Das DFB-Team vor dem Testspiel gegen Italien im November © Martin Rose/Getty Images

Noch einmal hat es drei erwischt: Der Hoffenheimer Kevin Volland, Marcel Schmelzer von Borussia Dortmund und Shkodran Mustafi von Sampdoria Genua werden die Fußball-WM nur von der Couch aus erleben. Sie gehören nicht zum offiziellen DFB-Aufgebot, das sich anschickt, in Brasilien Weltmeister zu werden. "Natürlich sind Shkodran, Marcel und Kevin nun sehr enttäuscht", wird Löw auf der DFB-Webseite zitiert. "Ich verstehe das, auch sie hatten berechtigte Hoffnungen, in Brasilien dabei zu sein."

Joachim Löw wagt also etwas. Er nimmt nur einen echten Stürmer mit zur WM. Noch dazu einen 35-Jährigen, Miroslav Klose. Toreschießen soll für die Nationalelf Teamarbeit werden. Auch Thomas Müller, Mario Götze oder Mesut Özil könnten öfter mal ganz vorne im Strafraum des Gegners auftauchen.

Zum 23 Spieler umfassenden Aufgebot für das Turnier in Brasilien gehören auch Christoph Kramer, Erik Durm und Matthias Ginter, die erst in diesem Jahr im DFB-Team debütiert hatten. "Von allen Spielern bin ich zu 100 Prozent überzeugt", sagte Löw mit Blick auf seine Entscheidung. "Wir haben die richtige Mischung aus vielen jungen und hochbegabten Fußballern und Spielern mit viel Turniererfahrung, die wissen, worauf es ankommt."

Richtige Mischung? Ist das so? Wir haben uns den Kader mal genauer angeschaut. Was kann er? Und was nicht?