17,7 Millionen Zuschauer können sich angeblich nicht täuschen. So viele Menschen verfolgten den deutschen Handballsieg in Krakau am Bildschirm. Eine beeindruckende Quote, an die sich sogleich kühne Expansionsträume koppelten. Handball als neuer Boomsport, Handball als neue Nummer zwei auf dem Fernsehmarkt, Handball als echte Alternative zum Fußball! Wird das was?
Betrachten wir das Potenzial des Handballs zunächst vom Standpunkt des Euphorie spendenden Titelgewinns. Welche Geschichte schrieb diese Mannschaft? Niemand hatte das extrem junge, unerfahrene Team auf der Rechnung. Stars gab es nicht, Leistungsträger fielen im Turnier verletzt aus. So konnte der Underdog auf die beliebteste aller ballsportdeutschen Selbstbeschreibungen zurückgreifen, die der "mannschaftlichen Geschlossenheit". Ohne Wundertorwart geht es natürlich auch nicht. Und im Finale schlug man dann – oh, ewige Wiederkehr des mythisch Gleichen! – Spanien, just jene mit Ausnahmeindividualisten gespickte Meistertruppe, gegen die man in der Vorrunde noch klar verloren hatte.
Der Publizist und Philosoph Wolfram Eilenberger ist Chefredakteur des Philosophie Magazins, hat einen Trainerschein und spielt im linken Mittelfeld der deutschen Autoren-Nationalmannschaft. Seit Mai 2015 schreibt er Eilenbergers Kabinenpredigt, seine monatliche Fußballkolumne auf ZEIT ONLINE.
Unvermeidlich, dass im Angesicht des Unfassbaren sogleich die Rede eines "Wunders von Krakau" die Runde machte. Manch einer wähnt uns gar am Beginn einer neuen Siegesära. Die amateurnahe Anmutung der jungen Wilden macht die Truppe jedenfalls bereits jetzt zum eigentlichen Hoffnungsteam der Olympischen Spiele in Rio. Authentizität im Auftritt mischt sich mit schmerzaffiner Unmittelbarkeit: Kein Winseln, kein Wälzen, kein Reklamieren. Keine eingestickten Hundenamen auf Finalschuhen! Ehrlicher Sport von ehrlichen Männern für ehrliche Bürger, herzhaft, blutnah, widerständig.
Mit seiner auf maximale Körperintensität ausgelegten Spiellogik verspricht der Handball mit anderen Worten eben jenes Sehnsuchtsloch zu füllen, das ein rundum familientauglich gemachter, oberflächengeglätteter und spieltaktisch feminisierter Profifußball ins Herz vieler Nostalgiker gerissen hat. Zwei-Meter-Hünen, die aus vollem Lauf permanent aufeinanderkrachen, nur ohne Rüstung, lästige Pausen und affiges Event-Buhei. Handball, der neue Männersport für alle, denen Cage-Fighting zu krass, American Football zu amerikanisch und Darts zu fett ist.
Was uns zur soziologisch-geografischen Verankerung des neuen Trendkandidaten bringt: Sie passt tatsächlich wie die Faust aufs Auge. Denkt man entlang der großen Entscheidungsachsen "Stadt vs. Land" oder "Metropole vs. Provinz", weiß sich der Handball positioniert. In der Bundesliga keilen sich seit Jahrzehnten Kreisstädte auf Weltniveau. Der Versuch, den Sport in einer Metropole wie Hamburg erfolgreich zu etablieren, ging in Gestalt des HSV unlängst grandios daneben. Und selbst die Berliner Füchse kommen, nun ja, aus Reinickendorf. Handballwelthauptstadt ist seit einem Jahrzehnt Kiel.
Kommentare
Echt jetzt ZON, ist euch keine bessere Überschrift als diese, für unsere tolle Handballnationalmannschaft eingefallen?
Nein, denn der Autor steht so weit auf der Seite des Guten(TM), dass es in Ordnung ist eine Mannschaft auf Grund ihrer ethnischen und sozialen Herkunft zu verurteilen, solange es sich dabei nur um die deutsche Mittelschicht handelt.
Artikel dieser Art sind wirklich eine Farce, wenn man bedenkt, dass ZON ansonsten die Spaltung der politischen Debatte im Land in ihre Extreme beklagt, aber dann konsequnet selbst den Sportteil noch derart durchpolitisiert.
Zit. Guenni_1: "unsere tolle Handballnationalmannschaft"
Artikel: "100 Prozent kartoffeldeutsche Leistungsbereitschaft."
So wie ich das sehe, war diese Mannschaft seit jeher "kartoffeldeutsch" und wurde in den letzten 30 Jahren mit dieser Kartoffelmannschaft nur ein mal Weltmeister und Frankreich fünf mal, ähnlich bei den Europameisterschaften. Vielleicht täte der Mannschaft ein wenig Migration ganz gut.
