VfB-Niederlage gegen Sevilla Grausames Spiel ohne Happy End
Trotz hervorragender Leistung unterliegt Stuttgart dem Favoriten FC Sevilla in der Champions League 1:3. Die Chance auf das Weiterkommen sinkt weiter.
© Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Zerknirscht: Jens Lehmann
Glänzend gespielt, aber wieder verloren: Der VfB Stuttgart hat trotz starker Leistung auch gegen den FC Sevilla mit 1:3 (0:1) verloren und steht mit zwei Punkten aus drei Spielen in der Champions League vor dem Aus in der Gruppenphase. Zwar waren die Schwaben nach den schwachen Vorstellungen der vergangenen Wochen nicht wiederzuerkennen, doch der Lohn für ihre lange begeisternde Vorstellung konnte sich die Mannschaft des in der Kritik stehenden Trainer Markus Babbel nicht abholen. Die Gegentore durch den überragenden Sebastien Squillaci (23./72. Minute) und Jesús Navas (55.) waren dafür verantwortlich, dass der VfB unter Wert geschlagen wurde. Daran änderte das prächtige Freistoßtor von Elson (74.) nichts mehr.
Dabei überzeugte der angeschlagene VfB über weite Strecken und führte vor 37.500 Zuschauern in der ausverkauften Stuttgarter Arena lange die Regie in dem grausamen Spiel ohne Happy End. Aggressiv, kampf- und auch spielstark setzte der Dreizehnte der Bundesliga den Dritten der spanischen Liga lange unter Druck. Doch in den entscheidenden Momenten fehlten Glück, Entschlossenheit und am Ende Durchsetzungskraft.
Kapitän Thomas Hitzlsperger ließ Babbel zunächst auf der Bank und setzte auf Rotation: Für Stefano Celozzi, Ludovic Magnin und Pavel Progrebnyak brachte er Ricardo Osorio, Arthur Boka und Julian Schieber.
Wie schon beim 1:2 gegen Schalke 04 brachten kleine Fehler die Stuttgarter ins Hintertreffen, was den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Allerdings mussten sich die Schwaben auch die Kritik gefallen lassen, ein ums andere Mal zu sorglos agiert zu haben. Wie nach der ersten Ecke der Spanier in der 23. Minute. Den Kurzpass auf Adriano ließen sie zu und auch die Flanke des Brasilianers auf den langen Pfosten. Dort stand Squillaci, der mit einem kräftigen Kopfball Keeper Jens Lehmann keine Abwehrmöglichkeit ließ.
Schocken ließ sich der VfB durch den Rückstand aber nicht und übernahm erneut das Kommando. Nach der Pause das gleiche Bild. Doch dann patzte ausgerechnet Routinier Lehmann. Eine verunglückte Flanke der Spanier fischte er noch aus dem Winkel, doch er legte den Ball Navas einschussbereit vor den Fuß.
Die Entscheidung besorgte Squillaci mit seinem zweiten Tor in der 72. Minute – aus Abseitsposition. Dass Elson noch der Anschlusstreffer gelang, mit einem herrlichen Schlenzer per Freistoß, konnte Babbels Laune nicht wesentlich aufhellen. Obwohl der VfB-Trainer mit der steigenden Form seines Teams zufrieden sein konnte.
- Datum 21.10.2009 - 17:01 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Peinlich, was sich in diesem kurzen Text mal wieder an Fehlern und grammatikalischen Unkorrektheiten eingeschlichen hat...liest das den neimand gegen? Der Torschütze heisst Elson...z.B.
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