Hochschule Uni Hamburg macht Lenzen zum neuen Präsidenten
Der Hochschulrat und der Akademische Senat der Universität haben sich für den Berliner entschieden. Über einen Wechsel des FU-Präsidenten wurde schon länger spekuliert.
© Soeren Stache/dpa

Dieter Lenzen: Künftiger Präsident der Universität Hamburg
Dieter Lenzen, noch Präsident der Freien Universität Berlin, ist zum künftigen Uni-Präsidenten in Hamburg gewählt, hat die Wahl allerdings noch nicht angenommen. Er gilt wie seine geschasste Vorgängerin Monika Auweter-Kurtz als wirtschaftsnah und autoritär.
Die Uni-Spitzenposition in Hamburg ist seit rund vier Monaten unbesetzt. Die achtköpfige Findungskommission, die je zur Hälfte aus Mitgliedern des Hochschulrats und des Akademischen Senats besteht, suchte seitdem einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Monika Auweter-Kurtz, die im Juli nach internen Querelen zurückgetreten war.
Lenzen ist seit 2003 Präsident der FU. Er wurde 2007 für weitere vier Jahre wiedergewählt und hat die Universität unter die neun deutschen Elite-Universitäten geführt. Mehrere hundert Studenten hatten bereits am Donnerstag mit einem Trauerzug gegen das Wahlverfahren protestiert.
Mitverantwortlich für den Weggang könnte der Berliner Senat sein. Lenzen habe angesichts der neuen Kürzungen nur noch geringe Spielräume, die FU weiterzuentwickeln.
- Datum 20.11.2009 - 20:47 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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1) "Die achtköpfige Findungskommission, die je zur Hälfte aus Mitgliedern des Hochschulrats und des Akademischen Senats besteht, (...)"
Aus was besteht denn die andere Hälfte?
2) "Lenzen habe angesichts der neuen Kürzungen nur noch geringe Spielräume, die FU weiterzuentwickeln."
Könnte es vielleicht u.U., nur mal so angenommen, vielleicht als Arbeitshypothese auch andere Gründe haben? Lenzen mischt sich in Berufungsverfahren ein
siehe z.B.
http://www.zeit.de/2007/4...
oder auch mal hier
http://www.zeit.de/campus...
Vielleicht hat der berliner Senat erkannt, dass Herr Lenzen ein Schaumschläger ist.
Endlich weg…
Dieter Lenzen hatte im Auftrag der Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft e. V. ein dreiteiliges Gutachten zur Privatisierung der Bildung erstellt. Titel: "Bildung neu denken!"
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Das ist im Prinzip ein Aufruf zur Bertelmannisierung der Schule unter dem Denckmantel der Wissenschaft. Dass Privatschulen nicht unbedingt besser sind als öffentliche Schulen sollte bekannt sein. Dass private Hochschulen oft eklatante Mängel haben, zeigt sich immer wieder, so z. B. in Potsdam:
Bund entzieht Potsdamer Elite-Uni die Anerkennung
Probleme gab es auch schon mit vielen anderen privaten Hochschulen, z. B. Witten-Herdecke. Da Bertelsmann gern an den Hochschulen mitverdienen würde, gründete man private Unis. Nur leider kann man damit offenbar kein Geld verdienen. Also müssen die öffentlichen Hochschulen so geführt werden, als seien sie privat. Das Ergebnis kann man am Studium Bolonese anschauen. Es funktioniert nicht.
Die Hamburger Studenten sollten Lenzens Schriften studieren und vorgewarnt sein. Es wird sicher nicht besser. Alles nur heiße Luft, von Bertelsmann durch Lenzen abgelassen.
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