Fußball in Afrika "In nur vier Wochen zum Weltklassespieler"Seite 2/2
ZEIT ONLINE: Wo stünde der afrikanische Fußball, wären die Rahmenbedingungen besser?
Pfister: Wahrscheinlich hätte es dann schon einen Weltmeister aus Afrika gegeben. So ist der Durchbruch schwer. Es fehlt Stabilität, die Infrastruktur und Geld. Wenn Kamerun oder Ghana solche Möglichkeiten hätten wie Deutschland … Fünf Wochen Vorbereitung am Tegernsee, mit der Familie im Hotel. Aber für so etwas fehlen die finanziellen Mittel. Es herrscht deshalb keine Chancengleichheit. Südafrika ist von der Infrastruktur her noch am weitesten. Aber der WM-Gastgeber hat in diesem Jahr wenige Talente und konnte sich nicht einmal für den Afrika-Cup qualifizieren.
ZEIT ONLINE: Was macht die Spieler aus Afrika so besonders?
Pfister: Es ist die Schnelligkeit und die Intuition, die Spieler wie Eto’o oder Adebayor einzigartig macht. Sie haben eine natürliche Geschmeidigkeit in ihren Bewegungsabläufen und im Umgang mit dem Ball. Bei vielen Spielern in Deutschland ist dagegen alles antrainiert. Die Afrikaner haben Musik und Fußball im Blut. Daher gibt es ein riesiges Potenzial an erstklassigen afrikanischen Nachwuchsleuten.
ZEIT ONLINE: Was dubiose Spielervermittler das große Geschäft wittern lässt.
Pfister: Viele Talente geraten leider an Agenten, denen es nur ums Geld geht. So wie Nii Lamptey, einer von meinen Buben aus der U-17-Nationalmannschaft von Ghana, mit denen ich 1991 Weltmeister wurde, und eines der größten Talente im afrikanischen Fußball überhaupt. Nii kam als 14-Jähriger nach Belgien. Sein Agent verhökerte ihn danach ständig weiter, ohne dass Nii irgendwo richtig Fuß fassen konnte. Der arme Junge landete nach 14 Transfers in zwölf Jahren wieder in Ghana.
ZEIT ONLINE: Samy Kuffour stammt ebenfalls aus ihrem erfolgreichen U 17-Team.
Pfister: Der FC Bayern München hat es richtig gemacht. Die kümmerten sich um den Buben, gaben ihn in die Obhut einer Gastfamilie, wo ihm die Mama etwas Ordentliches gekocht hat. Man steckte ihn nicht einfach nur in eine Zwei-Zimmer-Wohnung, so wie Abédi Pelé, als der in den 80er Jahren in die Schweiz geholt wurde. Man hat Abédi sich selbst überlassen. Er war frustriert. Bei Olympique Marseille, wo man Erfahrung mit Spielern aus Afrika hatte, wurde Abédi in nur vier Wochen zum Weltklassespieler.
ZEIT ONLINE: Sind afrikanische Spieler schwieriger zu führen?
Pfister: Der Umgang ist einfacher als mit europäischen Profis. Spieler mit afrikanischen Wurzeln tragen ein höheres Maß an Grundzufriedenheit in sich. Sie haben in der Kindheit schon so viel Elend gesehen. Deshalb halten sie ihr Geld zusammen und schlagen nicht in Diskotheken über die Stränge. Afrikaner sind mental sehr stark. Ein verlorenes Spiel kann sie nicht so leicht erschüttern.
ZEIT ONLINE: Werden wir Sie bei der WM in Südafrika als Trainer wiedersehen?
Pfister: Nach Stand der Dinge werde ich als temporärer Co-Kommentator des Schweizer Fernsehens dabei sein. Aber für den Fall, dass ich eine Mannschaft übernehme, gibt es eine Ausstiegsklausel. Mal schauen, was passiert.
Die Fragen stellte Roland Wiedemann.
- Datum 07.01.2010 - 16:18 Uhr
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Rassismus! Ich muss lesen, dass "Es ist die Schnelligkeit und die Intuition, die Spieler wie Eto’o oder Adebayor einzigartig macht. Sie haben eine natürliche Geschmeidigkeit in ihren Bewegungsabläufen und im Umgang mit dem Ball. Bei vielen Spielern in Deutschland ist dagegen alles antrainiert. Die Afrikaner haben Musik und Fußball im Blut."
Wo kann ich diesen Trainer verklagen...
positive Zuschreibungen sind kein Rassismus ;O) ist doch logisch oder? Bei der ganzen "Rassismus"diskussion geht es ganz rational und sachlich zu. Weiß doch jeder :O)
positive Zuschreibungen sind kein Rassismus ;O) ist doch logisch oder? Bei der ganzen "Rassismus"diskussion geht es ganz rational und sachlich zu. Weiß doch jeder :O)
positive Zuschreibungen sind kein Rassismus ;O) ist doch logisch oder? Bei der ganzen "Rassismus"diskussion geht es ganz rational und sachlich zu. Weiß doch jeder :O)
Dann müsste ich ja auch schreiben dürfen: Es ist die taktische Intelligenz und der Siegeswille, die europäische Spieler einzigartig macht. Sie haben ein natürliches Verständnis dafür, wie man Spiele gewinnt. Bei vielen Spielern in Afrika, ist das alles nur antrainiert. Die Europäer haben das Sieger-Gen.
;)
Dann müsste ich ja auch schreiben dürfen: Es ist die taktische Intelligenz und der Siegeswille, die europäische Spieler einzigartig macht. Sie haben ein natürliches Verständnis dafür, wie man Spiele gewinnt. Bei vielen Spielern in Afrika, ist das alles nur antrainiert. Die Europäer haben das Sieger-Gen.
;)
Dann müsste ich ja auch schreiben dürfen: Es ist die taktische Intelligenz und der Siegeswille, die europäische Spieler einzigartig macht. Sie haben ein natürliches Verständnis dafür, wie man Spiele gewinnt. Bei vielen Spielern in Afrika, ist das alles nur antrainiert. Die Europäer haben das Sieger-Gen.
;)
Warum lesen sie dieses Interview, als stünde hier ein diplomatisch geschickter, in PolCor geschulter Staatsmann? Bei Gott, es ist doch nur ein Trainer...
Warum lesen sie dieses Interview, als stünde hier ein diplomatisch geschickter, in PolCor geschulter Staatsmann? Bei Gott, es ist doch nur ein Trainer...
Warum lesen sie dieses Interview, als stünde hier ein diplomatisch geschickter, in PolCor geschulter Staatsmann? Bei Gott, es ist doch nur ein Trainer...
solche Kommentare wie den Ihrigen liest, die vor aluter Verbitterung alles ernst nehmen.
solche Kommentare wie den Ihrigen liest, die vor aluter Verbitterung alles ernst nehmen.
solche Kommentare wie den Ihrigen liest, die vor aluter Verbitterung alles ernst nehmen.
Ach du meine Güte, richardrund, und Sie möchten Herrn Pfister wegen Rassismus verklagen? Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie irgendwann so schön tanzen können wie Afrikaner. Entspannen Sie sich und hören Sie Musik z.B. aus Mali, Senegal etc. Nur Mut, christliche Seele...
[ entfernt: Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke. Die Redaktion/m.e. ]
Für mich ist überhaupt nicht nachvollziehbar, warum "Fünf Wochen Vorbereitung am Tegernsee, mit der Familie im Hotel." eine Begründung für eine erheblich bessere Leistung sein sollen.
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