Wer spielt wann gegen wen?

Hannover 96 – Eintracht Braunschweig (Freitag, 20.30 Uhr)
Bayern München – FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)
FC Schalke 04 – Werder Bremen
Bayer Leverkusen – Hamburger SV
VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund
TSG Hoffenheim – Hertha BSC
Borussia Mönchengladbach – 1. FC Nürnberg (Samstag, 18.30 Uhr)
1. FSV Mainz 05 – Eintracht Frankfurt (Sonntag, 15.30 Uhr)
SC Freiburg – VfB Stuttgart (Sonntag, 17.30 Uhr)

Welches Spiel dürfen Sie auf keinen Fall verpassen?

Das 0:0 hat einen schlechten Ruf. Warum eigentlich? Ja ja, Tore, Salz, Suppe, schon klar, aber nur weil keine Tore fallen, kann ja trotzdem was los sein. Es gab schon mal ein 0:0 mit 46 Torschüssen, es gab auch schon mal eines mit vier Pfosten- beziehungsweise Lattentreffern. Überhaupt ist so ein 0:0 an sich schon etwas Besonderes. Dieses Ergebnis existiert in keiner anderen Sportart, zumindest fällt uns keine ein. Und sollte es doch mal so kommen, im Eishockey (!) oder Basketball (!!), folgt eine Verlängerung. Ein 0:0 einfach mal hinnehmen, akzeptieren, dass alles irgendwie bleibt wie es ist, das können nur Fußballfans. Umso trauriger, dass das hässliche Entlein unter den Fußballergebnissen auszusterben droht. Alle wollen ja nur noch Tore schießen. In dieser Spielzeit gab es erst ein 0:0, das gab es zu diesem Zeitpunkt noch nie. Und so lässt das große Jubiläum weiter auf sich warten: 999 Nullnulls zählten die Bundesliga-Historiker bisher. Wenn es an diesem Wochenende irgendwo mit der runden Doppelnull klappt, dann auf Schalke. Dort spielt Werder Bremen, das in der Bundesliga insgesamt 116 mal 0:0 spielte – Rekord. Schalke ist mit 102 Nullnulls auch vorne mit dabei. Und jeder, der da war, kann sagen: Es war ein 0:0, ich werde es nie vergessen.

Welches Spiel können Sie mit guten Gewissen verpassen?

Eigentlich alle, nach dieser Europapokal-Woche. Sechs Spiele, nur ein Sieg und drei mickrige Tore. Hieß es nicht noch vor ein paar Wochen, die Bundesliga beherrsche Europa? Es gibt ja einen regelrechten Hype um deutsche Fußballklubs. Besonders die Engländer verliebten sich so doll in Jürgen Klopp und Borussia Dortmund, dass man fast Angst haben musste, sie würden Klopp als Zweitmann von Prinzessin Kate in den Buckingham Palace sperren. Diese Woche dann die allgemeine Ernüchterung. Wahrscheinlich werden die internationalen Fußball-Hipster ihre Bundesliga-Trikots erst mal wieder in den Schrank legen. Wer wissen will, ob er dazu gehört, kann das übrigens hier testen.