Alexander Nouri bleibt Cheftrainer des Fußballbundesligisten SV Werder Bremen. Wie der Verein bekannt gab, werde dessen bis zum Saisonende laufender Vertrag entsprechend angepasst. Nouri hatte vor zwei Wochen Viktor Skripnik beerbt, von dem sich Werder nach vier Niederlagen in Serie getrennt hatte.

Zunächst übernahm Nouri die neue Aufgabe als Interimstrainer. Der bisherige U23-Coach holte aus den drei Spielen, in denen er die Profimannschaft leitete, vier Punkte. Dabei schaffte Bremen den ersten Saisonsieg gegen den VfL Wolfsburg (2:1) und spielte zuletzt unentschieden gegen Darmstadt 98 (2:2). Die Norddeutschen stehen mit vier Punkten auf dem 15. Tabellenplatz.

Alexander Nouri habe in den vergangenen Wochen gezeigt, dass er die Mannschaft erreicht und hervorragende Arbeit leiste, sagte Frank Baumann, Werders Geschäftsführer. "Wir sind zu der Entscheidung gekommen, dass er die Chance bekommen soll, seine begonnene Arbeit fortzusetzen." In den vergangenen Wochen hätte man auf dem Trainermarkt umgesehen, aber keinen Kandidaten gefunden, der besser als Nouri gepasst hätte. Er wird dabei weiterhin von seinem Assistenten Florian Bruns unterstützt.

Baumann hatte zuletzt wiederholt gesagt, dass er sich mit der Entscheidung über die endgültige Nachfolge von Skripnik Zeit lasse. Nun setzt Werder erneut auf eine vereinsinterne Lösung wie in der Vergangenheit schon mit Thomas Schaaf und Skripnik. Der 37-jährige Nouri ist seit Juli 2014 bei Werder Bremen.

Der neue Cheftrainer freute sich über die Entscheidung: "Das ist eine große Herausforderung, aber wir werden sie gemeinsam erfolgreich bestehen."