Der frühere Microsoft-Chef Steve Ballmer ist neuer Besitzer des Basketball-Clubs Los Angeles Clippers. Der Verein der nordamerikanischen Profiliga NBA hat den Abschluss des Zwei-Milliarden-Dollar-Deals bestätigt. 

Ballmer versprach der Mannschaft und dem Trainerteam in einer ersten Reaktion jede Unterstützung. "Das ist ein toller Tag in der Geschichte der Clippers", sagte Trainer Doc Rivers. Der Trainer und Superstar Chris Paul hatten zuvor erklärt, nicht mehr für den Verein aktiv sein zu wollen, sollte der Verkauf gestoppt werden.

Vor Abschluss des Verkaufs hatte ein kalifornisches Gericht das Geschäft für rechtmäßig erklärt und den Protest des wegen seines Rassismus-Skandals lebenslang gesperrten Donald Sterling abgelehnt. Damit hatte seine von Sterling getrennt lebende Frau Shelly das Recht, die Clippers-Anteile zu verkaufen.   

Donald Sterling hatte im April mit einer Äußerung weltweit Empörung hervorgerufen: In einem mitgeschnittenen Telefonat hatte er eine Geliebte aufgefordert, sich nicht mit Schwarzen zu zeigen. Er wurde daraufhin lebenslang aus der NBA verbannt.