- Kartoffelmannschaft
+"Kartoffel"-Mentalität
Sicher. Derzeit kommen ja viele Talente und ausgebildete Spieler aus DEN Handball-Nationen Afghanistan, Syrien, Algerien, Marokko, Tunesien, Irak und Pakistan, dass die nächsten Titel quasi schon gebucht sind.
Logisch.
...
-,-
Nichts für ungut, aber wenn ich von toller Handballnationalmannschaft schreibe, dann bezieht sich das grundsätzlich nur auf die Leistung im Sport. Wo irgendein Spieler geboren ist, oder wo dessen Eltern geboren sind, interessiert mich nicht die Bohne.
(Suchspiel)
Finde die Migranten:
https://de.wikipedia.org/...ösische_Männer-Handballnationalmannschaft
http://sport.orf.at/stati...
Auf Wunsch des Verfassers entfernt. Die Redaktion/ges
Verbesserungsvorschlag für die Artikelüberschrift:
Handball, Sportart für Rassisten.
Ich lese den Titel und den Abstract (Wie heißt das auf Nachtschattengewächs? Naja egal.) und der schafft es schon mit rassistischen Begriffen ("Kartoffel") umherzuwerfen und *gleichzeitig* irgendwelche Sportler mit Rechtsradikalen zu assoziieren. Den Rest des Artikels zu lesen traue ich mich jetzt nicht mehr.
Am besten ne Migrantenquote, gell ^^
Wenn man die Kommentare hier liest, scheint es wirklich angebracht zu sein, eine Satire immer mit einem Schutz-Portal "Achtung! Sie verlassen den ernsthaften Sektor dieses Mediums!" zu versehen.
Aber die Überschrift ist allein schon deswegen gut, weil sie die Klicks geradezu magisch anzieht - wie man auch an den Kommentaren sehen kann. Die meisten Kommentatoren sind nicht wegen des Handballs hier. Sie sind so weit davon entfernt, wie die Pegiderasten vom 21. Jahrhundert.
[Am besten ne Migrantenquote, gell ]
Da gehe ich jede Wette ein:Die Flüchtlingsquote wird kommen!
"dass es in Ordnung ist eine Mannschaft auf Grund ihrer ethnischen und sozialen Herkunft zu verurteilen,"
häh? Die Mannschaft wird beschrieben aber nicht verurteilt.
Wieso wird im Artikel und in einigen Kommentaren eigentlich angenommen, das die Zusammensetzung der Nationalmannschaft afugrund eines gesteuerten Prozesses keine Spieler mit Migrationshintergrund hat. Handball hat international nicht in soviel Ländern eine Verbreitung. Deshalb kommem vielleicht auch nicht soviele Jugendliche mit Migrationshintergrund auf die Idee Handball zu spielen.
Das kann nicht wirklich der Ernst des Verfassers sein. Handball spricht mit all seiner Art gegen alles, was vulgären Nationalismus ausmacht.
Der Gegner wird überrannt? Man hilft ihm wieder auf die Füße. Fair Play wohin man guckt. Keine Schwalben, dafür aber selbst vom Gegner beklatschte Finten.
Den Handball so darzustellen, wie der Verfasser es tut ist schlichtweg unerträglich und unredlich.
Ich habe den Artikel jetzt mehrfach rauf und runter gescrollt, weil ich mir gedacht habe, das kann nur eine Glosse oder eine Satire sein. Aber nichts dergleichen.
Scheinbar meint der Verfasser dieser Zeilen, tatsächlich alles ernst. Aber wahrscheinlich konnte nichts anderes herauskommen, wenn man einen Fußballverrückten einen Artikel über Handball schreiben lässt.
Schade das man Artikel nicht "Melden" kann, denn dieser hätte die Lösung verdient.
Löschung, nicht Lösung. Vor lauter Ärger über diesen Artikel, verlerne ich noch das Schreiben.
Ich habe auch erst an eine Glosse geglaubt, bzw. darauf gehofft.
Wenn ich Kommentare in diesem Duktus verfasse, dann werde ich als Troll und Schwein bezeichnet. Warum darf der Eillenbeger sowas schreiben?
Weil er Geld fürs provozieren kriegt. Vor einem halben Jahr hat er in einen Artikel den Frauenfußball runtergemacht.
Vielleicht mag er einfach nichts außer Mainstream-Männer-Fußball und findet es ganz doll doof, wenn auch mal andere eine Chance bekommen. Und weil er Philosoph ist, weiß er das wortreich über zwei Seiten breitzutreten.
Schade, ich fand ihn eigentlich ganz süß, den Eilenberger, als er noch für den Cicero schrieb.
Und was lässt sie eigentlich bitteschön glauben, dass es sich hierbei nicht(!) um eine Glosse handelt?
