Internationales Olympisches KomiteeDer entmündigte Athlet ist das Ziel

Die geduldete Diskriminierung Homosexueller zeigt: Das IOC teilt die Weltsicht von Autokraten wie Putin. Daran würde auch ein Präsident Bach nichts ändern. Ein Kommentar von Grit Hartmann

Zuschauer der WM in Moskau: Wladmir Putin neben Jacques Rogge (rechts), im Hintergrund Thomas Bach, Lamine Diack, der Präsident der Leichtathleten (links)

Zuschauer der WM in Moskau: Wladmir Putin neben Jacques Rogge (rechts), im Hintergrund Thomas Bach, Lamine Diack, der Präsident der Leichtathleten (links)  |  © Cameron Spencer/Getty Images Sport

Jacques Rogge, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hat seine Karten aufgedeckt: "Liebe Athleten", sagte er am Wochenende, "bei uns geht es eh nur um Kohle, das weiß doch jeder. Auch von Euch lassen wir uns unser schönes Spektakel nicht verhageln! Falls bei den Winterspielen in Sotschi Zeichen von Solidarität mit Homosexuellen sichtbar werden sollten, schmeißen wir Euch raus!"

Wörtlich hat Rogge, der als kultivierter Zeitgenosse gilt, natürlich etwas anderes gesagt. Zwar sei Diskriminierung nicht im Sinne der Olympischen Idee, versicherte er. Doch Regel 50 der Olympischen Charta werde durchgesetzt. Sie verbietet "politische, religiöse und rassistische Propaganda" während der Spiele. Und aus Rogges Sicht auch Solidaritätsbekundungen mit Homosexuellen, die von Putin, dem Gastgeber der nächsten Spiele, zu Parias erklärt wurden – angeblich zum Schutz von Minderjährigen.

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Rogge verteidigte damit die Entscheidung des Weltverbands IAAF. Der hatte die schwedische Hochspringerin Emma Green-Tregaro verwarnt, weil sie sich während der Leichtathletik-WM in Moskau ihre Fingernägel in den Regenbogenfarben bemalt hatte. Das sei nicht als Sanktion zu verstehen, sagte Rogge, sondern als "Mittel, um Athleten zu schützen, damit sie nicht unter Druck gesetzt werden, die Spiele als Plattform zu nutzen". Das klingt ähnlich perfide wie die Kreml-Erklärung, Schwule und Lesben könnten ja zu Hause ein kuscheliges Dasein führen.

Regenbogenfarben verboten

Die Debatte verrät viel über die Welt des Sports. Ein Teil der Funktionäre ist den Potentaten dieser Welt durch eine gemeinsame Weltsicht verbunden. Auch deren Endziel ist ja nicht die Gewalt gegen Minderheiten, wie Putins Duma sie gerade im Fall der queeren Community faktisch mit legalisiert hat. Es ist der willfährige Untertan. 

Auf die Spiele in Sotschi übertragen heißt das: der entmündigte und zum Objekt der globalen Unterhaltungsmaschinerie degradierte Athlet. Im Klartext: Wer in Russland Händchen haltend mit seinem gleichgeschlechtlichen Partner auf der Straße bummelt, die Fingernägel lackiert oder eine Regenbogenfahne schwenkt, muss damit rechnen, in den Knast geschickt zu werden – oder vom IOC sanktioniert.

Deutschland muss sich den damit verbundenen Fragen besonders verantwortungsvoll stellen. Schließlich will sich ein Deutscher, Thomas Bach, am 10. September zum IOC-Präsidenten wählen lassen. Allerdings gibt es keine Indizien, dass sich der Weltsport mit ihm ändern würde, dass Bach zum Beispiel die Don't-say-Gay-Regel aufheben würde.

Leserkommentare
    • Infamia
    • 19. August 2013 16:41 Uhr

    Solange die Politik den Sport für sich vereinnahmt, solange sollte auch der Sportler sich nicht scheuen, sich im Zweifel politisch zu äußern, wenn Menschenrechte missachtet werden.

