Europameisterschaft Deutschlands Fußball-Frauen deklassieren England
Die deutschen Fußball-Frauen haben die Europameisterschaft gewonnen. Mit 6:2 Toren besiegten sie das Team aus England. Torschützenkönigin des Turniers wurde Inka Grings
© Oliver Morin/AFP/Getty Images

Inka Grings hat Grund zur Freude: Sie ist Europameisterin und Torschützenkönigin der EM
Deutschlands Frauen bleiben Europas Fußball-Königinnen. Durch eine beeindruckende 6:2 (2:1)-Gala gegen England in einem hochklassigen Europameisterschafts-Finale in Helsinki stieg die DFB-Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid am Donnerstag zum fünften Mal hintereinander und zum siebten Mal insgesamt auf den kontinentalen Thron.
Ausgerechnet die zuletzt kritisierte Torjägerin Birgit Prinz (20.) brachte ihr Team mit ihrem ersten Turniertreffer in Führung. Nur zwei Minuten später baute Melanie Behringer mit einem Schuss aus 35 Metern die Führung für die Weltmeisterinnen aus. Doch wenig später verkürzten die starken Engländerinnen durch Karen Carney (24.). Als nach der Pause Kim Kulig (50.) den alten Abstand wieder herstellte, schien die Begegnung gelaufen.
England steckte aber nie auf und schaffte durch Kelly Smith noch einmal den Anschluss. Mit einem Doppelschlag beendete Inka Grings (62./73.), die mit sechs Treffern zum zweiten Mal EM-Torschützenkönigin wurde, alle Zweifel am Titel-Abonnement der DFB-Auswahl. Prinz (76.) krönte ihre beste Turnierleistung mit ihrem zweiten Treffer.
Damit setzten die deutschen Frauen vor fast 16.000 Zuschauern im Olympiastadion – darunter Bundespräsident Horst Köhler, UEFA-Präsident Michel Platini, DFB-Präsident Theo Zwanziger und DOSB-Chef Thomas Bach – zwei Jahre vor der WM im eigenen Land ihre einmalige EM-Erfolgsserie fort. Sie gewannen ihr 19. EM-Spiel hintereinander und blieben zum 26. Mal seit 1993 ungeschlagen.
Bis zum Triumph hatte der Titelverteidiger harten Widerstand zu überwinden. Die Engländerinnen, gegen die die Deutschen auch im 19. Aufeinandertreffen ungeschlagen blieben, erwiesen sich als gleichwertiger Gegner. Beide Teams schenkten sich nichts und suchten in der hart geführten Partie ihr Heil in der Offensive.
Die deutsche Abwehr, in der Linda Bresonik für Bianca Schmidt auf die rechte Seite gerückt war, wurde vom "Three Lions"-Sturm Kelly Smith, Eniola Aluko und Karen Carney immer wieder vor heikle Aufgaben gestellt. Vor der Pause hatten die Britinnen sogar die besseren Chancen. Bei einem Freistoß aus 20 Metern von Fara Williams (9.) hatten die Deutschen Glück, als der Ball nur knapp am Pfosten vorbeiflog. Bayern-Spielerin Melanie Behringer musste nach einem Kopfball von Jill Scott (36.) auf der Linie klären.
Die DFB-Mannschaft war aber effektiver. Mit der ersten Chance ging sie gleich in Führung. Auf Zuspiel von Inka Grings überwand Birgit Prinz (20.) im richtigen Moment ihre Ladehemmung. Als zwei Minuten später Behringer traf, schien alles wie geplant zu laufen. Doch eine starke Einzelleistung von Kelly Smith vollendete Karen Carney zum Anschluss (24.).
Nach dem Wechsel drängte das deutsche Team auf die Entscheidung. Kulig (50.), die nach einem Pfostentreffer von Simone Laudehr das 3:1 markierte, sorgte nur kurz für Erleichterung. Denn Smith (55.) machte es noch einmal spannend. Doch Grings (62./73.), die als erste Spielerin sechs Treffer bei einem EM-Turnier erzielte, machte alles klar. Den Engländerinnen fehlte die Kraft, noch einmal zurückzuschlagen. Der Schlusspfiff war zugleich der Startschuss für eine lange Jubel-Nacht der deutschen Frauen, die erst am Freitag mit einem Empfang auf dem Frankfurter Römer enden soll.