Weil die Pointe fehlt - oder - sie werden mir sicher gleich unterstellen die Pointe nicht zu erkennen - die Pointe nicht erkennbar ist. Dann wäre es halt eine schlechte Glosse.
""Und was lässt sie eigentlich bitteschön glauben, dass es sich hierbei nicht(!) um eine Glosse handelt?""
Weil ein Artikel in aller Regel als Glosse "gekennzeichnet" wird!
Dort wo jetzt nur "Von Wolfram Eilenberger " steht würde dann stehen:
"Eine Glosse von Wolfram Eilenberger"
Gilt natürlich auch für eine Satire oder einen Kommentar und bisher habe ich es noch nicht erlebt, dass ZON eine Kennzeichnung ausgelassen hat.
Ich danke Ihnen! So schön hätte ich es nicht sagen können.
"If it walks like a duck and talks like duck, it is a fricking duck!"
Das ist alles was ich dazu zu sagen habe...
Ne, noch eins noch:
Nur getroffene Hunde bellen auch!
Muss am Avatar liegen!
Vielleicht weil ihm die sprachliche Qualität einer Glosse fehlt? Es muss nict Glosse ddrüber stehn, aber einige Merkmale sollte er schon haben
Ähhhh, bitte was ?
Ich hoffe Herr Wolfram Eilenberger leidet nicht zu sehr unter seinem "kartoffeldeutschen" Namen.
Ein Artikel eines unter seiner deutschen Geburt leidenden Autors?
Mein Tipp leidet doch still und belästigt die nicht, die sich einfach an einer tollen Mannschaftsleistung erfreut haben
Fürs stille Leiden gibts kein Zeilengeld...
Außerdem wurde die Kartoffel erst vor wenigen Jahrhunderten aus Südamerika nach Europa eingeführt.
was ein übler Artikel,
wie kann man seine eigene Mannschaft derart kaputt reden, nur weil keine Migranten dabei sind. Es wird eben bei weitem nicht so viel Geld verdient wie im Fussball / Basketball - aber bitte, was ist "kartoffeldeutsch"?
Wie kann man so ein schlechtes Selbstwertgefühl haben und seine eigene Nationalität derart miesmachen?
Ich versteh das nicht. Was hat die Handballnationalmannschaft mit Frauke Petry zu tun? Also, das ist irgendwie absurd.
Können Sie sich nicht einfach mal mitfreuen?
Die politische Ideologie des Selbsthasses: https://www.youtube.com/w...
Jetz mal nicht zu viel der Ehre; dass, pardon aber es muss sein - beinahe duemmliche Geschwurbel des Wolfram E, von wegen blutnahe .... kartoffeldeutsche Sehnsucht - WTF?? - ist nicht ernstzunehmen. Natuerlich darf auch hier der Hinweis - schliesslich ist die Asylbewerberkrise noch laengst nicht ausgestanden - auf nicht vorhandene "dunkle Hautfarbe" im Team nicht fehlen. Wenn Wolfram E. nun seinen Beitrag noch mal liest, wird er mutmaslich dunkelrot im Gesicht....
>>"Ich versteh das nicht. Was hat die Handballnationalmannschaft mit Frauke Petry zu tun? Also, das ist irgendwie absurd."
Beschäftigten Sie sich mal mit den "Identity Politics" die schon seit Jahren in den USA wuchern und nun langsam aber sicher auch bei uns Einzug halten. Merken Sie nicht wie vermehrt von "weißen Männern" geschrieben wird? Wie "Repräsentanz" und "Gleichstellung" gefordert wird? Wie plötzlich zunehmend kollektivistisches Gruppendenken die Debatten bestimmt? Wo nicht mehr wichtig ist was gesagt wird, sondern wer es sagt?
Dieser Artikel ist erst der Anfang. Die Ausbreitung des Irrationalen steht erst noch bevor. Dieser Artikel ist ein weiterer Wegbereiter dessen. Welch horrende These dieser doch verfolgt:
Die Menschen feiern die Handball-Mannschaft, weil in ihr keine (äußerlich) migrantischen Menschen mitgespielt haben. Die Deutschen feiern ihr Team also, weil SIE alle Rassisten sind.
Unfassbar. Das wird noch ein Spaß mit den linken PC-Identitätspolitiken in der Zukunft. Schnallen Sie sich lieber an Rolf, die wilde Fahrt geht gerade erst los.
Der Artikel ist nicht nur übel, sondern auch widerlich.
Unterste Schublade.
Wenn sich der Autor fragt, warum dort keine Nationalspieler mit Migrationshintergrund auftreten, ganz im Gegensatz zum Fussball, dann kann er doch mal Ursachenforschung in den Jugendteams betreiben?
Liegt es denn an den Vereinen? Sind die irgendwo "stecken geblieben"? Benachteiligen sie Migranten oder Deutsche mit Mgrationshintergrund?
Was ist da anders als bei den Fussballvereinen?
...