    Oder will einer ernsthaft in Zweifel ziehen, dass Putin aus idealistischen Gründen Olympia zu sich ins Land geholt hat? Man kann nur hoffen, in Sotschi zeigen mehr Sportler Flagge. Je mehr, desto besser, denn dann ist das IOC relativ machtlos, wenn im seine Schäfchen die Treue verweigern.

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    • Moika
    • 19. August 2013 18:11 Uhr

    Wer gibt schon gerne Macht ab - besonders, wenn sich mit ihr so wunderbar viel Geld verdienen läßt.

  1. ob man einem Regime zustimmt, (nur) weil man in dessem Land eine Veranstaltung betreibt.

    Wenn man sich mal einen Moment dumm stellt und vergißt, daß (moderne) Olympiaden seitens der Veranstalter nur eine Geldmaschine sind und mal ganz naiv den olympischen Gedanken annimmt, so müßte man sagen, daß es doch gerade zur Völkerverständigung um so wichtiger wäre, die Internationalität in Länder zu bringen, in denen solche Mißstände herrschen und das Politische im Öffentlichen außen vor zu lassen.

    Aber diese Frage stellt sich wie gesagt nur theoretisch, denn wie die Praxis aussieht, ist ja bekannt. Dann allerdings muß auch die Frage erlaubt sein, wo man die Grenze zieht - dürfte man denn dann in den (folternden und Zivilisten bombardierenden) USA noch eine Olympiade abhalten? Frankreich fiele ebenfalls weg, denkt man an die Behandlung der Roma und Sinti.

    Und so weiter, und so fort; am Ende wären die möglichen Veranstalterländer an einer Hand abzuzählen.

    Insofern kann ich die Haltung des IOC - so unsymphatisch mir dieses Komitee auch ist - schon nachvollziehen, auch wenn die Gründe dahinter sicherlich die falschen sind.

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    sich an die von diesem Regime gemachten Vorschriften zu halten, selbst wenn diese grundlegenden Menschenrechten widersprechen, ist das schon eine Anbiederung an das System.

    • Statist
    • 19. August 2013 17:30 Uhr

    nun, prinzipiell ist Ihre Argumentation auch nachzuvollziehen, nur bietet Russland beides:

    Diskriminierung UND tote Zivilisten in Stellvertreterkriegen. Beispiel? Waffenlieferungen an Assad, und das nicht zu knapp.

    In der Vergangenheit hat man darüber hinaus auch noch Militärs mitgeschickt, die das Gerät bedienen konnten. Ob es hier auch so war ist aufgrund der unübersichtlichen Lage schwer zu sagen. An wen Russland sonst noch so Waffen liefert: das kann man nur raten.

    Insofern ist ihr Vergleich schön und gut, aber an keiner Stelle würde ich Russland zur Zeit den Staaten vorziehen.

    • Sven88
    • 19. August 2013 18:07 Uhr

    Es ist wie bei allen "Partys". Die meisten gehen dahin, um "Spaß zu haben". Wieviele Menschen interessieren sich wirklich für das Wohl anderer.

  2. Es geht bei Olympia um Einnahmen durch Tourismus, Werbung für Schuhe, Werbung für Bier, Werbung für Uhren, Werbung für Kameras, Werbung für Softdrinks, Werbung für quasimedizinische Klebestreifen ...

    Ich schätze irgendwo laufen und hüpfen auch ein paar Leute dabei, aber jedenfalls hat Politik bei Olympia nichts verloren.

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    ich würde sogar sagen das IOK ist ein Unternehmen wie DFB, DFL, FIA und viele andere.

    Es geht um Geld oder warum sonst sollten in der russischen Pampa Winterspiele oder im 40 Grad Celsius warmen Katar Fussballspiele ausgetragen werden?

    Da lob ich mir Amerika, die sind wenigstens so ehrlich ihre Profiligen als Unternehmen zu bezeichnen!

  3. "Doch Regel 50 der Olympischen Charta werde durchgesetzt. Sie verbietet "politische, religiöse und rassistische Propaganda" während der Spiele."

    Und das ist auch gut so.

