Nach 33 Zügen und zweieinviertel Stunden Spielzeit endete auch die siebte Partie der Schach-WM in New York mit einem Unentschieden – wie alle sechs davor. Sergej Karjakin, der Herausforderer, der die weißen Steine führte, konnte aus der Eröffnung heraus keinen Vorteil erzielen. Magnus Carlsen glich mühelos aus, hatte am Ende einen Bauern weniger, was aber nicht ins Gewicht fiel. Bis auf einen kurzen taktischen Schlagabtausch blieb die Partie ereignislos.

Nun bleiben nur noch fünf Partien mit regulärer Spielzeit, um den WM-Kampf zu entscheiden. Sollte es nach zwölf Partien 6:6 stehen, gibt es ein Stechen mit verkürzter Bedenkzeit.

Am Montagmorgen folgt auf ZEIT ONLINE der ausführliche Bericht unseres Reporters Ulrich Stock sowie eine Videoanalyse der siebten Partie von Schachgroßmeister Jan Gustafsson.