Und da würde er sicher irgendwann bemerken, dass es daran liegt, dass Handball einfach nicht in jeder "Community" so gut ankommt, wie der international beliebte Fussball. Die Gründe wiederum dafür sind vielfältig und auf den ersten Blick nicht schnell zu begreifen und genau da hat es sich scheinbar der Autor nicht zugetraut ein wenig tiefer zu bohren...
Stattdessen kommen einem dann seltsame Begriffe wie "kartoffeldeutsch" (soll das allen Ernstes eine Klassifizierung/Einordnung sein?) oder der Verweis auf europäische Vornamen eher aus der Feder, nicht wahr, Herr WOLFRAM Eilenberger?
Armselig.
Klar, da sind uns doch die tollen Fußballmillonäre wie Özil und Co. viel lieber, die immer tapfer vor dem Länderspiel die deutsche Nationalhymne "durchleiden".
Der Artikel ist übrigens eine Kolumne, geschrieben von einem Philosophen. Seit Mitte letzten Jahres schreibt er für Zeit Online diese (eigentlich Fussball-)Kolumne. Ich selbst finde diese andere, philosophische Betrachtungsweise sehr erfrischend, vor allem die vielen Denkanstöße, Dinge einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, gefallen mir.
Dies alles hat nichts mit Selbsthass zu tun, und wenn ich jetzt hier in den Kommentaren lese, wie Bierernst und wie bieder Deutsch hier so viele darauf reagieren, dann hat er anscheinend einen Nerv im deutschen Gemüt getroffen, dem deutschen Michel sozusagen einen Spiegel vorgehalten, dessen Bildnis hier vielen nicht behagt.
Dies hat, wie geschrieben, nichts mit Selbsthass zu tun, und es ist auch keine Typisierung des Deutschen, es ist lediglich die Bestandsaufnahme einer Tendenz, eines neuen Trends zum Biederen, Rechtschaffenen, Altbackenen, den auch ich in den letzten Monaten vermehrt wahrnehme.
Eine Antwort zu den Vorwürfen von ihm: http://www.zeit.de/sport/...
"Wolfram Eilenberger: Ich war überrascht, mich in der Bild wiederzufinden. Die lieben Kollegen titulieren mich als "Denk-Doktor", aber auch als "Philodoofen". In den Kommentaren der User heißt es sinngemäß: Der Philosoph soll sich über etwas anderes den Kopf zerbrechen. Die Anfeindungen richteten sich aber gegen die Philosophie als Disziplin, nicht gegen die These an sich."
Dem kann ich nichts hinzufügen.
>>"Dies alles hat nichts mit Selbsthass zu tun, und wenn ich jetzt hier in den Kommentaren lese, wie Bierernst und wie bieder Deutsch hier so viele darauf reagieren, dann hat er anscheinend einen Nerv im deutschen Gemüt getroffen, dem deutschen Michel sozusagen einen Spiegel vorgehalten, dessen Bildnis hier vielen nicht behagt."
Philosophen sollten begründen können. Schließlich lernen sie das, das ist ihr täglich Handwerk.
Und für die These des Autors, dass eine Handballmannschaft mit einen höheren Migrantenanteil NICHT diese Aufmerksamkeit, NICHT diese öffentliche Teilnahme an ihrem Erfolg bekommen hätte, DAFÜR hätte ich schon gerne eine Begründung.
Gern auch ohne Buzzwords wie "kartoffeldeutsch" oder "Landlust". Das hat mit "Bierernst" nichts zu tun, sondern einfach mit einem fundierten Meinungsaustausch. Sie und der Autor können sich gerne über die Reaktionen beschweren, das Publikum (Das von Ihnen ohne Begründung angegriffen wurde) hält ihnen nun den Spiegel vor.
Aaaaaha. Weil das Machwerk unter dem Etikett "Philosophie" läuft, wird eine ganze Sportart, samt Akteuren und Fans und weil wir schon dabei sind, ganze Regionen in die rechte Ecke gestellt? Und man soll sich das gefallen lassen?
Denn genau so und nicht anders kommt er rüber. Da ist keine Ironie. Da sind keine Denkanstöße. Das ist plumpe Polemik. Und arrogant noch dazu.
Nee, nee. Das hat mit bieder und bierernst nichts zu tun. Es wirkt beleidigend. Dass Ihnen das zusagt, sagt einiges über Sie aus.
Unsinn.
Philosophie heißt nicht, dass man gequirlten Mist schreiben kann, diesen dann auch noch nicht begründet und dann bei aufkommender vernichtender Kritik von "Anfeindungen gegen die Philosophie als Disziplin" schwadronieren kann.
Er schaut keinen deutschen Handball und sieht in nicht als Alternative zum Fussball, weil ihm dort zu wenig Spieler mit Migrationshintergrund spielen.
Ganz einfach.
