Studierendenschaft: RCDS wirft Asta der Uni Potsdam Veruntreuung vor
Hat der Asta mehrere Zehntausend Euro veruntreut? Der Ring Christlich Demokratischer Studenten spricht von "Klientelwirtschaft".
Hat der Asta der Uni Potsdam mehrere zehntausend Euro aus den Beiträgen der Studierenden veruntreut? Das wirft der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) dem Asta vor. Der RCDS stößt sich vor allem an 35.000 Euro, die der Asta in ein Kulturzentrum investiert, das nach Ansicht des RCDS zum linksalternativen Spektrum gehört. 10.000 Euro seien in die Renovierung geflossen, 25.000 Euro in die Musik- und Lichtanlage, sagt Norman Siewert vom RCDS. Er wirft dem Asta "Klientelwirtschaft" vor, da das Kulturzentrum nur linke Studierende anziehe: "Das ist kein Projekt für die allgemeine Studierendenschaft." Der Vorwurf gelte umso mehr, als der Asta bereits ein anderes Kulturzentrum finanziell unterstütze. Auch die Staatsanwaltschaft untersucht das Finanzgebaren des Asta nach einer anonymen Anzeige.
Der Asta verfügt über viel Geld, etwa 400.000 Euro im Jahr. Jeder Potsdamer Studierende muss pro Semester zehn Euro für die Studierendenschaft zahlen, sie sind zur Mitgliedschaft in der Studierendenschaft gezwungen. Der Asta ist daher gehalten, die Mittel im Sinne aller Studierenden auszugeben: etwa für Beratungen. Der RCDS kritisiert weitere Ausgaben, die gegen diese Vorgabe verstoßen würden. So habe der Asta mehrere hundert Euro für Aufkleber mit Schriftzügen wie "sexistische Kackscheiße" ausgegeben. Ein antikapitalistisches Bündnis sei mit 200 Euro unterstützt worden.
Der Asta weist den Vorwurf der Veruntreuung zurück. Die Beträge stimmten zwar, sagt Finanzreferent Alexander Gayko. Die Musikanlage bleibe aber in Besitz der Studierendenschaft. Die mit dem Geld renovierten Räume könnten auch die Kommilitonen für Seminare nutzen. Die Aufkleber – teils in rosa, teils mit Glitzer – würden etwa auf geschlechtsstereotype Konsumgüter im Unialltag hinweisen und ständen damit in inhaltlichem Bezug zum Asta-Referat für Geschlechterpolitik. Der Landesrechnungshof habe die Asta-Finanzen erst vor kurzem überprüft und nichts beanstandet. Der Asta beauftrage zudem jährlich Studierende eines Seminars für Rechnungsprüfung, die Finanzen zu überprüfen. "Bei uns kann gar nichts in dunkle Kanäle fließen", sagt Gayko.
Wie Asten das Geld ihrer Kommilitonen verwenden, löst immer wieder Streit aus. So monierte der Berliner Landesrechnungshof Ende der neunziger Jahre, einige Asten hätten mehrfach Tausende von Mark verschwendet. Verbunden ist die Auseinandersetzung meistens mit der Frage, wozu sich die Asten überhaupt äußern dürfen. Gerichte haben den Studierendenvertretungen wiederholt untersagt, sich zu allgemeinen politischen Fragen zu äußern. Sie müssten sich auf die Unipolitik und das Hochschulleben beschränken, weil alle Studierenden Zwangsmitglieder in der Studierendenschaft sind. Weil Asten dagegen verstießen, wurden sie mehrfach zum Zahlen von Ordnungsgeldern verurteilt, auch der "ReferentInnenrat" der Berliner Humboldt-Universität. Bei den Auseinandersetzungen vor Gericht ging es etwa um Asta-finanzierte Veranstaltungen oder Filme, die nach Ansicht der Kritiker allgemeinpolitische Themen behandelten.









was soll denn jetzt das?
Der RCDS an der Uni Potzdann fühlt sich ausgegrenzt.
Ist dieses jetzt einen Bericht auf Zeit-Online wert?
Ist es gerade so dünne?
was sind geschlechtsstereotype Konsumgüter?
@ s_neu:
Als geschlechtsstereotype Konsumgüter könntest du beispielsweise Barbipuppen (meistens für Mädchen) oder Matchbox-Autos (meistens für Jungen) sehen. Aber auch im späteren Verlauf zeigen Männer eher interesse an Technikprodukten.
Deshalb sehe ich wohl einige dieser besagten Aufkleber auf Laptops an der Universität Potsdam.
Was die Rechnungsprüfer angeht, so machen diese ihre Sache sehr gewissenhaft. Mir ist zu Ohren gekommen, dass bei der Prüfung unseres Fachschaftsrats das Fehlen von 0,01€ moniert wurde. Dieser Betrag war lediglich eine Zinseinnahme vom betreffenden Geldinstitut. Die Zinsen werden aber am Jahresende vom Geldinstitut zurückgebucht, damit wir ein kostenloses Giro-Konto haben. Nunja, der Betrag war aber in den Finanzunterlagen nicht zu finden. Alles nachgetragen und nun stimmt es wieder.