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    >> Doch Regel 50 der Olympischen Charta werde durchgesetzt. Sie verbietet "politische, religiöse und rassistische Propaganda" während der Spiele. <<

    ... wird diese Regel nicht durchgesetzt. Sonst müsste man die Spiele absagen, denn sie sind eine reine Propagandaveranstaltung (gilt nicht nur für Sotschi).

    Gerne, lass uns politische Propaganda verbieten! Aber dann bitte konsequent!

    Was unternimmt das IOC gegen Putins Propaganda?

    Es ist übrigens auch Putin, der den Kuss http://de.wikipedia.org/w... als Ausdruck von Liebe und Zuneigung zu einem politischen Akt gemacht hat!

    • wolfwal
    • 19. August 2013 18:27 Uhr

    Olympia ist das Fest der Jungend der Welt zur Verständigung der Völker. Das ist Politik. Die Politik der olympischen Idee. Olympia propagiert den Frieden.

    Wer die Aussage ernst nimmt, kann nicht das Gegenteil akzeptieren. Verständigung der Völker heißt auch Verständigung der Religionen und Verständigung der Geschlechter und und und.

    Olympioniken und Mitglieder des IOC, die u.a. die Politik Putins gegen Homosexuelle nicht verurteilen, widersprechen der olympischen Idee und haben dort nichts verloren.

    Vielen Dank für den deutlichen Artikel.

    "Doch Regel 50 der Olympischen Charta werde durchgesetzt. Sie verbietet "politische, religiöse und rassistische Propaganda" während der Spiele."

    Und das ist auch gut so."

    Es ist - zumindest hiernach -

    http://www.dosb.de/filead...

    Regel 51 Nr. 3, nicht Regel 50, die da lautet:

    "Jede Demonstration oder politische, religiöse oder rassische Propaganda ist an den olympischen Stätten, Austragungsorten oder in anderen olympischen Bereichen untersagt."

    Zum einen stellt sich die Frage, ob eine Demonstration schon die öffentliche Meinungsäußerung eines Einzelnen durch Worte, Gesten, Posen, etc. ist. Dann dürfte an sich auch niemand feiern.

    Geht man davon aus, dass eine Demonstration - wie im deutschen Versammlungsrecht - mindestens aus zwei Personen bestehen muss, müsste die Äußerung durch Worte, Gesten, etc. "Ich mag Schwule/ bin schwul" oder eben nicht, eine politische, religiöse oder rassistische Propaganda sein. Auch wenn ich persönlich eher der Ansicht bin, dass es in den Bereich der Zweisamkeit gehört, was jemand lieber mit welchem Geschlechts aus Gründen der Lust oder der Zuneigung für Gefühle oder sonstiges teilt, ist es als Aussage doch weder politisch, noch religiös noch rassistisch, sondern eben privat.

    Das mag man anders sehen, wenn man noch dem Ansatz aus den 70er Jahren folgt, dass das Private politisch ist bzw. sein muss. Herr Steiner hat 2008 in Peking aber auch ein Bild seiner verstorbenen Frau hochgehalten.

    • H.v.T.
    • 19. August 2013 16:49 Uhr

    Es muß auch andere Möglichkeiten des ´Signal setzen´ geben, als den kativen Sportlern unseres Landes eine Teilnahme zu verwehren.

    Wie wär es denn, der DOSB schickt seine Athleten in regenbogenfarbigen Trikots ins Rennen ?

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  4. 7. Warum?

    Man sollte es schlicht und einfach bleibenlassen. Alle Argumente gegen einen Boykott sind entweder naiv oder korrupt.

    Es ist schon eine Schade, daß Putinrussland die Spiele ausrichten darf. Spätestens jetzt wäre es allerhöchste Zeit für die Notbremse.

    Russland kocht ohnehin in seiner homophoben Sauce. Ob es das jetzt kurzzeitig auf höherer Flamme tut, wenn wirklich viele Sportler die olympischen Spiele boykottieren würden, oder ob dort business as usual gefahren wird, wenn die Spiele vorbei sind, ändert letztlich nichts. Ein Staat, der die Menschenrechte so offen mit Füßen tritt, ist nicht würdig, die olympischen Spiele auszurichten. Jeder Sportler mit einem kleinen Rest Berufsethos sollte diese Veranstaltung meiden.

