WM-Qualifikation Neuseeland, Nigeria und Kamerun sichern WM-Tickets
26 der 32 Tickets nach Südafrika sind bereits vergeben. Nach Neuseeland haben sich auch die Nationalteams aus Nigeria und Kamerun für die Fußball-WM 2010 qualifiziert.
© SIMON MAINA/AFP/Getty Images

Bundesliga-Profi Obafemi Martins (r) sicherte mit seinen Toren in der 62. und 83. Minute die Qualifikation Nigerias für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Aiyegbeni Yakubu (l) landete ebenfalls einen Treffer für das Team
Neben Ghana und der Elfenbeinküste haben sich auch die Fußball-Nationalteams aus Nigeria und Kamerun für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika qualifiziert. Die "Super Eagles" aus Nigeria behielten am Samstag zum Abschluss der Afrika-Ausscheidung mit 3:2 in Nairobi gegen Kenia die Oberhand und überholten mit 12 Punkten den bisherigen Spitzenreiter in der Gruppe B Tunesien (11), der überraschend 0:1 in Mosambik verlor.
Damit sind die "Super Eagles" zum vierten Mal bei einer WM-Endrunde dabei. 1994 in den USA und 1998 in Frankreich erreichte das Team jeweils das Achtelfinale, 2002 in Südkorea/Japan war bereits nach der Vorrunde Schluss.
Kamerun verteidigte seine Top-Position in der Gruppe A durch ein 2:0 in Marokko und ist bereits zum sechsten Mal für eine WM qualifiziert. Die Kameruner haben nun die Chance, im kommenden Jahr in Südafrika ihren Vorrunden-Fluch bei WM-Endrunden zu beenden. Außer beim Turnier 1990 in Italien, wo sie unerwartet sogar bis in das Viertelfinale vorstießen, war für das Kameruner Nationalteam stets die Vorrunde Endstation.
Auch Neuseeland hat sich für die Endrunde der Fußball-WM 2010 in Südafrika qualifiziert. Mit einem 1:0 gewannen die "Kiwis" am Samstag in Wellington das Playoff-Rückspiel gegen Bahrain und haben sich damit in der Ozeanien-Gruppe gegen Neukaledonien, Vanuatu und Fidschi durchgesetzt. Da Ozeanien nur einen halben Startplatz für die WM in Südafrika hat, musste sich der Sieger der Gruppe in den Playoffs Bahrain stellen. Für Neuseeland ist es erst die zweite WM-Teilnahme nach 1982.
- Datum 14.11.2009 - 20:11 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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