Ich selber zähle mich nicht zur Linkenszene und besuche das Kulturzentrum trotzdem. Also mal lieber den Ball flach halten mit solchen Behauptungen.
Ein Asta, der sich über geschlechtsstereotype Konsumgüter Gedanken macht, hat scheinbar nichts wichitgeszu tun. Mal ehrlich, da werden Studienordnungen im Sinne der Mission Impossible gestaltet und dringend nötige Dozentenstellen gestrichen und unser Asta regt sich darüber auf, dass Klein Kevin mit einem Match-Box-Auto spielt? Ich als Student der Uni Potsdam will mein Geld zurück.
@ s_neu:
Als geschlechtsstereotype Konsumgüter könntest du beispielsweise Barbipuppen (meistens für Mädchen) oder Matchbox-Autos (meistens für Jungen) sehen. Aber auch im späteren Verlauf zeigen Männer eher interesse an Technikprodukten.
Deshalb sehe ich wohl einige dieser besagten Aufkleber auf Laptops an der Universität Potsdam.
Was die Rechnungsprüfer angeht, so machen diese ihre Sache sehr gewissenhaft. Mir ist zu Ohren gekommen, dass bei der Prüfung unseres Fachschaftsrats das Fehlen von 0,01€ moniert wurde. Dieser Betrag war lediglich eine Zinseinnahme vom betreffenden Geldinstitut. Die Zinsen werden aber am Jahresende vom Geldinstitut zurückgebucht, damit wir ein kostenloses Giro-Konto haben. Nunja, der Betrag war aber in den Finanzunterlagen nicht zu finden. Alles nachgetragen und nun stimmt es wieder.
Ich selber zähle mich nicht zur Linkenszene und besuche das Kulturzentrum trotzdem. Also mal lieber den Ball flach halten mit solchen Behauptungen.
Ein Asta, der sich über geschlechtsstereotype Konsumgüter Gedanken macht, hat scheinbar nichts wichitgeszu tun. Mal ehrlich, da werden Studienordnungen im Sinne der Mission Impossible gestaltet und dringend nötige Dozentenstellen gestrichen und unser Asta regt sich darüber auf, dass Klein Kevin mit einem Match-Box-Auto spielt? Ich als Student der Uni Potsdam will mein Geld zurück.
Sack mit Reis umgefallen!
Parteitag angesetzt.
Schaffner beteuert NICHT gepfiffen zu haben!
Ballonfahren soll Emissionsarm sein.
@ s_neu:
Als geschlechtsstereotype Konsumgüter könntest du beispielsweise Barbipuppen (meistens für Mädchen) oder Matchbox-Autos (meistens für Jungen) sehen. Aber auch im späteren Verlauf zeigen Männer eher interesse an Technikprodukten.
Deshalb sehe ich wohl einige dieser besagten Aufkleber auf Laptops an der Universität Potsdam.
Was die Rechnungsprüfer angeht, so machen diese ihre Sache sehr gewissenhaft. Mir ist zu Ohren gekommen, dass bei der Prüfung unseres Fachschaftsrats das Fehlen von 0,01€ moniert wurde. Dieser Betrag war lediglich eine Zinseinnahme vom betreffenden Geldinstitut. Die Zinsen werden aber am Jahresende vom Geldinstitut zurückgebucht, damit wir ein kostenloses Giro-Konto haben. Nunja, der Betrag war aber in den Finanzunterlagen nicht zu finden. Alles nachgetragen und nun stimmt es wieder.
Ich selber zähle mich nicht zur Linkenszene und besuche das Kulturzentrum trotzdem. Also mal lieber den Ball flach halten mit solchen Behauptungen.
Das gibt's doch schon ne ganze Weile, oder meint der RCDS mit dem "anderen" Kulturzentrum das KUZE? Zumindest das gibt es doch nun schon eine Weile und wie es da aussieht, ist auch schon seit eingiger Zeit bekannt und damit auch, welche Klientel es anzieht. Aber ist das nicht ein bisschen egal? Es wird kaum ein Kulturangebot geben, was alle Studenten gleichermaßen anzieht. Aber ist doch im Großen (Opern, Theater, Museen) nicht anders, wo ist also das Problem? Und die Aufkleber? Naja, witzig ist die Idee schon. Der RCDS hatte ja auch den Vorschlag gemacht, noch zusätzlich welche mit "Vegetarische Kackscheiße" zu machen, das wär schon cool gewesen.;)
Wenn man sich über etwas aufregen möchte, dann eignet sich da dieses tolle Antifa-Workcamp schon eher, das der Asta finanziell unterstützt.
Ein Asta, der sich über geschlechtsstereotype Konsumgüter Gedanken macht, hat scheinbar nichts wichitgeszu tun. Mal ehrlich, da werden Studienordnungen im Sinne der Mission Impossible gestaltet und dringend nötige Dozentenstellen gestrichen und unser Asta regt sich darüber auf, dass Klein Kevin mit einem Match-Box-Auto spielt? Ich als Student der Uni Potsdam will mein Geld zurück.
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