    Und, bevor jetzt hier wieder die Berufsidentitären und Neurechten die "Eigenarten Russlands, die sich nunmal nicht mit westlichen Maßstäben messen lassen" verteidigen: Angenommen, diese Argumentation wäre befriedigend, dann müsste Russland sich folglich auch aus "westlichen" Veranstaltungen wie den olympischen Spielen selbst ausschließen - mal ganz davon abgesehen, daß die Bezeichung "westlich" heute nichts mehr ist, als ein überladener Phantombegriff, den sich jeder nach seiner Facon zurechtbiegt.

    Skandalös genug, daß deutsche Homophobe es heutzutage schon so leicht gemacht bekommen: Sie müssen nicht einmal mehr offen gegen Lesben und Schwule hetzen - es reicht schon, wenn sie einfach Verständnis für Russlands "Eigenarten" einfordern.

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    "Skandalös genug, daß deutsche Homophobe es heutzutage schon so leicht gemacht bekommen: Sie müssen nicht einmal mehr offen gegen Lesben und Schwule hetzen - es reicht schon, wenn sie einfach Verständnis für Russlands "Eigenarten" einfordern."

    Vollste Zustimmung.

  5. Das gilt eben für alle. Niemand muss sich in der Öffentlichkeit produzieren und andere damit behelligen. Anders, als das früher gedacht war, als man sich von einer verschrobenen Moral befreien musste, um einen natürlichen und ungezwungenen Umgang miteinander zu pflegen, ist die öffentliche Zurschaustellung der Sexualität heute zur Besessenheit geworden. Und es gibt daran interessierte Medien, die das fördern.

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    Na dann her mit dem öffentlich Kuss- und Händchenhalteverbot für Menschen jeglicher sexueller Orientierung. Und bitte auch keine öffentlichen Hochzeiten - das Gehupe hat mich sowieso schon immer genervt. Keine Kuppelshows im Fernsehen und keine Rosamunde-Pilcher-Filme mehr. Verbot des Valentinstags.

    Auf auf!
    Für mehr Häuslichkeit!

    dann für ALLE? Kein Siegerkuss für den erfolgreichen Diskuswerfer von seiner Freundin? Oder für die Speerwerferin von ihrem Freund?
    Warum soll der Diskuswerfer nicht stattdessen seinen Freund oder die Speerwerferin ihre Freundin küssen dürfen?

    PS. Ich weiß, dass es um olympische Winterspiele geht, aber diese Beispiele waren grade in Moskau zu bewundern.

    Entfernt. Bitte äußern Sie sich differenziert. Die Redaktion/au

    • emkayyy
    • 19. August 2013 17:18 Uhr

    Sexualität ist des Menschen und damit nicht nach Hause verbannbar.

    Anderenfalls empfehle ich die Auswanderung in weniger tolerante Länder im fernen Osten, dann kannst du ja mal ausprobieren, ob du dir unbedingt ähnliche Verhältnisse herbeisehnst.

    Gehen sie an Tankstellen, Kiosken und Werbeplakaten auch mit diesen Gedanken vorbei?

    Und wer sind sie, dass sie diese Regel aufstellen?

    Und dafür gibt es auch noch Empfehlungen.

    • Acrux
    • 19. August 2013 17:47 Uhr

    Ich denke, da wird doch was verwechselt, in dem Kommentar. Es will ja keiner, das das "öffentliche Zurschaustellung der Sexualität" zur olympischen Disziplin wird (Falls doch: Nach Stichwort "Trojan olympic games" suchen).

    Oder verstehen Sie da was anderes drunter als ich? Falls ja, dann muss ihnen aber auch eine Mann/Frau Hochzeit als "öffentliche Zurschaustellung der Sexualität" zuwider sein.

