Videobeweis im Fußball Die Unfehlbarkeit der Technik

Die Uefa testet den Torrichter. Doch warum führt der Verband nicht gleich den Videobeweis ein? Nur er kann exakt entscheiden: Tor oder nicht Tor. Ein Kommentar

Techniker installieren eine Torkamera. Sie soll die Gewissheit bringen: Tor oder nicht Tor

Techniker installieren eine Torkamera. Sie soll die Gewissheit bringen: Tor oder nicht Tor

"Was the ball behind the line?", fragte der Schweizer Schiedsrichter Gottfried Dienst im WM-Finale den russischen Linienrichter Tofik Bachramow. Der signalisierte: Der Ball war hinter der Linie. Ein Fehler, wie wir heute zu wissen glauben. Der gegebene Treffer ging als Wembley-Tor in die Fußballgeschichte ein und machte England zum Weltmeister. Schiedsrichter Dienst hätte den Videobeweis gut gebrauchen können, um die strittige Situation aufzulösen. Das war 1966.

Zugegeben, damals wäre eine elektronische Torkamera utopisch gewesen. Mit den heutigen technischen Mitteln ist es jedoch kein Problem, den Videobeweis einzusetzen. Dem Wembleytor – der Mutter aller Fehlentscheidungen – folgten unzählige weitere Irrtümer der Unparteiischen. Das jüngste heftig diskutierte Beispiel in der Bundesliga: der aberkannte Treffer von Jo Simunic im Spiel Hoffenheim gegen Bayern München am 1. Spieltag.

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Es ist höchste Zeit, den Referees dieses unkomplizierte und hoch effiziente Hilfsmittel an die Hand zu geben. Im durchkommerzialisierten Sport geht es um Millionenbeträge, da können Fehlentscheidungen bedrohliche Folgen haben. Schalkes Trainer Felix Magath sagt: "Es geht um Existenzen." Doch wie reagiert die Uefa auf die Fehlbarkeit im Fußball? Sie testet in der Europa League den Torrichter. Diese Neuerung ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Der Torrichter ist ein Mensch, dem Fehler unterlaufen, und der mit der entscheidenden Frage "Tor oder nicht Tor" überfordert ist.

Der Videobeweis ist der Tod des Fußballs.

Uefa-Präsident Michel Platini

Der Videobeweis hingegen schafft unumstößliche Fakten, es würde keine Mannschaft mehr benachteiligt werden – zumindest in der Torbeurteilung. Für den Uefa-Präsidenten Michel Platini ist der Videobeweis indes Teufelszeug. Er spricht vom "Tod des Fußballs" und "Unterbrechungen im Zweiminutentakt." Das ist Unsinn. In keinem Fußballspiel der Welt wird alle zwei Minuten darüber entschieden, ob der Ball hinter der Linie war oder nicht.

Wenn der Schiedsrichter eine knifflige Situation richtig beurteilen muss, genügt ein Blick auf den Monitor – das dauert nicht viel länger als zwei Minuten. Millionen von TV-Zuschauern hören häufig von den Reporten den Satz: "Der Schiedsrichter hatte nicht die Zeitlupe zur Hand wie wir." Durch den Videobeweis hätte er sie.

Die Torkamera einzusetzen, ist nicht nur fehlerresistenter als ein Torrichter, sondern auch viel billiger. Zwei zusätzliche Schiedsrichter bedeuten: zwei zusätzliche Schulungen, zwei zusätzliche Gehälter, zwei zusätzliche Übernachtungen und vier zusätzliche Flüge, die bezahlt werden müssen.

Der Blick über den Rand der Fußball-Arenen hinaus zeigt: Andere Sportarten wie Eishockey, American Football, ja selbst der scheinbar unbewegliche Konservativen-Sport Tennis, machen sich mit Erfolg die moderne Technik zunutze. Der Fußball hingegen schaltet mal wieder auf stur.
 

 
Leser-Kommentare
    • tom310
    • 18.09.2009 um 15:58 Uhr

    "In keinem Fußballspiel der Welt wird alle zwei Minuten darüber entschieden, ob der Ball hinter der Linie war oder nicht."
    vs.
    "Millionen von TV-Zuschauern hören häufig von den Reporten den Satz: 'Der Schiedsrichter hatte nicht die Zeitlupe zur Hand wie wir.'"
    Genau darum geht es doch, erst die Torkamera, weil Tore ja entscheiden. Dann kommt die Strafraumkamera, weil Elfmeter ja entscheiden, dann kommt die Abseitskamera, weil Abseitssituationen häufig einen Torschuss enthalten. Dann die Mittelfeldkamera, weil taktische Fouls im Mittelfeld gelbwürdg sind und bei Wiederholung mit Platzverweis geahndet werden. Auch spielentscheidend.
    Und dann läuft der Schiedsrichter zur Mittellinie, schaut sich das Geschehen aus sechs Kameraperspektiven an und der Spielfluss ist dahin.
    Wie wollen Sie einem Fan erklären, dessen Mannschaft in der 85. Minute das Anschlusstor zum 1:2 schießt und der darauffolgende Sturmlauf durch drei Videobeweisanträge des Gegners abgewürgt wird. Oder es endet, wie im Basketball, wo die letzten zwei Minuten durch Fouls noch eine halbe Stunde lang sekundenweise runtergespielt werden. Dann ist der Sport tot.

