FC Bayern München – PSV Eindhoven 4:1 (2:1)

Der FC Bayern München gewinnt nach drei sieglosen Pflichtspielen gegen den PSV Eindhoven. Damit hat Bayern gute Chancen auf das Achtelfinale. Thomas Müller (13. Minute), Joshua Kimmich (21.), Robert Lewandowski (59.) und der herausragende Arjen Robben (84.) bauten mit ihren Toren vor 70.000 Zuschauern den Königsklassen-Rekord auf 14 Heimsiege nacheinander aus. In zwei Wochen steht das Rückspiel in Eindhoven an.

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti blieb seiner Linie trotz drei siegloser Partien treu. "Wir müssen die Einstellung wechseln, nicht die Spieler", hatte er angekündigt. Der Rekordmeister spielte mit deutlich mehr Tempo und Zug aufs Tor als zuletzt. Die PSV-Defensive war sichtlich überfordert und hatte dem Druck kaum etwas entgegen zu setzen. Den guten Eindruck trübten dann Sorglosigkeiten in der Endphase der ersten Halbzeit, welche mit dem einzigen Gegentreffer von Stürmer Narsingh (41.) endeten.

Die Wackelphase endete mit einem Kopfballtor von Lewandowski (59.), danach präsentierten sich die Münchner zwar weiterhin mit vielen gelungenen Kombinationen, aber defensiv für ein Spitzenteam zu anfällig und nicht stabil genug. Den letzten Treffer zum Sieg schoss schließlich Robben (84.).

Celtic Glasgow – Borussia Mönchengladbach 0:2 (0:0)

Mit einer überzeugenden Leistung hat sich Borussia Mönchengladbach die Chance auf das Achtelfinale der Champions League erhalten. Das Team gewann trotz großer Personalnot beim schottischen Meister mit 2:0 (0:0) und schob sich durch ihren ersten Sieg auf Rang drei der Gruppe C.

Vor 60.000 Zuschauern erzielten Lars Stindl (57. Minute) und André Hahn (77.) die Treffer für die Gäste. "Das war ein sehr, sehr guter Auftritt unserer Mannschaft. Wir wollen in Europa überwintern und da haben wir einen großen Schritt gemacht", sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. Mit drei Punkten liegt die Borussia nun vor Celtic (1) und darf sogar auf die ersten K.o.-Spiele in der Königsklasse seit 1978 spekulieren.

Nach Kritik an Borussias Coach André Schubert überzeugte er in Glasgow mit seiner taktischen Umstellung auf die Viererkette und der überraschenden Aufstellung von Jonas Hofmann. Mit einer sicheren Abwehr spielte Gladbach eine temporeiche Partie. Nach einer erfolglosen ersten Halbzeit belohnte Stindl (57.) das Team mit dem ersten Treffer, Hahn sorgte für den Siegestreffer (77.).