Auslosung Europa League Bundesliga-Clubs stehen vor lösbaren Aufgaben

Die vier deutschen Vereine mit Losglück: Bei der Auslosung für die K.-o.-Phase der Europa-League wurden ihnen durchaus schlagbare Gegner zugeordnet.

Nach der Auslosung für das Achtelfinale der Champions League stehen nun auch die Begegnungen für das 1/16-Finale der Europa League fest. Spieltermine sind der 18. und 25. Februar 2010. Die vier Clubs aus der Fußball-Bundesliga stehen dabei vor durchaus lösbaren Aufgaben. 

Der als Gruppen-Dritter aus der Champions League abgestiegene deutsche Meister VfL Wolfsburg trifft zuerst auswärts auf den FC Villarreal, auch Pokalsieger Werder Bremen kann gegen Twente Enschede das Rückspiel zu Hause bestreiten. Erst vor eigenem Publikum antreten müssen der Hamburger SV gegen den PSV Eindhoven und Hertha BSC gegen Benfica Lissabon.

Sollten die deutschen Clubs die Zwischenrunde des Uefa-Cup-Nachfolgers überstehen, bleibt ihnen im Achtelfinale ein direktes Duell erspart. Wolfsburg würde auf den Gewinner des Duells zwischen Rubin Kasan und Hapoel Tel Aviv treffen, Bremen auf den Sieger aus FC Brügge - FC Valencia. Auf den HSV wartet in der nächsten Runde Athletic Bilbao oder der RSC Anderlecht. Hertha BSC müsste sich im Achtelfinale mit dem FC Kopenhagen oder Olympique Marseille messen. Diese Runde wird am 11. und 18. März ausgetragen.

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Wolfsburgs Trainer Armin Veh bezeichnete den FC Villareal als einen "Gegner von Champions-League-Niveau". Die Spanier seien eine Spitzenmannschaft, die in den letzten Jahren immer oben gestanden habe. "Unsere Chancen sehe ich bei 50:50", sagte Veh. Auch Stürmer Grafite bezeugte den Gegnern Respekt: "Eine große Mannschaft mit hoher individueller Qualität." Doch ihm sei es "egal", gegen wen der VfL spiele. "Wir müssen gegen jedes Team gewinnen können, um in der Europa League so weit wie möglich zu kommen."

Für Herthas Trainer Friedhelm Funkel ist das Gruppenspiel seiner Mannschaft gegen Benfica Lissabon "eine attraktive Aufgabe". Das dürfte auch für die Zuschauer attraktiv sein, betonte er. Seine Hertha hätte aber trotzdem "eine Chance zum Weiterkommen". Kapitän Arne Friedrich sprach von einer "machbaren Aufgabe". Schließlich habe man in der Gruppenphase gegen Benfica zu Hause 1:1 gespielt.

 
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