Innerhalb der CSU wird über die Abschaffung der Studiengebühren in Bayern diskutiert. Nachdem der Verfassungsgerichtshof des Landes das Volksbegehren gegen die Studiengebühren zugelassen hat, zeigen sich in der Partei immer stärkere Absetzbewegungen, berichtet die Süddeutsche Zeitung .

Der Vorstand der Landtagsfraktion habe die Gebühren am Dienstagabend nach einer hitzigen Debatte offen zur Disposition gestellt. Fraktionschef Georg Schmid sagte dem Blatt, seine Fraktion werde das Thema noch heute ein weiteres Mal "ergebnisoffen" diskutieren.

Studiengebühren für das Erststudium waren im vergangenen Jahrzehnt in mehreren unionsregierten Bundesländern eingeführt worden. In den meisten von ihnen wurden die Gebühren mittlerweile wieder abgeschafft, häufig nach Wahlerfolgen von SPD und Grünen .

Mittlerweile werden Gebühren für das Erststudium nur noch in den schwarz-gelb regierten Ländern Niedersachsen und Bayern erhoben. In beiden Ländern, in denen im kommenden Jahr Landtagswahlen stattfinden, sind die Gebühren umstritten. Unabhängig davon erheben einige Bundesländer Gebühren von Langzeitstudenten.