    Woher kommt nur immer dieser sonderbare Rückschluss, homosexuelle Menschen würden sich und jedem anderen ihre Sexualität aufdrängen. Der CSD einmal im Jahr ist nicht der Alltag der Schwulen. Es geht hier konkret um Diskriminierung homosexueller Sportler und nicht drum, ob diese während des Geschlechtsakts ein paar Klatscher auf dem Popo oder sonstige Spielchen bevorzugen. Es ist weiter nichts als ein perfider Akt der Homophobie, Schwulen zu unterstellen, sie würden ihre sexuellen Eigenarten krankhaft nach außen und in die Öffentlichkeit drüngen. Die meisten Gays kämen überhaupt nicht darauf, außerhalb ihrer Schlafzimmer, Clubs usw. Exhibitionismus auszuleben. Wie Sie zu dieser Meinung kommen, das sollten Sie sich einmal ganz ernsthaft und tiefgründig hinterfragen und analysieren.

    • sinta
    • 19. August 2013 17:49 Uhr

    " ist die öffentliche Zurschaustellung der Sexualität "

    Was machen Sie eigentlich, wenn Sie eine schwangere Frau sehen - schreiend wegrennen? ;)

    Stimmt, diese vielen öffentlich kopulierenden heterosexuellen Paare sind schon ein Ärgernis........

    Vollkommen richtig.

    • Rend
    • 19. August 2013 19:10 Uhr

    Schon mal ihre Freundin zur Begrüßung geküsst und mit ihr im Park Händchen gehalten? Das versteht man schon unter Sexualität. Und diese Banalität, wo sich niemand nach umdrehen würde, bedeutet für Homosexuelle sofort Gefängnis. Das ist der springende Punkt.

    Es geht hier nicht darum, in quietsch bunten Kostümen "Schwul ist cool" in die Straßen hinaus zu brüllen.

    Es geht darum, dass man schon dafür eingeknastet wird, weil man seinen Partner am Bahnhof oder Flughafen nochmal ganz fest in die Arme schliesst und zum Abschied küsst.

    Werde aber in Zukunft darauf achten, wenn ich mit meiner Freundin durch die Stadt laufe, 5-10 cm Abstand zu halten. Werde auch versuchen ihre Hand nicht zu berühren.

    Nach dem wir uns von jedweder verschrobenen Mora befreit haben, können wir dann ja mal über die Verschleierung von Frauen reden. Damit würden wir die Gesellschaft kräftig ent sexualisieren! Ich hoffe das reicht ihnen?

    Bleibt nur die Frage offen, wie wir diese öffentlichkeits heischende Homosexualität in ihre Häuslichen schranken verweisen! Aber da werden Menschen wie sie, sicher die ein oder andere Regelung finden.

    MfG

    Händchen halten, sich die Fingernägel regenbogenfarben zu färben gehört sich also bestraft? Etwas anderes konnten Sie auch nicht gemeint haben, denn öffentliche Praktizierung von Sex ist verboten, in Deutschland wie in Russland und fast überall.

    Meine Meinung: Nicht die Schwulen gehören in den Knast, sonder die Choleriker in die Klappse. Wer sich davon gestört fühlt, dass zwei Männer Händchen halten im 21sten Jahrhundert... der bildet sich entweder extrem viel auf seine Heterosexualität ein oder muss andere abwerten um sich selbst aufzuwerten.

    Lernen Sie die Kultur erstmal kennen. Wenn Sie dann noch derselben Meinung sind... naja, dann waren Sie wohl auch ein Fan des Adenauer Kabinetts.... und fanden die 68 intolerant.

    Für dieses Gesetz, wird sich das Land noch schämen...

    kann man nicht nur, man sollte sie auch zu Hause ausleben. Das öffentliche Ausleben ist in Deutschland strafbar.

    Allerdings scheint es in dem obigen Artikel z.B. um lackierte Fingernägel zu gehen. Mir ist neu, dass das Lackieren von Fingernägeln und das Herzeigen eine für die Öffentlichkeit produzierte Sexualität ist.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Jacques Rogge | Thomas Bach | IOC | Diskriminierung | Duma | Ehrenamt
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