Die grüne Färbung des Wassers in einem weiteren Schwimmbecken scheint für einige Athleten bei den Olympischen Spielen in Brasilien negative gesundheitliche Folgen zu haben. "Meine Augen schmerzen von dem Wasser, das ist nicht gut", sagte der ungarische Wasserballspieler Gergő Zalánki nach einem 8:8 gegen Griechenland.

Zalánki ist nicht der einzige, der mit den Chemikalen im Wasser zu kämpfen hat. Auch dem amerikanischen Wasserballer Tony Azevedo brannten nach dem 6:3 gegen Frankreich die Augen, sagte er. "Das sind die Olympischen Spiele, und sie tun so viel Chlor ins Wasser, dass man nichts sehen kann. Das kann nicht sein."

Den Grund für das grüne Wasser teilte der Schwimm-Weltverband Fina am späten Mittwochabend mit. Zur Wasseraufbereitung verwendete Chemikalien seien aus den Wassertanks ausgelaufen. Dadurch seien auch die pH-Werte des Wassers außerhalb der normalen Spanne. Tests der Wasserqualität hätten aber kein Gesundheits- oder Sicherheitsrisiko ergeben.

Ob tatsächlich Chlor zur Behebung des Problems eingesetzt werde, teilte der Verband nicht mit. Der Sprecher des Organisationskomitees, Mario Andrada, hatte gesagt, dass das Wasser "überhaupt keine Gesundheitsgefahr" darstelle und das Problem schnell behoben werde.