da immer die Grenze zu finden, weil das eine halt etwas weniger rechts ist.

    • Jouba
    • 03. Juni 2013 15:44 Uhr

    Schon, ja, aber bitte, was soll ter Stegen noch beweisen, was man nicht schon wüsste? Er mag ja ein guter Vereinskeeper sein - aber 12 Gegentore in drei Länderspielen - davon als Gegner die Schweiz und die USA - warum stellt er nicht Adler auf?

    Ich mag Löw und ich respektiere seine Arbeit sehr - aber ich hoffe sehr, dass ter Stegen nicht unser Mann für das nächste Italienspiel ist :o)

    Es ist ja auch nett, dass er ter Stegen nach der Pause dringelassen hat, damit der nicht gekränkt wird - aber dafür hat man dann auch noch zwei Tore kassiert.

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    Fairerweise muss man dazu sagen, dass wohl kein Torwart der Welt mit diesem Hühnerhaufen von Abwehr vor sich gegentorfrei geblieben wäre. An dem einen Tor ist er natürlich Schuld aber alle anderen waren einfach nur schlecht verteidigt.

    Von den 12 Gegentoren war das gestern 100% seins und 1-2 von den 12 waren vllt mit etwas Glück noch irgendwie haltbar.
    Der Rest waren Konter, Kopfballtore usw...
    Und soweit ich mich erinnere ist unsere derzeitige Nr. 1 was solche groben Patzer angeht auch nicht ganz fehlerfrei.
    Noch dazu ist Neuer 6 Jahre älter... vor 6 Jahren kann ich mich an noch mehr solcher Dinger erinnern.
    Ich bin bei bestem Willen nicht dafür ter Steegen als 1 zu sehen, in meinen Augen muss der nichtmal mit zur Nationalmannschaft... aber die Tore nach der Halbzeit ter Steegen anzukreiden ist doch schon sehr abenteuerlich... welchen der beiden hätte er denn halten sollen/müssen?

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Joachim Löw | Jürgen Klinsmann | Fußball | Reise | Bundestrainer | Eigentor
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