Und weil der Handball gerade in den Medien war, erkennt er deswegen eine Rückkehr zum Völkischen oder Altbackenem...weil da eben zuviele Spieler mit den falschen Vornamen spielen und SEIN Deutschlandbild nicht repräsentiert wird.
Das ist dumm, borniert, armselig und hat nichts mit Philosophie zu tun.
Weiterhin ist aufkommende, vernichtende Kritik nicht immer ein Indiz dafür "einen Nerv getroffen zu haben (juhuuu)" sondern kann auch einfach ein Indiz für Ablehnung vieler Leute gegenüber dumm-dreisten Artikeln sein.
Sie können dem Herrn WOLFRAM Eilenberger gern folgen, werter Mitforist, keiner wird sie aufhalten, nur mit der Kritik werden sie leben müssen.
Entfernt, unterstellend. Die Redaktion/fk
Rroollff: "Wie kann man so ein schlechtes Selbstwertgefühl haben und seine eigene Nationalität derart miesmachen?"
Die Verknüpfung des Selbstwertgefühls mit der Nationalität werde ich nie begreifen. Für mich ist eine nationalistische Kollektivdefinition des eigenen Selbst das genaue Gegenteil von echter Individuation. Sicherlich, viele bringen es einfach nicht weiter. Aber das berechtigt doch nicht dazu, einen minderwertigen Ersatz wie den Nationalstolz als Mittel der Identitätsfindung zu preisen. Im Gegenteil: Wer sich selbst über seine - meist zufällige - Mitgliedschaft in Gemeinschaften wie der Nation, Religion usw. bestimmt bleibt als Individuum genauso vage wie die ganze Horde. Außerdem ist diese Sorte "Selbstwertgefühl" völlig leistungslos verfügbar.
Meine Güte, was rechtfertigt den Stolz auf "meine" Handballmannschaft, wenn sie bloß zu "meiner" wird, weil sie irgendwie deutsch ist?
"Meine Güte, was rechtfertigt den Stolz auf "meine" Handballmannschaft, wenn sie bloß zu "meiner" wird, weil sie irgendwie deutsch ist?"-
Weil es eben genau darum geht! Es ist UNSERE Mannschaft, UNSERE Jungs - die deutsche Nationalmannschaft eben.
Die Mannschaft der DEUTSCHEN.
Wenn sie das nicht verstehen, obwohl sie Fan des jeweiligen Sportes sind, dann müsste ihnen ja a) das ganze Konzept von internationalen Teamwettkämpfen entfallen, weil diese Teams ja nur zufällig dadurch entstehen, welche Nationalität die Spieler haben und
b) haben sie das Konzept der Nation nicht verstanden und/oder erfühlt.
Und dann wird es eben schwierig mit Fragen des Nationalstolzes, Stolz auf Nationalmannschaften und Nationalgefühl.
Ist mir schon klar und ich würde sehr gern versuchen ihnen diese Begriffe näher zu bringen... nur fürchte ich leider, dass mich das dann in ihren Augen zum "völkischen" Biedermeier oder wahlweise zum Nationalisten oder gar zum Nazi macht und daher lasse ich es wohl besser. ;)
Selbsthass sollte man trotzdem nicht nutzen, um Sportarten nieder zu schreiben...
Ich fürchte, Sie haben Recht, mir fehlen die Worte... Mir ist noch gar nicht aufgefallen, dass "nur" deutsche Jungs in dem Team sind! Ich bin so naiv und ignorant! Habe mich nur an deren Spiel erfreut...!
Wenn er lediglich seine "freien Gedanken" irgendwie in Textform bringen wollte hätte er weniger konkret sein müssen. Er hat aber eindeutige politische Bezüge reingebracht...
Jotunsquid: "Da ist keine Ironie. Da sind keine Denkanstöße. Das ist plumpe Polemik. Und arrogant noch dazu."
Nur mit Ironie wäre die Kolumne verdaulich gewesen, ich stimme Ihnen zu und halte auch nichts von ihr. Polemik und Arroganz dito. Einen Denkanstoß kann ich jedoch erkennen, auch wenn dieser keineswegs originell ist und nichts neues dazu geboten wird: Woraus nähert sich eigentlich diese Begeisterung für "die eigene Mannschaft"? Was bringt einen Menschen dazu, sich als Mitglied eines diffusen Kollektivs zu sehen und auf die Leistungen anderer Mitglieder stolz zu sein, als wären sie wie durch Zauberhand auch die eigenen? Insofern war der Sport nämlich schon immer "petryfiziert", also schon immer Vehikel des Nationalismus und schon immer populistisch.
Nun, das Phänomen des Fantums ist ein zutiefst menschliches. Sportliche Auseinandersetzungen sind un waren schon immer Ersatzhandlungen für kriegerische Auseinandersetzungen.
Wer nicht selber daran teilnimmt/-nehmen kann, identifiziert sich über kurz oder lang mehr oder weniger mit einer Mannschaft. Und kann damit das angeborene (leider) zutiefst menschliche "wir gegen die"-Gefühl ausleben.