- Datum 10.09.2009 - 20:11 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 11
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








Nach WM,EM , Champions League und Europaleague der Herren gibt es jetzt auch regelmäßig EM und WM der Frauen im Fußball.Warum auch nicht.Es sieht zwar alles ein wenig unelegant aus , wenn die Frauen versuchen den Ball zu kontrollieren , aber an sich ist auch der Frauenfußball wichtig , weil jeder Sport helfen kann bei der Völkerverständigung und Teile der eigenen Bevölkerung motivieren kann , auch Sport zu treiben , was immer noch besser ist , als abzuhängen.Warum aber sind die deutschen Fußballfrauen , die in der Nationalmannschaft oder sagt man jetzt Nationalfrauenschaft spielen, nicht besser im Annehmen von Bällen , im Verwerten von Chancen usw.Es sieht wirklich teilweise holperig aus und das sollte doch wegzubekommen sein mit ein wenig Training in der richtigen Form.Natürlich gab es gute Szenen bei dem Endspiel,aber ich hatte den Eindruck , daß das eher zufällig war.Also auf Mädels , es geht n o c h besser!!!
naja,
ein gleichwertiger gegner war england eben nicht. sie zeigten sich kämpferisch sehr engagiert und konnten so eine halbzeit lang gefährlich sein. allerdings nur auf kosten der kondition, so das in der zweiten halbzeit total erschöpft der völlige einbruch folgte. die krafteinteilung für ein komplettes spiel gehört zuu einem guten team halt dazu...
das gilt aber auch für die männlichen Fußballspieler und für Leserbriefschreiber, deren Texte (wie der von "berniebär") noch ziemlich holprig aussehen. Also mit gutem Beispiel voran: üben, üben, üben. Und dann können Sie ja mal wieder versuchen, über Frauen abzulästern.
Ich wußte nicht , daß dieses Forum auch für persönliche Beleidigungen genutzt werden kann.Aber sei's drum.Mehr war wohl nicht drin. Fußballverstand hat man oder auch nicht. Daher nochmal.Es geht besser .Frauenfußball wird nicht ohne Grund noch nicht von allen anerkannt . Die Zuschauerzahlen sind niedrig und auch das TV hat kaum Interesse.Das haben die Frauen nicht verdient.
aber in der sache hat er schon recht.
ich verfolge seit jahren die spiele der nationalmanschaft und bin damit eine ausnahme. frauenfußball ist bei der großen konkurenz und vergleichsmöglichkeiten in deutschland und europa leider recht unattraktiv. das niveau ist halt nicht höher als bei oberligaspielen der männer. es passieren trotz aller guten szenen haarsträubende fehler z.b. in der ballannahme, dem kurzpassspiel, der spielübersicht. diese haben alle nicht mit kraft zu tun, so das männer dies grundsätzlich besser können sollten.
aber sein wir geduldig, so lange gibt es frauenfußball noch nicht, wahrscheinlich gibt es noch viele talente die noch nicht mal auf die idee kommen das sie gute fuballerinnen sein könnten.
schlimm finde ich nur das ich viele viele frauen treffe die überhaupt kein verständnis und interesse für die fußballerinnen zeigen. von ihnen kommen kommentare die ich an gehässigkeit keinem mann zutraue....
Ich wußte nicht , daß dieses Forum auch für persönliche Beleidigungen genutzt werden kann.Aber sei's drum.Mehr war wohl nicht drin. Fußballverstand hat man oder auch nicht. Daher nochmal.Es geht besser .Frauenfußball wird nicht ohne Grund noch nicht von allen anerkannt . Die Zuschauerzahlen sind niedrig und auch das TV hat kaum Interesse.Das haben die Frauen nicht verdient.
aber in der sache hat er schon recht.
ich verfolge seit jahren die spiele der nationalmanschaft und bin damit eine ausnahme. frauenfußball ist bei der großen konkurenz und vergleichsmöglichkeiten in deutschland und europa leider recht unattraktiv. das niveau ist halt nicht höher als bei oberligaspielen der männer. es passieren trotz aller guten szenen haarsträubende fehler z.b. in der ballannahme, dem kurzpassspiel, der spielübersicht. diese haben alle nicht mit kraft zu tun, so das männer dies grundsätzlich besser können sollten.
aber sein wir geduldig, so lange gibt es frauenfußball noch nicht, wahrscheinlich gibt es noch viele talente die noch nicht mal auf die idee kommen das sie gute fuballerinnen sein könnten.
schlimm finde ich nur das ich viele viele frauen treffe die überhaupt kein verständnis und interesse für die fußballerinnen zeigen. von ihnen kommen kommentare die ich an gehässigkeit keinem mann zutraue....
Ich wußte nicht , daß dieses Forum auch für persönliche Beleidigungen genutzt werden kann.Aber sei's drum.Mehr war wohl nicht drin. Fußballverstand hat man oder auch nicht. Daher nochmal.Es geht besser .Frauenfußball wird nicht ohne Grund noch nicht von allen anerkannt . Die Zuschauerzahlen sind niedrig und auch das TV hat kaum Interesse.Das haben die Frauen nicht verdient.
aber in der sache hat er schon recht.
ich verfolge seit jahren die spiele der nationalmanschaft und bin damit eine ausnahme. frauenfußball ist bei der großen konkurenz und vergleichsmöglichkeiten in deutschland und europa leider recht unattraktiv. das niveau ist halt nicht höher als bei oberligaspielen der männer. es passieren trotz aller guten szenen haarsträubende fehler z.b. in der ballannahme, dem kurzpassspiel, der spielübersicht. diese haben alle nicht mit kraft zu tun, so das männer dies grundsätzlich besser können sollten.
aber sein wir geduldig, so lange gibt es frauenfußball noch nicht, wahrscheinlich gibt es noch viele talente die noch nicht mal auf die idee kommen das sie gute fuballerinnen sein könnten.
schlimm finde ich nur das ich viele viele frauen treffe die überhaupt kein verständnis und interesse für die fußballerinnen zeigen. von ihnen kommen kommentare die ich an gehässigkeit keinem mann zutraue....
