Wer spielt wann gegen wen?

Die Ansetzungen sind hier in unserem neuen Ticker-Tool dargestellt, das Sie ab Freitagabend während der Spiele auch live auf unserer Homepage finden werden. Eine kleine Besonderheit: Sie können Herzchen vergeben. Pro Spiel eines. Für das Team, das Sie nett finden. Wir sind gespannt.


Welches Spiel dürfen Sie auf keinen Fall verpassen?

Schalke 04 gegen Rasenball Leipzig. Kohle gegen Taurin, Malocher gegen Eventfans. Viel symbolischer kann es nicht werden als zum ersten Topspiel der Saison. Als die beiden Vereine in der vergangenen Saison das erste Mal aufeinandertrafen, bedeutete das auch einen enormen Schub für den Bekanntheitsgrad von Timo Werner. Weil er sich zunächst nicht an seine Schwalbe erinnern konnte, die zu einem Elfmeter führte, wird sein Name landauf, landab immer wieder in einem ganz speziellen Fangesang gepriesen, der Bezug auf die vermeintliche Berufswahl seiner Mutter nimmt. Selbst bis zur Darts-Weltmeisterschaft in England im Frühjahr schaffte es das Lied. Wir distanzieren uns natürlich von solch unflätigen Gesängen, stattdessen: Domenico Tedesco soll es auf Schalke endlich reißen, mindestens die Meisterschaft sollte schon drin sein. RB macht sich sicher auch Hoffnung auf schwächelnde Bayern und den Platz ganz oben. Und: Freibier gibt es auch. Für 20 Jahre treue Partnerschaft mit Schalke sponsert der Biersponsor jedem Schalker Fan ab 16 Jahren ein Bier. Für die Aktion stehe sogar ein zusätzlicher Tankzug mit 25.000 Litern Pils bereit, heißt es. Prost! Aber nicht, dass sich nachher jemand wieder übers Liedgut aufregt.

Welches Spiel dürfen Sie guten Gewissens verpassen?

Bayern gegen Leverkusen. Die missglückte Asienreise der Münchner darf einen nicht irritieren. Die Bayern sind wieder unumstrittener Titelfavorit. Selbst wenn Manuel Neuer, Jérôme Boateng, Thiago, Javi Martínez, Juan Bernat und James Rodríguez nicht mitspielen werden. Nein, Freitagabend in der Kneipe gibt es definitiv spannendere Dinge. Zum Beispiel, hüstel, unseren Club-O-Mat ausprobieren. Und schauen, was bei der Tresennachbarin oder beim Tresennachbarn so rauskommt. Is it a match?

Wer steht im Blickpunkt?

Ousmane Dembélé, obwohl er, Stand jetzt, nicht spielen wird. Oder gerade deshalb. Die Kurzform der Geschichte kennen alle: Barcelona möchte Dembélé, Dembélé möchte zu Barcelona. Doch dem BVB sind die kolportierten 120 Millionen Euro zu wenig. Er möchte mehr, und solange Barca nicht die gewünschte Summe zahlt, gibt der BVB seinen Spieler nicht her. Deshalb ist Dembélé seit einer guten Woche im Streik. Er kennt das, Dembélé ist streikerfahrener als ein Lokführer. Schon im Sommer 2015 wollte er mit einem Streik einen Wechsel von seinem damaligen Club Stade Rennes erzwingen. Das klappte nicht, er soll eine böse SMS an seinen Club geschickt haben: "Ich gehe nach Senegal. Ich bin mit dem Fußball fertig, ihr kotzt mich an." Nun, in der Saison darauf schoss er zwölf Tore und bereitete fünf vor. Für Stade Rennes.