Im Normalfall beschränkt sich das dann auf den sportlichen Bereich.
Die Negativauswüchse sind allgemein bekannt und verdammt noch mal nicht auf den Handball beschränkt. Fußball ist da ganz, ganz groß. Und stellt den Handball locker in den Schatten.
True Detective: "Wenn sie das nicht verstehen (...) haben sie das Konzept der Nation nicht verstanden und/oder erfühlt."
"Verstehen" einerseits und billigen oder gar "erfühlen" andererseits sind völlig verschiedene Paar Schuhe. Es gibt von der "Nation" schon mal mindestens zwei Definitionen - die ältere, ethnische, nach der homogene und identifizierbare "Völker" sogenannte "Nationen" sind und sich innerhalb ihrer "natürlichen" Grenzen selbst regieren sollen, und die neuere, welche "Nation" einfach mit "Staat" gleichsetzt und eine Art Solidargemeinschaft der Staatsbürger meint, unabhängig von deren Ethnie oder dergleichen. (Schon da gibt es offensichtlich einige Missverständnisse und Widersprüche.)
Das ich mich an eine so ärmliche politische Theorie wie den Nationalismus emotional binden soll erscheint mir absurd.
Das dürfte dann der Unterschied zwischen uns sein.
Ich war mal für ein dreiviertel Jahr im Ausland, genauer gesagt in den USA, ein bisschen weitab vom Schuss und war über alles froh, was es aus meinem Heimatland zu hören oder zu sehen gab. Ich habe dann mit einem freudigen Lächeln zu Freunden gesagt, wenn es auf einem Bild eine deutsche Sehenswürdigkeit zu sehen gab oder Neuigkeiten vom Sport: Look this is from Germany, and yeah the German team..usw. Und die Amis waren so darüber begeistert, wie ich jedes Fitzelchen aus Good Old G. aufgesogen habe. Ich habe mich genauso meinem Heimatland zugehörig gefühlt, wie den Menschen, mit denen ich in Amiland zu tun hatte. Natürlich ist es Zufall, wo man gerade hineingeboren wird, und es ist Zufall ob als Männlein oder Weiblein. Warum aber nicht das Beste daraus machen? Und wem es immer noch nicht gefällt, kann auswandern, wobei ich mich frage, ob man dann nicht mit dem Patriotismus seiner Wahlheimat (Heimat, das böse Wort) genauso hadert...letztendlich wird ein solcher Mensch nirgendwo zufrieden sein, er braucht etwas zu dagegen sein und das Gras ist im nächsten Garten immer viel grüner als im eigenen.
Ein Mensch möchte sich immer irgendo zugehörig fühlen, ob es nun für ein Land, eine Mannschaft oder zu denen, die "dagegen" sind. Diese bilden nun auch eine Art Gemeinschaft und Zugehörigkeitsgefühl, auch wenn sie glauben, sie wären so unglaublich individuell. Aber niemand ist eine Insel.
Mir entzieht sich der erfrischende Effekt einer solchen Darstellung in Gänze. Ich sehe keinen Spiegel!? Was ich sehe ist klassische Polemik und ein Einstimmen in das grundsätzliche Gezeter, dass wir alle fremdenängstliche Spießbürger mit einem Hang zum rassistischen Deutschtum und einer "früher war alles besser"- Mentalität sind. Und das verpackt in pseudointellektuelle Rhetorik. Es ist wirklich nicht mehr zu ertragen!
Im Grundsatz vielleicht gut gemeint, sollte er das aber doch bitte nicht auf dem Rücken der jungen Sportler austragen, die von klein auf hart für diesen Erfolg trainiert haben und dabei alles andere als AfD-Nähe im Sinn haben. Und in diese Ecke drückt er sie automatisch mit diesem Vergleich und dieser Darstellung. Für mich verantwortungslos!!
Entfernt. Der Kommentarbereich ist der Diskussion des Artikelthemas vorbehalten. Die Redaktion/ges
Jotunsquid: "[...] Die Negativauswüchse sind allgemein bekannt und verdammt noch mal nicht auf den Handball beschränkt. Fußball ist da ganz, ganz groß. Und stellt den Handball locker in den Schatten."
Meine Empfehlung für Ihren Komentar. Und was den Fußball angeht, der gebiert ja sogar derart "petrynahe" Phänomene wie HoGeSa - da muss sich der Handball künftig noch ordentlich ins Zeug legen.
"Ein Mensch möchte sich immer irgendo zugehörig fühlen, ob es nun für ein Land, eine Mannschaft oder zu denen, die "dagegen" sind."
Wenn das so ist, dann bin ich, z.B., kein Mensch.
Ich will mich keinem Kollektiv zugehörig fühlen. Wozu? Wenn ich mit einem Team einen guten Job gemacht habe, bin ich auf dieses Team - das dann "meins" ist, sicherlich stolz. Mit dem identifiziere ich mich dann.
Wenn ich (was ich gerne tue) Fußball schaue, halte ich auch für jeweils ein Team. Fußball ist ein Mannschaftssport und es spielt eine Mannschaft gegen eine andere. Da ergreife ich vorab Partei, des Spaßes wegen. Identifizieren tue ich mich aber nicht. Beim Nationen-Fußball halte ich seit Jahrzehnten zu Spanien. Warum das mal so angefangen hat, weiß ich nicht mehr - es ist mir aber auch egal. Es hätte auch eine beliebige andere Mannschaft sein können.
Die aktuelle deutsche Handball-Mannschaft hat mir auch Spaß gemacht. Das kraftvolle, schnelle und fintenreiche Spiel ist schön anzuschauen. Die haben mich wieder für den Handballsport begeistert (kennt jemand noch Dankersen?). Das hat aber nur zufällig etwas damit zu tun, dass es eine deutsche Mannschaft ist. Die Nationalität ist mir dabei nämlich vollkommen egal, aber so was von! Ich kann absolut nicht verstehen, wozu sie mir nützlich sein sollte.
Imagine there's no countries
It isn't hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion too
Imagine all the people
Living life in peace...
Silk Specter II: "letztendlich wird ein solcher Mensch nirgendwo zufrieden sein [...] auch wenn sie glauben, sie wären so unglaublich individuell."
Danke für Ihre Fernanalyse, nun habe ich endlich mal ein Psychogramm meiner selbst von einem echten Spezialisten! Ich belege gleich morgen einen Grundkurs im Deutschlandfahnenschwenken, um etwas gegen meine Illusion von Individualismus zu unternehmen.
Der leidige Kollektivismus scheint den Menschen aber nicht auszutreiben zu sein.
Es gibt ganze Bevölkerungsgruppen, die ihre empfundene Zugehörigkeit zu einem ethnischen oder religiösen oder geschlechtlichen Kollektiv jeden Tag mit ihrer Kleidung nach außen hin signalisieren.
Da sollte man sich wenigstens entscheiden, ob man das generell gutheißt oder eher ablehnt, und wenn nicht generell für alle, dann bitte mit Begründung, warum die Einen sich mit Stolz kollektivistisch definieren dürfen, die Anderen aber dem totalen, bindungslosen Individualismus, der Selbstverwirklichung und "Ich, Ich, Ich" frönen sollen. Warum spendet man hier Applaus und findet es dort doof?
Meiner Meinung nach bedarf Individualismus außerdem zweier unabdingbarer Grundlagen, ohne die er nicht lebbar ist:
- ein gewisses gehobenes Wohlstandsniveau (denn in Armut ist ein Überleben als atomisierter Einzelgänger kaum möglich bzw. extrem freudlos)
- und Sicherheit. Wenn das Gewaltmonopol eines Staates durch Abwesenheit glänzt, schützen sich die Menschen notgedrungen durch Clankultur und Selbstjustiz. -> Gemeinsam ist man stark.
Sie sehen, der Kollektivismus ist in der Menschheit tief verwurzelt. Man kann auf den zivilisatorischen Fortschritt hoffen, aber solange das Aufgehen der Menschheit in einer "Weltgemeinschaft" noch eine unerreichte Utopie ist, sollte man die steinzeitlichen Hordeninstinkte nicht zu früh abschreiben.
Die haben die gleiche Sozialisierung wie ich.
Aähnlichen Stoff in der Schule gelernt, ähnliche Musik im Radio gehört, die gleichen blöden oder schlauen Sprüche gehört.
Im Fall von Hanball, hätte ich da vllt. gestanden, wenn ich deutlich besser gewesen wäre, aber die sind besser. Gegen die habe ich im Prinzip gespielt (okay ch bin was älter).
Der Sohn eines Bekannten, ist in der deutschen Hockes (Jugend) Nationalmannschaft, soll ich jetzt für Pakistan sein.
Der Mensch definiert sich auch über Gruppen, die Natinalität, ist dabei keine willkürliche, sondern eine naheliegende, da es viele Gemainsamleiten gibt.
Die meisten halten zu der Gruppem deren Ursprung sie teilen, gaibt auch immer welche, die für iegdenjemand anden halten, mesit um sich abzugrenzen. Aber damit ist man eben abgegrenzt, macht weniger Spaß.
Gern geschehen, ich helfe gern weiter. Das ist ganz simple Soziologie :) Lesen Sie mal Georg Simmel (nicht den Johannes Mario :P ) und Bourdieu. Ansonsten hilft auch mal ein bisschen Fassenacht feiern gehen, da können Sie ganz subversiv rotweißblaugelbe Fähnchen schwenken, wenn Ihnen das lieber ist und sich mit jedem verbrüdern, der unterwegs ist.