Danke für die Unterstützung.Mir geht es auch nicht darum , über Frauen abzulästern , sondern darum , daß das Interesse größer wird.Bei guten Szenen werden im Frauenfußball nach und nach mehr Zuschauer Interesse zeigen dann wird die Freude der Fußballerinnen noch größer sein.Dann würden auch wieder Autos mit "schwarz-rot-gold"Flagge durch die Straßen ziehen und auf Plätzen "Public Viewing"angeboten werden.Da war es doch etwas still gestern.Das müssen wir erreichen.Also auf Mädels .Wir gönnen Euch den Triumpf.
Danke für die Unterstützung.Mir geht es auch nicht darum , über Frauen abzulästern , sondern darum , daß das Interesse größer wird.Bei guten Szenen werden im Frauenfußball nach und nach mehr Zuschauer Interesse zeigen dann wird die Freude der Fußballerinnen noch größer sein.Dann würden auch wieder Autos mit "schwarz-rot-gold"Flagge durch die Straßen ziehen und auf Plätzen "Public Viewing"angeboten werden.Da war es doch etwas still gestern.Das müssen wir erreichen.Also auf Mädels .Wir gönnen Euch den Triumpf.
Danke für die Unterstützung.Mir geht es auch nicht darum , über Frauen abzulästern , sondern darum , daß das Interesse größer wird.Bei guten Szenen werden im Frauenfußball nach und nach mehr Zuschauer Interesse zeigen dann wird die Freude der Fußballerinnen noch größer sein.Dann würden auch wieder Autos mit "schwarz-rot-gold"Flagge durch die Straßen ziehen und auf Plätzen "Public Viewing"angeboten werden.Da war es doch etwas still gestern.Das müssen wir erreichen.Also auf Mädels .Wir gönnen Euch den Triumpf.
Es war ein Spiel, das für den Frauenfußball geworben hat. Etwas zu hoch - aber verdient - gewonnen ! Hat Spaß gemacht.
Als ich heute morgen aber Frau Grings total besoffen zum Interview im ARD- oder ZDF-Fernsehen sah, kam mir die Galle hoch.
Warum wird hier in Deutschland denn nur "erfolgreich sein" mit sich anschließendem Betäuben, sich die Kante geben oder Party total bis der Arzt kommt verbunden ? Es sollen doch gerade Kinder für den Sport gewonnen werden. Was sind das für Vorbilder.
Alkohol ist zum Kotzen (da) , das hat Frau Grings wieder einmal deutlich gemacht. Und es ist die Erwachsenenwelt, die den jungen KomasäuferInnen zeigt, wie man abfeiert. Die Krokodilstränen über die toten Jugendlichen und die Bandenwerbung gegen Drogen sind nur noch lächerlich.
Es wird Zeit, daß der Genuß-Umgang mit Alkohol gelehrt wird, dazu gehört kein einziges Besäufnis. Pfui Frau Grings , das können Sie besser.
sollten Sie noch üben. Die Mädels haben gewonnen und hinterher gefeiert, wie sichs gehört.
Wenn Sie nicht trinken können, ohne zu kotzen, ohne dass der Arzt kommen muss, dürfen andere es nicht krachen lassen.
Was verstehen Sie unter Genuss? Viele Leute halten einen gelegentlichen Rausch für genussvoll. Was geht das Sie an- sie dürfen auch Wasser trinken.
Jedenfalls war's ein schönes Spiel, zu dem ein paar Pils köstlich schmeckten.
sollten Sie noch üben. Die Mädels haben gewonnen und hinterher gefeiert, wie sichs gehört.
Wenn Sie nicht trinken können, ohne zu kotzen, ohne dass der Arzt kommen muss, dürfen andere es nicht krachen lassen.
Was verstehen Sie unter Genuss? Viele Leute halten einen gelegentlichen Rausch für genussvoll. Was geht das Sie an- sie dürfen auch Wasser trinken.
Jedenfalls war's ein schönes Spiel, zu dem ein paar Pils köstlich schmeckten.
sie haben bis zu letzt gekämpft. Da hieß es nach dem 5:2 nicht etwa Mauern (wie bei den Herren schon nach einem 1:0), sondern man hat offensiv weitergespielt. Das Spiel wird weiter wachsen, sich entwickeln, dem Herrenfußball sich annähern.
Wäre Katharina Witt 1912 geboren, wäre sie aus heutiger Sicht auch nur übers Eis "gehopst".
Alles braucht seine Entwicklung. Wenn der Frauenfußball sich die heutige Fairness, das offensive Spiel und auch etwas Unbekümmertheit bewahren kann, können sie sogar Vorbilder für die Herren werden. Wie gesagt wenn, wenn das Geld nicht wieder alles versaut.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren