Der Führende in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee, Peter Prevc, springt bei seinem ersten Versuch in Innsbruck 125 Meter weit. ©  Matthias Schrader/ dpa

Der Slowene Peter Prevc hat zwei Tage nach seinem Erfolg beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen auch das dritte Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck gewonnen. Zweiter am Bergisel wurde Weltmeister Severin Freund. Der Deutsche hat damit nur noch theoretisch Chancen auf den ersten deutschen Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee seit 14 Jahren. Prevc geht mit einem Vorsprung von fast 20 Punkten vor Freund in das Finale in Bischofshofen.

"Er macht das schon extrem souverän", lobte Freund seinen Rivalen. "Um die Tournee zu gewinnen, braucht es jetzt ein Wunder. Oder ein Unglück. Aber das wünsche ich keinem", sagte der Bayer. Nach Sprüngen auf 122,5 und 128 Meter lag der 27-Jährige 11,1 Punkte hinter Prevc, der auf 125 und 132 Meter kam. Dritter wurde der Norweger Kenneth Gangnes.

Prevc geht somit als großer Favorit in den letzten Wettbewerb an diesem Mittwoch. "Ich denke, ich kann auf diesem Level weitermachen", sagte der Weltcup-Spitzenreiter. "Aber es wird hart in Bischofshofen."

Insgesamt überzeugten die DSV-Springer in Innsbruck. Andreas Wellinger kam als Sechster zu seinem besten Saisonergebnis. Andreas Wank auf Platz neun und Richard Freitag als Zehnter komplettierten das gute Abschneiden.