Nächste mal dann wieder mit Rächtschreibung.
Was Sie leider nicht verstehen ist, dass sich Menschen natürlicherweise sowohl über Individualität und Differenz zu anderen, als auch über Zugehörigkeit und Übereinstimmung mit anderen selbst definieren.
Das war immer so und wird auch immer so sein.
Identität über Zugehörigkeit (und die damit verknüpften Gefühle, wie z. B. Stolz) bindet sich an jede Form von Gemeinschaft, von der Jugendgang bis zur Weltgemeinschaft - und eben auch an der Gemeinschaft, die die Deutschen bilden. Ob sie diese Gemeinschaft als Nation oder Staat bezeichnen ist völlig belanglos.
Natürlich gibt es Persönlichkeitsunterschiede in der Frage, ob jemand sich mehr über Abgrenzung von anderen (Individualität) oder mehr über die Übereinstimmung mit anderen (Zugehörigkeit) definiert. Scheinbar sind sie persönlich relativ einseitig gestrickt. Sie sollten aber akzeptieren, dass andere Menschen anders ticken als Sie und sich bemühen, diese Zusammenhänge rein intellektuell nachzuvollziehen.
Auch politisch gesehen sollte ihnen folgendes zu denken geben: Zerstört man die Bindung der Menschen zum Nationalstaat (z. B. indem man versucht den Nationalstaat aufzulösen) dann fokussiert sich das Bedürfnis der Menschen nach Zugehörigkeit auf die nächst kleineren Einheiten - die der Sippen, Ethnien, Religionsgemeinschaften oder auch auf Schichtzugehörigkeiten. Die Gesellschaft zerfällt identitätsbezogen in inkompatible Einzelteile. Gruppenkonflikte tauchen auf und verschärfen sich erheblich.
"Meine Güte, was rechtfertigt den Stolz auf "meine" Handballmannschaft, wenn sie bloß zu "meiner" wird, weil sie irgendwie deutsch ist?"
Du liebes bisschen. Sie bringen wunderbar das Kernproblem von identity politics auf den Punkt:
Wenn alles nur noch beliebig ist, gibt es nichts mehr was uns unterscheidet. Das bedeutet im Klartext: Das ist der Tod des individualen!
Und dann stehen Sie wie der Autor vor dem zweiten grossen Problem, eine Vielzahl der Menschen haben sich vor dem lesens dieses Artikels nicht ein Stück Gedanken darüber gemacht, wer wie heisst oder das alle weisse Hautfarbe im handballteam haben. Das heisst NIEMANDEN ausser Ihnen und dem Autor war bisher Herkunft, "Blutherkunft" oder Hautfarbe wichtig. SIE sind die Rassisten, nicht die Menschen die sich einfach nur an einer jungen underdog Mannschaft begeistern, die mit tollen Kreisläufern und starkem Torwart Europas handballkrone völlig überraschend verliehen bekamen.
Sie fabulieren von "Kollektivismus" der anderen. Dabei merken Sie und der Autor nicht, dass Sie in Kollektiven denken.
Und für die zentrale these des Autors, dass nämlich eine Mannschaft mit mehr mirgantischem Hintergrund nicht so gefeiert werden würde, dafür fehlt immer noch jeder beleg.
Ich mache mir nichts aus Handball, wie hier aber kollektiv (da haben Sies wieder) allen Handballfans unterstellt wird, sie seien Rassisten, das ist schon bemerkenswert.
Verteilt eigentlich Eilenberger selbst die Redaktionsempfehlung?
Unfassbar.
mimimi
"Was hat die Handballnationalmannschaft mit Frauke Petry zu tun? Also, das ist irgendwie absurd."
Beide liegen vorurteilsnavigatorisch östlich des Ursprungsort des Autors. Schließlich ist Handball ja der Sport der dörflichen Prügler aus dem Osten (vgl. Reinickendorf). Nicht etwa, dass dort einfach mal noch Vereinsstrukturen aus DDR Zeiten bestanden, die einen anderen Sport als Fußball unterstützten, und daher der Nachwuchs auch mal zum Handball ging als in die vierzehnte Jugendmannschaft der FCs.
[...]
Gekürzt. Bitte argumentieren Sie sachbezogen. Danke, die Redaktion/dm
haha ... endlich einer, der den Artikel inhaltlich, ironisch zwar, aber explizit bestätigt.
"Und für die These des Autors, dass eine Handballmannschaft mit einen höheren Migrantenanteil NICHT diese Aufmerksamkeit, NICHT diese öffentliche Teilnahme an ihrem Erfolg bekommen hätte, DAFÜR hätte ich schon gerne eine Begründung."
äh, ich kann diese angebliche These nirgends finden. Habe für Sie extra nochmal nachgesehen. Echt nicht.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf überzogene Polemik. Danke, die Redaktion/ts