Champions LeagueNeun Tore für Leverkusen und Bayern

Klare Heimsiege für die deutschen Mannschaften in der Champions League: Bayern schlägt Pilsen mit 5:0, Leverkusen gewinnt gegen Donezk mit 4:0. Die Spielberichte

Bayern München – Viktoria Pilsen 5:0 (2:0)

Angetrieben von Franck Ribéry stürmt Bayern München unaufhaltsam dem Achtelfinale der Champions League entgegen. Für den Titelverteidiger war Viktoria Pilsen beim 5:0 (2:0) nicht mehr als ein Spielball. Überragender Mann beim dritten Sieg im dritten Gruppenspiel war wieder einmal Ribéry – und das nicht nur wegen seiner beiden Treffer in der 25. Minute per Foulelfmeter und in der 61. Minute nach einem Solo.

Die weiteren Treffer gegen einen hoffnungslos überforderten Gegner markierten David Alaba (37.), Bastian Schweinsteiger (64.) und Mario Götze (90.+1) mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Bayern.

Anzeige

Schon in zwei Wochen kann der Triple-Gewinner aus München im Rückspiel beim tschechischen Meister den Einzug in die K.o.-Runde perfekt machen. Nach der Hälfte der Gruppenspiele führen die Bayern die Gruppe D mit 9 Punkten an vor Manchester City (6), das bei ZSKA Moskau (3) mit 2:1 gewann.

Alle Spiele, alle Tore

Alle Ergebnisse, Aufstellungen, Torschützen, Tabellen und sonstigen Zahlen des aktuellen Champions-League-Spieltags finden Sie in unserem Ticker.

Schon nach wenigen Minuten stellte sich in der mit 68.000 Zuschauern ausverkauften Allianz Arena niemand mehr die Frage, wer gewinnen würde, sondern nur noch die Frage, wie hoch. Die Bayern machten mit Viktoria, was sie wollten – nur mit dem Toreschießen ließen sie sich Zeit. Chancen hatten sie beinahe im Minutentakt.

Die beste der zahlreichen Möglichkeiten in der Anfangsphase hatte Arjen Robben (6.), als er nur knapp das Tor aus kurzer Entfernung verfehlt. Beim Führungstreffer spielte der Niederländer eine Hauptrolle, als er bei einem Dribbling durch ein Foul des ehemaligen Hertha-Verteidigers Roman Hubnik im Strafraum gestoppt wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Ribéry zum 1:0.

Auch nach dem Führungstreffer war kein Aufbäumen der Pilsener zu spüren. Torwart Manuel Neuer verbrachte in seinem 50. Champions-League-Spiel einen ruhigen Abend. Sein Gegenüber Matus Kozacik war hingegen der einzige, der sich der bayerischen Übermacht entgegen stemmte. Trotz anfänglicher Probleme war der Slowake bester Mann seines Teams. Doch gegen Alabas Treffer zum 2:0 (37.) hatte er keine Chance.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild nicht. München spielte, Pilsen schaute zu. Nur die Torabschlüsse fehlten zunächst – doch dann kam wieder Ribéry. Erst ließ er Radim Reznik stehen, dann hob er den Ball über Keeper Kozacik hinweg.

In der 63. Minute kam Einwechselspieler Mario Götze für Kapitän Philipp Lahm in die Partie. Und es dauerte nur wenige Sekunden, da legte der ehemalige Dortmunder für Ersatzkapitän Schweinsteiger auf, der mit einem Drehschuss traf. Danach ließen es die Bayern ruhiger angehen. Kurz vor dem Ende traf Götze zum 5:0-Endstand.

Bayern München: Neuer - Rafinha, van Buyten, Contento, Alaba - Lahm (63. Götze) - Robben, Kroos, Schweinsteiger, Ribéry (67. Müller) - Mandzukic (71. Pizarro)

Viktoria Pilsen: Kozacik - Reznik, Cisovsky, Hubnik, Limbersky (75. Kovarik) - Prochazka, Horvath (63. Duris) - Rajtoral, Horava, Petrzela (86. Tecl) - Kolar

Schiedsrichter: Kelly (Irland)

Zuschauer: 68.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Ribéry (25./Foulelfmeter), 2:0 Alaba (37.), 3:0 Ribéry (61.), 4:0 Schweinsteiger (64.), 5:0 Götze (90.+1)

Gelbe Karten: - / Hubnik, Kozacik, Limbersky

Beste Spieler: Kroos, Ribéry / Kozacik

Leserkommentare
  1. dass beide Mannschaften so souverän gewinnen konnten. Vor allem für die Werkself, Denen hätte ich kein 4:0 gegen Donezk zugetraut.
    Glück auf.

    2 Leserempfehlungen
  2. Die Gruppenphase sollte durch eine zusätzliche Playoff KO Runde ersetzt werden... und dann 4 Gruppen gespielt werden, danach KO weiter.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • u.t.
    • 24. Oktober 2013 11:35 Uhr

    aber aller Wahrscheinlichkeit nach kleinere Clubs wie Pilsen, Austria Wien, Steaua noch mehr von den Geldtöpfen abgeschnitten. Sie würden meist in dieser Quali-Runde ausscheiden und könnten nicht an den lukrativen, weil garantieten sechs Gruppenspielen teilnehmen.

    Championsleague gehört abgeschafft und nur wie früher die Landesmeister spielen lassen. Wen interessiert diese Gruppenphase überhaupt außer die
    Vereine selbst, die damit Geld scheffeln ?

    • u.t.
    • 24. Oktober 2013 11:35 Uhr

    aber aller Wahrscheinlichkeit nach kleinere Clubs wie Pilsen, Austria Wien, Steaua noch mehr von den Geldtöpfen abgeschnitten. Sie würden meist in dieser Quali-Runde ausscheiden und könnten nicht an den lukrativen, weil garantieten sechs Gruppenspielen teilnehmen.

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Torreigen"
  3. Championsleague gehört abgeschafft und nur wie früher die Landesmeister spielen lassen. Wen interessiert diese Gruppenphase überhaupt außer die
    Vereine selbst, die damit Geld scheffeln ?

    Antwort auf "Torreigen"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    der letzten 32... die Gesamteinnahmen würden steigen, gehe ich mal von aus...

    Dann gäbe es immer noch das Spiel Bayern vs Pilsen.

  4. das die Bayern gegen Pilzen gewinnen,..ist nun keine so große Überraschung...Ich habe das Spiel nicht einmal mehr geguckt. denn es langweilt mich. ...Spannend wird es ja erst wieder, ..wenn Top-Mannschaften kommen. Darum hoffe, das die öffentlich - rechtlichen.. weniger Bayern zeigen und mehr Schalke, Leverkusen und vor allem Dortmund !

    Eine Leserempfehlung
  5. der letzten 32... die Gesamteinnahmen würden steigen, gehe ich mal von aus...

    Antwort auf "nein, die"
  6. 7. Pilsen

    Dann gäbe es immer noch das Spiel Bayern vs Pilsen.

    Antwort auf "nein, die"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    aber gleich im ko System

  7. aber gleich im ko System

    Antwort auf "Pilsen"

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service