    • zetti
    • 18.09.2009 um 16:59 Uhr
    2.

    Alles Quatsch von wegen kompliziert oder 2 Minuten zur Überrüfung. Der 4. Schiedsrichter braucht doch nur in kniffeligen Situationen ein Blick auf die Torkammra werfen und nur nötigenfalls die Endscheidung des Schiedsrichters revidieren.

    Dauert nicht länger als der Torjubel.

    Bei Situationen wie in München/Hoffenheim kann er den Schiedsrichter seine Fehlendscheidung signalisieren, der unterbricht das Spiel und das Tor wird gegeben.

    Ende. Aus. Wo liegt da ein Problem- Herr Platini?

    • Pyr
    • 18.09.2009 um 17:18 Uhr

    Welchen vernünftigen Grund gibt es, dass noch im Spiel entschieden werden muss, ob es ein Tor war oder nicht?
    Man sollte sich einfach von der Unfehlbarkeit des Unparteiischen verabschieden. Schließlich ist er ein Mensch und fehlbar. Er leitet das Spiel und sorgt dafür, dass alles vernünftig läuft.

    Wenn später, also nach dem Spiel, ein Video klar feststellt, dass die Beurteilung der Schiedsrichters falsch war - dann werden die Punkte halt hinterher angeglichen! Wo ist das Problem?!

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    ... dass ein Spielverlauf sich komplett ändern kann, wenn beispielsweise eine Mannschaft in Führung gegangen ist. Das nennt man "Taktik".

    Einen emotionalen Grund kann ich Ihnen bieten: Wenn ich viel Geld für die Eintrittskarte bezahlt habe, möchte ich wenigstens das Ergebnis kennen, wenn ich wieder nachhause gehe. Wer würde sich denn noch ein Spiel ansehen wollen, wenn die Entscheidung ohnehin erst irgendwo anders fällt?

    ... dass ein Spielverlauf sich komplett ändern kann, wenn beispielsweise eine Mannschaft in Führung gegangen ist. Das nennt man "Taktik".

    Einen emotionalen Grund kann ich Ihnen bieten: Wenn ich viel Geld für die Eintrittskarte bezahlt habe, möchte ich wenigstens das Ergebnis kennen, wenn ich wieder nachhause gehe. Wer würde sich denn noch ein Spiel ansehen wollen, wenn die Entscheidung ohnehin erst irgendwo anders fällt?

  1. 4. @Pyr

    Ich hoffe, dass das nicht ernst gemeint ist... Jemals selber Fußball gespielt? Nein, das ist garnicht nötig! Jemals Fußball geguckt?
    Ein Tor kann ein Spiel dermaßen verändern, taktisch und emotional, da kann man nicht im Nachhinein am Ergebnis rumbasteln!!!
    Ich stelle mir nur mal die Situation am Ende dieser Saison vor: Hamburg spielt in Brähm, der HSV gewinnt m2:1, wäre damit Meister und die Spieler feiern auf dem Rasen, ich auf der Tribüne - plötzlich eine Durchsage: Der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0, der kurz danach ausgeglichen wurde, wurde revidiert, der HSV ist nicht mehr Meister, die Brähmr sind es. Ich garantiere, dass diese Situation blutig enden würde.
    Also bitte ein bisschen überdenken, bevor man die nachträgliche revision von Ergebnissen fordert.
    Was die Torkamera angeht, so finde ich den Chip im Ball doch deutlich besser, denn 1. lässt sich diese Technik nicht einfach auf den Strafraum oder das ganze Spielfeld übertragen und 2. geht es sehr viel schneller - ohne jede Unterbrechung!

  2. Mir missfällt, dass ZeitOnline nur die eine Seite der Medaille betrachtet. Vielleicht gibt es ja einen Grund, warum es so ist, wie es ist. Fußball hat einen ganz besonderen Reiz. 60 000 Zuschauer schauen gespannt zum Schiedsrichter, ob der das Tor gibt, ob es Abseits war, oder ob der Stürmer im Strafraum gefoult wurde. Keinen Zuschauer und vor allem keinen Fan interessiert die objektive Wahrheit. Daher halte ich die Idee, von der Entscheidung nach dem Spiel (3.Kommentar) für sehr bedenklich, was die Attraktivität ausmacht.

    Sport hat eben auch was zu tun mit Entscheidungen von Menschen. Ob nun Ringrichter beim Boxen entscheiden, wer die besseren Treffer gelandet hat oder die Kampfrichter beim Turnen, wer bessere Haltung gewahrt hat so muss der Schiedsrichter beim Fußball auch eine Entscheidung treffen. Und diese ist dann bindend.
    Mal ganz davon abgesehen, passiert sowas ja nich am laufenden Band. Kommentar 1 erläutert auch schön, was passiert wenn man sowas einführt. Diese Sichtweise kann man auch von einer objektiven Redaktion erwarten. Dieser Artikel suggeriert also ob man einfach zu "stur" wäre, die Kamera einzuführen. Dabei hat der Sport nach wie vor auch seit 1966 die größte Resonanz in der Welt, Tendenz steigend. Wieso sollte man riskieren, dass zu gefährden, nur damit die Krümelkacker hinter den Zeit-Schreibtischen wissen: "HA! Der war nicht drin! Ich wusste es!

  3. wie manche das künstliche erzeugen von emotionen durch fehlentscheidungen des schiedsrichters auch noch verteidigen :)

    @maltemumpitz
    wo wäre denn das problem, wenn nur der schiedsrichter durch ein signalgerät das ergebnis des elektronischen torchecks mitbekommt? dann schauen auch nach wie vor alle auf den schiedsrichter, was der macht.

  4. Es gibt keine einzige Lösung strittiger Situationen, die alle denkbaren Konstellationen aufklären kann.
    Der Artikel ist da eher irreführend. Der Torraumschiedsrichter ist ebenso fraglich wenn es andere Fernsehbilder zu sehen gibt. Der Videobeweis ist sehr schwierig umzusetzen, weil das 2D Bild des Monitors täuscht und weiterhin strittige Situationen nicht ausgeschlossen sind.

    Der Chip im Ball ist bis Dato ziemliche SciFi, der kürzlich von der FIFA getestete ist praktisch nur für sehr schnelle und sehr tiefe Bälle sicher. Mit 140km/h Ballgeschwindigkeit funktioniert er noch. Allerdings hat kein bekannter Spieler so einen harten Schuss (kleiner technischer Trick um sichere Funktion vorzutäuschen).

    Kommentar #1 und Platini haben schon Recht. Aber die perfekte Lösung scheint es offensichtlich nicht zu geben. Wenn die Entscheidung knapp ist, nicht wie beim Wembley Tor oder in Hoffenheim, gibt es auch eine andere Sportart als Beispiel bei der durch Begutachtung von Vier Schiedsrichtern direkt am Ort des Geschehens, keine eindeutige Klärung möglich ist. Beim Sumo nämlich, da werden die sehr strittigen Situationen auch nachträglich per Video angesehen wenn die "Torraumschiedsrichter" es nicht gut sehen konnten. Und obwohl die gleichen Schiedsrichter sich die Aufzeichnung ansehen können, müssen Kämpfe wiederholt werden, weil sich auch mit Acht Augen am Ring und Sechs am Bildschirm, Situationen nicht eindeutig erkennen lassen. Auf kleinerem Platz wie einem Fußballtor !

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    @Parasympatikus
    es gibt eine funktionierende Technologie. Der Chip im Ball der Firma Cairos funktioniert und wurde erfolgreich bei der FIFA Klub WM in Japan getestet. Der Ball wurde im "shooter" von adidas getestet und kann mechanische Stöße bis 140 km/h aushalten. Klar schafft das derzeit kein Spieler, aber man geht da dennoch auf Nummer sicher. Außerdem hat das weniger mit dem elektronischen Innenleben zu tun, als vielmehr mit der mechanischen Aufhängung des Chips im Ball. Außerdem funktioniert das System nicht nur bei flachen Schüssen, sondern auch direkt unter der Latte. Ich würde jedem Zweifler einmal raten sich ein paar Videos unter dem Stichwort "Goal line Technology" bei youtube anzuschauen. Dort wurden einige Videos veröffentlicht, die auch eine Demo mit FIFA Schiedsrichtern zeigt. Eugen Strigel hat ja auch unlängst im kicker bestätigt, dass das System sehr gut funktioniert.

    @Parasympatikus
    es gibt eine funktionierende Technologie. Der Chip im Ball der Firma Cairos funktioniert und wurde erfolgreich bei der FIFA Klub WM in Japan getestet. Der Ball wurde im "shooter" von adidas getestet und kann mechanische Stöße bis 140 km/h aushalten. Klar schafft das derzeit kein Spieler, aber man geht da dennoch auf Nummer sicher. Außerdem hat das weniger mit dem elektronischen Innenleben zu tun, als vielmehr mit der mechanischen Aufhängung des Chips im Ball. Außerdem funktioniert das System nicht nur bei flachen Schüssen, sondern auch direkt unter der Latte. Ich würde jedem Zweifler einmal raten sich ein paar Videos unter dem Stichwort "Goal line Technology" bei youtube anzuschauen. Dort wurden einige Videos veröffentlicht, die auch eine Demo mit FIFA Schiedsrichtern zeigt. Eugen Strigel hat ja auch unlängst im kicker bestätigt, dass das System sehr gut funktioniert.

  5. @Parasympatikus
    es gibt eine funktionierende Technologie. Der Chip im Ball der Firma Cairos funktioniert und wurde erfolgreich bei der FIFA Klub WM in Japan getestet. Der Ball wurde im "shooter" von adidas getestet und kann mechanische Stöße bis 140 km/h aushalten. Klar schafft das derzeit kein Spieler, aber man geht da dennoch auf Nummer sicher. Außerdem hat das weniger mit dem elektronischen Innenleben zu tun, als vielmehr mit der mechanischen Aufhängung des Chips im Ball. Außerdem funktioniert das System nicht nur bei flachen Schüssen, sondern auch direkt unter der Latte. Ich würde jedem Zweifler einmal raten sich ein paar Videos unter dem Stichwort "Goal line Technology" bei youtube anzuschauen. Dort wurden einige Videos veröffentlicht, die auch eine Demo mit FIFA Schiedsrichtern zeigt. Eugen Strigel hat ja auch unlängst im kicker bestätigt, dass das System sehr gut funktioniert.

    Antwort auf "Keine 100%"
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    Da ist kein einziges Video, das einen Ball wie beim Spiel Hoffenheim gegen Bayern zeigt. Seien Sie mir nicht böse, aber das ist mitschwachen elektromagnetischen Feldern, wie in der beschriebenen Technik, nicht möglich.
    So etwa ähnliches kommt ja seit langen schon im Maschinenbau zum Einsatz, also auch beim Motorrad GP oder auch der Formel Eins, in höchst beanspruchten Maschinen also. Das erfordert aber immer eine direkte Nähe zwischen dem beschriebenen Magnetfeld und dem Initiator, so heißt das technisch, und so wird das auch auf der Internetseite von Cairos beschrieben.

    Da fliegt kein Ball in Brusthöhe oder Bauchhöhe herum, sonder immer nur in deutlicher Nähe der verlegten Leitungen, im Boden und Torgehäuse. Je weiter der Ball/Initiator vom Magnetfeld der Leitungen entfernt ist, um so ungenauer wird das Ganze, da reichen bereits wenige Zentimeter um aus der Reichweite zu geraten oder nur noch sehr ungenau zu funktionieren. Das da etwas angezeigt und von einem Empfänger registriert wird ist ja kein Beweis das der Ball in vollen Umfang hinter der Linie war.

    Ich bin nicht prinzipiell gegen so eine Technik wenn Sie sicher und zuverlässig funktioniert, aber dergleichen gibt es nicht.

    Da ist kein einziges Video, das einen Ball wie beim Spiel Hoffenheim gegen Bayern zeigt. Seien Sie mir nicht böse, aber das ist mitschwachen elektromagnetischen Feldern, wie in der beschriebenen Technik, nicht möglich.
    So etwa ähnliches kommt ja seit langen schon im Maschinenbau zum Einsatz, also auch beim Motorrad GP oder auch der Formel Eins, in höchst beanspruchten Maschinen also. Das erfordert aber immer eine direkte Nähe zwischen dem beschriebenen Magnetfeld und dem Initiator, so heißt das technisch, und so wird das auch auf der Internetseite von Cairos beschrieben.

    Da fliegt kein Ball in Brusthöhe oder Bauchhöhe herum, sonder immer nur in deutlicher Nähe der verlegten Leitungen, im Boden und Torgehäuse. Je weiter der Ball/Initiator vom Magnetfeld der Leitungen entfernt ist, um so ungenauer wird das Ganze, da reichen bereits wenige Zentimeter um aus der Reichweite zu geraten oder nur noch sehr ungenau zu funktionieren. Das da etwas angezeigt und von einem Empfänger registriert wird ist ja kein Beweis das der Ball in vollen Umfang hinter der Linie war.

    Ich bin nicht prinzipiell gegen so eine Technik wenn Sie sicher und zuverlässig funktioniert, aber dergleichen gibt es nicht.

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